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— ͥ.————— K 1 1 eg Ian 4 ch 1 1 ch ten. 1 la töte de mes Wroupes Je Apes mon spe d Votre f 9 g 9 ett! Alles Weitere mir anhelmstellend. Meine 5 Berlin, Ein Extrablatt des„Staats- Antwoet war, daß ich die Art end Sen beklage snzeigers“ bringt folgendes Schreiben des Königs z und um Sendung eines Hevöllmächtigten ersuche, unt Der Königen Au gusta in Berlin. dem die Capftulgtlon abzuschließen sel. Nachdem ich dem 8* 1 General Reille den drles Apergeben batte, sprach ich einige Bendresse, südl. Sedan, J. Sept. Worte mlt m als altem Wekaunten, und so endigte dleset
Du kennst nun durch meine drei Lelegramme den anzen Umfang des großen geschich lichen Greigulsses, das ch zugetragen har! Cs ist wie ein Traum, selbst wenn an es Stunde für Stunde bat abrollen seben! Wenn % mir dente, daß nach einem geoßen glücklichen Kriege % wäbrend meiner Regierung nichts Ruhmreicheres mehr T konnte und ich nun biesen weltgeschlchtlichen Ae solgt sehe, so beuge ich mich vor Gott, der allein mich, ein Heer und meine Müverbündeten auserseben hal, e Geschedene zu vollbringen, und ung zu Werkzeugen eineg Willens bestellt bal. Nur in diesem inne ver ag ich das Werk aufzusassen, um in Vemuth Gostes üÜbrung und Seine Gnade zu pieisen. Nun folie eln ld der Schlacht und deren Folgen in gedrängter Kürze. ie Armee war am Abend des 31. und am 1. früb in n vorgeschriebenen Stellungen angelangt, rund um Sedan, „ Bayern baten den linken Flilgel bei Bazeilles an der tags, daneben die Sachsen gegen Moncelle und Vaiguy, e Garde gegen Avonne noch im Anmarsch, das 5. und , Corps gegen St. Menges und Fleigueur; da uhier e Maas einen scharsen Bogen macht, so war von St, denges bis Vonchery kein Gorpe aufgestellt, in dlesem tie aber Wülttemberger, die zugleich den Rücken gegen usfälle von Mezleres deckten. Gavallerte Miwiston Graf iolberg in der Gbene von Voucher als techter Flügel. der Front gegen Sedan der Rel der Bayern. Vet umpf begann troß dichten Nebels bet Vazeilles schon ah am Morgen, und es entspaun sich nach und nach ein ber heftiges Gefecht, wobei Haus für Haus genommen Meiden mußte, was fast den ganzen Tag dauerte, und in sches die Erfurter Olviston Schbler(aug der Meserpe, Fe eingreifen mußte. Ale ich um d Uhr auf Oder ont vor Sedan eintraf, begamit die große Watterie gerade Feuer gegen dit Festungowerke, Auf allen Punkten Gispaunn sich nun ein gewaltiger Geschütkampf, dei e wäbrie, und während dessen von unseten elle nach und nach Tettam gewonnen wurde., Vie seigunten Pörser wurden genommen. Seht tief etu— de nttiene Schluchten mit Wäldern erschwerten das Vor ugen der Insanterle und begünstigten die Bertheldigung— „ Görser Ily und Floing wurden genommen und zog „ aumalig der Feuerkreis kmer enger um Sedan zu men. Coe war ein grandioser Anblick von unserer Hellung auf einer domiutrenden Höhe binter feuer ge Munten Bafterte, echtes vom PVorse Freue vorwärts, erhalb Pi, Torey. Der hestige lderstano des Feindes i allmählig an, nachzulassen, was wir an den auf Isten Malaillonen erkennen konnten, bie elligst aus ben
dern und Pörsern zurückliesen. Pie Kapalette suchte cage Matasllone unseres 5. 1 anzugreifen, die vor 15 Haltung bewahrten z die Rabalerle jagte durch
