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Die Schla
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ging am 27. August die Feldeisenbahnabtheilung
der 3. Armer von Nanzig rach Fontenoi, Station vor Toul, ab, um von da um das noch nicht genommene Toul herum nach Commercy vor- zugehen und die Bahn von Commercy vorwärts herzustellen.
— Laut einer in der„K. Z.“ veröffentlichten Uebersicht über die Verluste in der Schlacht bei Wörth beziffern sich dieselben auf 433 Offiziere, 10,526 Mann und 354 Pferde. Hier- von sind todt: 97 Offiziere, 1207 Mann, 194 Pferde; verwundet: 332 Offiziere, 6166 Mann, 159 Pferde; vermißt: 4 Offiziere, 3153 Mann und 1 Pferd. Es ist hier noch zu bemerken, daß ein großer Theil der Vermißten wieder ermittelt worden ist.
Mundolsheim, 2. Sept., Vormittags. So furchtbar wie heute Morgen seit 4 Uhr haben wir seit Beginn der Belagerung Straßburgs kein Heschützfeuer gehört. Unaufhörlich kracht es von allen Seiten, der Boden zittert und die Stadt ist in eine Wolke von Pulverdampf dicht eingehüllt. Dabei läßt das donnerartige Rollen vermuthen, daß Geschütze schwersten Kalibers jetzt ihre Thätig— eit begonnen haben. Auch Kleingewehrfeuer nattert hinein, namentlich heute Morgen früh war ein solches mit großer Heftigkeit im Gange, vas einen abermaligen Ausfall bedeutet. Schiltig⸗ heim brennt; was von dem Orte noch übrig ist, nuß am Ende auch der Zerstörung zum Raube fallen. Das Hauptquartier des Geniecorps(General . Mertens) ist gestern von hier nach Schiltigheim zerlegt worden. Mittags. Das heute Morgen fattgehabte Gefecht hat herbe Opfer gefordert. Unter mehreren gefallenen Offizieren ist vor Allem ter Tranchee⸗Major Oberstlieutenant v. Gayl zu zennen; ferner Ingenieur-Hauptmann Herzberg. Jom 30. Regiment sind etwa 30 Todte und Ver⸗ pundete zu beklagen. Der Feind verlor 1 Offizier ind 6 Mann an Gefangenen. Einen nachhaltigen Erfolg hat er nicht erreicht, wurde vielmehr ernst⸗ lch zurückgeschlagen.
Mundolsheim, 3. Sept., Abends 7 Uhr. Soeben treten in allen Standorten der Belage— tungsarmee die Regimenter zusammen, um die großen Erfolge der jüngsten Tage verkündet zu bekommen und eine Art improvisirten Dankgottes- dienstes mit Musik und Gesang abzuhalten. Alle Heschütze feuerten drei Schüsse ab.— Ein Parla-; gentär reitet nach Straßburg, um dem Gouverneur die neuen Botschoften zu überbringen und ihn tiederholt zur Ergebung aufzufordern.
Hessen. Darmstadt. Aus dem Lager der hessischen Division Pierrevillers 30 August spreibt man dem„M. Abobl.“: Nachdem un- mittelbar nach der Schlacht von Rezonville am 18. August dem General von Manstein als lommandeur des 9. Armeecorps das eiserne Kreuz weiter Klasse verliehen worden ist und zwar als Anerkennung der vorzüglichen Leistungen des 9. Armeecorps in besagter Schlacht, erhielt gestern uch Prinz Ludwig von Hessen als Commandeur der Hessischen Division das eiserne Kreuz. So— vohl am 16. in dem Gefecht bei Gorze, wie umentlich am 18. August hat sich derselbe durch ene Bravour ausgezeichnet. Auch sein Bruder Silhelm war dabei stets an seiner Seite. roße Freude herrschte über diese Decorirung in tr ganzen Hessischen Division, die darin mit Recht zugleich eine Anerkennung ihrer Leistungen erblicken rf. Noch größer wurde diese Freude, als am Abend desselben Tages an den Prinzen Ludwig 2 etserne Kreuze geschickt wurden zur Austheilung ch jene Offiziere, welche sich ausgezeichnet haben. Mt denselben sind nun decorirt worden von der Atillerie: Oberstlieutenant Stumpf, Hauptmann Franck, v. Schäffer-Bernstein, Hoff- ann; von der Infanterie: die beiden Brigade— bemmandeutre v. Wittich und v. Lynker, die Aegiments-Commandeure Coulmann, Kraus d Stamm, sowie die inzwischen zu Majoren hancirten Hauptleute Stock und Ramstädter.
