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gesehen, bildete sich hier am 20. v. M. unter sehr großer Betbelligung der Einwohnerschaft ein Zweigverein des Hülfsvereins im Großherzogthum Hessen für die
Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im
Felde. Von 301 Mitgliedern wurden an gezeichnet: als einmalige Beiträge 246 fl. 32½ als monatliche Beiträge 220 fl.; ferner sind ein- egangen: von der Gemeinde Wisselsheim 21 fl. kr., von der Gemeinde Steinfurth 80 fl. 30 kr., von Herrn Oeconom Koch auf der Hasselheck 50 fl., von Herrn Banquier Sillem in Amsterdam 25 fl., von Frau Niederhofheim in Frankfurt a. M. 2 fl.— Bezüglich der in Bad-Nauheim gezeichneten Beträge bestimmte der Ausschuß, daß hiervon/ dem Hülfs verein in Darmstadt zur Disposition gestellt wurden, ¼ aber soll zur Unterstützung der Nauheimer Familien verwendet werden, welche ihre Ernäbrer bei der Fahne haben.— Dazu kommen noch die früher bereits erwähnten 1000 fl. von hiesiger Kurhaus-Admini⸗ stration.— Auf Anregung des Hülfsvereins grün— dete sich weiter am 24. v. M. ein Frauenverein für Krankenpflege, und war dessen erste Aufgabe, die Sorge für Herrichtung von Verbandzeug und Beschaffung von Lazarethbedürfnissen zu über— nehmen. In unserem Depot besitzen wir jetzt: 173 Hemden, 14 Handtücher, 41 Paar Strümpfe, 10 Paar Unterhosen, 158 Halstücher, 18 Kopf- Kissenüberzüge, 169 leinene, 31 wollene Binden, 12 Kopfbinden mit Gummi, 42 Kopfnetze, 120 Päcke Compressen, 106 Sandsäckchen, 3 Päcke Unterlagen, 1 Watte, 8 Ellen Gaze, 3 große Säcke voll Charpie, 12 Stück Schnur und Garn, 8 Zahn-, 8 Haar⸗Bürsten und 12 Kämme.— Die Gemeinde Steinfurth lieferte in unser Depot: 30 Hemden, 5 Betttücher, 6 Halstücher, 30 leinene Binden, 1 Pack Charpie; die Gemeinde Wissels⸗ heim desgleichen: 8 Hemden, 2 Betttücher, 12 leinene Binden, 4 Päcke Compressen, 1 Pack Charpie.— Inmittelst ließ Großh. Kriegsmini⸗ sterium durch die Gemeinde, vorbehaltlich des Kostenersatzes aus der Kriegskasse, die Militär— Reserve-Lazarethe herrichten. Es befinden sich im Hospital für arme Kurfremde 20, im Betsaal der Saline 22, und in altem Spielhause 67 Betten, im Ganzen können also heute 109 Ver- wundete bei uns aufgenommen werden, und hat unser Landesdelegirter Hofgerichtsrath Weber hier won bereits Kenntniß. Durch rasches Zusammen⸗ greifen der hiesigen Herrn Schreiner- und Zimmer⸗ meister sind die beiden Säle im alten Spielhause Zedielt und zu einem sehr schönen Lazarethlocale gergerichtet worden, die Bettstellen mit Strohsack And Kissen lieferten die Nauheimer Einwohner und die ordnende Hand des Frauenvereins richtete das Ganze zum Gebrauch her. Die ärztliche Behandlung werden unsere hiesigen Herrn Aerzte übernehmen, und von Seiten des Turnvereins ind Mannschaften und Geräthe zum Transport der Verwundeten vom Bahnhof in die Lazarethe zestellt. Die Opferwilligkeit und Opferfreudigkeit vat sich in diesen Tagen zu Bad Nauheim ganz uusgezeichnet bewährt!
Mainz. Die großh. hessischen Cassenbeamten m Rheinhessen sind angewiesen, preußisches, baye⸗ isches, württembergisches und badisches Papier- geld bis auf Weiteres in Zahlung zu nehmen. (Auch ein erfreulicher Schritt zur Einheit.)