Balalllons Intervallen dürch, kehrte ban um und bemselben Wege zursick, was sich dreimal von ver— ebenen Regimentern wiederholte, so daß das Feld mit chen und Pferden besäct war, was wir Alles von Merem Standpunkie genau mit ansehen konnten, Ich Mee die Nummer dieses braven Regimentes noch nicht uhren können. Da sich der Rückzug des Fetudetz auf Aaen Stellen in Flucht auflöste und Alles, Infanterie, alerie und Arilllerie im die Eplabt und mächste Um— ungen sich zusammendrängte, aber immer noch keine deutung sich zeigte, daß ber Feind sich durch Gapitulgtton ae ble ser vertzwelselten Lage zu zlehen beabsichuuge, Jo Ab nichta übrig, ale durch bie genannte Matterte bie Gand bombarbiten zu lassenz ba ech nach 20 Minuten gefahr an mehreren Etellen berells brannte, was mit %, vielen brennenden Oörsern iu dem ganzen eeschlacht, lee einen etschlltternden Eindruck machte„ so lleßs ich ut heuer schweigen und sengete ben Oberste Hieutenank „ ronsart vom Generalstabe als Parlament mit Mäher Fahne ab, ber Armee und chestung ble Gapftulgtlon chagend. Ihm begegnete berelle ein baherlscher Offlzter, b mir meldete, baß ein srauzöstscher Parlamentckt int Mer ahne am Thore sich gemelbet habe, Per Spberst— tenaut v. Bronsanrt wurte eingelassen, und auß selut * nach dem General on chef ward mer unerwartet vol a Kaiser gesluhrt, der ihm sosort einen Urlef an ilch le geben wolltt. Da ber Kaiser fragte, was ür Muß e er habe, und zur Antwort ethlelt?„meines und Mbung zur Uebergabe außzusorbern,“ erwleberse er, bass ach bieserhalb au den General v. Wümpfsen zu wenben de, ber flit ben blesstrten Mac, Mahon soeben bas mando übernommen habe, umb baß er nunmehr seinen eberal- Abimanun Meillle mit bem Wetese an mich ab en werbe, Gs war 7 Uhr, als Meille und Hronsart⸗ nit kamen; lehterer kam etwas voraus, unh buch ihn ehren solt er uit Westimimthelt, baß ber Kalser, au— iind fel. Du kaunst Pix ben Ginbruck benken, ben es aas mich vor Allem und auf Alle machte! Melle sprang e erde und bergab mir ben Welef seines Kalsers, Gaansligenb, bah er font keine Aufträge habe, Moch che en Wees öffnete, sagte ich ihm„Aber ich verlange erste Vebingung haß ble Armee bie ghassen ueber e et wtef sägt so an;„N ayant pas pu molle
Net. Ich bevollmächtigte Moltke zum Untethändser und gab Migmarck. all zurück zu bleiben, falls polliische Fragen zuß Sprache kämen; rllt daun zu meinem Wagen, und subr bierber, guf der straße überall mult süikrmischen Hurtahs der berauzlebenden Trains begrilst, die iberall die Volksbynmne anssimmten. Go war ergreifend! Alles halte lichter angezünden, so daß man geilweise in einen Unprovisteten Illumtug ton fuhr, Um 1 Ubre war ich hier und mank mit meiner Umgebung auf das Wohl der Armee, die solches Greigniß erkämpfte. Pa sich am Morgen deg 2, noch keine Meldung von Molike ber die Gapetu⸗ latlonsverhandlungen erhalten batte, die in Honchery satisenden sollten, so suhr ich vergbredetermaßen nach den Schlachtfeld um 8 Ubr sulh und begennese Moltke, der mir entgegenkam, um meine Ginwilligung zur vorge— schlagenen Gapfnlation zu erhalten, und min zugleich an⸗ zeigse, daß der Katser seilh 3 Uhr Sedau verlassen babe und auch nach Vonchery gekommen ßsel. Da derselbe mich zu sprechen wünschse, und sich in der Rähe ein eachlösschen min Park befand, so wählte ich dies zur Megegnung. Um 10 Ur kam ih auf s der Pöbe vor edan an; um 12 Uhr erschtenen Moltke und Wiomarck mit der vollzogenen Gapitulastons Urkundeß um 1 Uhr sehte ich milch mit Frith in Bewegung, von der Kavalerle-Esabowache beglettet. Ich siien vor dem Gchlösßchen ab, wo der Kaiser mi entgegenkam. Per Mesuch währte eine Bier telstundegz wir waren Beide sehr bewegte tber dieses Wledersehen. Was uh Alles empfand, nachdem ich noch vor 4 Jabren Napoleon auf dem Gipfel selner Macht gesehen battle, kaun ich micht beschrelben. Nach dieser Begegnung berttt k ich von halb 3 bis balb 8 Ur die ganze Armet vor Sedan. Per Gm— pfaug der Truppen, das Wiedersehen bes dechmtrten Garbe Gorpo, das Alles kann ich Hir beule micht beschreiben z ich wan tlef ergriffen von so vielen Vewelsen der Viebe und Hingebung. Nun lebe wohl mit beweglem Hetzen am chlusse eines solchen Brteseg. Wilbehm.
