Ausgabe 
3.11.1870
 
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und sende ich Ihnen für Ihr freundliches Tlegramm meinen besten Dank. Wenn einst di Nachwelt die glänzenden Erfolge überblickt, wilche die deutschen Heere unter Ihrer Führung maufhaltbar erfochten, so wird sie Ihnen mit Nicht den NamenWilhelm, der Siegreiche belegen. HOesterreich. Wien. Das Gerücht von argeblichen Unterhandlungen zwischen Oesterreich urd Preußen behufs Schaffung eines freundschaft- Diesmal wrd gesagt, daß die Initiative von Berlin aus- gaangen sei und daß Braf Beust den Willen und di Hoffnung habe, schon der nächsten Delegation mt einem fait accompli entgegen treten zu können. Der deutsche Volksverein richtete eine

Piition an den Gemeinderath, worin er denselben erucht: 1) aus Gemeindemitteln einen ausgiebigen

Bitrag zur Unterstützung der Bewohner Straß birgs zu votiren, 2) besondere Commisstonen aus stner Mitte niederzusetzen, um mittelst öffentlichen Afrufs⸗ Sammlungen von Haus zu Haus zu vranlassen.

Friedberg. Von unseren Soldaten im Felde ist bei dee hiesigen Comits ein Dankschreiben eingelaufen, welches wr nachstehend zuc Veröffentlichung bringen:

Gorze, den 27. October 1870. An verehrliches Omité zur Unterstützung hessischer Soldaten inc Felde in Fiedberg. Heute überbrachten die Herren Posamentier Himann, Kaufmann Schleuning und Hofmaurermeister Horschel eine durch Ihre freundliche Bemühung gesammelte Endung Kartoffeln, die einem sehr dringenden Bedürfnisse abalf und mit großem Jubel aufgenommen wurde. Es i mir der sehr angenehme Auftrag geworden Ihnen im Amen sehr vieler hessischen Soldaten, namentlich Solcher aus dem Kreise Friedberg, für Ihre außerordentliche ITlstigkeit, wie den Gebern aus dem Kreise Friedberg zi das reichliche Geschenk unseren besten Dank zu sagen. Dr Gedanke an solche Opferfreudigkeit im lieben Vater⸗

lande feuert uns an, die oft wirklich ungeheuren Swapatzen des Feldzuges williger zu ertragen, da Air ehh daß sie uns auf alle Art zu erleichtern gesucht werden. Unsern besonderen Dank müssen wir aber noch obengenannten Herren, sowie den Begleitern früherer Sendungen aus⸗ sprechen, die in so aufopfernder Weise trotz unendlicher Schwierigkeiten Ihre Liebesgaben bis zu uns brachten. Mögen Sie alle, meine Herren, in dem Bewußtsein unseres Dankes Ihren schönsten Lohn finden, und nicht ermüden, zur Vollendung des großen deutschen Werkes das Ihrige beizutragen. Lassen Sie mich aber zu unserem innigen Danke noch die Bitte hinzufügen, unserer im Felde auch ferner noch zu gedenken und ihre freundliche Vorsorge für uns obwalten zu lassen. Indem ich Ihnen diesen Brief zur geeigneten Benutzung überlasse, zeichne ich hoch⸗ achtungsvoll im Namen vieler hessischen Soldaten. Dr. G. Schäfer. Feldassistenz⸗ Thierarzt.

