Ausgabe 
14.6.1870
 
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ist jetzt amtlich bestätigt.

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J Verbandstag der Starkenburger Erwerbs und

interessanteste Momente die Mittheilungen und

die Pflicht auferlegt sein soll, sofort oder selbst

liche Obersten⸗ und Oberstlieutenantestellen ein- uuziehen.

Dienstag den 14. Juni.

N 69,

berhessischer Anzeis

cr.

Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.

Friedberger Intelligenzblall.

Erscheint jeden Dienstag, Dounerstag und Samstag.

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Unter Hinweis auf unsere Bekanntma Großherzoglichen 1.(Garde-) Jägerbataillous

Amtlicher Theil.

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in dem Burggarten dahier ausnahmsweise nicht spielen wird.

Friedberg den 11. Juni 1870.

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chungen vom 21. und 26 v. M. bringen wir zur Kenntniß des Publikums, daß die Musik des Mittwoch den 13. d. M.

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. In Beurlaubung des Kreisraths Haas, Kreisassessor.

Hessen. Darmstadt. Der statutenmäßige

Wirthschaftsgenossenschaften wurde am 10. d. im Gartensaale des Darmstädter Hofes abgehalten. Der Anwalt der deutschen Genossenschasten Schulze Delitzsch war selbst anwesend. Aus dem von dem Schriftführer des Vororts Herrn G. K. Bern hardt von hier erstatteten Bericht ersehen wir, daß bis jetzt 1700 Mitglieder dem Verbande an gehören. Aus den Verhandlungen hoben sich als

Belehrungen von Schulze⸗Delitzsch heraus, welche derselbe aus dem reichen Schatz seiner Erfahrungen zum Besten gab und die ihre anregende Wirkung auf die Anwesenden nicht verfehlten. Namentlich die Fragen über Größe der Stammarten, Ver hältniß des eigenen zum fremden Capital, Conto- Corrent, Wechseldisconto und Sparkassen fanden die eingehendste Erörterung.

Friedberg. Am 12. Juni sind Seine Königliche Hoheit der Großherzog zu einem acht

tägigen Aufenthalt nach Jugenheim von hier abgereist. Friedberg. Mehrere Blätter bringen die

Nachricht aus Berlin, daß das dortige Cadetten corps wegen ausgebrochenem Typhus aufgelöst sei. Dieß können wir aus bester Quelle dahin berich- tigen, daß die Cadetten nur früher als in sonstigen Jahren in die großen Ferien entlassen wurden.

Preußen. Berlin. Der Nachtheil, den man bei den neuen Correspondenzkarten vermuthete, Es sind die Karten mit Mittheilungen solchen Inhalts, welchem offenbar die Absicht der Injurie oder einer sonst strafbaren Handlung zu Grunde liegt, insofern die Postbeamten dergleichen wahrnehmen, von der Postbeförderung auszuschließen, oder wenn die Karten bereits abgesandt sein sollten, dem Adressaten nicht zuzustellen, sondern als unbestellbare Brief sendungen zu behandeln. Aus dieser doppelten Vorsichtsmaßregel ergibt sich, vaß den Postbeamten

noch nachträglich sich der Lectüre derartiger Sen dungen zu unterziehen, und das scheint weder zur Entlastung jener vielgeplagten Beamten, noch zur Bestärkung dessen, was man Briefgeheimniß zu nennen pflegt, wesentlich beizutragen.

Bayern. München. Der Finanzaus- schuß der Abgeordnetenkammer hat beschlossen, die Präsenzzeit für die Infanterie auf acht Monate herabzusetzen, beide Cürassierregimenter und zwei weitere Reiterregimenter aufzuheben, die Regiments⸗ verbände abzuschaffen und damit zugleich sämmt⸗

Sachsen. Dresden. DasDresdener Journal erklärt die Zeitungs nachricht, daß der König Johann den Sächsischen Reichstags abgeord- ieten das Versprechen abgenommen habe, bei

Berathung des Strafgeseybuches für den Nord

deutschen Bund gegen die Todesstrafe zu stimmen, Genugthuung Frankreich dem Protestantismus

für eine Erfindung.

Eisenach. Im Laufe dieser Woche wird links.)

