Ausgabe 
15.3.1870
 
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f 1 0 9 719 zeigen hiermit an, daß deren seit langen Jahren(kl. Kornmarkt 7) gehabte Niederlage von heute an nach der Schnurgasse 23 1 0

in das Lokal des

0 40 N n f Dörr flerrn A. J. Stiebel, Kopf- und Kurzwaarenhandlung, 1 0 verlegt ist und werden dieselben das seit mehr als 60 Jahren genossene Vertrauen auch weiter durch strenge Reellität rechtfertigen. Im Anäl 1 sich vor Täuschung zu hüten, bemerken dieselben ausdrücklich, daß die jetzt in dem Hause kl. Kornmarkt 7

errichtete Niederlage ähnlicher Artikel, die als zur Bequemlichkeit des Publikums errichtet, angekündigt wird., 1 weder von ihnen herrührt, noch in irgend einer Beziehung zu denselben steht, noch aus denselben Bezugsquellen

1 0 1

ö stammt, worauf man besonders zu achten bittet. 2 7 1 Die Administration der Dr. Sulzberger'schen Kranken⸗ u. Armenstiftung in Salzungen 1 macht hiermit bekannt, daß ihre Fabrikate für Frankfurt a. M. und Umgegend nur in dem Hauptdepot der af die 1 Herren N. E. Wild sel. Erben jetzt Schnurgasse 23 in Frankfurt a. M. sich ächt befinden und daß eine 1 andere oder zweite Niederlage derselben in Frankfurt nicht existirt, worauf man ein verehrliches hen si 1 Publikum besonders aufmerksam macht, um sich vor Schaden zu bewahren und vor Täuschung zu hüten. I Ourespe

9 777 v 1. 1 Die Eröffnung des Suez kanals. 1 Die berühmte Welt-& Lebens uhr;. 8 b

6 75 1. 5 5 5 g 5 5 2 5 9881 Preis: 12 kr. 10 Frirtb berg, bel 1 728 hat seither einen solchen Zuspruch gehabt, daß ich mich, um mehrseitigen 2 Vorrätbig bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg. Riginen 1 Wünschen zu genügen, entschlossen habe, dieselbe noch bis Donnerstag den 17. März K 1 2 0 3 g 8 aufgestellt zu lassen. J. Barth. 8 eder 1 N i . 8 8 0 2 2 ee Se eee DNN Nn e N 2 8 1 0 einen 1 eee eee Versteigerung. 1 8 5 5 727 Wegen Aufgabe eines Herrenkleider⸗ Ghee b. 1 1 5 Lagers werden nun 1 Das Friedberger Gas und sein Lieferant. wee, 1e mar d 8, f . 1 Nicht leere Worte, Herr! Gutes Gas, Herr! Nachmittags e f Bau 1 721 Der in Nr. 30 d. Bl. erhobene Appell an Pflichtgesühl und Gewissen des hiesigen Gasfabrikanten Herrn] en dem Hause des Herrn Sang zur Stadt Frie 1 Schwarz bet die erwünschte Wirkung nicht gethan. Statt zu schwelgen, reumüthig in sich zu gehen und New Nork auf dem Haagk neue Herren⸗ 1 den Vorsatz zu fassen, am Wohlbefinden, Gesundheit und Leben seiner Nebenmenschen durch Lieferung giftigen kleider in verschiedenen Stoffen an die Meist⸗ Nod 1 Gases 15 fernerhin nicht mehr zu versündigen, schwingt sich Herr Schwarz in Nr. 31 d. Bl. auf's hohe Pferd bietenden gegen gleich baare Zahlung öffentlich 75 1 und erklärt:. a. 1 1) daß er, was dieUnreinheit des Gases anbelange, sich der betr. Behörde gegenüber verantworten versteigert. 27

e resp. rechtfertigen werde, 12 8 r 4 1704 2) daß er esnicht würdig halte(soll wohl bedeuten: unter sesner Würde?), auf die persönlichen erscheinet 1 Angriffe zu antworten.* 5 0 40 Bürgerm

l Was nun den ersten Thell belrifft, so nimmt sich derselbe ungefähr so aus, als wenn ein Apotheker, der 5 Asen

4 14 aus Unwissenheit oder Fahrlässigkeit Arsenik statt Zucker in die Arznei thut und so Urbeber einer Vergiftung 1 115 117 wird, die beschwerdeführenden Bethetligten mit den Worten abferligen wollte: ich habe mit dem unfreiwilligen 547 werden gewaschen, gefärbt und nach den neuesten 1 ne Arsenikconfumenten und seinen Angehörigen gar nichts zu schaffen und werde mich vor meiner Behörde ver⸗ Mustern fagonnirt dei 1 Flor l antworten.(Wer ist denn die Behörde des Herrn Schwarz?) Ne 2 6 Wich in Daß mit dem zweiten Theil der Schworz'schen Erklärung nichts bewiesen und nichts widerlegt ist, leuchtet K. Friedrich neben der Post. 1 1 in. Weiß denn Herr Schwarz nicht, daß die von ihm gebrauchten Worte eine Redensart find, welche man aus i dem Munde des Unschuldigen und Gerechten ebenso leicht zu hören bekommt, wie aus dem Mund des Sünders 1 und Missethäters? Und wie sonderdar! Seinen Nebenmenschen für schlechte Waare viel Geld abzunebmen, seinen 2 15 Nebenmenschen oftmals Aergerniß zu geben, seinen Nebenmenschen an Gesundheit und Leben zu schaden, das TodesAnzeige. 1 f. hält der Herr nicht unter seiner Würde, wohl aber hält es der Herr unter seiner Würde, auf Angriffe zu ant a 14 worten, die durchaus gerechtfertigt und ausschlteßlich im Interesse von Hunderten von Menschen geschehen sind.. D 1 5 ö Wohlan, mag Schwachheit oder Hochmuth oder die Erkenntniß der Unmöglichkeit, etwas zu seiner Rechtfertigung ee, eee Großonkel, den srüberen 5