— In den Schlachten vom 31. August und
im Feuer und zwar abermals mit bestem Erfolge und mit nur geringen Verlusten. Die übrigen Waffengattungen standen in Reserve und kamen nicht zur Verwendung.
Von den bei Gravelotte verwundeten hessischen Offizieren ist Oberlieutenant Möller, Adjutant Sr. Großh. Hoh. des Prinzen, in Anoux la Grange, wo er an einem Schuß durch die Brust dernieder lag, am 3. d. verschieden. Er starb in den Armen eines Bruders, der zu seinem Sterdelager geeilt war. Hochbetagte Eltern verlieren in ihm einen wackeren Sohn, der das ihm allseitig geschenkte Vertrauen stets zu recht- fertigen wußte.
Friedberg. Frankfurter Blätter bringen die Mittheilung, daß daselbst vom 7. ab in schneller Reihenfolge 75 Züge mit bei Sedan ge— fangenen Franzosen, nach schlesischen Festungen bestimmt, erwartet werden. Ein großer Theil derselben wird jedenfalls auch mit der Main— Weserbahn nach Norden befördert werden und unseren Bahnhof passtren. Es wird dadurch wohl das Verlangen aller Derjenigen, welche bisher sich bemühten, einmal gefangene Franzosen zu sehen und mitunter stundenlang vergeblich im Bahnhofe ausharrten, befriedigt werden können.
Friedberg. Von den in hiesigen Lazareth in Pflege befindlichen verwundeten Soldaten ist am 5. d. Heinrich Weisel aus Muschenheim Kr. Nidda, Gefreiter in der 6. Comp. 2. Inf. Regts., gestorben. Derselbe hatte zwei Schuß⸗ wunden, eine am linken Oberarm und eine an der linken Hand. Die Leiche des Verstorbenen wurde von dessen Angehörigen nach dem Heimaths- ortt verbracht.
Friedberg. An Stelle des jüngst ver⸗ storbenen Abgeordneten Hunsinger ist im Land⸗ wahlbezirk Friedberg Oekonomierath Dr. Krämer in Darmstadt zum Landtagsabgeordneten ge— wählt worden.
Gießen, 5. Sept. Dem„Fr. J.“ wird von hier gemeldet: Heute Nachmittag 5 Uhr 20 Min. kam der Kaiser Napoleon von Köln hier an, dinirte im Bahnhofsrestaurant mit 20 Cou— verts und setzte nach einer halben Stunde die Reise nach Wilhelmshöhe bei Kassel fort, begleitet von dem preußischen General v. Bonin, einigen französischen Offizieren und preußischen Landwehr männern.(2) Der Kaiser war in französischer Generalsuniform, er sah viel wohler aus, als man nach den letzten Nachrichten erwarten sollte. Seine Züge waren ernst, anscheinend gänzlich theilnahmlos; sein Gang war fest, und beim Einsteigen grüßte er die Umstehenden. Das Publikum, das bei dem streng abgesperrten Perron nur aus Militär oder uniformirten Beamten bestand, verhielt sich gänzlich schweigsam.
Mainz. Ludwig Bamberger ist von Hagenau hier angekommen. Er ist General- Secretär des Gouverneurs vom Elsaß und wird bis zur Vollendung der Organisatjion dieser Provinz wieder dorthin zurückkehren.
— Das„Fr. J.“ schreibt: Von den ver— schiedensten Orten, wie z. B. Trier, Pfedders- heim ꝛc. wird gemeldet, daß ganze Züge Fourage und Proviant nicht befördert wurden, während die Armeen und Feldlazarethe Mangel an solchen Dingen leiden. Auch in Bingen sind Unmassen Heu und Stroh, weil verdorben, selbst nicht als Viehfutter in den Versteigerungen abgegangen, und in unserem Bahnbofe sieht man eben so colossale Züge Mehl, Heu, Brod ꝛc., die den Weg zwischen hier und Bingerbrück vielmals ver— geblich machten, weil sie an dieser Station keine Weiterbeförderung fanden. Jetzt faulen und schimmeln diese colossalen Vorräthe, an denen Hunderttausende verloren gehen! Während unsere und die pfälzische Ludwigsbahn wahrhaft erstaun— liche Anstrengungen machen, um die Kriegstrans— porte Tag und Nacht zu bewältigen, scheint auf der Rhein-Nahe-Bahn der bureaukratische Zopf
noch nicht abgeschnitten zu sein. 5 — Vom 7. d. ab wird über die pfälzisch⸗ rheinischen Eisenbahnen der Transport der capi
Mann angekündigt. Aus der biesigen Citadelle werden die wenigen Gefangenen weiter trans⸗ portirt, um neuen Platz zu machen; man glaubt, daß 10,000 Mann hier internirt und am Festungs⸗ bau verwendet werden dürften.
