Ausgabe 
15.12.1870
 
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neines ersten Atmercorps an den jüngsten Siegen

tber die Loire Armee Kenntniß erhalten. Den veldenmüthigen Trägern des bayerischen Waffen- uhmes meine Bewunderung und meinen könig⸗ ezember. 1 ö Ludwig In der Kammersitzung verweigerte die altramontane Majorität der Kammer dem Aus- krittsgesuch des zur demokratischen Partei gehören den Abgeordneten Kolb die Genehmigung. Baden. Karlsruhe. Die Eröffnung des

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ai Landtags hat am 13. d. durch Staatsminister

Jolly stattgefunden.

Großbritannien. London. Dem Ver⸗ zehmen nach reduciren sich die angeblichen Be nübungen Gambetta's, zur Herbeiführung eines Waffenstillstandes darauf, daß derselbe Lord Lyons hedeutete, Frankreich, könne ohne eine regelrecht zonstituirte Regierung den Londoner Conferenzen schwer beiwohnen, England möge daber einen Waffenstillstand vermitteln. Dieser Versuch war sedoch erfolglos, da Gämbetta die Verprovian

sirung von Paxis zur Bedingung des Waffen-

dtillstandes machte. 5 DerTimes Correspondent im Haupt-

Quartier des Prinzen Friedrich Karl schreibt: Die Deulschen haben dit Absicht, din Süden Frankreichs vollständig intakt zu lassen. Es schreibt nen dies das pokitische Interesst l. Der Zweck st eine Spaltung von Nerd und Süd berbei zuführen. Die Politik des Grafen Bismarck geht sahin, daß der Norden den Süden seine Gleich- fültigkeit und der Süßen dem Norden die Fort⸗ etzung, des Krieges porwirft. Die Wahrschein⸗ chkeit dieser Thatsache dürfte durch die fort während nach Westen gerichteten Märsche der Deutschen bewiesen sein.

Der Unterstaatssecretär des auswärtigen Amtes beantwortete im Auftrage Lord Granville's ie Adresse der Birminghamer. ee lezüglich der orientalischen Frage dahin, daß die lritische Regierung verlange, den Frieden mit Rußland durch alle möglichen Mittel, welche die lritische Ehre und das britische Interesse gestatten, aufrecht zu halten.

Italien. Florenz. Die Abreise des Könige Amadeo nach Spanien ist auf den 18. d⸗ fstgesetzt. f

Turin. Isabella II. hat dem König Amadeo nehrere Documente gegeß seine Wahl übersendet, darunter auch einen Aufruf as die spanische Nation,

as durch die Revolution dem lezitimen König Alfons nicht wundern darf Geringe Producenten würben

ügefügte Unrecht wieder gut zu machen, jedoch ohne e Aue Spb lief ein schreckliches Document ein: Die sogenannte pro- visorische Regierung verurtheilte einstimmig alle 191 Deputirten zum Tode, welche Amadeo zum König gewählt. 181

Rußland. Nach amtlichen Angaben betrug der Bestand, der activen russischen. Armee am 1. Januar 1870 435,000 Mann aller Waffen⸗ gattungen, darunter 350,000 Mann Infanterie Auf unbestimmten Urlaub waren entlassen 505,000 Mann, mithin bestand die gesammte Armee mit Einschluß der Urlauber und der Reserve aus 940,000 Mann.

Frankfurt. Dieser Tage kamen 50 für die deuf⸗ schen Schiffscapitäne als Geißeln in Verwahr genom⸗ mene reiche Franzosen, Grafen, Marquis, Barone zen aus der Gegend von Dijon an und wurden in, dem Hotel

