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urnisonirenden Truppen, von welchen ein Theil in regel⸗ äßiger Reihenfolge einquartirt wurde, von der städtischen e e Offiziere, 1691 Mann und 231 jerde bequartirt worden.— Einem hier in der großen
olle Gold im Bezrage von 2000 Fres. am hiesigen ahnhof gestoblen. Der Verdacht fiel auf einen französi⸗ en Offiziersdiener. Die Untersuchung wird, da hier ine Zeit mehr übrig war, in Cassel geführt werden. Frankfurt. Wie man von hier berichtet, soll auf nokxdnung der Königin auf dem Neckarbahnhof eine Narmortafel angebracht werden, auf welcher die Zahl der er durchgekommenen Soldaten, die an dieser Stelle liebe⸗ olle Pflege genossen, verzeichnet sein soll.— In Be⸗ leitung mehrerer National- und Mobilgardisten wurde n französischer Pfarrer hier eingebracht und weiter nach Arfurt expedirt. Derselbe hatte die Bauern zum Wider⸗ und aufgefordert und in seiner Kirche Gewehre und H äbel versteckt. Nach seiner Aussage wurde er, als er tuf der Kanzel stand und predigte, verhaftet. Lauterbach. Am 30. Okt. wurde die Theilstrecke er Oberhessischen Bahnen— Lauterbach-Alsfeld— dem lerkehr übergeben, und es hatte sich in Folge dieses für ie hiesige Stadt so wichtigen und freudigen Ereignisses bi Abgang und Ankunft eines jeden Bahnzuges ein sehr zehlreiches Publikum im Bahnhof versammelt.
Darmstadt. Nach Mittheilungen hiesiger Blätter lit der Großherzog befohlen, daß zu den kommenden theatervorstellungen die reconvalescenten, verwundeten und tanken Soldaten— Freund und Feind— freien Ein⸗ titt haben und zu diesem Zwecke ein Theil der ersten Hallerie reservirt werden solle.— Von den bei Metz Ge⸗ kngenen ollen vorest 600 Mann und 80 Offiziere dier imtergebracht werden, alle deßhalb erforderliche Anstalten 5 bereits getroffen und man erwartet stündlich die An⸗
uft dieses ersten Transports. Darmstadt. Die neunte Expedition des Comite's ur Versorgung hessischer Feldtruppen, aus 1500 Collis sestebend, ging am 3. d. von hier weg. Mainz. Der Lazareihzug der Ludwigseisenbabnge⸗ llschaft ist bereits fertig und war am Dienstag(1. Nov.)
n ein geringes Einttittsgeld zum Besten des Lazareth⸗ 15 1 90 Publikum im hiesigen Bahnhof zur Ansicht
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Mainz. Hier werden vorerst 25,000 Mann ge⸗
sngener Franzosen in den Kasernen untergebracht werden.
Suite mit durchpassirten französischen Oberst wurde eine g
Zur leichteren Controle einer so großen Anzahl hat das Gouvernement angeordnet, des Abends 10 Uhr die Thore K und erst mit der Reveille 918 zu lassen, wodurch aber dem Verkehr durchaus kein Eintrag eschehen soll und bürgerliche Personen ungehindert passiren können. Ferner wird das Publikum gewarnt, mit den Gefangenen in Verkehr zu treten.
Nierstein. Am 29. d. wurde dahier die älteste Frau des Ortes und vielleicht auch die älteste Person im Großherzogthum zu Grabe getragen. Die Verstorbene war am 19. December 1767 in Alsheim geboren und starb am 28. Oct. b. J., erreichte sonach ein Alter von 103 Jahren. Außer ihrem Manne, der schon vor 52 Jahren gestorben, überlebte dieselbe von ihren elf Kindern acht. Sie hinterläßt also drei Kinder, dann 26 Enkel und 52 Urenkel.