Preußen. Berlin. Die Mitglieder sämmtlicher Gesangvereine Berlins, an 1000 Sänger, brachten der Königin eine Fackel⸗ serenade. Die Königin erschien vier Mal auf dem Balcon, von den Sängern und Tausenden von Zuhörern enthusiastisch begrüßt. Ein Hoch auf den König und die Königin schlossen die Feier.
— Mit der Anfertigung der Ordenszeichen für das neugestiftete eiserne Kreuz ist nach der „Post“ der Hofgoldschmied Wagner hierselbst betraut worden. Vorläufig sind 2000 Exemplare bestellt, die im Format etwas kleiner sind, als die Decorationen aus den Jahren 1813— 15.
— Nach von hier eingezogenen Erkundigungen lebt die Wittwe des Dichters des Liedes:„Die Wacht am Rhein“ zu Thalheim in Württem⸗ berg und hat Ihre Maj. die Königin derselben die ihrem Gatten bestimmt gewesene goldene Medaille übersenden lassen.
— Die„Nationalzeitung“ bemerkt: Die Franzosen wundern sich, daß die Deutschen die bewaffneten Civileinwohner nicht als Soldaten anerkennen. Sie haben ein sehr schlechtes Ge— dächtniß, denn sonst würden sie sich erinnern, daß Napoleon J. sogar das uniformirte und militärisch organisirte Schill'sche Freicorps als eine Rotte Räuber bezeichnete, die er nach ihrer Gefangennahme auch als, solche behan⸗ delte, indem er die Offiziere füsilirte und die Gemeinen auf die Galeeren schickte.
— Die„Nordd. Allg. Zeitung“ setzt ihren Kampf für den Gewinn ernstlicher Friedens⸗ bürgschaften fort. Sie schreibt unter Anderem: „Wer es noch nicht wissen sollte, der wisse es von nun an: Was da kämpft und stirbt und siegt für deutsches Recht und deutsche Ehre, das ist keine Bande abenteuernder enfants perdus, das ist die hoffnungsvolle Blüthe und die ge— segnete Frucht des deutschen Volkes; das ist Reich und Arm, Hoch und Niedrig, Körperkraft und Intelligenz; das sind die Träger unserer Cultur, die Schöpfer unseres Wohlstandes. Und dieses Heer, tapfer und treu wie keines, unser höchster Stolz, der Gegenstand unserer Liebe und— unserer Sorge. Und deßhalb können wir nicht Krieg führen zum Spaß oder der Abwechselung wegen; deßhalb können wir nicht Krieg führen um ein leeres Wort wie „la gloire“, deßhalb jubeln wir nicht in tollem Taumel, wenn der Ruf:„Zu den Waffen!“ erschallt; deßhalb sind wir friedlich trotz unserer Stärke; deßhalb müͤssen wir vorbeugen, mit allen Mitteln, die der Gott der Gerechtigkeit in unsere Hand gegeben, damit wir übers Jahr nicht wieder zum Kriege gezwungen sind; deß— halb sind wir verpflichtet, als Ersatz unserer Opfer eine wahre, materielle Bürgschaft des Friedens zu gewinnen.“
Köln, 5. Sept. Napoleon ist um 2 Uhr Nachmittags ohne jeden Aufenthalt über Gießen nach Kassel durchgereist. Der Bahnzug, aus zehn Wagen bestehend, verließ Verviers um 11 Uhr Vormittags, Aachen um 12 Uhr 20 Minuten. Der Zug mit der Dienerschaft und den Equipagen war zwei Stunden vorausgegangen. Eine große Menge Schaulustiger hatte sich eingefunden.— Wie bier verlautet, sind an der belgischen Gränze auf preußischem Gebiet, angeblich auf Anstiften eines belgischen Bahnhof-Inspektors, Plakate über die Gefangennehmung des Kaisers von den Waggons gerissen worden, was ohne Zweifel Erörterungen im Gefolge haben dürfte. Es ist das nur zu wünschen, indem die Belgter es sich nicht versagen können, auch die armen aus Frank- reich vertriebenen Deutschen bei der Durchfahrt zu verhöhnen.
Marburg, 5. Sept. Heute Abend halb
Sept. bei Beaumont und Noissevilleftulanten Armee Mac Mabons in Zügen von jes8 Uhr passirte Napoleon in einem Extrazug,
wor von der hessischen Division nur die Artillerie
2000 Mann beginnen. Ueber hier sind 50,000
mit einem zahlreichen Gefolge und vielen Chaisen


