*. 0
1* 1b dine Wtheilungen im Anrücken begriffen seien. Mit der e ee WN„„ 5 1 u 15 1 13 Comman⸗ al die 5 i reit,. ö 90 etrunkenen, m danten von Straßburg Ni gemein hat.
* das i scheint a r ee zu sein im Verlauf eine solche Dimension an, daß sich fast sämmf⸗ roß⸗ Gerau. Am 10. October Morgens um 3 8 r drühd Aus o ue n wird da f 1 liche Bewohner der Gemeinde daran betheiligten. Der] Uhr fand vei uns wieber ein lang angehaltenes unte rir⸗ Achun, prußischer Abtheilungen an der Epte signalistre,] Bürgermeister und einige Ortsvorsteher, welche die Strei⸗ disches dumpfes Rollen und Getzie stat, worauf alsbald att di 300 duen die unter Befehl des Obersten Cassagne aan bee 1 12 o eln 5 aß 0 5 8 1 . dach. ö 1 1 6, gelang e er au ilbel herbeigerüfenen Polizei„Landau. Aus Antrag des omite's zur Unter⸗ u g chenden 1 weichen 1 252 6 Kämpfenden zu beruhigen und mehrere der Anstifler in's flützung der Stabt Straßburg“ hat sich am 7. October Weng zi, Wends hatten die Preußen Pach un ernon] Amtsgefängniß zu bringen. Herr Dr. Lobstein mit 2500 fl. als erste Geldgabe nach
oder Epte besetzt.
Frankfurt. Dieser Tage kam ein Trupp Berliner] Straßburg begeben.
Italien. Florenz. Die„Gazetta uffiziale“ wröffentlicht ein Dekret, durch welches Rom und de Provinzen des Kirchenstaates Italien einver- labt werden. Dem Papste verbleiben die Würde ud die Unverletzbarkeit der persönlichen Sou⸗ vränetätsrechte. Im Wege der Gesetzgebung wrden die Bedingungen für die Wahrung der Citerritorialität und die freie Ausübung der geist⸗ lchen Autorität des Papstes festgestellt. Lamar⸗ word wird zum Statthalter der römischen Pro⸗ unzen ernannt. Zugleich wird eine Amnestie für gwisse politische Verbrechen und Vergehen gewährt.
— Der König hat eine Ansprache an die rimische Deputation gehalten, in welcher er her⸗ vrhob, daß die endliche Einigung des Vaterlandes siy durch den nahezu einstimmigen Anschluß der renischen Provinzen vollzogen habe. Als König ufd Katholik habe der König die Absicht, indem e die Einheit Italiens proklamire, zugleich die Neiheit der Kirche und die Unabhängigkeit des Jupstes zu sichern.
Rußland. Petersburg. Man meldet vn hier nach Berlin, daß der Kaiser und die Hiserin in den allernächsten Tagen sich zu enem längeren Aufenthalt nach der Krim bazeben.
— Preußen macht Massenankäufe in russischen echafspelzen. Die russischen Journale sehen burin die Ueberzeugung Preußens, daß der Hieg nicht sobald ein Ende nehmen werde.
Amerika. Washington. Eine Procla⸗ tution des Präsidenten verbietet den Schiffen der snegführenden Mächte, in den Häfen der Union ciegsmaterial zu verladen oder sonstige Kriegs⸗ ecke zu verfolgen, und gestattet den betreffenden Schiffen nur einen 24stündigen Aufenthalt.
Friedberg. Vor einigen Tagen passixte wiebeß ein us 8 Locomotiven bestehender Zug unseren E eden sollen für den Dienst in Frankreich i 8 n die in Straßburg erbeuteten Smeg defect bar ganz zerstört seien. Die Schornsteine derselben würden, n man hört, in der Maschinenwerkstätte zu Frankfurt eher noch niedriger gemacht, damit die Fahrt durch die stmzösischen Tunnels möglich wird.