Aus Bonn meldet man:„Die Offerte der hiesigen Fahnenfabrik, eine Fahne gratis zur Auspflanzung auf den Tuilerien in Paris zu liefern, und die von derselben ausgesetzte Prämie für denjenigen Preußen, welcher zu⸗ erst eine Fahne auf den Tuilerien aufpflanzt, ist von dem Kriegsministerium dankend entzegengenommen worden. Wünschenswerth wäre es, wenn sich diesem patriotischen Acte andere Patrioten anschlössen.“(Wenn nun Glück oder Zufall wollen, daß nicht ein Preuße, sondern irgend ein anderer von unseren tapferen deutschen Streitern diese That ausführt, erhält derselbe die ausgesetzte Prämie nicht 77 Die Red.)
Schiffs nachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec. Agent.
Das Hamburger Postdampfschiff Cimbria, Cap. Haack, ging, expedirt von Herrn August Bolten, William Mlller's Nachf., am 2. Nov. von Hamburg nach New⸗Pork ab. Außer einer starken Brief- und Packetpost hatte dasselbe 96 Passagiere in der Cajüte und 678 Passagiere im Zwischendeck, so wie 625 Tons Ladung.
Das Posidampfschiff des Nord. Lloyd Deutschland, Capt. H. A. F. Neynaber, welches am 15. Oktober von Bremen abgegangen war, ist am Abend des 31. wohlbe⸗ halten in New⸗York angekommen.
Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd Ohio, Capitän C. Basse, welches am 12. Okt. von Bremen abgegangen war, ist wohlbehalten in Baltimore angekommen.
Häberle 5 fl., G. Hiero
Gaben für Straßburg.
Bis jetzt gingen ein von: H. Bechstein 10 fl., Dr. Diegel 5 fl., durch benselben vom rner'schen Institut 6 fl., E. Ermus 2 fl., W. eee 5 fl., Pfarrer Gabel 5 fl.,
nimus 2 fl., M. Hirsch 2 fl., J., Huber 5 fl., durch denselben von Kirchenrath Görtz und Familie in Nieder-Florstadt 8 fl., Dr. Köhler 1 fl. 45 kr., bei demselben weiter eingegangen 2 fl., Dr. Lorenz 2 fl., Dr. Mathias 5 fl., Diakonus Meyer 1 fl. 45 kr., Nebhuth 2 fl., Stadtrath Rausch 2 fl., durch denselben von Karl Walz 1 fl., Lehrer Kempf 30 kr., Stadtrath C. Scriba 2 fl., Dr. Schmid 3 fl. 30 kr., Dr. Schwabe 3 fl., 30 kr., Beigeordneter Steinhäuser 5 fl., Stadtrath A. Steinhäuser 2 fl., Dr A. Trapp 10 fl., Adv. Trapp IV. 5 fl., durch denselben von Fräulein Helena Groß 1 fl. 45 kr., Hofapotheker C. Görtz 1 fl. 45 kr., Bürgermeister Wolf in Rödgen 1 fl. 30 kr., Ungenannt ein 20 Francsstück, Taubstummenlehrer Rühl 2 fl., durch Dr. Schmid von C. H. 2 fl., Fr. H. M. 1 fl. 45 kr., Frl. L. Br. 1 fl. Bei der Expedition d. Bl. eingegangen von: St. 2 fl. 20 kr., Frau Oberfinanzraih Reuß 1 fl., Director Schäfer 30 kr., Frau Kreistath Diessenvach 1 fl.
Besiegt und gefangen. Im Schloß zu Wilhelms böhe Da sitzt Napoleon— Im Herzen tiefes Wehe Um den verlornen Thron!
Am fernen Inselstrande,
Da weilt des Kaisers Sohn— Verbannt vom Heimathlande, Verbannt— Napoleon!
Et hatte tasch begontgen,
In frevlem Wahn den Krieg— Und rascher noch gewonnen
Die Gegner Sieg auf Sieg!
Ein Kaiser— und gefangen! Mit ihm sein ganzes Heer—
Er fühlt ein schmerzlich Bangen, Sieht Frankreich nimmermehr—!
