7. Cel. act; N N 1 5 8** e, Main⸗Weser⸗Bahn. Lobensversicherungsbank für Deutschland in Gotha. dant: Bek nt m Versicherungsbestand am 1. October 1870 67889000 Thlr. 0 e 2 105 Japereeie Abe 8 Oetober 1870 16, 880000 N n Stelle des X ⸗Reglements vom 1. unt Jahreteinnahme pr. 1869 2,9587773 2 Adler Bh dds en Edd Megr ent fel og Ci Div dende der Versicherten im Jahr 1870 34 Proz.
bahnen im Norddeutschen Bunde in Anwendung, welches auf den Billet⸗ und Güter⸗Expeditionen zum Preise von 2½ Sgr. zu erhalten ift.
Mit Bezug auf§. 11 und 14 des neuen Reglements für den Güter⸗Verkehr bringen wir Folgendes zur all⸗ gemeinen Kenntniß:
1) Die Expeditionslokale für den Güterverkehr find dem Publikum im Sommer von 7 Uhr, im Winter von 8 Uhr Morgens dis 7 Uhr Abends, mit Ausnahme der Mittags stunden— auf den Stationen Cassel, Marburg, Gießen und Frankfurt von 1 bis 2 Uhr, auf den übrigen Stationen von 12 bis 2 Uhr— geöffnet.
2) Eilgut wird an Sonn- und Festtagen nur in den Vormittagsftunden von 8 bis 10 Uhr angenommen und ausgeliefert.
3) Die Frist zur Beladung der den Versendern bereit gestellten Wagen wird auf 12 Stunden— die Nachtzeit von Abends 7 Uhr bis Morgens 7 Uhr nicht mitgerechnet— festgesetzt.
4) Bahnhof restant gestellte Güter, sowie Güter der⸗ jenigen Empfänger, welche auf die Avisirung aus⸗ drücklich verzichtet haben, lagern 24 Stunden nach Ankunft auf Kosten und Gefahr der Empfänger.
Für die Entladung der von den Empfängern selbst auszuladenden, hierzu bereit gestellten Wagen wird eine Frist von 8 Stunden bestimmt, die Nacht⸗ zeit von Abends 7 Uhr bis Morgens 7 Uhr nicht mitgerechnet. Bei außerhalb des Stationsorts wohnenden Empfängern wird diese Frist auf 24 Stunden im Maximum feftgesetzt.
Die zur Abholung der Güter, deren Entladung bahnseitig ohne besondere Kostenberechnung besorgt wird, von den Güterböden oder zur Abführung der von den Empfängern selbst auszuladenden Güter bestimmten Fristen laufen von dem Zeitpunkte der Abgabe des Abvisbriefes in der Behausung des Empfängers, sofern derselbe am Stationsorte, zur Post oder an den Boten, wenn der Empfänger außerhalb des Stationsorts wohnt.
Cassel den 20. September 1870.
Königliche Direction der Main⸗Weser⸗Bahn.
Obligationg-Perloosung
der Kreisstadt Friedberg.
2405 Von den Partial⸗Obltgatlonen der Kreisstadt Friedberg, des Anlehens von 1863, find heute durch üffentliche Verloosung
aus Serie A. Nr. 14,
77 n N 15, 29% zur Rückzahlung bestimmt worden. Die Inhaber dieser Obligationen werden hierdurch aufgefordert, am 1. Jan. 1871 ihre Kapttalbeträge gegen Rückgabe der Original⸗ Obligationen bei der hiesigen Stadtkasse in Empfang zu nehmen, da mit diesem Tage deren Verzinsung nufhört.
Friedberg den 5. October 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg e e ee
Stein hä 1 ßer, Beigeordneter.
Bekanntmachung.
2410 In der Behausung des verlebten pract. Arztes Dr. med. Trapp dahler werden Donnerstag den 13. October l. J., Morgens 9 Uhr, olgende Gegenstände öffentlich gegen baare Zahlung wersteigert: 1 Pferd, 1 einspännige Chalse, 1 Oekonomiewagen, 1 Sattel nebst Zaum, 2 einspännige Chaisengeschirre, 1 Paar Chatsengeschirre mit Brustblättern, 1 einspänniges Wagengeschirr, Strohbank, Hafer⸗ kasten, Wafssersoch ꝛc. Friedberg den 7. October 1870. In Auftrag Schwarz, Hoftaxator.
Auszuleihen.
404 Aus ber Kirchenkasse zu Reichelsheim find 250 fl. zu 50% auszuleihen. Reichelsheim am 4. October 1870. Der Kirchen vorstand.
2411
Diese Anstalt gewährt durch den großen Umfang und die solide hypothekarische Belegung
der vorhandenen Fonds eben so nachhaltige Sicherheit, wie durch die unverkürzte Ver⸗
theilung der Ueberschüsse an die Versicherten moglichste Billigkeit der Versicherungskosten. Versicherungen, welche vor Eintritt in den Kriegsdienst abgeschlossen worden sind,
können gegen Extraprämien auch während des Kriegsdienstes in Kraft erhalten werden.
Versicherungen werden vermittelt in
Friedberg durch Hofger.- Advokat G. Trapp II.
