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„ sich * Oh te nicht mehr von Rochefort unterzeichnet. t 2 ene— Die Journale sprechen mit wenigen Aus- een“ mhmen Sehnsucht nach Herbeiführung des Friedens
15— 1. Die„France“ wagt schon die Nong, daß * ut ** 55 Zrmee aufzusuchen.— Die Pariser Journale ein, om 2. Nov., namentlich das„Journal de Paris“, g de ee bifürworten auf's Wärmste die Politik der Re⸗ 30— FJoerung und die Aufnahme des Waffenstillstandes ene uur Rettung Frankreichs.
e— 6. Nov. n 15 0 gerücht die Abreise Gambetta's zur Armee von 1¹ 1 60. Won. In Lyon und St. Etienne, wo die rothe e n e
i in voller Bewegung, die Franctireurs befinden in Delle Wee Gränzort), die 41745
laben die Mobilgarden auf Belfort zurückgewor Lon Boncodurt und Courtemaiche(schweizerische Juradörfer) hört man eine starke Kano nade in ter Richtung von Dannemarie und Belfort. Die togenössischen Truppen begeben sich sofort an die kdrohtrn Gränzpunkte. f f Delle(Dattenried, Dep. Haut Rhin, Arr. belfort), 5. Nov. Die französischen Gränzdörfer nd von Franctireurs und aufgelösten Mobilgarden
tagefüllt. Flüchtlinge sind in großer Menge ein⸗ ptroffen. Zwei französische Zollgränzbureaux sind bräumt. Deutsche Plänkler sind in Herimoncourt
(Dep. Doubs Arrondissement und bei Montbeliard) engekommen.
Pruntrut(Porrentruy, Canton Bern), Nov. Belfort ist von den Deutschen ein— eschlossen. Sevenans und Moval 4südlich von delfort) sind stark beset.. Vom Fort La Justice tird eine starke Kanonade unterhalten.
Preußen. Berlin, 5. November. Die „trzztg.“ schreibt: Die Berathungen über die tue deutsche Bundesverfassung werden in Lersailles mit Eifer und, wie wir hoffen, mit erfolg fortgesetzt. Da nach dem Abschluß der- üben der Zusammentritt des deutschen Reichstages zr Prüfung und Genehmigung der Bundesver- sissung keine Verzögerung ersahren darf, so wird die Einberufung dieser Versammlung ach Versailles wahrscheinlich erfor- derlich werden, da für die Berathung der zichtigen Vorlagen die Auwesenheit des Präsi⸗ dms an dem Sitze des Reichstages durchaus wothwendig erscheint, für Se. Majestät den König Naber nicht möglich ist, als Oberbefehlshaber de deutschen Heere gegenwärtig zu verlassen.
— Der„Staatsanzeiger“ veröffentlicht eine Lerordnung des Königs als Oberbefehlshaber der dutschen Heere, betreffend das Posttaxwesen in dem Verwaltungsgebiet des Genktralgouvernements Usaß und Deutsch⸗Lothringen. Dieselbe tritt drei age nach der Publikation in Wirksamkeit.
— Von Berlin, 5. November, wird gemeldet: Wie verlautet, hat Thiers bei den Verhandlungen über einen Waffenstillstand die Gebietsabtretung in Princip zugestanden Von bereits erfolgter Unterzeichnung des Waffenstillstandes ist hier bis jest nichts bekannt.
Frankreich. Tours. Die in Paris vor- gmommene Abstimmung über Beibehaltung der 9 genwärtigen Regierung bat folgendes Resultat geben: circa 500,000 Ja, 55,000 Nein. Ein (rcular Gambetta's an die Präfekten motivirt die zusschreibung einer Abstimmung in Paris damit, heß ein in Paris eingeschlossener Theil der Re gerung nicht die Verantwortung des Abschlusses ines Waffenstillstandes ohne Weiteres auf sich uhmen wollte.— Seit dem 1. Nov. ist in zaris die Ruhe ungestört, jedoch ist Friedens sehnsucht bemerkbar.
— Aus Paris, 3. Abends, meldet man: Jambetta's Rücktritt wird jetzt für unvermeidlich halten. Von Thiers ist ein Courier heute ein troffen, derselbe geht morgen mit dem Resultat des Scrutiniums zurück. Die Gräuelscenen von don und Perpignan wurden letzter Tage hier bannt und bestärkten die Friedenshoffnungen.
— Dem„Rappel“ zufolge hat Rochefort seine Temission gegeben wegen einer Meinungsver⸗ sbiedenheit mit seinen Collegen über die Muni⸗ twalwahlen. Seit dem 2. Novy. sind die officiellen
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Fahnesfniedergeworfen ist, herrscht Ordnung. Mar- seille dagegen ist noch immer im Revolutionszustande.