Friedberg. Allen Denjenigen, welche Straßburg
n besuchen Willens sind, wird die Mittheilung von In⸗ ttesse sein, daß man auf der dortigen Präfectur gegen chen preußischen Thaler eine Karte lösen kann, deren Besitz in Zutritt zu allen Festungswerken gestattet.
Aus dem Kreise Vilbel. In Haarheim fand bei Ellegenheit des Kirchweihfestes eine sehr großartige
Knaben, welcher sich s. Z. dem Heere angeschlossen hatte, zerlumpt und zertissen, mit Schmutz über und üver bedeckt, mittels Zwangspaß in die Heimath birigirt, hier durch. Die an sich ganz fidelen Bürschchen erzählten ihre Aben⸗ teuer vor Paris in der schönsten Weise, und meinten, daß sie, wenn sie sich ausgeruht, doch wieder zur Armee gingen. Daß die Knaben den einmal gefaßten Vorsatz auch zur Ausführung bringen, fand alsbald seine Bestätigung, denn als die kleinen Erzähler inmitten eines Kreises standen, Leben, Thaten und Jerfahrten schilderten, kam der Weserzug an, aus welchem ein Bube, der vor einigen Wochen aus dem Felde nach Hause dirigirt worden war, ausstieg, und
Armee des Prinzen Karl zurückkehrte. Die Berliner Jungen freuten sich herzlich, ihren Kriegskameraden wieberzusehen, und nun kam die Reihe an ihn, von der Heimath zu erzählen.— Große Munitions⸗Colonnen passtren Frank⸗ furt. Auf einen Wagen hatten die Soldaten die Auf⸗ schrift gemacht:„Offenbacher Pfeffernüsse für Paris“. Die Nüsse, welche sie damit meinten, waren Bomben im Ge⸗ wicht von 150 Pfund.
Darmstadt. Hiesige Blätter bringen folgende, auf die Verpflegung der hessischen Division Bezug habende Mittheilung: Vom Kriegsschauplatze zurückgekehrt, erlaube ich mir den Angehörigen unserer hessischen Soldaten mit⸗ zutheilen, daß unsere Division seit cirea 8 Tagen in und um Gorze Quartiere bezogen hat und die Verpflegung nach vielseitiger Erforschung eine durchaus gute genannt werden kann. Wenn früher manchmal Mangel eintrat, so war vielfach das Ausmarschiren nach andern Gegenden schuld, wo Proviant-Colonnen häuftg nicht gleich folgen konnten, da das Ziel des Marsches, nur dem Führer be⸗ kannt, geheim gehalten werden mußte. Jedenfalls ist unsere Division nicht schlimmer daran ge⸗ wesen, als andere deutsche Truppen es ebenfalls waren, wie ich auf den fünf Touren, welche ich bis heute nach Frankreich machte, mich überzeugt habe. Daß aber Graf Erbach⸗Schönberg nicht allein von den Verwundeten, sondern auch von allen Soldaten wie ein Vater verehrt wird, da er wie ein solcher jederzeit für dieselben sorgle, wird gewiß in unserem engeren Vaterlande mit Freuden begrüßt werden. Als Liebesgaben find immer erwünscht: Sodawasser, Sherry, Thee, Schinken un Weißwein. Sollte man gute Kar⸗ (offeln in größerer Menge hinbringen, so wäre bieses sehr erwünscht, da die dortigen schlecht sind. Darmstadt, 10. October 1870. E. Reutet.
ü Nach den„H. V.“ sind als Ausent⸗ allso te egsg ugene Officiere außer Daxmstadt, die Garnisonsstädse Gießen, Friedherg, Offenbach, Baben⸗ e und 2 bestimmt. uon; kriegsgefangene terofficiere daun fin
und ach untergebracht.— Nach einem hier cursirenden Gerüchte, soll im Gasthaus„Zum Darmstädter Hof“ seit einigen Tagen General Uhrich aus Straßburg logiren und unter diesem Namen auch Einkäufe in ver⸗ schiedenen hiesigen Läden gemacht haben. Eingezogenen Erkundigungen zufolge logirt in dem genannten Gasthof zwar eine Persönlichkeit, welche den Namen Uhrich führt und sich auch an verschiedenen Plätzen(wohl zum Scherz)
vorerst in Darmstadt,
für den General ausgegeben, in der That aber außer dem
nun mit Papieren wohl versehen, auch unisormitt, zur
Jena. Fr. J. Frommann bahier erläßt einen Aufruf, der mit den Worten schließt: Wie vor 28 Jahren ganz Deutschland Hamburg hat wieder aufbauen helfen, als es durch die Gewalt des Elements verwüstet war, so laßt uns auch Straßburg wieder aufbauen, das wir selbst haben verwüsten müssen, und damit diesmal den 18. October feiern.