Frankfurt. Die Lokalnachrichten der hiesigen Blät⸗ ter enthalten folgende Mittheilungen: In der laufenden Woche wird der Transport der Capitulanten von Metz in die deutschen Festungen beginnen. Man hofft, die colossale Arbeit in etwa 150 Zügen zu bewältigen. Zu diesem Zweck werden alle abkömmlichen Waggons nach Metz dirigirt, und da auch Güterwagen ihre Verwendung finden sollen, so steht die Aufhebung des Güterverkehrs voxerst auf den badischen und pfälzischen Bahnen, sowie auf der Rhein⸗ Nahe⸗Bahn für einige Zeit in Aussicht. Das an der polnischen Gränze aufgestellte Observationscorps von 30 40,000 Mann ist vorige Woche vollständig nach Frankreich dirigirt worden. Vor einigen Tagen wurde ein Fran⸗ zose, der an deutschen Truppen einen Vergiftungsversuch gemacht hatte, zur Verbüßung einer zwölfjährigen Zucht⸗ hausstrase nach Halle verbracht. Die Gewissensbisse der Magd, welche von dem Unmenschen gezwungen war, die Speisen zu vergiften, brachten diese zu einem reuigen Ge⸗ ständniß, wodurch das scheußliche Verbrechen glücklicher Weise ohne Erfolg blieb. Wie vorsichtig man mit Aeußerungen an einem öffentlichen Platze sein soll, beweist folgender Vorfall. Ein Fremder ließ in einem hiesigen Hotel seine Ubr im Zimmer liegen. Im Eisenbahnwagen be⸗ merkte er den Verlust und sagte zu einem ihn begleitenden Manne, er möge auf Zimmer Nr. X die Uhr sich geben lassen und sie ihm schicken. Als der Betreffende in das Hotel kam und den Auftrag ausführen wollte, stellte sich

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heraus, daß bereits vorher ein Individuum gekommen und unter Angabe der Zimmernummer die Uhr, welche unter dem Kopfkissen gelegen, geholt habe. Der Spitzbube ist noch nicht entdeckt. Dieser Tage kam ein Soldat bier durch und wurde von einem babischen Sanitätler in die Heimath geleitet. Derselbe hatte einen Schuß hinter den Augen her, in Folge dessen er völlig erblindet ist. Der junge 25jährige Mann erhielt diese Schußwunde bei Gravelotte. Der Bedauernswerthe hatte von der Großher⸗ zogin von Baden, auf deren Kosten auch die Reise in die Heimath zu dem auf dem Sterbebette liegenden Vater des Verwundeten erfolgte, 500 Thlr. erhalten.

Darmstadt. Ein auf einem benachbarten Hofgut beschäftigter Kriegsgefangener, Elsässer von Geburt, äußerte seinen Kameraden gegenüber seine Freude über die Capi⸗ tulation von Metz, was ihm eine furchtbare Tracht Prügel zuzog. Die gefangenen Elsässer sollen sich mit dem Gedanken Deutsche zu werden bereits ganz be⸗ freundet haben.

Neuestes. Officielle militärische Nachrichten. Versailles, den 31. Okt. Prinz Friedrich Karl meldet, daß von Metz 53 Adler und 5 Fahnen abgeliefert worden sind. Thiers ist heute Mittag aus Paris hierher zurückgekehrt. Sonst vor Paris Nichts vorgefallen.

Die Vorposten des Generals v. Werder trafen am 27. in der Umgegend von Gray auf feindliche Truppen, schlugen dieselben überall in die Flucht und nahmen 15 Offiziere und 500 Mann gefangen.

Versailles, 1. Nov. Verlust der 2. Garde⸗ Infanterie⸗Division im Gefecht vom 30. October 34 Offiziere, 440 Mann. Fort Valerien feuerte am 31. Abends und 1. November früh sehr leb⸗ haft, ohne daß diesseits irgend welcher Verlust.

von Podbielsky.

a Bekanntmachung.

3 Nach angestellten Ermittelungen ist der Schmied z iedrich deck zu Dörnigheim übetschuldet. Zum Guteversuch behufs Abwendung des förmlichen Con⸗ tu ses ist Termin auf dem 22. Noverber d. J., Vormittags 910 Uhr, n das Local des unterzeichneten Gerichts Schloß sirße Nr. 26 anberaumt, wozu die Gläubiger des 1. Heck mit dem Bemerken eingeladen werden, daß die night erscheinenden als dem Beschluß der Mehrheit bet⸗ trend augesehen werden, und ein etwaiger Vergleichs. becheid nur durch Anschlag im Gerichts local veröffent⸗ lt t wird. 0 panau am 22. October 1870. Königliches Amtsgericht Abtheilung II. st e r. vdt. Stönkel.