05 vorzubringen, bei Herrn Schwarz die Quelle jener Redensart sein, Einsender will, eingedenk der Sprüche: 1 Gal. 6, 1 und Jak. 5, 19 und 20 es noch nicht unter seiner Würde halten, Herrn Schwarz zu antworten und N zwar Folg nves: Die seit mehreren Jahren unter der Direction des Herrn Schwarz ausschließlich stehende

NM hiesige Gasfabrik lieferte nicht etwa blos in der letzten Zeit und nur selten, sondern seit Jahren und häufig 1 schlechtes Gas, d. h. ein Gas, weiches nicht nur schlecht leuchtet, sondern auch wegen der giftigen Luffarten, die deim Verörennen desselden theils ausffrömen(Ammonsak), tbeils sich erst bilden(schweflige Säute) ganz dazu angethan ist, kranken Menschen den Tod zu bringen, gesunde Menschen krank zu machen, Alle ader, die in einer tavon verpesteten Luft auch nur kurze Zeit alhmen, in ihrem Wohlbefinden mehr oder weniger empfindlich zu flören. Der Ursachen, aus denen eine Gasfabrik häufig schlechtes Gas liefert, gibt es vornehmlich zwet: Es kann sein, daß der Gasfabrikant sein Geschäft nicht hinreichend versteht. Von einem Fabrikanten solcher Art 0 wäre zu erwarten, daß er Opferfähigkeit besäße und, indem er das Wohl zahlreicher Nebenmeuschen höher an- 5 schlägt als seinen Vorcheil, vom Geschäft ganz zurückträte. Thut er das nicht, dann versündigt er sich an seinen 0 N Nebenmenschen. Es kann ferner sein, daß der Gasfäbrikant mit dem Gewinn, den er hat, nicht zufrieden ißt]! 1 und daß er, um einen höheren Gewinn zu erzielen, billiges, d, h. schlechtes Material verwendet, beziehungsweise

Bürgermeister

Adam Bender, 60 in seinem nahezu vollendeten 79. Lebensjahre gestern Morgen kurz nach 3 Übr durch den Tod zu entreißen. Wir widmen diese Nachricht ent⸗ sernten Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Thellnahme. Friedberg den 14. März 1870.

a Die Hinterbliebenen.

Die Beerdigung findet Dienstag den 15. d. M., [Nachmittags um 4 Uhr, fdatt.

1 r nicht oft genug erneuert. Daß eine Handlungeweise solcher Art an das Criminellẽ 100 erla 0 reift, wud im Hinblick auf die Größe des Schadens und Unheils, welche dieselbe im Gefolge haben muß, 1 N 5 om 2 4 Jeder, dessen fütliche Begriffe nicht verwirrt sind, willig zugeben. K Ir 0 b 1 b 1 ch 3 f U 33 9 k. lig 1 Welche von beiden Ursachen im vorliegenden Fall platzgreifend sind, verdient durch eine gründliche Unter⸗ Evangelische Gemeinde. 1 2 N suchung klar gefellt zu werden. Getraute: 5 1 Für dießmal und zum Schluß nur noch Eines: Wenn Einsender in dlesen seinen Beschwerden und An⸗ 27. Februar(In Ortenberg.) Heinrich Ludwig 1 schuldigangen statt die WorteGas anstalt, Gasgesellschaft ꝛc. zu gebrauchen, den Namen des Gasfabrikanten Schenk Königl. Preuß. Stations Assistent bei der Station N selhst hereinzog, so geschah dieß keineswegs aus Nelgung zu persönlichen Angriffen, sondern lediglich deßwegen, Friedberg der Main⸗Weser⸗Bahn und Auguste Bechthold, fli e well Einsender der Meinung ist, daß er bierdurch kräftiger auf den nach seiner Ueberzeugung alleinigen Urheber Tochter des Großherzoglichen Landgerichtsdieners Joh. l des pebels einwirkt. Friedrich Bechthold. 5

aus Ein junger Mensch, F g N 8 Brodpreise vom 16, bis 31. März. U N ertige u 00 zer Nach eigener Angabe der Bäcker 1 der eine gute Vorbildung genossen hat, kann als Lehr⸗ f n Für Friedberg, Bad Nauheim u. Butzbach ling in unsere Buchhandlung eintieten. 509 in allen Dimensionen bis 60 Länge und 10 Stärke, unverändert.. . Dindeenagel& Schtapff. Pa 10 fir stanee Sende ese ubteg ene 95 * 8 1 3 9755 leisch/ ꝛc Preise vom 1631. darz. 9 Getreide- Presshefe! S. Katzenstein, Holzhandlung 15 1 05. gba 1 369 Von anerkannt verzüglicher Qualität, rein und ee eee unverändert. 1

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