Worms. Dieser Tage wurden dahier 11 Mann, welche als Marketender dem 80. preuß. Infanterie Regiment attachirt waren, verhaftet, weil ste auf dem Schlachtfelde Todte und Ver— wundete beraubt haben sollen. Es fanden sich auf ihren Fuhrwerken auch eine Menge Militär- Effekten, lei ihnen selbst aber große Summen Geldes vor. Sie wurden an die Commandantur der Festung Mainz abgeliefert.
— Im hiesigen Bahnhofe fuhr in der Nacht zom 8.—9. ein von Mainz kommender Militär⸗ jag auf einen kurz zuvor von Ludwigshafen ein— tetroffenen Zug mit Verwundeten. Mehrere Wagen zes Verwundetenzuges, welche über die Schienen- heuzung hinausragten, wurden losgerissen und ene Strecke weit fortgestoßen. Ein Wagen fiel urch die Wucht des Anpralles um. Die darin befindlichen Leichtverwundeten konnten sich sämmt-
tinktur, 1 Rolle in O. 3 Hemden, 4 Taschentücher, von
lich durch Herausspringen retten, nur ein Mann
gerieth unter den Wagen und erhielt nicht un— bedeutende Quetschungen. Die entstandene Ver⸗ wirrung sollen zwei leicht verwundete Franzosen
(Turcos) zum Entkommen benutzt haben.
Baden. Karlsruhe. Die nach der „Lahrer Ztg.“ gemeldete Nachricht von der kriegs⸗ rechtlichen Erschießung eines gewissen Himmelsbach in Rastatt wegen Spiontren wird als Erfindung bezeichnet.
Bayern. München. Der König hat an den Commandanten des 2. bayerischen Armeecorps, General v. Hartmann, nachstehendes Telegramm gerichtet:„Mit freudigstem Stolze erfüllen Mich die glänzenden Waffenthaten, an denen auch Mein wackeres 2. Armeecorps so ruhmreichen Antheil hat. Sagen Sie all' den Tapfern Meinen königlichen Gruß und herzlichen Dank. Stünd— lich bin Ich im Geiste bei Meinen braven Truppen. (gez.) Ludwig.“
— Der Ober⸗Ceremonienmeister des Königs, Graf Moy, ist wegen der Erklärung der päpstlichen Unfehlbarkeit aus der katholischen Kirche ausge- treten. 2500 Gefangene sind hier angekommen.
Bescheinigung.
Bei dem Rechner des Comités für die Unterstützung der verwundeten und erkrankten Soldaten im Felde und der nothleidenden Familien von Soldaten sind weiter einge— gangen und werden dankbar quittirt: I kr. von Sr. Königlichen Hoheit dem Großherzog, 200—
welche nach allerhöchstem Befehl speciell für
die in Frieoͤberg bestehenden Anstalten für verwundete und erkrankte Krieger verwendet werden sollen
durch Herrn Director Dr. Matthias in den
Collecten Friedbergs durch Frau Regierungsrath Trapp:
1) durch Herrn Bürgermeister Jäger in
Münzenberg 2) durch Herrn Bürgermeister Gorr aus der Gemeindekasse Trais-Münzenberg 3) durch Herrn Bürgermeister Laux Gambach 4) durch Herrn Lehrer Schindel als 2. Sen⸗ dung von Beienheim durch Herrn Pfarrer Müller in Nieder-Rosbach durch Herrn Bürgermeister Philippi in Wohnbach durch Herrn Pfarrer Becker in Bruchenbrücken durch Herrn Pfacrer Möbius, Collecte vom außerordentl. Beitagsgottesdienste zu Bönstadt von 2 B. in O. durch Herrn H. Luft und Gemeinderechner Kuhl in Rödgen
50—
124 39 25— 20—
in
20 32 40 41 18 53½ 5—
5— 3—
11 14 588 59½ hierzu die letzte Bescheinigung 1784 20½ zusammen 2373 20