Aus Paris per Luftballon eingetroffene Nach- richten vom 1. Nov. berichten über die daselbst am 31. Okt. stattgehabten Unruhen. Danach hatten die Nachrichten über die Einnahme von Metz und die Wiedereinnahme von le Bourget (bei St. Denis), sowie die in der Stadt cour— sirenden Gerüchte von Waffenstillstandsverhand— lungen eine bedeutende Gährung erzeugt. Anhänger der ultra-radikalen Partei besetzten das Hotel de Ville und beabsichtigten, eine Commune von Paris einzusetzen. Flourens leitete die Bewegung. Der— selbe wollte die Regierung zur Abdankung zwingen. Ein Individuum proclamirte die Absetzung des Gouvernements. Picard entkam und ergriff die nöthigen Maßregeln um den Widerstand zu organi— siren, befahl, Generalmarsch zu schlagen, ließ die Nationaldruckerei besetzen, verbot Bekanntmachungen zu drucken und forderte das Ministerium auf, sich in Vertheidigungszustand zu setzen. Die Admirale Ronciere und Chailley stellten sich Picard zur Verfügung. Gegen Mitternacht zogen Bataillone der National⸗ und Mobilgarde gegen das Hotel de Ville, wo Favre, Garnier-Pages und Simon noch gefangen gehalten wurden. Favre weigerte sich, seine Demisstion zu geben und erklärte, er habe sein Mandat von der Bevölkerung und würde sich nur vor einer regelmäßig gewählten Regierung zurückziehen. Die Aufständischen forderten hierauf Flourens auf, die Regierungsmitglieder nach Vin— cennes zu schicken. Schließlich drang eine Com— pagnie Mobilgarden in das Hotel de Ville ein und drängte die Aufrührer in die oberen Stockwerke des Gebäudes zurück. Inzwischen waren zahlreiche Bataillone unter dem Rufe:„Es lebe die Republik! Es lebe Trochu!“ angerückt. Die Aufrührer wurden gefangen genommen und in die Keller geworfen, von wo sie entwaffnet abgeführt wurden. So war die Ordnung ohne Bltutvergießen hergestellt. Dorian, Victor Hugo und Louis Blanc nahmen an der Bewegung keinen activen Antheil.
Belgien. Brüssel Die„Independance belge“ erfährt, daß in verschiedenen Städten Frankreichs erhebliche Ruhestörungen stattge— funden haben. In Toulouse nöthigten die Aufrührer den General Hubral und andere Offiziere, ihre Functionen niederzulegen. In Grenoble wurde General Barral verhaftet. In Nimes fanden große Volksaufläufe statt. Zu Marseille wurde der außerordentliche Regie— rungscommissar Gent, als er sein Amt antreten wollte, angegriffen und verwundet. Ein offener Kampf zwischen der ihm zugethanen National— garde und der seine Autorität nicht anerkennen— den Garde Civique wurde bisher noch ver— mieden.
— Eine Depesche der„Independance belge“ aus London versichert, daß der Waffenstillstand unterzeichnet sei. Paris würde sich während der Dauer des Waffenstillstandes verprovian— tiren dürfen. Die Constituante ist auf den 15. November einberufen; die engl. Journale hoffen, daß der Waffenstillstand den Frieden herbeiführen wird.
— Der„Etoile belge“ soll einen Brief des in Coblenz internirten französischen Generals Bisson veröffentlichen, welcher die erdrückendsten Beweise von der Schuld Bazaine's enthält, den er als einen Schurken behandelt.
Großbritannien. London.„Daily News“ meldet: Wir erfahren aus glaubwürdiger Quelle, daß die Deutschen in den Magazinen und Arsenalen von Metz Munition und Vorräthe vor— fanden, welche für die Garnison bis März hin⸗ gereicht hätten. f
Spanien. Madrid, 3. Nov. Cortes.
Jambetta Tours verlassen habe, um die Loire⸗ General Prim drückt sein Bedauern über die
Folgen aus, welche die Candidatur des Prinzen von Hohenzollern gehabt habe und präsentirt darauf als Candidaten den Herzog von Aosta. Castelar beantragt ein Mißtrauensvotum, weil die Regierung einen Candidaten gesucht habe ohne Der„Constitutionel“ meldet als Genehmigung der Cortes und erklärt es für un— verständlich, wie es nach dem Krieg noch Mo-
narchisten geben könne. Der Antrag Castelar's
wurde mit 122 gegen 44 Stimmen abgelehnt. Der Präsident setzte den Termin der Köntgswahl auf den 16. November fest.
Italien. Florenz. Die Uebersiedelung Napoleon's auf Elba wurde vollständig zurückge⸗ wiesen. In Rom werden Unruhen befürchtet und Maßregeln gegen solche getroffen.
Neuestes.
Altbreisach, 6. Nov. Fort Mortier hat 2 Uhr Nachts capitulirt.
» Friedberg. Dem Director des hiesigen Schullehrer⸗ Seminars, Herrn Steinberger, ist dieser Tage der Verdienstorden Philipps des Großmüthigen verliehen worden.
