Ausgabe 
9.4.1870
 
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15 sich das Verhältniß wie 1: 660 und 000 Mann stehendes Heer werden mit 152½ Mill. Thlr. unterhalten. Frankreich nimmt Einen von 600 und bringt 400,000 Mann stehendes Heer mit einem Kostenauswand von 105 Mill. Thlrn. auf. England entzieht nur Einen von 2000 der Production, aber bezahlt für 188,000 Mann reguläre Truppen 106 ½ Mill. Thlr.

Wie viel wirthschaftliche Vortheile würde Europa mehr haben können, wenn nicht jährlich diese 1,896,000 Mann und 49½½ Mill. Thlr. so unproductiv verwendet würden!

Literarisches Die Hausfrau. Blätter für das Hauswesen zur Belehrung und Unterhaltung. Monatlich 4 Nummern. Preis vierteljährlich 48 kr. Leipzig, Carl Minde. Bereits liegt ein ganzer Jahrgang und auch eine An

zahl Nummern des zweiten Jahrganges dieser böchst ge⸗ diegenen Selce vor uns, die da einem wirklichen und zwar liessten Bedürfnisse der Frauen- und Jungfrauenwelt abzuhelsen berufen zu sein, sich die schöͤne Aufgabe gestellt. Was wir bis jetzt in derHausfrau? für die Hausfrauen⸗ welt gelesen, ist ebenso interessant wie für das Leben auch technisch wichtig. Des berühmten Leipziger Prosessors und Polizeiarztes Dr. Reclam's Abhandlung überFleisch⸗ bereitung z. B. ist ebenso gründlich wie populär und bekundet das freffliche Streben einer wahren Volksschrift, solche Kräfte für sich zu gewinnen, wie Reclam ist, der es wie nur Wenige seines Faches versteht, das chemische, physiologische und dergl. Wissen Allen mundgerecht zu machen. Dann lesen wir sehr Gutes über Federbetten,

Waschmaschinen, über Lüftung der Schlafzimmer, über die Küche als chemische Werkstätte der Hausfrau; serner über Ernährung, Bleichen u. s. f., u. s. f. Zahlreiche kleinere praklische, technische, eulinarische und andere Mit- theilungen nebst einer anziehenden Unterhaltungslectfüre

finnlichen den Text, namentlich wo neue Erfindungen für Küche, Keller, Salon, Schlaf- und Kindeezimmer dc. ab⸗ gehandelt werden. Die höͤchste und sehr lobenswer the Tendenz dieser Zeitschrift ist die Verbreitung wirklich ge⸗ sundbeitsdienlicher, guter und nützlicher Kenntnisse für alle Hausfrauen, Mütter und solche, die es werden wollen. Wir möchten dies Blatt, wenn es in diesem Sinne fort⸗ arbeitet, wie es begonnen, aus vollster Ueberzeugung als die beste Bildungsschuse für künftige wahre und gediegene Hausfrauen begrüßen, welches Volksbuch weder in den höchsten Kreisen der Aristokcatie noch in der Mansardstube des Bürgers fehlen sollte.

Manche junge Frau mit Pensionate⸗ oder Kloster erziehung wird es sich zum Glücke rechnen, hier endlich eine Schrist gesunden zu haben, die da im Stande ist, sie erst ihrem wahren Beruse als rationelleHausfrau, als verständige Herrin des Hauses entgegenzuführen. Die Wissenschast für's wahre Volkswohl bat in diesen Blättern eine ihrer schönsten Pflege- und Missionsstätten

erheben das Ganze vollkommen zu Dem, was der Titel uns verspricht. Vielfache gute Holzschnitte zieren und ver⸗

gefunden.

Aufforderung. 1024 Alle Lieferanten, Handwerker und Arbeiter, welche noch Forderungen aus dem Rechnuagsjahr 1869 an die Stadt Friedberg oder den Augustiner⸗Schulsonds dahier daden, werden in Folge des berannabenden Bücher schlusses hierdurch aufgefordert, ihre Rechnungen vor⸗ schriftsmäßig attestirt binnen 8 Tagen an den Unter⸗ zeichneten einzureichen. FIrtedberg den 8. April 1870. Groß herzogliche Bürgermeisterel Friedberg Foucar.

Frucht⸗Versteigerung. 1014 Otenstag den 12. April d. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen im bsigen Rathhause 100 Malter Korn von den Irnchtvorsäthen des vereinigten Armenfonds dahier zwel⸗ molterweise öffentlich melstbietend versteigert werden. Friedberg am 8. April 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Foucar.

1021 Die Parttal⸗Obligation Nr. 41 des Anlehens der Stadtkirche Friedberg vom 1. Juli 1844 ist durch Ver⸗ loosung auf den 1. Januar 1870 zur Rückzahlung be siimmt worden. Der Inbaber derselden wird wiederholt hierauf ausmerksam gemacht, um das Kapftal bet dem Kirchenrechner Heldt sofort zu erbeben.

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Hofraithe- und Güter⸗-Versteigerung. 1023 Montag den 25. April d. J., Vormittags 10 Ubr, sollen in hiesigem Rathhause die zur Debltmasse der irma Georg Wagner's Wittwe dahler gehorenden Janssen in Friedberger und Ockstädter Gemarkung, destehend in elner sehr geräumigen Pofratthe in der Ludwigsstraße mit/ Morgen Hausgarten und einer mafsiv von Stein erbauten großen Scheuer, sowle mehrere Morgen Ackerland und Wlesen öffentlich an den Meistbletenden verstelgert werden. Friedberg am 8. April 1870. In Auftrag Großberzoglichen Landgerichts Frledberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Rouc ar.

Waaren- und Mobiliar-Versteigerung.

1022 Mittwoch den 27. April d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in hlesigem Ratbhause die zur Debit⸗ masse der Firma Georg Wagner's Wittwe dahler gehörenden Waarenvorräthe und Mobilien, bestehend in iner großen Quantität feiner und ordinärer Cigarren, verschledenen Sorten Kaffee, Tabak, Liqueuren, Zucker, Gewürzen, Oel und sonfligen in einem Colonlalwaaren⸗ eschaͤft vorkommenden Arlikeln, sodann an Mobilten: 0, e, Schränke, Betisteflen, Beitwerke, Com⸗ mode, Sopha, Weißzeug, Porzellan und Glas, sowie sonsiige Hausgerathschasten öffentlich meistbletend gegen Baarzahlung versteigert werden.

Zrledberg am 8. April 1870.

4 In Auftrag Großberzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Friedberg

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