Brüssel internitt. Am folgenden Morgen wurben dieselben

nach Bremen, ihrem Bestimmungsort, weiter tansporlirt. Auch traf hier ein Dragoner des fünften rheinischen Regiments ein. Derselbe hatte nicht weniger als 11 Schuß erhalten, wovon 8 in die Uniform, d. h. in den Helm, den Mantel ꝛc., gingen und 3 den Mann selbst trafen. Glücklicherweise sind die Verwundungen nicht lebensgeschhelich. Frankfurt. Die Ausführung der Vogeloberger Quellwasserleitung wurde den Herren J. und! A. Aird in Berlin, welche zur Zeit die, Kasselet, Wasseßzleitung fertigen, übertragen. Dieselben übernahmen die Audführung auf dem Submissionswege um die Summe von fl. 2 250,000. Da die Minimalleistungsfähigkeit unserer städtischen Wasser⸗ leitung bisher auf 600,000 Cubikfuß angenommen worden, nach den neueren Untersuchungen jedoch sich dieselbe auf 800,000 Cubikfuß per Tag steigern läßt und gesteigert werden soll, so erwächst eine Mehraus gabe von fl. 200,000. Frankfurt. Unter den jetzt hier durtopassirenden Verwundeten sind eine große Zahl aus den letzten Ge⸗ echten bei Paris und Orleans; so kamen vor einigen Tagen 112 Sachsen direct von Paris, um in ihre Heimath gebracht zu werden. Diesem Zug angehängt war ein Wagen Amputirter, begleitet von dem Stalionsarzie zu Weißenburg; unter denselben befand sich Eiher, welcher von 17 Mitrailleusenkugeln getroffen worden war. Frankfurt, Dieser Tage hatte maß auf dem Neckarbahnhof den Anblick von musterhaftem Verwundeten⸗ Transport vom Kriegsschauplatz nach den Lazarethen; es war dies ein vollkommen ausgerüsteter, und von, Arzt und Wärtern begteiteter(in jedem Wagen einer) Laza⸗ rethzug. Schon das durch die Fenster von außen sicht⸗ bare weiße Leinen der Hemdärmel und Betttücher und die reinlichen Decken sprachen für die gute Behandlung. In Kurzem werden wir nur noch sosche Züge zu sehen bekommen. Der Zug enthielt einsge hundert Mann, welche über Fulda nach Thüringen und weiter gingen. Der Gesundheitszustand der deutschen Armeen in Frank⸗ reich scheint sich bedeutend gebessert zu haben, denn die Züge mit Kranken und Verwundeten treffen sowohl hier als an anderen Evacuationsstationen nicht mehr so zahl⸗ reich ein. Die bier durchgekommenen Kranken litten namentlich an Rheumatismus; die Verwundeten halten meist Beinschüsse. Die Zahl der hier durchgekommenen Gefangenen, darunter eine Anzahl Mobilgardisten ohne Uniform und Mäntel, mochte sich auf 400 belaufen. Aus dem Maingau. Noch nie bat wohl im Ab⸗ satze deg, Weins eine solche Stagnation geherrscht, wie dieses Jahr, was Allgesichts der kritischen Zeitverhältnisse

zugeführt werden. D fe ben und.

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bringen die Zettungen die Nachricht, daß die Heimath, ihre im Felde stehenden Truppen nicht vergißt und daß denselben die großartigsten allgemeinen W. s⸗Gaben esse N ir darauf e

en hiesige Comite zur Versorgung hessischer

Köln. Am Morgen des 5. gegen 5 Uhr wurde von vielen Bewohnern Kölns ein dumpfer Knall und Schlag vernommen der irgend eine Explosion vermuthen ließ. Am 6. erfichr man, daß bei Immek ppel im Kreise Mühlbeim, eine Stunde etwa östlich von Bensheim, eine Pulvermühle in die Luft geflogen war. Ueber den Um⸗ fang, der angerichtelen Zerstörußg ist Näheres noch nicht bekannt Ole Lufterschütterung war so gewaltig, daß ihre Wirkungen bis Elberfeld und westlich des Rheins bis in die Kreise Donn, Bergheim und- felbst Jülich bropuchret worden sind. 0 2 2

Bremen. aut kele gap ischer Nachricht us Pietz bead hatte der Siuerm seit den 7. d. aue Brandung war noch stärker geworden, und um 10 Uhr Morgens vom Lande aus nichis mehr von dem gestrandeten DampferUnion zu sehen, während det ganze Strand mit Trümmern aller Art bedeckt war. Was von der Ladung antrieb, war größtentheits zertrümmert; die An⸗ strengungen, soviel wie möglich davefl in Sicherheit zu bringen, werden fortgeletzt. 1

Königsberg. Unier den bier 1 5 französischen Gefangenen befindet sich auch der Sobr des Generals Anrelles de Paladine. Durch Vermitllung eines Berliner Hauses, welches mit der deuischen Firma Fälck in Marseille in Verbindung stand, erhielt der junge Mann bisher einen monatlichen Zuschuß von 300 Fr. Zum Dank für die Geschäftsbesorgung hatte der General! durchgesetzt, daß Herr Falck, von der Ausweisung unbelästigt, in Marfeille bleiben dürfe. Vor einlgen Tagen traf jedoch in Berlin aus Genf ein Brief des Herrn Falck ein, worin er an⸗ zeigt, daß er trotz der Protection de Generals aus Mar⸗ seille vertrieben worden sei und deßhalb seinen Berliner Geschäftsfreund büten müsse, die Zahlungen an den Aurelles zu sistiren.

Lazarethe Turnhalle! Strümpfe, Unterhosen und Sacktücher mangeln gänzlich und bitten wir Alle in Stadt und Land, die gerne geben, um Gaden hierin. i Friedberg, im Dezember 1870. g Für das Hüljs⸗Comité Jean Huber, Rechner.

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