in Besitz von 50—100 Morgen als ein mitt-
leerer, ein Besitz unter 40 Morgen als ein * e In den weniger wohlhabenden Ge— 1 0 meinden rechnet man zum mittleren Besitz 20 nl, bis 40 Morgen, zum großen 50 bis 100 Morgen.
Auch die Zahl der Parcellen, in welche der 1 esitz zerfällt, ist sehr zu berücksichtigen bei der ertheilung des Besitzes. Es kommen im Kreise Friedberg in 15 Gemeinden des Kreises auf Morgen Ackerland 1—1½ Parcellen; in 13 emeinden auf 1 Morgen Ackerland 2—2 0 l. Parcellen; in 3 Gemeinden auf 1 Morgen Acker-
e i die land 3—3¼½ Parcellen; in 4 Gemeinden auf lerzen; so. 1 Morgen Ackerland 4 Parcellen.(Diese 4 Ge⸗ weil a; meinden sind Niederweisel, Langenhain und Ziegen⸗ gen, Gan. berg, Bodenrod und Oppershofen. Letztere legt jusammen.) 7 Gemeinden des Kreises auf 1
den doe kee Ackerland 15 Parcellen. Diesen 7 Ge— 0 einden, welchen eine Zusammenlegung der Grund
00 Netgen agen haben daben 12, N
ücke so Noth thäte, sind Fauerbach v. d. H., bermörlen, Niedermörlen, Gambach, Maibach,
jeder Landwirth in jeder Abtheilung ungefähr gleichviel besitzt. Der Bau in Fluren hat sich aus früherer Zeit erhalten und weist auf die Ent- stehung der Dörfer zurück.
Man bezeichnet die Fluren oft mit der Lage gegen einen Fluß als Ober-, Mittel- und Unterfeld, oder auch nach den Nachbarorten, an deren Gemarkungen sie anstoßen.
Wer bei der bestehenden Flurordnung auf seinem Grundstücke etwas anders bauen will, als die Regel des Jahres mit sich bringt, thut es auf seine Gefahr und hat Unannehmlichkeiten zu gewärtigen. Dann haben die Grundstücke oft eine solche Lage, daß man zu einem Acker nicht anders gelangen kann, als daß man über das Feld eines Andern fährt. Dieß ist aber für beide Betheiligte lästig, erfordert rech liche Bestimmungen über die Verpflichtungen des vorderen oder hin— teren Eigenthümers und gibt zu vielen Streitig— keiten Anlaß. In manchen Orten z. B. Rocken- berg, Kirchgöns, Butzbach ꝛc. hat man sich daher von diesem lästig gewordenen Flurzwange los- gemacht, wozu bekanntlich nur eine Regulirung der Gewannwege gehört. Ganz streng jedoch wird der Flurzwang bei uns nicht mehr beobachtet, doch hat sich die ihm entsprechende Fruchtfolge den
Leuten so fest eingeprägt, daß sie gerne daran festhalten. Das Brachfeld wurde bei der Ab⸗ schaffung der Brache dem Klee, den Wurzel- und Knollengewächsen angewiesen, auch Handelsgewächsen wie Tabak, Raps ꝛc.
Die bei dem Flurbau bestehende Fruchtfolge ist, da der Klee nicht alle 3 Jahre auf demselben Stück gedeiht, in eine Sechsselderwirth⸗ schaft übergegangen, z. B statt: Winterfrucht, Sommerfrucht, Brache, hat man jetzt: Winterfrucht, Sommerfrucht mit Klee-Einsaat, Klee, Weizen, Sommerfrucht, Hackfrucht.
Jüt die von ihrem Manne verlassene Frau ist serner eingegangen:
Bei J. Cronenberg: Von Meyer Reis fl. 30 kr., Eruft Schneider 30 kr., Eugen Baumann 30 kr., E. S. 1 fl., N. N. 18 kr., J. H. aus G. 30 kr.
Bei G. Philippi: Von N. N. 1 fl., N. N. 12 kr., N. N. 12 kr., Dicector Möller 2 fl.
Bei Jakob Engel: Von Georg Hanau 12 ke., Saly Moses 6 ke. Löb Strauß 1 fl., L. Adler 12 kr., Jakob Goldbeck 12 kr., Karl Walz 30 kr., J. Butzbach 12 kr., N. N. 18 kr., Ferdinand Damm 12 kr., Meyer Meyer 18 kr., N. N. 24 kr., Hofapotheker Sturmfels 35 kr.