Friedberg, 1. November 1870. Eduard N.
ofraithe⸗ und Güter- Versteigerung. 13 Montag den 5. Dezemder d. J., Vormittags 5 Ühr, sollen im hiesigen Rathhause die der Heinrich Nüller II. Wittwe dahier gehörenden Immobilien, testehend in einer Hofraithe mit Scheuer, Stallung, segelbahn, Hinterbaus und Hausgarten, sodann eines Ferbbauses an der Usa, verschledene Grabgärten, Acker⸗ nd und Wlesen in biesiger Gemarkung öffentlich meist⸗ etend versteigert werden. Das Verzeichniß kann auf dem Bürxeau des Unter⸗ sichneten eingesehen werden. ö Friedberg am 20. Oetober 1870. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg 29.
Edictal ladung.
509 Heinrich Bangel, Privatseribent in Friedberg,
uessen Vermögen überschuldet ift, hat am 10. September
1 J. mit der Majorttät seiner bekannten Gläubiger fich
dzangtrt. Unbekannte Gläubiger, denen die Einsicht
der Acten freisteht, haben binnen 14 Tagen ihre For⸗
derungen dahter anzumelden und etwaige Einwendungen 0 Zufti zu dem abgeschlossenen
vergleich unterstellt und demselben die Beftätigung er⸗
bellt werden wird.
Friedberg den 1. November 1870.
g S roßherzogliches Landgericht Friedberg
Reiß, Steinberger,
Landrichter. Landgerichts⸗Assessor.
Proklam.
215 Det Bäcker Conrad Nickel zu Bruchköbel hrt heute seine Ueberschuldung bei Gericht angezeigt und zum Güteversuch behufs Abwendung des förmlichen Concurses Termin auf
den 6. Dezember d. J., Vormittags 9— 10 Ubr,
u das Lokal des unterzeichntten Gerichts— Schloß⸗
aße Nr. 26— anberaumt, wozu die Gläubiger des
flickel mit dem Bemerken eingeladen werden, daß die
acht erschelnenden als dem Beschluß der Mehrheit bei⸗
lietend angesehen werden und ein etwatger Vergleichs⸗
bischeld nur durch Anschlag im Gerschtslotal veröffent- licht wird.
Hanau am 2. November 1870. Königliches Amtsgericht Abtheilung II. Cd st e r. Um vdt. Strohmeper.
7 4 7 Hafer⸗ und Stroh⸗Lieferung.
219 Dienstag den 8. November d. J., Vormittags
1 Ubr, soll im hlesigen Rathhause die Lieferung von
2 Malter Hafer und 5 Fuder Kornstroh für das
Anselvieh, der Stadt Friedberg öffentlich an den
Dienigstfordernden in Accord gegeben werden, Friedberg den 4. November 1870.
0 Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg
90** 23 Steinhäuser, Beigeordneler.
Versteigerung. 2607 Wegen Abzugs des Großherzoglichen Rentamt⸗ manns Welcker zu Bingenheim werden in der Rentamlshoftatthe daselbst folgende Gegenstände gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert, und zwar: Dienstag den 8. November d. J., Vormittags 8½ Uhr beginnend, 1) 1 Pferd, seither einspännig gefahren, 2) 1 Fohlen, 2½ Jabr alt, 3) 3 Kühe, trächtig, 2 davon find Zugkühe, 4) 2 Schweine, Läufer, 5 1. leichte Chaise, zum Einspännig ⸗ ahren, 6) offenes Korbwägelchen, dessen Sitze in Federn bängen, desgleichen, 7) 1 Sch itten, 8) 1 Oeconomiewagen mit sämmtlichem Zugehör, 9) 1 einspänniges Chaisengeschirr, 10) 1 Pferdegeschirr mit Hintergestell, 11) 2 Pferdehalster, 1 Tränktrenze, verschledene Ketten, 12) 1 Fahrgeschirr für zwei Kühe, 13) Pferde- und Kuhpeitschen, 14) 3 verschiedene Pflüge, 1 Egge mit Schleife, 15) 1 Pfuhlfaß, 2 große Regensässer, Stalleimer,
Bültten, Dickwurzmühle, 1 Stoßtrog
16) 1 päckselbank, 1 mit Stößer,
17) 1 Schubkarren, 1 Kastenkarren, 1 Sense, Dresch ⸗ flegel, 1 Heckenscheere, verschiedene Hacken, Schip⸗ pen, Rechen,
18) mehrere Stecken Brennholz, auch etwas Werk⸗ holz, Bohnenstangen,
19) 30 Malter Karioffeln,
20) 15 Wagen Dickwurz und 2 Wagen Weißerüben,
21) 20 Malter Hafer, 8 Malter Korn,
23) 1 Fuder Lornstroh und 4 Fuder Haferstroh,
22) 40 Centner Deu, 50 Centner Grummet, eine Quantität Spreu.