Einem der„Darmst. Zig.“ zur Veröffentlichung mitgetheilten Privatschrelben eines Ofssigters ben Gr. Olvislon über die Bethetltgung der Hessen an der Schlacht von Molsseville entnehmen wir Folgendes: Seine Großherzogl. Hoheit der Prinz Lubwig haben mit eder Hessischen Ploislon an uben Kämpfen am 31. August und 1. September vor Meß einen ehrenvollen Antheil genommen, obwohl ec nur der Artlllerte geilo in das Gesecht eln— zugreisen vergönnt war und zwei unserer Gecabrons zur Bedeckung preußlscher Artillerte dienten. Glücklicher Welse sind auch bet diesen Abthetlungen leine Verluste zu beklagen. Es war am 31. Aug. bel herrlichem Wetter, als die Piviston zuerst von Norden, aus der Gegend von Thtonville und Longwy, und dann von Slowesten zut raschen Unterstügung engagtrter Truppen gewünscht wurde,
Um halb 1 Uhr rückte bie Olviston vom Mivouaksplatze ab, passtrte die Krlegsbrücke von Hauconcourt und kam um halb 3 Uhr süplich von Antilly an, wo u sle a Cheval der Straße nach Metz elne gebeckte Stellung nahm, Um halb 4 Uhr kam ber Befehl bes Prinzen Frtebrich Karl:„Da ber teind mit bedeutenden Strelt— lräften auf bas rechte Moseluser gegangen it und bort zu bleiben scheint, so wird die 25, Stvlston zur Unterstügung des Generals von Kummer bel Antllly berest stehen.“ Unterbessen hörte man, wie vas Gefecht guf den Pöhen östlich von Metz vor dem Fort St. Julten sich ent— wickelte, und bald zeigte ber aus bem hort aus— steigenbe Pulverdampf und der dumpfe Ponner ber schweren Geschle, daß auch bas Fort sich an bem Kampf gegen bie preußztschen Batterlen bethelligte, Patin besteht ber Hauptvorthell ber Wranzosen Aer bet Meth, baßß sle bie Gesechte nur
sowell von ben Werken ausdehnen, baff die schweren Geschlltze mitwirken können. Um 4 Uhr 0 wilthete der Kampf auf ber Phhe. An u bem
Pulverbampf war zu enkennen, baßß bie preußstschen Vatterlen, trotz bes Feuers bes Forte, vorwärts ngen. Juglelch hatte die Landwehr-Psolslon Kummer's ben Mesehl erhalten, zur Unterstlgung bes 1. Urmekcorpe, vorzurlcken, Gs war 5 Uhr 10 als ein Abfutant bes General v, Kummer bie Meldung brachte, baßß bie Mewegung auf
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Besebl deg General v. Manteuffel selbst gescheben selz die Diviston solle durch ihr Vorgehen die Unke Flanke des Feindes bedrohen und deuselben zum Rückzug zwingen. Sehr bald kam auch der Befehl, die 25, hessische Diviston solle vorrlcken in die Stellung bei Gbarlp. Gegen 5 Ubr 40 wurde die 50, Brigade v. Lyncker noch mehr östlich detachirt, um das Bols de Wallly zu besetzen und um jeden Preis zu halten. wel Gecabrons unter Mafor v. Ricou wurden zur Deckung von 2 Geschützfeuern und einem Angeißf der Wrangosen sehr exponrten preußischen Batterten vorangeschickt, General v. Kummer kam selbst mit seinem Etab dem Prinzen Ludwig entgegen. Cs zeigte sich, daß die gauze nach Fort St, Julten aussteigende Pöbe, theils mit Weinbergen bepflanzt, von den rangosen besett war.