Bei Friedr. Reuß: Von N. N. 30 kr., N. N. 18 kr.
Bei der Expedition: Von K. 30 kr., Schff. 30 kr.
tee Ai N Münster und Pohlgöns. . 1 Wirthschaftssystem und Fruchtfolgen. de Bag. Dias Ackerland ist im Kreise Friedberg meist I Kreis in drei Fluren oder Felder eingetheilt, so, daß Dei ein as 2 84d Fa- 4 Dahn Proe lam. adhs 1822 Nach mißlungenem Güteversuch ist der förmliche enen Be.—Loncurs über das Vermögen des Zieglers Pollipp amilit u Weber zu Hochstadt erkannt und zur Anmeldung „gtnomm, und Begründung der Forderungen an den Cridar beim 3 Rechtsnachtheil der Ausschlleßung von der Masse schen 1 Termin auf
den 26. Jul d. J. der Ks Vormittags 9— 10 Ubr. in das Lokal des unterzeichneten Sti Nin. Berichts— Schloßstraße Nr. 26— anberaumt worden.
3 Das ergebende Präclufivdekret wird nur durch Anschlag 9 Schren. in Gerichtelokal veröffentlicht werden.
ein Lene Hanau am 28. Juni 1870.
fir berg au/ Königliches e Abtheilung II.
l ste r. pierde 400, vdt Strohmeper.
eint 2080. 5 a I Se, Güter ⸗Versteigerung. aid Groß- 824 Olenftag den 16. Augufi b. J., Vormittags 11 Uhr,
soll in hiesigem Rathhause das Grundstück:
6 Morgen
0 g Gemar kun riedberg.
n denn: Flur. Nr. Klstr. 75 8
den 10, 11. 145. 76. Acker im Lachenfeld,
Nündeich iffentlich meistbietend versteigert werden.
a 93 Friedverg am 1. Juli 1870.
ö f In Auftrag
solnug) Großberzoglichen Landgerichts Friedberg
rachten, de Großberzogliches Ortsgericht Friedberg
Stud Or Foucar.
„ Faselochs ⸗Versteigerung. den Wisn 1823 Dienstag den 5. Juli, Mitiags 1 Uhr, wird auf
15,6, b. der hiesigen Bürgermeisteret ein der Gemeinde gehöriger
urch fehr schöner Faselochs(Simmenthaler Race) öffentlich A bersteigert, wozu man Kaufliebhaber einladet.
dan 1.20 Klein⸗Karben den 30. Junt 1870.
1 100* Großherzogliche Bürgermeisterel Klein- Karben
ch nini 1 Schneider.
0 62 Proz, 5 2*
a, Armenverein zu Friedberg. 2 hal 1⁴⁰ Die Rechnung des Armenvereins für 1869 liegt und Ipo 820 dann WE 8. Tage lang zu
iht Jedermann n offen.
neigen örledberg, 29. Juni 1870
4 10 Nef Für den Vorstand:
teien. Steinberger.
1a uinli 1 2 2 eue Häringe!
1 4 W. Fertsch. 2% 5
N 5 1 300 500 6 it das,— engt 5 n 11. 0 9 Alle Sorten Möbel, für deren Güte garantirt, acelbeil fsiud in großer Auswahl zu haben bei * 115 Frledberg. J. Pfeffer,
45 1„Mö belschrei 1 ce 1 Hof einer
%% In der Schwimmschule
deen 70 des Bataillons können Privatschüler angenommen
1 D n werden. Seederer, Oberlieutenant.
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ae, Eine vollständige Wohnung 1 J* bb 920 ist zu vermlethen und kann sofort bezogen 40, E. Müller.
verden bei
Vorschuß- und Credit-Verein zu riedberg.
(Eingetragene Genossenschaft.) Ausweis pro Juni 1870.
Einnahme.
