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1870.
Dienstag den 8. Februar.
N 17.
Oberhessischer Anzeiger.
Enthält die amtlichen Frlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Zutelligenzblalt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samfiag.
Für Februar und März kann man bei der Post mit 32 kr.
abonniren.
Abonnements(resp. für 5 Monate) angenommen. So weit der Vorrath reicht, werden die Rummern vom Monat Januar gratis nachgeliefert;
Bei der Verlags- Expedition werden nur
halbjährige
Amtlicher Theil.
Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publieiren:
Nr. 3.
sub 2. Bekanntmachung, die Gewährung der Zoll- und Steuervergütung für in das Ausland versandten Tabak betr.— sub 3.
die Denaturtrung von Vieh- und Gewerdesalz, sowie von Salzabfällen betr.
Friedberg am 5. Februar 1870.
Bekanntmachung, Großberzogliches Kreisamt Friedberg Hip.
Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden:
Nr. 2. Nr. 411.
Verordnung, betreffend die Einberufung des Bundesratbs des Norddeutschen Bundes. Vom 19. Januar 1870.— Nr. 412. Cousulbestellung.
Hessen.
Darmstadt.
des Regierungsblattes Nr. 3 haben wir folgende des Innern, die Bestätigung von Stiftungen betreffend,
Bekanntmachung des Großh. Ministeriums
nachzutragen:
Im Laufe des vierten Quartals 1869 sind von S. K. H. dem Großherzog nachstehende Suftungen und Vermächtnisse bestätigt und hierauf die betreffenden Be⸗ örden zu deren Annahme ermächtigt worden:
1) der Firma Gebrüder Bernhard zu Offenbach an die Stadt Offenbach, bestehend in einer Feuerspritze im Wertbe von 450 fl.;— 2) des Metzger Conrad Duchart zu Lauterbach im Betrag don 1200 fl. zu Gunßen Ler Lumen daselbst;— 3) der Sparkassen zu Groß-Gerau ind Langen an das Mathilden⸗Landkrankenhaus im Be⸗ rag von je 100 fl.;— 4) des Bürgermeisters Johannes Baptist Brun zu Büdesbeim an die katholische Kirche vaselbst im Betrag von 100 fl.;— 5) des Georg Fried
Boxheimer I. zu Abenheim an die katholische Kicche
gelbsi inn Beirag von 200 fl.;— 6) der Franziska Shlinger zu Mainz an die katholische Kirche St. Stephan aselbst im Betrag von 150 fl.;— 7) die Schenkungen en das israclitische Hospital zu Worms und zwar: 2) des Adolph Scheftil zu New⸗York im Vetrag von 200 fl.; „) des Louis Mai zu New Pork im Betrag von 100 fl.; des Leopold Sinsheim zu New⸗York im Betrag von 00 fl.; d) der Witiwe des Kaufmanns Eduard Eber— zadt zu Worms, Regina, geb. Fulda, im Vetrag von 200 fl.;— 8) die Schenkungen an den Verein zur Unteikützung von Invaliden und von Hinterbliebenen ge— allener Hessischer Soldaten vom Feldzuge des Jahres 1866 und zwar: 1) des auf Allerhöchsten Befehl am 30. April . J. im Hefthrater veranstalteten Militär⸗Mufik⸗Concertes, ihne Abzug der Kosten dem Verein überwiesen 383 fl. 42 kr.; 1) von der Spar⸗ und Leihkasse zu Lorsch 100 fl.; 3) von der Sparkasse zu Erbach 200 fl.; 4) von dem Spalkasse⸗ Verein zu Höchst 100 fl.; 5) von der Sparkasse zu Langen 50 fl.;— 9) der Mathildenstiftung für die Provinz Starkenburg an das Mathilden⸗Landkrankenhaus im Be— tag von 100 fl.;— 10) des evangelischen Pfarrers und Ockans Weiß zu Sand bach an die evangelische Kirche da⸗ lbst bestehend in zwet silbernen, inwendig vergoldeten Altarkannen im Werth von 246 fl. 45 kt.;— 11) des Utholischen Pfarrers Jacob Kraus zu Lorsch: 2) an die lütholische Küche zu Lorsch