Donnerstag den 16. Zuni. N 70.
berhessischer Anzeiger.
Friedberger Intelligenzblatt
* Gen b a * 0 1 de Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Amtlicher Theil.
Die Voranschläge der ier. Religionsgemeinden des Kreises Friedberg für 1871.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Vorstände der ier Religionsgemeinden von Assenheim, Bönstadt, Butzbach, Fauerbach, Friedberg, Florstadt, Gambach, Griedel, Hoch⸗Weisel, Münzen berg, Nieder-Weisel, Nieder⸗Wöllstadt, Staden, Steinfurth, Wölfersheim.
Lan ziebrer.
ichen.
zen welcher mit eneienage in det lig Jeutt anlegit.
Belreffend: Friedberg den 11. Juni 1870.
dorndörfer. 8 Sie werden für die Einsendung der rubrieirten Voranschläge bis Ende Juli d. J. sorgen. Hierbei sind die Besiimmungen der 5 Verordnung vom 2. Nov. 1841, sowie die seither zu den Voraänschlägen gegebenen Entschließungen genau zu beachten. junge 4 9 In Beurlaubung des Kreisraths: Nine kleden Haas, Kreis, Assessor: tnemmtn. g — Betreffend: Die Abnahme des Verfassungsetdes vom 2. Quartal d. J. Friedberg den 15. Juni 1870. 9 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. fetde 8 Dienstag den 5. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, findet berg; Stephan Fuchs von Friedberg; Philipp Doͤpp von Melbach; f die Ausschwörung des Verfaffungseides auf dem Rathhause dahier Friedrich Männche von Melbach; Christoph Schier II. ven Nau⸗ durch die neu aufgenommenen Ortsbürger, sowie diejenigen, welche heim; Heinrich Friedrich Karl von Nieder-Florstadt; Heinrich 5 sich verheirathet haben, ohne Ortsbürger zu werden, statt. Karl Sommer von NiederFlorstadt; Franz Möbs III. von Nieder⸗ Dneidet Laden Sie dieselben hierzu vor und senden Sie vor dem Mörlen; Ph. Wilh. Möbs von Nieder⸗Mörlen; Heinrich Schnei— DN e Termin Bescheinigung hierüber, oder Bericht, daß Niemand vor— der III. von Ober-Mörlen; Konrad Schraub J. von Ober-Mörlen; Netlog det, handen ist, der den Verfassungseid abzuleisten hat, an uns ein. Joseph Fedler J. von Ober-Mörlen; Johannes Heil XVI. von α Haus. Die nachstehend aufgeführten noch im Rückstande befindlichen Ober-Mörlen; Jacob Ruͤhl III. von Ober-Mörlen; Johannes luna e Leute sind bei 1 Rthlr. Strafe vorzuladen und ist dieses in Ihrer Wilhelm Becker von Sber-Rosbach; Konrad Backes von Ober- 1 Vorlage unter namentlicher Aufführung zu bescheinigen. Rosbach; Heinrich Philipp Schütz von Ober⸗Wöllstadt; Philipp 4.1 5 In Beurlaubung des Kreisraths: Meisinger V. von Ober⸗Woöllstadt; Johannes Weil IX. von — f Haas, Kreis- Assessor. Oppershofen; Andreas Schneider II. von Ostheim; Jacob Nau⸗ jullge N Es sind im Rückstaud: 5 heimer von Rockenberg; Franz Ludwig Heller von Rockenberg; dit Lebt terien dei 1 Peter Höres von Bauernheim; Georg Holzer von Butzbach; Wilhelm Joh. Ph. Konrad Anfang von Rockenberg; Karl Schlosser von derdunaldet 4 Adam Diehl III. von Dorn⸗Assenheim; Christian Frick von Fried- Rockenberg; Wilhelm Hofmann von Wisselsheim. — 1 Age 1 Hessen. Darmstadt. Das Großherzog Panzergeschwader, welches die preußische und nord- bleiben wird. Der„Rheinische Kurier“ schreibt liche Regierungsblatt Nr. 21 enthält: deutsche Flotte bisher ausgerüstet, unter dem darüber:„Nach allgemein bekannten Naturgesetzen intern dei 1 I. B'rordnung, die Otganisation der Eichungsstellen[ Oberbefehl des Admirals Prinzen Adalbert von werden sich die durch die Frankfurter Canäle in der Datdeln, bereffend. Preußen in See, um seine Reise bis nach Madeira den Main geleiteten Kothmassen nach und nach
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II.—IV. Uetersicht der für das Jahr 1870 geneb⸗
auszudehnen. Das Geschwader besteht aus den
an beiden Ufern des Flusses bis abwärts Castel
migten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse 8 5 g 5 ae