An Naturalien gingen ein: von Frau F. in Beienheim ein Pack Leinwand, von Frau Hof⸗Jäger Korndörfer in Ossenheimer Wäldchen getrocknete Zwetschen und Mirabellen, von Herrn Kassier Winter in Bergwerk Dorheim 3 Belt⸗ tücher, 6 Handtücher, 6 Hemden, 4 Taschenlücher, Lappen und Charpie, durch Herrn Lehrer Heßler aus der Gemeinde Wölfersheim 87 Hemden, 68 Binden, 3 Paar Unterhosen, 8 Betttücher, 34 Halstücher, 1 Handtuch, Lappen und Charpie, aus dem Zinßer'schen Inslitute eine große Partie Charpie, Binden, Compressen und Gittercharpie, durch Herrn Pfarrer Müller in Nieder-Rosbach 10 Hemden, 9 Verbandtücher, 37 Binden, 1 wollene Binde, 170 Com- pressen, 2 wollene Compressen, 6 Paar Socken, 1 viereckiges Tuch, 1 Handtuch, 1 Pack Abwäschlappen, 31 Gittercharpie, 28/ Pfund Charpie, 1 Sack, durch Frau Regierungsrath Trapp Sendung von Frau Oberpfarrer Kleeberger aus der Gemeinde Münzenberg 36 Hemden, 2 Betttücher, 12 vier⸗ kantige und 50 dreikantige Verbandtücher, 82 leinene Binden, 2 Gypsbinden, 774 Compressen, 40 Gittercharpie, 1 Korb Charpie, 1 Stück Flanell, 1 Sack Dörrobst, 4 Pfund Reis, 50 Cigarren, 1 Sack Leinwandabfälle, aus der Gemeinde Nieder⸗Mörlen 22 Hemden, 1 Pack Verbandzeug, Charpie, durch Frau Kirchenrath Fuchs, Frau Bürgermeister Blecher und Frau Pfarrer Weber aus der Gemeinde Ober⸗Rosbach 9 Bettlücher, 30 Binden, 17 dreieckige Binden, 18 dreieckige Kopftücher, 30 Hemden, 15 Handtücher, 12 Päcke Com⸗ pressen, 2 Päcke alte Leinwand, 1 Sack, 9 Tischtücher, 12 Gittercharpie, Charpie, von Herrn Obersteiger Knoche in Bergwerk Dorheim 1 Pack Leinwand, von Herrn Sturm- fels 4 Gläser Hofmannstropfen, 3 Gläser Bleiessig, 3 Glas Karbolsäurelösung, 1 Glas Essigäther, 2 Fläschchen Opium⸗ gestrichenes Heftpflaster, von Herrn F. R. dem Comité für Bewlrthung ber durchziehenden gesunden und verwundeten Soldaten im Bahnhose 107 Pfund Dörrobst, 37 Pfund Gerste, 6 Pfund Linsen, Dörtfleisch, Speck, 442 Stück und 2 Körbe voll Eier, von der Gemeinde Büdesheim 1 Meste Linsen, 6 Hemden, 5 Paar Strümpfe, von ver⸗ schiedenen Bewohnern unserer Stadt verschiedenes Leinwand.
Wir bitten um weitere Gaben.
Friedberg den 12. August 1870.
Für das Comité:
J. Huber, Rechner.
Erfrischung
der durchpassirenden Truppen und zurückkommenden Verwundeten und Gefangenen im hiesigen Bahnhofe.
Dritte Liste der Gaben aus hiesiger Stadt und Umgegend:
a) an Naturalien:% Ohm Aepfelwein(½ von Ilbenstabt, ½ von Klein⸗Karben,/ von Selzerbrunnen), 2 Ohm Branntwein(½ von Groß⸗Karben, J von Rendel, ½ von Burggräfenrod,% von Okarben, ½ von Büdesheim, ½ von Hasselhecke,/ von Steinfurth), 2 Ohm Schwalheimer Wasser, 17 Flaschen Wein, 51 Maas Milch, ca, 30 Pfund Käse, 250 Pf. Fleisch und Schinken, 65 Pfund Wurst“), 144 Wecke, 1557 Laibe Brod,(281 von Büdes⸗ heim, 55 von Eichelsdorf, 12 von Ober⸗Rosbach, 75 von Leidhecken, 84 von Rockenberg, 91 von Bruchenbrücken, 117 von Diebach a. d. Haag, 150 von Kaichen, 100 von Fauerbach v. d. H., 90 von Nieder⸗Mörlen, 66 von Ost⸗ beim, 79 von Hochweisel, 132 von Burggräfenrod, 100 Okarben, 110 Groß⸗Karben, 94 Klein-Karben), Dörrobst, Hülsenfrüchte ꝛc. von Büdesheim und Eichelsdorf, 3698 Eier(1005 von Büdesheim, 105 von Steinfurth, 107 von Eichelsdorf, 600 von Kaichen, 231 von Leidhecken, 260 von Klein-Karben, 208 von Groß⸗Karben, 349 von Okarben, 338 von Burggräfenrod), 300 Cigarren(300 von Groß-⸗Karben).