un Betrag von 4237 fl. 52½ kr., ) an dieselbe Kirche im Betrag von 100 fl., e) an den Armenfonds zu Lorsch im Betrag von 100 fl.;— 12) des Bischofs von Mainz an die katholische Kirche zu Darm— abt im Betrag von 200 fl.;— 13) der Heinrich Witzel Eheleute zu Nieder-Mörlen an die katholische Kirche da— lbst im Betrag von 120 fl.;— 14) des Ignatz Mischler I. zu Heppenheim an die katholische Kirche daselbst im Be— trag von 200 fl.;— 15) der Wiltwe Franziska Clemens zon Badenheim an die katholische Kirche daselbst- im Be— trag von 150 fl.;— 16) der Wittwe des Adam Sahm III. u Jügesheim an die katholische Kirche kaselbst im Be⸗ bag von 150 fl.;— 17) des Freiberrn Philipp Wam bolbt von Umfabt zu Birkenau an die katholische Kirche baselbst im Vetrag von 100 fl.;— 18) des Rentners Johann Kappes von Mainz an die latholische Kirche zu Lörzweiler, bestehend in einem Hochaltar aus Marmor im Intaufswerth von 400 fl.; 19) eines Ungenannten zu Friedberg,
an den katholischen Pfarrbesoldungsfonde
gestehend in einer 4½ procentigen Hessischen Lutwigs⸗ (senbahn⸗Obligation im Betrag von 100 fl.;— 20) die Schenkungen an die Ludwigs⸗ und Alscen-Slistung: 1 von ber Sparkasse zu Oppenheim⸗Nieder-Olm 100 fl., 5. desgl. zu Groß ⸗ Gerau 200 fl., o. desgl. zu Langen
Zu dem Inhalte 100 fl., d. von der Mathildenstistung zu Friedberg 100 fl., er e, von dem Vorstand des Gesangvereins„Licberzweig“ zu
Darmstadt, Reinertrag eines Concerts 217 fl. 36 kt., 1. von der Sparkasse zu Groß-Umstadt 75 fl., 8g. desgl. zu Nidda 30 fl.;— 21) des istgelitischen Frauenvereins
zu Ober⸗Jugelheim au die dasige israelitische Religionsge⸗ meinde im Betrag von 115 fl. 3 kr.;
22) eiids und Elisabetb⸗Hospital
Un
genannten an das St. Vincens
und Großhäudlers Johannes Haniisch im Betrag von 100 fl. zu Gunsten der Ortsarmen von Alsfeld;— 24) der Familie Böym zu Bingen an die katholische Kirche zu Bingen im Betrag von 150 fl.;— 25) des Domca- pitulars und Regens des bischöflichen Seminars zu Mainz, Dr. Christoph Moufang, an das bischöfliche Knabenconvict zu Mainz, besichend in 4½: Kure des Steinkohlenvergwerkes„Vereinigte Sälzer et Newack“ bei Essen, im Königreich Preußen, im ungefähren Werth von 6000 fl.;— 26) des Rentiers Johannes Kappes zu Mainz an die katholische Kirche zu Lörzweiler, bestehend in verschiedenen, in der
dasigen Gemarkung gelegenen Grundstücken, im Gesammtwerth von 1000 fl;— 27) des Bischofs von Mainz, Freiherrn v. Ketteler, an die katholische Kirche zu Friedberg im Betrage von 400 fl.;— 28) des Generallieutenants Carl Freiberr Pergler von Perglas zu Darmstadt: a. an das Mathilden⸗Landkranken⸗ haus zu Darmstadt im Betrag von 100 fl., b. an das barmherzige Schwesternhaus zu Darmstadt im Betrag von 100 fl;— 22) des katholischen Pfarrers Krautheimer, zu Mainz an das Armen-Kinder-Justitut im Carmeliter- Closter zu Mainz, der sogenannten Freischule, im Betrag, von 1000 fl.;— 29) des Beigeordneten Nikolaus Jockel und dessen Ehefrau: a. an den Acmenfonds zu Gernsheim im Betrag von 300 fl., wovon der Antheil des Mannes mit 150 fl. speciell zur Verbesserung des Armenhauses verwendet werden soll, b. an die latholische Kirche zu Gernsheim im Betrags von 100 fl., e. der Einsiedelcapelle zu Gernsheim im Betrag von 100 fl; 30) des Bischofs von Mainz, Freiherrn v. Ketteler, an die kath. Kirche zu Flonheim im Betrag von 200 fl.