Bekanntmachun 295 Bei der heute flattgehabten Verloosung von ertial- Obligationen der Gemeinde Fauerbach b. Fr. st Nr. 63 à 100 fl. zur Rückzahlung gezogen worden. der Inhaber dieser Obligation wird hierdurch auf- ctordert, vorgenannten Betrag am 31. Dezember d. J.

g

2576 Kriegs-Nummern

des

Omnibus.

IIlustrationen iu: No. 46.

Marschall Bazaine in Metz liest in Gegenwart seines Adjutanten die Nachricht von der Capitulation Mac Mahon's bei Sedan.

Nach der Schlacht bei Gravelotte am Abend des 18. August 1870.

Balerische Cavalerie passiren das Hauptquartier des Kronprinzen in Ligny.

Stadthaus in Vaucouleurs. Das Hauptquartier des Königs in Pont à Mousson.

Preis pro Nummer kr., Viertel- jährlich 46 kr.

Haushälterin.

Große wollene und seidene

Halstüche

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2584 Man frage nur die vielen Käufer der so reizenden Walzer:Burschentänze von Johannes SchondorfFrühlingsreigen von Julius Lammers»Jugendträume von O. Hüdner⸗ Tramo, und man wird den ganz außerordent⸗ lichen Werth derselben überall bestätigen bören. Preis pro Opus(4 Bogen ftark) nur 12½ Sgr. Zu beziehen von Robert Apitzsch in Leipzig und durch alle Buch- und Mufikaltenhandlungen.

ie dem Rechner der hiesigen Gemeinde gegen Rückgabe 8* E 1 1 e Ne 2594 Zur Bedienung von zwei alten kränklichen Leuten, 2285 U e 1 1 22 dautt ba ch b. Fr den 31. October 1870. selbfiständigen Führung deren kleinen Paus haltes und 2 Großherzogliche Bürgermessterei Fauerbach b Fr. Kochen wird eine diesen Anforderungen entsprechende S

J. E. d. B.: 1 Fraueneperson gesucht. en. Die Nr. 5, die neueste 1

Helfrich, Beigeordneter. Auskunft erthellt dle Expedition d. Bl. 123 Kriegsnummer, enthält: 2

2 i S 880 8 8

5 Eine Scheuer Der Commandeur des III. Armeceorps. Mit Porträt

9 5 2586 hat zu vermsethen 0 des Generallteutenants von Alvensleben. Amata. Heinrich Hanstein in Friedberg.(Forts.) Novelle von Pans Tbarau. Auf der Lauer

42 mit transportablem Göpel find bei mir angekom⸗ men. Der Göpel bleibt während der Arbeit auf Rädern und wird durch Unterlegen fesigemacht. Beim Fort⸗ gapren wird die Dresch⸗Maschtne auf den Göpel gessellt. Die von mir gelteferten Maschinen find vorzüglich gut karbeitet, haben leichtesten Gang und liefern vollkom⸗ maen Reindrusch.

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vor Metz. Von Frank Lorenz. Unsere gefallenen Helden. II. Mit 2 Porträts. In Rolhschilds Schloß und im Sachsenlager. Von Dr. H. Blum. Das beflaggte Paus im Walde. Gänsezucht im Elsaß. Mit Illustration von E. Hünten. Der Jäger. Militär. Stizze von Georg Hiltl. Mit Illustratton von A. Toller. Am Familientische: Eine Friedens ⸗Armee auf dem Schlachtfelde. Zu dem Bilde von W. Simmler. Ein Pfalm wider Babel. Gedicht von E. Geibel.

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Gegen Uheumatismus

2585 diesem allverbreiteten Uebel, dessen eigentliches Wesen bis jetzt so häufig verkannt wird, weßhalb auch alle bigher dagegen angewandten Mittel gar keinen oder höchstens nur einen vorübergehenden Erfolg baben konnten, gibt allen an diesem Uebel Leidenden die sicherste und schleunigfie Hülfe an die Hand, die in klarer und überzeugender Weise geschriebene Schrift: Rheumatismus und Laͤhmungen.

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