Stuttgart. Herr Maler Robert Heck, welcher während der Belagerung Straßburgs seine Skizzen auf⸗ nahm, stieg am Tage nach der Uebergabe auf die Spitze der Münster⸗Pyramide und zeichnete dort eine flüchtige Skizze von der Lage der Lünetten 52 und 53. Bei dieser Gelegenheit sah er auf der obersten Krone des Thurmes die Hälfte der preußischen Zwölspfünder⸗Granale liegen, welche den Kreuzstamm halb durchgeschlagen und von dort abprallend, die Spitze des Querastes am Kreuze abgerissen hatte. Beide, die Granathälfte und das Kreuzstück, nahm er mit heim, sowie ein Stück der weißen Uebergabefahne, die am Fuße der Pyramide aufgesteckt war. Diese Dinge sind nun auf einem Sammtpolster bei Autenrieth ausge⸗ stellt und werden Demjenigen übergeben, welcher in 14 Tagen das höchste Gebot macht.(Erlös für die Wittwen und Waisen unserer Tapfern.)
Berlin. Dem Vernehmen der„Voss. Zig.“ nach wird die durch den Armee⸗Intendanten Engelhard ge⸗ gründete Erbswurstfabrik demnächst noch eine bedeutende Erweiterung erfahren. Außerdem ist in Rücksicht auf die namentlich im Umkreise der Cernirungsarmee von Metz ausgebrochene Rinderpest auf Anordnung der dortigen Armee⸗Intendantur in der genannten Fabrik die Bereitung von Dauerfleisch, Büchsenfleisch und Hartbonillon in Aus⸗ führung genommen worden.— Eine zweite Fabrik für Bereitung von Dauer⸗ und Büchsenfleisch ist in Frank⸗ furt a. M. für den Fall errichtet, daß der Transport von Berlin aus zu großen Schwierigkeiten unterliegen, oder die dortige Erbswurstfabrik nicht im Stande sein sollte, den erhöhten Bedarf sicher zu stellen. Die Versendung all dieser Präparate an die verschiedenen Armeen und zunächst an die Armee vor Metz wird in regelmäßig bestimmten Terminen per Eilgut erfolgen,
(Theodor Griesinger, 1870! Der große Entscheidungskampf zwischen Deutschland und Frankreich. Mit zahlreichen Illustrationen in 12 bis 15 Lieferungen.) Es ist dies ein pattiotisches Geschichis⸗ werk, das nicht blos üder die Kriegs⸗Ereignisse aufklärt, wie wir sie in den Zeitungen lesen, sondern uns all die Sünden jener Nation aufdeckt, deren oberster Typus der Kaiser Napoleon ist. Darum sollen es nicht blos die Männer lesen, sondern auch die Frauen, damit sie welschen Tand und welsche Lüge gründlich verachten lernen, beson⸗ ders aber sollen es die Söhne und Töchter lesen, um für alle Zukunft gestählt zu sein gegen die Pariser Verlockungen, und einen freien deutschen Pulsschlag zu bekommen gegen das bis ins innerste Mark verdorbene und vergistete Franzosenthum, das bereits anfing, sich auch dem Deutsch⸗ thum mitzutheilen. Es ist darum ein Werk, das ganz dazu angethan ist, in der Familie aufbewahrt zu werden. Die Ausstattung und Illustrationen lassen nichts zu wünschen übrig und der Preis von 14 kr.— 4 Ngr. ist für eine Lieferung ein sehr billiger.