— In diesem Jahre steht unserem Lande ein politisches Jubiläum, die Feier des 50 jährigen Bestehens der hessischen Versassung, in Aussicht. Die hessische Verfassung datirt vom 17. Dezem- ber 1820. In der Sitzung der zweiten Kammer vom 21. Dezember wurde dieselbe von dem da— maligen Staatsminister v. Grolmann feierlich übergeben.
— Hauptmann Weyland vom 4. Inf.⸗Regt. wurde wegen gestörter Gesundheit in den Ruhe— stand versetzt.— Der Major v. Herget im Kriegsministerium ist mit dem Commando einer Abtheilung der Feldartillerie betraut und durch Hauptmann Ronstadt von der Artillerie im Kriegeministerium ersetzt worden.
— Dem Vernehmen nach wird der Finanz— ausschuß zweiter Kammer nunmehr darauf an— tragen, dem Beschluß der ersten Kammer, wonach nur die Hälfte der Einkommensteuerkapitalien bei
zu Mainz im Betrage von 1000 fl.;— 23) der Wittwe 8 2 12 des zu Alsfeld verstorbenen nordamerikanischen Bürgers
Ausschlag der Communalsteuer in Ansatz gebracht werden soll, zuzustimmen. Der Abg. Du mo 1 enthielt sich der Berathung und Abstimmung, weil
diese nochmalige(dritte) Verhandlung der Sache für verfassungswidrig hält.
Mainz. Mit Bezug auf die hiesigen Octroiunter⸗ schlagungen ist folgende Nollz interessant. Die Kebleneinfuhr mit Octroiquittungen der Stadt⸗ kasse betrug im Monat Januar 1870 49,830 Centner gegen 39,617 Centner im Januar 1869 und 25,670 Centner im Januar 1868.
— Ein Sattler von Bingen, der in einem dortigen Wirthsbaus über den Gre herzog rai⸗ sonnirt batte, wurde in der Sitzung is Bezirks⸗ strafgerichts zu Mainz am 4. Februar wegen Majestätebeleidigung zu 8 Monaten Corrections⸗ haus verurtheilt. So berichtet das„Fraukf. J.“
Preußen. Berlin. Beßufs Entgegen⸗ nahme ihrer Creditive, durch welche sie beim Nordbund beglaubigt werden, wurden am 4. d. in besonderer Audienz empfangen der badische Gesandte Freiherr v. Türkheim, der baperische Gesandte Freiherr v. Perglas, der württembergische Gesandte Freiberr v. Spitzemberg und der bess. Gesandte Legationsrath Hofmann.
— Der Minister des Innern kündigt darauf an, daß der Reichstag am 14. d. M. einberufen werden solle. Da ein gleichzeitiges Tagen des Reichstags und des Landtags nicht zuläaͤssig er- scheine, so hält die Regierung zur Erledigung der noch schwebenden wichtigen Fragen eine Ver- tagung des Landtags für geboten, und hat dazu die königliche Ermächtigung nachgesucht, welche vor einigen Tagen ertheilt und in Folge deren das Ministerium beauftragt sei, das Haus zu ersuchen, zur Vertagung des Landtags vom 14. Februar bis zum 2. Mai seine verfassungs⸗ mäßige Zustimmung zu geben.
— Im Ber des norddeutschen Bundes bestehen gegenwäßsig zon Militär- und Bil- dungsanstalten sieben preußische Cadetten- häuser und das sächsische Cadetten-Corps mit zu— sammen 1820 Cadetten und Penstonären; sieben Kriegsschulen(eine davon noch in der Bildung begriffen), die vereinigte Artillerie- und Ingenieur- schule, die Militär-Akademie zu Berlin, zusammen mit etwa 900 Ossizieren und Offizier-Aspiranten. Vier Unteroffizier Schulen mit 1984 Füselieren
ober Unteroffizier-Zöglingen, das Lehr-Bataillon mit einem Sommerbestand von 636 Unteroffizieren und Gemeinen, die Militär-Schießschule in Spandau zu 58 commandirten Offizieren, 128 Unterofsizieren und 315 Gemeinen, das Militär-Reit-Institut zu Hannover und die damit verbundene Cavallerie- Unteroffizier-Schule mit 90 commandirten Ofst— zieren und 180 bis 200 Gefreiten, die Artillerie- Schießschule zu Berlin mit einem Stamm von 13 Offizieren und 144 Mann und jährlich 54