3— Gemeinden der Kreise Lindenfels, Alzey und Panzerfregatten„König Wilhelm“„Kronprinz“ in Gestalt. eines höchst eckelhaften Schlammes ab⸗ Qauterbach. i und„Friedrich Karl“ mit 1300 Mann Besatzung lagern. Zur Sommerszeit bei niedrigem Wasser⸗ 2 V. Bekanntmachung e 1 und dem Panzerfahrzeug„Prinz Adalbert“.— stand wird dieser Kothschlamm blosgelegt und da⸗ 2 eee. e e er 1870 benefsend des Rabbinen In Portsmouth ist die preußische Schrauben- durch der Einwirkung der Luft und der Sonnen⸗ — 70 3 VI. Abwesenbeitserklärung. Durch Urtheil Großb. fregatte„Friedrich Karl“ gedockt worden, um wärme ausgeletzt. Eine ganz natürliche Folge n Bezirksgerichts Mainz vom 28. Mal 1870 wurde behufs außer den Ausbesserungen der Schraube eine davon ist, daß das ganze untere Main- Ufer⸗Gebiet — demnächstiger Abwesenheiteerklärung des vordem in Zinthen Reinigung des Rumpfes durchzumachen. Die feiner förmlichen Verpeftung entgegengeht, die nach 153 if. eee Weihe at„Times“ äußert sich über das(in Frankreich ge- der Ansicht unserer Aerzte unter Umständen ver⸗
en 9* 1 7 75 7 g nde S911. Dienstnachrichten(bereits mitgetheilt). K baute) D f 3 1 0. 0 7 e Wann 0 e VIII. Concurrenz für die evangclische Schulstelle zu— Die„Berliner Montags Ztg.“ gibt den sculose ꝛc. hervorrufen kann. on jetzt zeig .. 7 + 8 mit— 1— 9 lt eren Wählern einen zeitgemäßen Rath, der zwar kein sich 85 oben erwähnte Frankfurter ee e ee e Pässen Originalwitz, sondern eine Reminiscenz aus der bei Griesheim in ziemlich bedeutendem Maße, ob⸗ 4⁰⁰ e eee n Confliktszeit von Anno 1863 aber nichts desto-][ wohl nur noch verhältnißmäßig wenig Abtritte in 0 IX. Geslorben sind: am 7. Mai der pensionirte Hof- weniger heute ebenso wie damals am Platze ist. den Main geleitet werden.— Wie soll es aber
musikmeister Dimann zu Gernsheim;— am 13. Mai der Schullehrer Winter zu Nieder- Modau;— am 18. Mai der Hoföconomierath Jäger zu Darmstadt;— am 24. Mai der Landgerichtsactuar a. D. Claus zu Beerfelden. Jugenheim. Am 12. d. Nachmittags ist
43 der Kaiser von Rußland von Ems aus hier an-
gekommen und auf Schloß Heiligenberg abgestiegen. Mainz. Der am 11. d. hier abgehaltene
„, neunte Verbandstag der mittelrheinischen Genossen-
schaften war von 23 Vereinen beschickt, zu welchen sich noch einige Gäste und der Genossenschafts⸗
anwalt, Herr Schulze ⸗Delitzsch, gesellten. Nach Erledigung der geschäftlichen Angelegenheiten ent-
Das Bonmot lautet:„Wähle, wie Du, wenn Du steuerst, wünschen wirst, gewählt zu haben.“
— Wie die„Meckl. Ztg.“ schreibt, werden die von Mecklenburg- Schwerin emittirten neuen Rentereischeine von den Postämtern in Mecklen⸗ burg⸗Strelitz nirgends angenommen. Dafür rächt sich jetzt Mecklenburg⸗Schwerin und läßt die von Strelitz nach Höhe von 800,000 Thylrn. emittirten Renteikassenscheine ebenfalls an allen seinen Kassen zurückweisen.
O Frankfurt. artige Unternehmungen, bevor sie in's Werk gesetzt
Wie nöthig es ist, groß—
nun werden, wenn einmal 80,000 Menschen täg⸗ lich ihre Kothmassen in den Fluß entleeren? In gerechter Würdigung dieser der Maingegend unter— halb Frankfurt drohenden Calamität hat denn auch der Gemeinderath der Stadt Höchst die Initiative ergriffen und bei Königlicher Regierung in Wiesbaden um Schutz nachgesucht. Dem Gemeinderath der Stadt Höchst gebührt hierfür der Dank der ganzen Maingegend und wollen wir hoffen, daß Königliche Regierung in Wies- baden dem Projekt der Stadt Frankfurt entgegen- treten und zeigen wird, daß die Zeiten vorüber
. 1250 4 animirte Debatte über das werden, nach allen Seiten zu prüfen und alle sind in denen es einem einzelnen Gemeinwesen c 9% 90 0 175 Helga Oereine, die Sicherheit ober berells gemachte Ersahrungen in ernstliche gestattet war, zur Förderung etwaiger eigener 9 ee der Hypotheken als Personalcredit, den Verkehr Erwägung zu ziehen, zeigt auffällig die unter- Interessen das Gesammtwohl zu verletzen.“ eren b der Genossenschaften mit Nichtmitgliedern, und die nommene Canalisirung unserer Stadt. Nachdem ürtemberg Stuttgart. Die Mehr- * dieselbe schon weit vorgeschritten und beträchtliche heit des ständischen Ausschusses hat der Regierung
1 An
Incasso-Frage, an welche sich ein Bericht über vie mit der Mainzer Volksbank verbundene Spar- tasse schloß. Als Vorort wurde Wiesbaden erwählt.
Preußen. Berlin. In den nächsten Tagen geht der„K. Z.“ zufolge das ansehnlichste
Summen verschlungen, lassen sich immer mehr Stimmen vernehmen, die ihre Zweckmäßigkeit in Zweifel ziehen. Ittzt gesellen sich dazu auswärtige Gegner, deren Veto wohl nicht ganz unbeachtet
erklärt, daß die von letzterer zugesagte Abmin⸗- derung des Kriegsbudgets um 500,000 fl. nicht genüge. Vergebens suchte der Kriegsminister von Succow geltend zu machen, daß weitere Abstriche