b) an Geld: Melbach 36 fl. 30 kr.
(wurde bei der ersten Aufstellung vergessen,
ist jedoch in der Hauptsumme enthalten), Erlös für ein geschenktes geschlachtetes Pferd 7 fl., Görbelheimet Mühle 10 fl., Bruchenbrücken 3 fl. 21 ke., Rockenberg 30 fl., Niederx⸗Mörlen 9 fl., Hochweisel 2 fl., Klein⸗Karben 5 fl. 36 kr., Groß⸗Karben 40 fl. 42 kc., Okarben 10 fl. 16 kr., Ludwigsbrunnen 2l., Burggräfen⸗ rod 8 fl. 35 kr., aus biesiger Stadt und an kleinen Gaben aus der Umgegend 5 fl. 47 kr. Dritte Liste im Ganzen 135 fl. 17 kr., dazu von voriger Liste 1130 fl. 22 kr. zusammen 1265 fl. 39 kr. g Dem mehrfach ausgesprochenen Wunsche wegen Speci⸗ ficirung der Geldgaben kann wegen des beschränkten Raumes unmöglich entsprochen werden. Man sei über⸗ zeugt, daß alle Gaben nach bestem Wissen und Gewissen verwendet werden. Unsern Dank für die gespendeten reichen Gaben aussprechend, bitten wir um weitere gütige Unier⸗ stützung. Friedberg den 12. August 1870. Das Comité für die Erfrischung der durchpassirenden Krieger.
) Die größeren oder kleineren Gaben von Fleisch⸗ wagren aufzuführen erlaubt der Raum dieses Blattes nicht, jedoch haben sich alle Gemeinden dabei betheiligt.
Obst⸗ Versteigerung. 2028 Dienstag den 16. d. M., deo Vormittags um 11 Übr, wird das Obst auf der Anlage um die Kirche, als Mirabellen und Reineclauden, destehend in 40 Bäumen, sowie ein Baum mit Frühbirnen abtheilungsweise an die Meistbietenden auf Ort und Stelle versteigert. Ockstadt den 11. August 1870. Großherzogliche Bürgermeiftlerei Ockstadt röninger.
2029 Bet dem am 10. d. M. abgehaltenen Departe⸗ menis⸗Ersatzgeschäft ist der Unterzeichnete irrthümlich in Besitz eines fremden Regenschumes gekommen. Um die Rückgabe des vertauschten Schirmes wird gebeten. Ockstadt den 11. August 1870. Gröninger, Bürgermeister.
Eichen-Stammholzverstei
in der Oberförsterei Nidda. 2027 Die auf den 10. d. M. bestimmte Versteigerung von Eichen- und Kiefern ⸗Stammholz im Difrlet Soͤder⸗ ecke zwischen Salzhausen und Borsdorf konnte wegen ungünstigen Wetters nicht abgehalten werden, und soll nun Freitag den 19. d. M., von Morgens 9 Uhr an, flattfinden.
Nidda am 11. August 1870. Großherzogliche Oberförsterei Nidda Rohr.
gerung
Jagd- Verpachtung. 2024 Freitag den 26. August d. J., Nachmittags 1 Ubr, soll die hiefige Jagd, eirea 1100 Morgen Feld⸗ und Waldgemarkung, auf 6 Jabre öffentlich meistbietend ver⸗ pachtet werden. Liebhaber werden hiermit eingeladen.
Bodenrod den 8. August 1870.
Großherzogliche Bürgermelsteret Bodencod Schäfer.
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