die deutsche evangelische Kirchenconferenz hiesiger Stadt wieder zusammentreten. Versammlung soll, nach einem feierlichen Gottes dienst in der Wartburgkapelle am 16. d. M. durch den bisherigen Präsidenten, Prälat Dr. von Grüneisen aus Stuttgart, eröffnet werden. Die evangelischen Kirchentegierungen aus 17 Staaten unseres deutschen Vaterlandes werden auf der Conferenz vertreten sein. Auch Oesterreich hat in diesem Jahre die Beschickung der Versammlung zugesagt, welche aus 24 Abgeordneten bestehen wird. Unter den Gegenständen der Verhandlung erscheinen besonders wichtig: der Bericht über die einheitliche Herstellung, bez. Berichtigung des Textes der Luther'schen Bibelübersetzung, die kirch liche Gemeindebesteuerung, die kirchliche Versorgung der ausgewanderten evangelischen Deutschen, so wie eine neue Aufnahme der kirchlichen Statistik und die Feststellung eines einheitlichen evangel Kalenders. Würtemberg. Stuttgart. DerStaats- Anzeiger enthalt folgende Mittheilung:Die in den letzten Tagen hier abgehaltenen, zum Theil sehr stürmischen Arbeiterversammlungen, welche einen tiefen Riß unter den verschiedenen Arbeiter parteien aufzeigten, haben am Abende des 7. d. mit einem bedauernswerthen Act roher Gewalt geschlossen. Bei der von dem Schuhmacher Wolf von Hamburg im Paul Kolb'schen Saale ver anstalteten öffentlichen Versammlung erschienen, wie es scheint, auch Anhänger der feindlichen social-demokratischen Partei, und als einer der Letzteren das Wort verlangte, wurde er mit dem Rufehinaus empfangen, welcher Drohung so fort die Thal folgte. Er wurde mit solcher Gewalt über die steinerne Treppe hinuntergeschleudert, daß er unten mit blutendem Kopse liegen blieb und wohl in Folge der erlittenen Verletzungen längere Zeit arbeitsunfähig sein wird. Oesterreich Wien. versammlung beschloß, über den Antrag auf Gründung eines deutschen Lehrervereins zur Tagesordnung überzugehen, und sprach sich für den Fortbestand der freien Lehrerversammlung aus. DieNeue freie Presse veröffentlicht ein Telegramm aus Pola, wonach daselbst die bevor stehende Landung italienischer Freischaaren in Istrien angezeigt worden ist. Strenge Ueber wachungsmaßregeln sind in Folge dessen angeordnet. An der Küste kreuzen Kriegsschiffe. Frankreich. Paris. Gesetzgebender Körper vom 9. Juni. Bezüglich einer Interpellation über die Nothwendigkeit, das Deeret vom 23. Prairial vom Jahr XII. umzugestalten, durch welches die Polizei der Kirchhöse geregelt wird, sagt Arago am Schluß seiner Rede:.... Ich würde diese Discussion nich für hinreichend ent-

Die deutsche Lehrer

schuloet.(Lärm auf einigen Bänken; sehr gut,

Wenn ich mich irre, so werde ich erfreut

in sein wenn Jemand mich eines Besseren belehrt; Die aber ich habe nicht nöthig, Ihnen zu sagen, daß

mich kein Sectengeist erfüllt. Ich behaupte, daß in Frankreich der Protestantismus vor und haupt sächlich nach der Revocation des Ediets von Nantes auf die grausamste Art bebandelt wurde; ja, ich stebe nicht an, zu sagen, so grausam und abscheulich, daß die Geschichte aller Länder nichts dem Aehnliches ausweisen kann.(Kundgebungen in verschiedenem Sinne.) Nein, meine Herren, nirgends! Ich erinnerte soeben daran, wie Eng- land die Irländer behandelt hat; aber ich darf sagen, daß Frankreich gegen seine Protestanten grausamer verfahren ist, als England jemals gegen die Irländer. Einige Mitglieder rechts: Oh! oh! Das ist nicht wahr! Stimmen links: Ja wohl ist das wahr! Sehr gut! Der protestantische General Dautheville unterstützt in einigen Worten die Wünsche des Vorredners, worauf der Minister des Innern unter Bemängelung einiger der citirten Fälle die baldige Vorlage eines Gesetzes ankün⸗ digt, welches die Rechte und Pflichten eines Jeden in dieser Materie seststellen werde. Month: Ich habe die Ehre, den gesetzgebenden Körper um die Ermächtigung zu bitten, an die Regierung eine Interpellation zu richten über das Einverständniß, welches so eben zwischen Italien, der Schweiz, Baden und dem Nordbunde bezüglich des Baues einer Eisenbahn über den St. Gotthardt zu Stande gekommen ist.(Große Bewegung.) Auf mehreren Bänken: Sehr gut! Ein Mitglied: Ge wichtige Frage! Mony: Ich weiß vollkommen, daß die von mir angeregte Frage eine sehr delicate ist, und die Kammer kann überzeugt sein, daß ich. dieselbe mit der nothwendigen Zurückhaltung und Klugheit behandeln werde.(Sehr gut!) Der Bauten-Minister Plichon erklärt sich zur Beant- wortung der Interpellation bereit. Die Debatte wird auf den 20. d. festgesetzt.

Spanien Madrid. Das Gerücht, die Regierung habe dem Herzog von Montpensier

gut unterrichteten Kreisen als vöbig unbegründet bezeichnet. Der Herzog ist vielmehr in die Bäder von Trillo(Neu- Castilien) abgereist und wird binnen Kurzem nach Madrid zurückkehren. Die Gensdarmerie überraschte in der Rähe von Sevilla die Banditen, welche die Engländer bei Gibraltar gefangen genommen hatten. In dem stattgehabten Kampfe wurden drei Banditen unb ein Gensdarm getödtet. Ein großer Theil des geraubten Geldes wurde bei den Räubern noch vorgefunden.

In der Sitzung der Cortes vom 11. d. erkärte der Ministerpräsident Peim, er habe nach einander vier Throncandidaten vergeblich zu ge⸗ winnen gesucht, er werde vielleicht in drei Monaten

wickelt halten, wenn ich nicht betonte, wie viel

einen findenz er denke dabei keineswegs an den

einen Paß für das Ausland zugeschickt, wird in