— Um 6 Uhr 10 Min lle das Artillerlegefecht nach; nur Fort St, Julien sandte noch seine schweren Granaten gegen die preußschen Batterten, so daßß wir genau das Sausen der Geschosse hörten und schon Verluste befürchteten, Um 6 Ubr 30 Min,, befahl der General v. Kummer den Rückzug der Batterten. „Heute find wii gut burchgekommen, darauf wollen wir jetzt eins trinken,“ hörte man die Kanonlere sagen, die guten Muth an uns vorübergogen, Ein Mann war leicht verwundet, Prinz Ludwig entschloß sich gegen 10 Uhr nach Antillb in ein trostloseg Quarter zurückzugeben, wohln hm weitere Besehle nachgesandt werden solllen. Pte selben lauteten dahin, Faß die Diolston am fol- genden Morgen, sobald Feuer gebört werde, marschberelt sein müsse,.— Um 1, Sept, feub um 6 Ubr, als noch die Höhen vollstandig mit Nebel bedeckt waren, erthnte berells der Donner der Geschüge von Südosl her, Die Ofwiston erhlelt Besehl, nach Gt, Barbe zu marschiren, ledoch die Brigade v. Lynter im Bols de Fallly zurück- zulassen. Um 7 Ubr marschtrte die Golonne an Machp vorbel, und kam gegen d Uhr auf der Straße nördlich von St. Barbe an, wischen dleser Straßse nach Met auf den Pöben des Fort St. Julten standen die frangöslschen Jruppen in grossen Massen. Die preuselschen Melhen slanden Via-A-vig auf der inte Servignp-Gharly. Uuf unserem knken Flügel war gerade bie Landwehr zum Angriss vorgegangen, gegen Nolsseville und bie Brasserle(Brauetel), welche an ber größten Straße von Mech nach Sgarlouts liegt, mußten leboch wieder zurlick. Velde Stellungen waren, als die Preußen sie kunegehabt batten, von biesen selbst so gut zur Vertbelbigung hergerichtet, daß eine Grstürmung berselben ft Jalanfente unnbthig viele Opfer gefordert bälte; bie preußsische Ab- thellung, welche pleses Dorf am Abend vorher gegen einen sturm tapfer verthelbigte, hatte das- selbe in Folge eines Mipverstandnisses gerdumt, worauf die Frangosen es sosort besetht hatten
(chluß folgt.)
Ein armer Soldat
Man bracht“ hn i unsen agg relh,
Man legte ihn auf bas bochmerzenghellz Im kapern Kampf sir Peutschlanbe hr raf ihn bes einbes Kugel schwer
Unb ale sie ihm nahmen ab bag eln, e ug ser gebulbig alle eln
„Gerti mir bahelm meln Kiebchen schühn, „Hale werd? ich gesund ste wiebersehm!“—
90 bie e getrost, bat guten Muth;
Und bie Wunbe hellt une e geht Ahn gut,
Und bie aut bes raven, was antwortet sie „ag Weib eines Kellppels wert“ ich nie!“
Gr port bag Wort ba brennt seine een, Ein wilbeg leber erfaßt sein Wehlen, hein Mund ert von bittern Klagen;
Und heute wie er zu Grabe getragen!
Aus ben Manheim Meere Vagarelh, 100, cep 170,