Kasse⸗Bestand pro 1. Juni 1870 fl. 2195. 13 Wechsel„ 35451. 30 Deyositen 5 270.— Inkasso⸗Wechsel„ 1536. 49 Conto⸗Corrente„18063.— Spar⸗Einlagen„ 4073. 52 Darlehen„ 4200.— Stamm⸗Antheile, Monatsbeiträge„ 268. 4 Reservefonds, Beitritt 4 9.— Wechsel⸗Zinsen 3 214. 30 Depositen-⸗Zinsen 5 5. 35 Wechsel⸗Spesen 8 7. 14 Unkosten 5 2. 36 Agio⸗Gewinn 1 12. 40
fl. 66310. 3
Ausgabe.
Wechsel fl. 24833. 39 Depositen 5 50.— Inkasso⸗Wechsel„ Conto⸗Corrente 27401. 9 Spar⸗Einlagen„ N Darlehen* 410.— Stamm⸗Antheile, Rückzahlung 5 29. 56
Dividende 1 7.— Wechsel⸗Zinsen— Darlehen⸗Zinsen 5 Spar⸗Einlage-Zinsen 5 Wechsel⸗Spesen 0 1 Unkosten 1 39. 29 Kasse⸗Bestand pro 1. Juli 1870 n fl. 66310. 3 Eingang. Ausgang. fl. 10943. 51 Wechsel in Conto⸗Corrent fl. 4120. 57 „ 1059.— Wechsel zum Incasso„ 727. 39 Mitgliederzahl laut gerichtlichem Eintrag 414 Beigetreten bis zum 30. Juni 1870. 448 Ausgetreten seit dem gerichtlichen Eintrag 3 Mitgliederzahl am 1. Juli 1870 445 Der Vorstand 18²⁰ Hecht. Ermus. Weis
Luhluchen
1817 find jetzt 1 24 kr. per Hundert zu haben in der Gerberel von Steinhäußer.
— 5 Ein Logis,
1706 im zweiten Stocke meines Hauses, ist zu ver⸗
miethen. Wilh. Baumann Wittwe.
Cine Partie Mist
1818 hat zu verkaufen Emmerich Hanstein.
Für Dirustsuchende!
1820 Mädchen, welche sich in Frankfurt zu plaeiren wünschen, erhalten sofort gegen hoben Lohn gute Siellen durch das Büreau von W. Urban, kl. Kornmarkt 6,
Mitteldeutscher Gartenbau⸗Verein.
1812 Dte monatliche Versammlung findet Sonntag den 3. Juli, Nachmittags 4 Ubr, im Saale des Gast⸗ wirtbs Haas in Assenheim flatt.
Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Bad Nauheim ist erschlenen und zu haben: rr des elemenkarischen
— 1 4 Schreib⸗ Unterrichts, gegründet auf das Prinzip der Bewegung, Schriftkenntniß und Augenmaßübung, von
J. Wahl,
Seminar lehrer in Friedberg. Preis geh. 18 kr.
Krippen, Tröge& Gossensteine 1821 aus s. g. Lungstein(Dolerit) empfieblt die
Ziegelei am Bahnhof zu Bad⸗ Nauheim.
Auch nimmt dieselbe Bestellungen auf Brunnen—
tröge, Kelterfteine. Treppentritte ꝛc. aus genannter Steinsorte entgegen.
Ein möblirtes Zimmer
1830 ist zu vermiethen bei E. Müller.
Ein Logis
1821 auf der breiten Straße mit vier großen Zimmern, Küche, Bieichplatz und Trockenboden ist zu vermietben und gleich zu beziehen. Auch kann auf Verlangen noch ein Zimmer dazu gegeben werden. Näheres zu erfragen bel der Exped. d. Bl.
Milchtöpfe,
1825 per Dutzend 24 kr., bei Ad. Damm.
Ein Logis,
1826 für eine kleine Familie geeignet, bat zu vermiethen W. Gärtner in der Burg.
Ein möblirtes Dimmer,
1797 auf die Straße gebend, hat zu vermiethen Adam Engel, Breitestraße Nr. 28. 1811 Das Werner'sche Wohnhaus nebst Gärtchen ist erbvertheilungs⸗ halber aus freier Hand zu verkaufen.
Ein 2pferdiger eiserner Göpel
1814 ist billig zu verkaufen. Cell.. Harnier'sche Verwaltung.
Hegen- und Jonnenschirme
1807 werden steis prompt und billigst reparirt von S. Garde, Schirmmacher,
Frankfurt a. M.
Judengasse.