Büdingen
Nidda
„ Orts Einnehmer Louis Höhler. „ Stadtrechner Mantel.
Ueue holl. Vollhäringe!
Wilhelm Fertsch.
L. W. Egers scher Fenchel⸗Honig⸗Extract,
2402 das vernünftigste Mittel gegen katarrha⸗ lische Beschwerden, Husten, Heiserkeit, Vec⸗— schleimung, Kurzathmigkeit, ganz desonders aber für Kinder dei katarrhalischen oder entzündlichen Zu⸗ fländen des Halses und der Brust, Keuch- u. Krampf⸗ Husten ꝛc. Jede Flasche trägt Siegel, Facfimtle und die im Glase eingebrannte Firma seines Er⸗ finders und Fabrikanten L. W. Egers in Breslau. Die Anerkennungen zählen nach Tausenden. Schon im Jahre 1862 batten seine Maj, der glorreiche
König Wilhelm von Preußen die Gnade, denselben während einee katarrhalischen Unwohlseins Allerhuldreichst entgegen zu nehmen und dem Erfinder den Allerhöchsten Dank aussprechen zu lassen. Es wäre überflüssig, dieses herrliche Mittel zu annonciren, wenn nicht so viele Nach- ahmungen auf die Täuschung des Publikums speeu— lirten. Die alleinige Verkaufsstelle ist nur bei Jos. Hoffmann in Friedberg und Apotheker Dr. W. Uloth in Bad Nauheim.
2098 bei
Kriegs nummern der Gartenlaube.
Die Nr. 40 bringt folgende Beiträge: Ein Damen—
Duell. Erzählung von Sacher Masoch.— Zu Straß⸗ burg auf der Schanz. Vom Maler R. Heck aus Stutt- gart. Mit Abbildung: In der Schanze der Tor⸗ gauer Festungsartillerie vor Straßburg. Nach der Natur aufgenommen von R. Heck.— Im Hauptquartier des Prinzen Frtedrich Karl. Von unserem Berichterstatter Georg Horn. Vierter Brief. Auf der Wahlstatt von Doncourt und St. Privat.— Mecklen⸗ burgische Grenadiere überschreiten die fran⸗ zösische Grenze bei dem Wirthsbause zur „goldenen Bremm, früheren Hauptquartier des Generals Frossard und degegnen den ersten Verwundeten aus der Schlacht von Speicheren. Nach der Natur aufgenommen von Cbr. Sell.— Ein Werk des Friedens von J. Nötzli. Mit zwei Abbildungen: Am Ausgangspunkte der Rigibabhn bei Vitznau;— Die Brücke der Rigibahn. Nach der Natur aufgenommen von Töche in Zürich.— Aus eigener Kraft. Erzählung von W. v. Hillern, geb. Birch.(Fortsetzung.)— Ein Jobannitter⸗ Depot im jetzigen Kriege. Von Fr. Gerstäcker. Einige Träger der französischen Civili⸗ satton. Nach der Natur aufgenommen von W. Gentz in Berlin.— Blätter und Blüthen: Opfer des Fanatismus. Von Georg Horn.—„Die Wacht am Rein.“ Mit einem Faesimile des Gedichts.— Letzte Bitte. Gedicht von Max Schneckenburger.
Unterhosen Unterjacken
2226 bei Geschwister Schloß.
Herr Prof. J. Moscheles
2421 Bei Bindernagel 8 Schimpff in Fried⸗ berg ist zu haben:
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Enthält die gründlichsten Anweisungen, Familien⸗ und kaufmännische Briefe nach 180 Muster⸗ driesen in bestem Styl schreiben und einrichten zu lernen. Ferner 100 Formulare zu Eingaben, Gesuchen, Einklagung von Bücherschulden, Vollmachten und Contrakte aller Art.
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Von diesem allgemein beliebten Briefsteller mußte jetzt die achttehnte verbesserte Auflage veranstaltet werden.
2407 Friedberg. Wie wohl Jedem bekannt sein dürfte, haben fast alle Gemeinden der Umgegend an ihre im Felde stehenden Söhne Kleidungsstücke und Geld mit einer gewiß anzuerkennenden Opferwilligkeit ge⸗ sendet und verschiedene Ortschaften sich in dieser Hinsicht wirklich musterhaft gezeigt. Da nun in jeder Garnisonsftadt mehrere Unteroffiziere urd auch Soldaten zurückbleiben müssen, so ist es klar, daß nicht alle Söhne einer Ge⸗ meinde gleichzeitig im Felde stehen können. Aber weß⸗ balb man bei diesen Wenigen von der oben erwähnten Nachhülfe abzusehen für gut hält, findet man um so unerklärlicher, da ja doch einmal Ersatzmannschaft zurück⸗ bleiben muß, jedoch müssen dieselben jeden Augenblick bereit sein, dem Rufe zu ihren Regimentern Folge zu leisten, wo es ibnen alsdann an den oben erwähnten Gaben fehlen würde. Möchten diese Zeilen dazu dienen, daß alle die Gemeinden, welche in dieser Beziehung ibren vaterländischen Pflichten tbeilweise nachgekommen sind, auch den noch in Garnison liegenden Soldaten gegenüber nachkommen.
J D
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