Bingenheim am 4. November 1870.
eee Bingenheim a h m.
Stroh⸗- Lieferung. 2618 Dienstag den 8. November d. J., Vormittags 11 Ubr, soll im biefigen Rathhause das zur Elnwinterung der städtsschen Wasserleitung, Brunnen und Pumpen er- forderliche Materlal, nämlich: 2 Fuder Kornstrob, 3½ Fuder Watzenstrobh, 1 Fuder Gersten⸗ oder Wirrstroh und 2 einspännige Wagen Pferdedünger öffentlich an den Wenigstfordernden in Accord gegeben werden.
„Friedberg am 4. November 1870. Großherzogliche N ee Frtedberg 55 d. B.: 0
Steinhäuser, Beigcorpneter.
Zugpferd en de Schmiedemelster Oberländer in Friedberg.
2624 Ein vler⸗ jähriges gutes
L. g N— Anzeige. 2511 Einem geehrten Publikum biermit die ergebene Anzeige, daß sich von heute an meine
Wirthschaft und Metzgerei
in meinem neuen Hause nächst dem Bahnhofe befindet. Gleichzeitig empfehle ich Stallungen zum Einsteklen von Pferden ze.
Friedberg den 21. October 1870.
Wilhelm Wind.
Medizinischer Malz zucker,
2622 bestes Mittel gegen Heiserkeit und Huflen. Wilh. Sturmfels, Hof⸗Apotheker.
2575 Ein in allen bäus⸗— sucht lichen Arbeiten erfahrenes Mädchen Stelle. Näberes bei der Exped. d. Bl.
Kriegs nummern der Gartenlaube.
Die Nr. 44 bringt folgende Beiträge: Aus eigener Kraft. Von W. v. Hillern, geb. Birch.(Fortsetzung.) — Zuflucht unter der Erde. Aus einem Briefe unseres Feldmalers F. W. Heine. Bauernhödle bei Annet. Nach der Natur auf ⸗ genommen von unserem Feldmaler F. W. Heine.— Im Hauptquartier des Prinzen Friedrich Karl. Von unserem Berichterstatter Georg Horn. Fünfter Brief. Im Schlosse von Corny.(Schluß.)— In den Parallelen einer belagerten Festung. Von Fr. Gerstäcker. Wit drei Abbildungen: Gezogene Riesenmörser vor Straßburg. Nach der Natur aufgenommen am 28. September von R. Heck;— Die Lunetten 52 und 53 vor Straßburg. Nach der Natur vom Thurm des Münsters aus aufgenommen von R. Heckz — Das Steintbor in Straßburg, am Tage der Uebergabe. Nach der Natur aufgenommen von R. Heck.— Blätter und Blütben: Am Ziel. Von Robert Heck.— Bitte eines Todten.— Die Waisen des Kriegs.— Reuesse Helenomedaille.— Zwei Preis⸗ fragen.— Für die Verwundeten und die Frauen und Kinder unsefer unbemtttelten Wehrleute.
Ein Branntweinbrenner
wird gesucht. Näheres bei G. Mondigler, Kupferschmied.
Corseten& Cxinalines
2611
2558 empfteblt K. Friedrich neben der Post.
Mit Abbildung: In der⸗


