S. 4815 Nr. 40, S.
versehen hat, geht dahin, daß dieß Grundstück sobald als
meme d e bc Bemerkung
m v eterssch nach Beerdigung verlangt. Das ißt übrigens eine ganz zu ent⸗
schuldigende Neigung, und ist es nicht unsere Pflicht u i, ae 7 Folgil en Ke an den Geschmack aller französise
emden Künfler, uns die Skizze eines Grab denkmals und des Gitters, 9 9 dasselbe umgeben soll, insenden wollten. Wir wollen kein prunkendes Denkmal. Nein, ein einfaches aber dauerndes; keine vergoldeten Stäbe, noch nichtssagende Ornamente— nur das Comfortable! Dhne übrigens den Intentsonen der Künstler vorgreifen zu wollen, erlauben wir uns, ihnen zu besehlen, hie und da im Gitter einige zierliche Arabesken mit der hübschen preußischen Pickelhaube anbringen zu wollen u. s. w.“ Die Pariser werden nicht schlimmer sein als unsere Nürn⸗ berger; sie werden wohl auch Keinen hängen, sie hätten üähn denn.)
Ver loosun gen.
Mailand, 1. Oct.(45⸗Fr.⸗Loose von 1861). Bei der heute stattgefundenen Ziebung wurden folgende Serien gezogen: 25 27 184 415 545 588 701 664 994 1029 1045 1076 1167 1614 1694 1886 2421 2763 2797 2816 2948 3610 4219 4573 4703 4763 4792 4815 5386 5422 5475 5949 6135 6390 7160 7267 7394 7601 und 1930. Es fielen auf Serie 4150 Nr. 25, S. 7601 Nr. 44, S. 7267 Nr. 28, S. 2948 Nr. 34, S. 4792 Nr. 12, S. 5474 Nr. 36, S. 5386 Nr. 40, S. 1076 Nr. 49, S. 2816 Nr. 36, S. 7394 Nr. 18, S. 1886 Nr. 16, S. 232 Nr. 7, S. 27 Nr. 31, S., 1029 Nr. 21, 7160 Nr. 4, S. 1076 Nr. I, S. 5475 Nr. 2, S. 22 Nr. 32 und auf S. 7394 Nr. 25 je 1000 Fr. Die Zahlung erfolgt am 2. Januar k. J.
Friedberg, 10. October. Die erste Sen- dung der für unsere Truppen bestimmten Kleider, rischungen und sonstigen Liebesgaben ging unter egleitung des Comftemitgliedes G. Hieronymus am 25. September hier ab und kam am 30, eptember Abends glücklich, nach oftmaligem Auf- enthalt an den verschiedenen Stationen, in Ars sur Moselle an. Da jedoch am folgenden Tage eine Verlegung unserer Diviston erfolgte, mußten die Sachen nach Noviant zurückgehen und konnten nur die für das 2. Infanterie-Regiment bestimmten Pakete am Tage der Ankunft abgeliefert werden. Das einen Tag später in Noviant eingetroffene 1. Jäger-Bataillon konnte erst an diesem Tage die für dasselbe bestimmten Gegenstände erhalten. Die übrigen Pakete, deren Bestimmungsort durch die Verlegung am ersten Tage noch nicht angegeben werden konnte, wurden einem von Sr. Königlichen Hoheit dem Prinzen Ludwig bestimmten Verwal- tungsbeamten zur Beförderung überliefert. Die angetroffenen Bekannten, sowie die Mannschaft überhaupt, waren guten Muthes und freuten sich sehr Leute aus der Heimath zu sehen. Die jetzt bezogenen Quartiere sind gut und tragen, gegen- über den früheren kalten und nassen Bivouaks, zum günstigen Gesundheitszustand sehr viel bei.
Die Verpflegung ist jetzt so gut, als sie unter derartigen Verhältnissen nur sein kann. Dem
Mangel an wollenen Kleidungsstücken u. s. w. ist durch die vielen Liebesgaben sowie durch die militärischen Lieferungen, mit wenig 2 abgeholfen und wäre zu rathen, dergleichen 3 nur noch auf speziellen Wunsch des Einzelnen zu senden, was ja durch den jetzt geregelten Postver⸗ kehr bald zu erfahren ist. Was die Verpflegung anbelangt, so mangelt nur eine Lieblingsspeise unserer Leute„die Kartoffel“, sie gehört dort zu den selteneren Gerichten. Es wäre bei so günstiger Ernte gewiß leicht möglich aus unserem Kreise der Divistion einige Waggonladungen zu senden. Als die Soldaten von einer derartsgen Sammlung hörten, drückten sie von allen Seiten ihre Freude darüber aus. Gewiß gibt auch Jeder gerne für die Leute, welche unsere Felder vor einer so gräu⸗ lichen Verwüstung bewahrt haben, wie man stie dort sieht.
Man ersucht nun hiermit alle Ge⸗ meinden der Umgegend eine Sammlung guter Kartoffeln zu veranstalten und dieselben bis zum Samstag den 15. Oet. in den Bahnhof Friedberg zur Verla⸗ dung zu bringen. Das Comite für die durchpassirenden Krieger hat sich be— reit erklärt dann für deren Weiterbe⸗ förderung Sorge tragen zu wollen.
Die Lazarethe zu Bad- Nauheim
gaben seit Mitte August d. J. schon weit über 200 verwundete und kranke deutsche Krieger aufgenommen, und besorgten wir, unterstützt durch die unentgeltliche Hülfe von etwa 40 edlen Frauen und Jungfrauen, die Pflege jener Braven mit einem Aufwande von
mehr als 6000 Gulden.
