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Donnerstag den 5. Mai.
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Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligenzblalt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Für die Monate Mai und Juni kann Verlags-Expedirion mit 20 kr.,
auf den
bei den Poststellen mit 3
„Oberhessischen Anzeiger“
bei der kr. abonnirt werden.
Aus dem Grußdertoglichen Regierungsblatte sind zu publieiren: l Reglement über die Anwendung des metrischen Maßes auf die bei der Verwaltung der Oomantal- und Communalwaldungen porlommen⸗ Bekanntmachung von eingezogenen Grundrentenscheinen betr.
Nr. 16. sub 1. den Gegenstände betreffend. 2 4. Friedberg den 2. Mai 1870.
Amtlicher Theil.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg T
Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden.
Nr. 11. Nr. 466. und 468 Consuleinennung betreffend. Nr. 12. Nr. 469.
Vom 20. März 1870. Nr. 470 und 471.
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Bekanntmachung, betreffend die Ernennung der Bevollmächtigten zum Bundestatbe des deulschen Zollvereins. Vom 16. April 1870. Ne. 487
Additional-Vertrag zu dem unterm 23./24. Februar 1839 zwischen dem Norddeutschen Bunde und Schweden abgeschlossenen Postvertrag Consulnbestellung betreffend.
Be nag.
Die Elisabethe Höfer von Reinhardshain, Kreis Grünberg, ist wegen unsittlichen Lebenswandels aus dem diesseitigen Kreise ausge
wiesen worden. Im Betretungs falle haben die Großherzoglichen Localpolizeibehörden und die Großherzogliche Gensdarmerie dieselbe zu arretiren und hierher vorführen zu lassen. i i Friedberg den 2. Mai 1870. Großzhezogliches Kreisamt Friedberg. e Hessen. Aus Oberhessen. Das„Frankf. Termine ab sollen die genannten Artikel zollfrei Individuums sagt das„Officielle Journal“:
Journ.“ meldet aus Berlin: Eine Anzahl Wirthe und Weinhändler von Gießen haben eine Petition an das deutsche Zollparlament um Beseitigung der im Großberzogthum Hessen bestehenden Zapfgebühr und Tranksteuer von Wein, resp. um Herbeifüh⸗ rung einer Uebereinstimmung der Gesetzgebung über die innere Besteuerung des Weins im ganzen Ge biete des Zollsereins gerichtet, und hält sich zur Zeit in Folge der in Hessen bestehenden Gesetz— gebung noch besonders dadurch beschwert, daß im Widerspruch mit Art. 5 des Zollvereins-Vertrages vom 8. Juli 1867 unter bb, wonach, wenn die Abgabe ohne Rücksicht auf den Werth des Weines erhoben wird, nur 25 Groschen von der Ohm zu 120 Quart preuß. als Maximum für die innere Besteuerung erhoben werden dürfen, dieses Maxi— mum in Hessen vielfach überschritten werde. Der Referent über diesen Gegenstand, Abg. Freiherr Nordeck zur Rabenau, hat in der Commission über die Sache referirt und folgende Anträge gestellt, die in der Commisston ungeachtet des Widerspruchs der Regicrungs-Commissäre einstimmige Annahme fanden.„Das Zollparlament wolle beschließen: 1) den Bundesrath des Zellvereins zu ersuchen, auf Grund des Art. 5 des Zollvereinsvertrages eine Uebereinstimmung der Gesetzgebung über die innere Besteuerung des Weins in den Zollvereins- Staaten herbeizuführen; 2) den Bundesrath des Zollvereins zu ersuchen, eine Untersuchung darüber anzuordnen, in wie weit die zur Zeit im Groß- herzogthum Hessen über die innere Weinbesteuerung bestehenden Gesetze und Verordnungen mit den Bestimmungen des Zollvereinevertrages ron 1867 im Wibderspruch stehen und nach Befund zu ver— anlassen, daß dieser Widerspiuch beseitigt wird.“
Preußen. Berlin. Das Zollparlament setzte am 2. d die Berathung der Tarifvorlage bei Abschnitt II fort, welcher die im Eingengszell veränderten Gegenstänre behandelt. Die Positionen 1, 2 und 3, Baumwollengarn und Baumwollen: gewebe betreffenb, wurden mit seht geringer Ma— jorität angenommen. Bei der Berathung der Eisenzölle stellt Hoverbeck den Antrag, vor Po- sition 4 eine Bestimmung einzuschalten, nach welcher der Eingangszoll auf Robeisen aller Art und altes Bruchcisen bis zum 30. September 1873 2½ Sgr. per Centner betragen soll; von diesem