Frankfust 4. Oct. Man konnte gestern sast glauben, Franksurt sei innerhalb weniger Stunden aus einer deut⸗ schen zu einer französischen Stadt geworden. Theils einzeln, theils in großen Trupps spazterten franzssische Offiziere, Corporäle und Gemeine in den Straßen der Stadt umher, bie und da Einkäufe machend. In der Restauration Eysen drängten sich die rothen Hosen um ein Glas Bier. Alle waren vergnügt, an Geld fehlte es ihnen nicht. Die gestrigen Franzosen waren die ersten Metzer Capitulanten, 800 Offiziere mit ihren Burschen. Die meisten hatten sich Marburg zum Aufenthalte ersehen. 600 am Abend angekommene, bei Paris gefangene Fran⸗ zosen, darunter wenige Liniensoldaten, durften den Zug nicht verlassen und fubren gleich weiter. Die Kehrseite der Medaille waren 1400 kranke und verwundete deutsche Soldaten, welche mit der größten Liebe verpflegt und verbunden wurden.
Frankfurt. Die hiesigen Blätter schreiben: Fast jeder gestern hier angekommene Zug brachte aus Mainz oder Heidelberg französische Offiziere. Dieselben schienen ziemlich gut in hiesiger Stadt orientirt gewesen zu sein, denn sie wußten den Weg zum„Café de Hollande“ sehr genau. Unter den nach Gießen durchgekommenen Offi⸗ zieren befanden sich die Generäle Blanchard, Texier, Pöchot und Le Roy de Bait.— Verschiedene im Laufe des Tages angekommene Züge mit Gefangenen aus Metz warfen auf dem Bahnhose Zettel aus den Wagen, worauf zu lesen war:„L'armée frangaise vendue par Bazaine.“ Noth sah man den Soldaten nicht an, aber eine sehr gereizte Stimmung war unverkenbar. 8
Darmstadt. Die hessische Division sandte dieser Tage dem Etappen-Commando hier ein halbes Tausend unbestellbare Packete, und werden diese vermittelst des Comite's zur Versorgung hessischer Feld⸗ truppen den Absendern wieder zugestellt.
Erwähntes„Comité“ läßt bis zum 9. dieses Monats seine X. Expedition zu unsern Truppen abgehen.
Stettin. Unter unseren franzssischen Gefangenen befindet sich auch ein 4 jähriges Knäblein, das sich von seinem Vater nicht zu trennen vermochte und dem man daher gestattete, das Loos desselben zu theilen. Die viesigen sranzösischen Offiziere zeigten sich iheilnebmend und ließen das Kind auf ihre Kosten einkleiden. Auch bei der hiesigen Einwohnerschaft hat der kleine freiwillige Gefangene Auf⸗ merksamkeit erregt; in verschiedenen Häusern war derselbe bereits Tischgast.
Bescheinigung.
Bei dem Rechner des Comités für dite Unterstützung der verwundeten und erkrankten Soldaten im Felde und deren nothleidenden Familien sind weiter eingegangen und
werden dankend bescheinigt: fl. kr. durch Herrn Pfarrer Walloth Kirchenopfer aus Ostbeim 12 27 durch Herrn Pfarrer Bornagius Kirchenopfer aus Fauerbach 3 18
durch Hrn. Pfr. Möbius Kirchenopfer aus Bönstadt 10 30
durch Herrn Pfarrer Breidenstein Kirchenopfer 20— Ungenannt 1— von Herrn Wirth Zerb in Dorheim für Tönges'⸗ sches Gedicht— 30 aus der Sparkasse eines schwer kranken, jetzt aber wieder genesenen Kindes in Melbach 20— durch Frau Regierungorath Trapp zur Feier einer silbernen Hochzeit 2— 69 45 Hierzu die letzte Bescheinigung 4777 54½ 4847 39% Unsere Ausgaben betragen bis heute 4866 7
An Materialien: 1 Wagen Kartoffeln aus der Gemeinde Fauerbach gesammell durch Herrn Polizeidiener Stumpf; von Herrn Rentmeister Kreuter in Ossenheim 2 Körbe Grünes und Gemüse; von Herrn Kaspar Stumpf in Ossenheim 3½ Maas Milch; von Herrn Bergdicector Süft 1 Wagen Holz, aus Friedberg Gemüse, Dörrobst ꝛc.; dem Herrn Gasfabrikanten Tiefenthal in Bad⸗Nauheim unsern Dank für die unentgeltliche Leihung der Gaseinrichtung in der großen Halle.
Berichtigung. Die aus Oberwöllstadt bescheinigten 2 Malter Kartoffeln waren Liebesgavden des Herrn Gastwirth Ph. Lud. Ihl. Unsere Lazarethe sind der Kranken und Verwundeten voll, und dürften wir um fernere Liebesgaben aller Art binen.— Friedberg den 6 November 1870. Für das Comits: J. Huber, Rechner-