Unsere eigenen Mittel sind nicht blos erschöpft, sondern weit überschritten, und heute schon müssen wir den
Berwundeten die besonderen Gaben an Getränken und Tabak verkürzen, um in der guten, aber durchaus zweckentsprechenden und nicht über— triebenen Verpflegung Kostenersparnisse zu erzielen.. 5
Bis jetzt sind mehrere Tausend Gulden freiwilliger Gaben unserer Kreisbewohner dem Hülfscomité der lieben Nachbarstadt Friedberg zugeflossen, wir haben noch nicht 150 fl. aus dieser reichen Quelle der offentlichen Opferwilligkeit erhalten. Wir können aber unsere schwere Aufgabe ohne Unterstützung von außen nicht länger erfüllen, und richten deßhalb an alle Kreisbewohner die Bitte, Herz und Beutel aufzuthun, und uns ihre Gaben an Geld und jeglichen Lebensmitteln zu übersenden; letztere finden Verwendung in dem Hospital für unbemittelte Kurfremde, welches gegenwärtig ausschließlich als Lazareth für Verwundete dient, und sind daselbst drei edle Diaconissinnen mit Pflege der Soldaten und Führung der Küche beschäftigt.
Bad⸗Nauheim den 7. October 1870.
Eile thut noth!
Der Vorstand des Hülfs vereins: Der Vorsitzende Schutt.
Der Schriftführer Siebert.
2 Den Au-& Perkauf von Staatspapieren
Provision
besorgt gegen billige
F. Hirschhorn in Friedberg.
An- und Verkauf
13
von Coupons etc. besorgt billigst
Staatspapieren,
J. A. Nauheim in Fredberg.
Nach dem Coursblatt der vereinigten Frankfurter Zeitungen. Frankfurter Dörse. Bei den mit“ bezeichneten Effecten versteht sich der Cours pro Stück in 5275 Hl.(Kurhessische und Braun- Schweiger Loose in Thlr.) bei allen übrigen Effecten in 0%.
8. October 1870.
Staatspaplere. Bank- und Creditaetien. Anlehens-Loose. Preussen 4½% cons. Anleihe 91½ G. 4%»Darmst. Credit à fl. 250 322 P. 1 8 4½0%% ee 01% 0. 3% Frankfurter Bank à fl. 500 129 b. N 3 . 0% 5—— 50%»Oesterr. Creditanstalt ö fl. 16024 ½ à 41 b. 1 927. 55 22 Frankfurt 3½%„ 5 80½ P»»Oeésterr. Nationalb. à fl 600 6 Kr. tgl.[676 P. raf erde Thlr. 20 17½ 6. aue 77000 Bone aun 2 975 W. ene 4% baer Erk. 4 Tn. 10006 C. 5 3½%„ 5 4 40 4½% Bayer. Ostbahn à fl. 200 121 P. nn„53„* 3% 65 Turhessen] 40% 750 5—— 4½%„* neue Em.——* el. 11 7 111 8 P. Bayern 50% 9 9 96¾ ½ b. 3½% Oberhess. à fl. 350 Vollbez. 65% G. N H, d 17 K. 5 4½% ½ jähr. Oblig. 91 b. 3½% Oberhessische 65% Einz.]——* 25 43½ 68 4⁰ 85 G.„5 5 5 Gaclsen 50% Obllg. Tur A 105 100 b. Frioritäts- Obligationen. Ga e 55. Wwürtemb. 4½0% Obligationen 90 b. u. G. 50% Elisab.-Coupous i. S. 1. Em, 76 b. egen N ir L—— Mee e 80 a. 200 den 1800 737 v 3½%% 1 2 1 4½% Hessische Ludwigsb. i. fl. 93 P. e e eee Baden 0% 5 98¾ b. 60% Oest. Südb. Bonds per 1874 98 p. 1 rd fl. 100 v 1858 b W. 18 5 4½% Obl. Thlr. à 105—— 5%„» Prioritäten 73½ P. 5 N J IL 5 4,0 blteetton 8% r. 1 e e„ r Wechsel in süddeutscher Währung. 5 31½%„„1842 81% b. 3%„ Stasts-Bahn 55% b. r. Hessen] 5% Obligationen 101½ G. Amsterdam fl. 100 100 J G. 2 4 92½ b. 1 Preuss. Kasseusch. 1 44%/ Augsburg fl. 100 100 B. 5 3/0„ 87½ d.* Preuss. Friedrichsdorf 9 57-59 Berlin Thlr. 60 100% B. bosterreich 4½0% Suberrente 531½6 48% b 5 Pistolen 9 42 6. u. fehl. Bremen Thlr. 50 Lsd. 95 ¼ B. 4½0% Papierrente 45% G. 2 Holl. fl. 10 Stücke 9 54—56 Cöln Thlr. 60 104 B. 0 45½ 6. 7 Dueaten 5 33—35 Hamburg N. B. 100 88 b. Russland 5% Obl. 1. Lst. A fl 12A uE 4„ al marco 5 32—35 Leipzig Thlr. 60 104% B. dehweden 4½% Obl. in Thalern 87½ b. 2 20 Fraues-Stüeke 9 26—28 London Lost. 10 119 b. 5 4½% Opl. 4, L. x fl. 12——'— Engl. Sovereigns 11 51-55 Paris Frs. 200 5 2 H.-Amer. 60% Bonds 1882 v. 62 95½4 b 8 Russ, Imperlales 9 44— 46 Wien fl. in österr. Währung 94% b „ 6% Bonds 18835 v, 65 94½6 b volles in Gold 22527 Dlaeonto.
94 in Prenkfurt a. M. Zeil 29.
8. Lindhelmer Söhne An- und Verkauf aller Werthpapiere unter Zusicherung reeller Bedienung.—
Auskunft Über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. s. W. wird gerne ertheilt.