X Braunkohlen- Verkauf.
55 Für die gegen Credit zu beztehenden Braunkohlenklötze beginnt auf dem Großherzoglichen Dorheimer ergwerk mit dem 1. October d. 3. eine neue Creditperlode, laufend dis Ende Dezember d. J. und verbunden
un einer Zahlungsfrist bis Ende März 1871.
Der Preis bleibt wie seither.
Die Fuhrleute wollen die Gegenscheine, welche ihnen bet Abgabe des Bürgscheins eingehändigt werden,
„ fedem Kohlenbezuge mitbringen, damit die einzelnen Mblung der Creditsumme an Großherzogliche Bergkasse
eins erforderlich.
Bezüge in dem Gegenschein notirt werden können. Bei zu Friedberg ist gleichfalls die Vorzeigung des Gegen⸗
Dorheimer Bergwerk den 24. September 1870.
Großherzogliches Bergamt Dorbeim.
Deffentliche Bekanntmachung. bo Forderungen an den Nachlaß des Schneiders Eulhelm Gliem zu Reichelsheim sind binnen vier Wochen geltend zu machen, widrigenfalls dieselben bei de Ordnung des Nachlasses unberückfichtigt bleiben. Friedberg den. September 1870. Hrobbemege g Friedberg E
N
Bekanntmachung. 400 Die Partial⸗Obligatlon der Gemeinde Framers⸗ tüm Nr. 29 ist bis zum 31. Dezember 1870 rück⸗ Albar. Dem Inhaber derselben wird der Betrag an em Tage durch das Handlungs haus J. Lindheimer A Fraulfurt a. M. gegen Aushändigung der Ortginal⸗ Olltgatton ausbezahlt werden, indem vom 1. Januar 1 an die Verzinsung aufhört. Framersheim am 3. October 1870, Großherzogliche— Framers heim — ru g. a a
Aufforderung.
2423 Alle Diejenigen, welche noch Holzgelder an die Casse des unterfertigten standes herrlichen Verwaltungs⸗ Amtes schulden, werden hierdurch aufgefordert, solche im Laufe dieses Monats an den festgesetzten Zahltagen (Donnerstags) um so gewisser zu entrichten, als im Unter⸗ lassungsfalle gerichtliche Beitretbung erfolgen wird. Schloß Ilbenstadt den 7, October 1870. . Gräflich Leiningen'sche Rentei . Bie pa u.
Fäselochs ⸗Versteigerung. 2435 Olenstag den 18. October, Morgens 10 Uhr, soll ein der Gemeinde Leid hecken gehöriger, zum Schlachten geeigneter Faselochs versteigert werden.
Leidhecken den 9. October 1870.
Großherzogliche Bürgermeisterei Leidhecken Selz am.
Verloosung
der Schwalheimer Kirchenobligationen in 1870 2436 Verloost wurden die Nr. 41, 49 und 137. D Beträge derselben sind Ende d. J. bei dem Unterzeich⸗ neten in Empfang zu nehmen. Weitere Zinsen können nicht beansprucht werden.
Von der Verloosung in 1868 ist die Nr. 120 bis jetzt noch nicht eingelöst worden.
Schwalheim den 7. October 1870.
Wiederhold, Kirchenrechner.
Arbeits⸗Versteigerung. 2439 Montag den 17. October, Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Ockstadt folgende Arbeite an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden:
I. Im Rathhause.
a) Schreinerarbelt, lt. Kossenüderschlag 26 fl. 36 kr. b) Weißbinderarbett MN II. Im 2. Schulbause.
a) Glasetrarbeit 34% 10% b) Schlosserarbeit W% 40 o) Weißbinderarbeit 2„ 40„ d) Maurerarbeit 112—
Friedberg den 12. October 1870. Der Bezirks ⸗Bauaufseber —
Auszuleihen. 2404 Aus der Kirchenkasse zu Reichelsheim find 250 fl. zu 5% auszuleiben. Reichelsheim am 4. October 1870. Der Kirchenvorstand.