eingehen dürfen. Meyer(Bremen) beantragt folgende Fassung:„Roheisen aller Art und altes Brucheisen sollen beim Eingang vom 1. Januar 1871 mit 4 Sgr., vom 1. Januar 1872 mit 3 Sgr., vom 1. Januar 1873 mit 2 Sgr. und vom 1. Januar 1874 mit 1 Sgr. verzollt werden. Vom 1. Januar 1875 ab sind diese Eisensorten zollfrei.“ Abg. Stumm erklärt sich gegen beide Anträge. Minister Delbrück rechtfertigt die Vor— lage und beleuchtet die Anträge Hoverbeck's und Meyer's, welche er nicht für annehmbar hält. Untuh will weitere Ermäßigungen. Schließlich wird der Antrag Hoverbeck in namentlicher Ab stimmung mit 125 gegen 113 Stimmen angenom- men, der Antrag Meyer mit 120 gegen 116 Stimmen verworfen
Köln. Dem„Frankf. Journ.“ schreibt man von hier: In den letzten Tagen starben hiee zwei junge Männer, welche den Krieg von 1866 mit— gemacht, an den Folgen der erhaltenen Wunden. Die Fälle sind nicht selten, daß sich solche Krieger jenes Jahres, die anscheinend gesund aus dem Feldzuge heimkehrten, nach vier Jahren in schwind— süchtigem Zustande, mit dem ärztlichen Zeugniß, daß die Strapazen des Feldzuges die Krankheit veranlaßt hätten, an das Unterstützungs Comite wenden, weil sie für die Staatsunterstützung seiner Zeit nicht netirt worden sind. Es stellt sich somit heraus, daß der Menschenverbrauch in dem letzten, so kurzen Feldzug weit erheblicher war, als man früher annahm, vielleicht weit ernormer, wie ehe— mals in langandauernden Kriegen. Das hiesige Unterstützungscomtte, wesches noch über 20,000 Thlr. verfügt, hat bei den vielen der Unterstützung bedürftigen Irvaliten, Wittwen und Walsen jähr— lich 5000— 0000 Thlr zu verausgaben.
Sachsen. Dresden. Der Großberzog von Hessen ist am 2. d., begleitet vom König und ber Königin, welche dem Großherzog bis Röderau entgegen gefahren waren, von Berlin hier eingetroffen und im„Hotel Bellevue“ ab gestiegen.
— Der Großherzog von Hessen hat am 3 d. früh 7½ Uhr über Leipzig die Rückreise nach Darmstabt angetreten.
Frankreich. Paris. Ueber die schon gemeldete Verhaftung(ines attentatverdächtigen
„Schon seit einiger Zeit war die Polizei auf der Spur einer Verschwörung, die ein Attentat auf 05 Leben des Kaisers zum Zwecke hatte. Gestern
Morgen um 9 Uhr hat die Polizei in der Rut des Moulins einen gewissen Baurie verbaftel. Dieser trug eine Summe Geldes und einen ge— ladenen Revolver bei sich, sowie einen Brief, datirt aus London und ausgehend von einem der Meist⸗ compromittirten vom Februar-Complot. Dieser Brief und die Geständnisse des Baurie lassen keinen Zweifel über die Motive seiner Ankunft in Frankreich und über die Absicht, sofort das beab— sichtigte Attentat auszuführen. Im Verlaufe des Abends wurden noch andere Individuen in Bellesille verhaftet; bei einem derselben hat man eine Kiste voll Bomben, eine gewisse Quantität Spreng- pulver sowie Anweisungen zu dessen Bereitung gefunden. Diese Verschwörung scheint zusammen zu hängen mit dem Complot, über welches die Instruktion fast zu Ende geführt ist. Seit gestern hat die Polizei die hauptsächlichen Führer der Internationale von der pariser Skction verhaftet, einer ungesetzlichen Verbindung, deren S Sitz außer⸗ halb Frankreichs ist. Sie sind der Justäbebörde überliefert.
— Das diplomatische Corps hat sich am 2. d., den päpstlichen Nuntius an der Spitze, in die Tuilerien begeben. Msgr. Chigi richtete an den Kaiser eine Ansprache, welche den Gesinnungen der fremden Souveränen für Se. Majestät und für den kaiserlichen Prinzen Ausdruck gab.
Das„Journal officiel“ meldet: Der französische Boischafter in Rom, Marquis 75 Banneville, hat in einer Depesche vom 28. v. M. an den interimistischen Minister des Auswärtigen, Herrn Ollivier, die Mittheilung gelangen lassen, daß die meisten der zur Zeit in Rom auwesenden französischen Bischöfe ihr Bedauern ausgedrückt hätten, bei der allgemeinen Volksabstimmung ihre Stimme nicht abgeben zu können. Diese Bischöfe, heißt es weiter, würden sich glücklich schätzen, der Renierung und dem Kaiser in Mitten der Be— völkerung ihrer Diöcesen ein Beispiel von Ver— trauen und Ergebenheilt darzubringen und mochten wenigstens den Gedanken bezeugen, von welchem sie beseelt seien. Sie fragen daher an, ob sie und die Geistlichen, welche fie nach Ram begleitet


