Ausgabe 
14.7.1870
 
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1 N In London ist schon vor einiger Zeit ein gräßliches] Kind herbeigebra t, in einem schrecklich abgemagerten Zu i i g 1 * nic Verdrechen endet worden. Es wurden nämlich im stande und 50 todt. Bei weiterer Nachsuchung 60 Die Fut Frage! anten, Süden der Stadt Leichname von Kindern gefunden, ibeils[ man in einem Immet 5 drei bis vier Wochen(Eingesanbdt.) dicht lenntn, in Kötben, oder in Stücken von Kleidern eingehüllt, In alte Kinder, schmüßig, vernachlässigt und mit Lumpen In dem Artikel des Oberhessischen Anzeigers Nr. 81 unn, 7%, einigen Zeitungen ferner fand man folgende Anzeige: bedeckt, zwei davon am Sterben. Später fand man nochDie spanische Throncandidatur wird in ben letzten Zeile 0Anständigen Personen, die ein Kind vollständig in einem mehr, und ein Arzt constatirte, 10 Kinder gesehen zu gesagt:sollte die Bismarck'sche Politik sich zu der Un f guten Hause adoptirt zu sehen wünschen, ist ein solches] baben im Alter von 3 Wochen bis 3 Monaten, einige geheuerlichkeit versteigen, die Geschicke Deutschla ds wegen adependen angeboten, wo das Kind mütterliche Liebe und Sorgfalt gesund, andere abgezehrt, eines unter dem Einfluß eines eines einzigen Menschen, und wäre er ein mit dem Könige⸗ an En 1 genieß!. Belohnung ein für allemal 5 Pfd. Ein Polizei Narkotikums. Weiter fand man den Namen einer der haus verwandter Prinz, auf die Spitze des Schweris zu 9 d sergeant schrieb nun an die angegebene Adresse, daß er] Hauseigenthümerinnen auf einem Stück Papier, in welches stellen? Wie kann vernünftiger Weise nur so gefragt gemein. ein Kind untergebracht wünschte. Er empfing die Antwort, eine der oben erwähnten Kinderleichen gehüllt war. Ein werden? Will denn Preußen Krieg führen? Jedermann lichen Lsung daß ein kinderloses Ehepaar, das eine große Freude an] Diensimädchen gab an, daß die Kinder bäufig Thon unter ber Zeitungen liest, weiß, daß Frankreich in der schänd⸗ rnritho ey Kindern vabe, mit Vergnügen das Kind adoptiren werde. ihre Nahrung gemischt erhalten, daß die beiden Weiber, lichsten und frivolften Weise den Frieden bedroht. Noch n Eine Zusammenkunft an einem dritten Orte wurde auss die dies Geschäft betrieden, oft mit Kindern fortgegangen niemals ist eine Kriegsursache so vom Zauns gebrochen de Haͤuser gemacht. Der Sergeant verfolgte nun die Spur, die ihn] und dann leer zurückgekommen, angeblich weil die Kinder worden, als dieses jetzt von Frankreich geschieht. ei die Bil zu einem Hause in Brixten leitete. Er erfuhr, daß das von den Ihrigen zurückbehalten worden seien. Die Unter⸗ Wir wollen dieses hier ausgesprochen haben, weil aalesculder uneheliche Rind eines Mädchens aus der Nachbarschaft suchung wird nun erweisen, ob die Kinder systematischsses viele Leser des Oberhessischen Anzeigers wahrhaft ver⸗ 1 K 1 bier untergebracht war. Er nahm nun den Vater dieses getödtet wurden, oder nur vernachlässigt, und ob das letzt hat, hier in der vorliegend heiligen Sache der un⸗ usgabt] Mädchens mit sich und verlangte das Kind zu sehen. Verscharren nur deßwegen geschah, um die Begräbnißkosten liebsamen. Unterstellung persönlicher Combinalionen zu 1000 Mil. Dies wurde zuerst verweigert; endlich aber würde das zu ersparen, oder um ein Verbrechen zu verhehlen. begegnen. beowit zur Vonde · f 0 All. Del f K 9 Holz Versteigerung. ihre.* Bu aun 0 0 en- erkan f.. Gemeindewalde wird nachbezeichnetes

1786 Für die gegen Credit zu beziebenden Braunkoblen beginnt auf dem Großherzoglichen Dor heimer Bergwerke mit dem I. Jult d. J. eine neue Creditperiodt lansend bis Ende September und verbunden mit einer Zahlungsfrist dis Ende Dezember 1870.

Die Preise bleiben wie seither.

Die Fuhrleute wollen die Gegenscheine, welche ihnen dei Abgabe des Bürgscheins eingebändigt werden, bei jedem Kohlenbezuge mitbringen damit die einzelnen Bezüge in dem Gegenschein notirt werden können. Bei Zahlung der Creditsumme ar Großherzogliche Bergkasse zu Friedberg ist gleichfalls die Vorzeigung des Gegen⸗ scheins erforderlich.

Dorbeimer Bergwerk den 27. Juni 1870.

Greßberzogliches Bergamt Dorheim T. cklenbürg.

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Gewerbe Ausstellung in Gießen im Jahr 1870.

1837 Die Frist zur Anmeldung ist bis zum 20. Juli d. J. verlängert worden. diesem Tage ab mit der definitiven Vertheilung des Raumes begonnen werden muß, ist es sraglich, ob später einlangende Anmeldungen Bexücksichtigung finden können.

Da von

Gießen, 2. Juli 1870. Das Ausstellungs Comité

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Vollständige Umzüge

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1 Stecken Eichen⸗Schätholz(Scheitholz),

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189 II. Zm Difsriet Gaulskopf Dienflag den 19 Jult l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend,

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Zusammenkunft in den Schlägen. Zahlungs termin auf Martini l. J. Ober⸗ Mörlen am 11. Juli 1870. Großherzogliche 8 Ober⸗Mörlen e cke l.

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Dorbeimer Bergwerk den 12. Juli 1870.

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