Ausgabe 
1.12.1870
 
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urchschnitten. Sofort wurde der 1 der rbaslet und die größten Vo maß · zegeln getroffen. Die Nacht verlief ruhig; am Norgen des 20. Nov. begann jedoch das 95 us den Häusern plötzlich wieder und dauerte bis Nittag fort, ohne indeß Schaden anzurichten, als er Maire plötzlich die Nachricht sandte, Garibaldi ige mit 15,000 Mann ¼ Stunde vor der Stadt. Der Regiments Commandeur ließ sofort die Nannschaften unter Gewehr treten, sah sich jedoch senöthigt, da er eine bedeutend überlegene Macht in Anmarsch erblickte, den Rückzug anzutreten. Die Truppen zogen sich fechtend zurück, erreichten, hne Verluste zu erleiden, den Ausgang der Stadt und marschirten nach Chateau-Vilain.

Mainz. Ueber einen Unfall, welcher der lessischen Feldpost auf ihrem Marsch von Paris lach Orleans zugestoßen ist, wird demMainz. Journal ausführlich berichtet. Die Feldpostillone Nenges und Laufer wurden am 13. November Nittags unweit Nogent sur Seine auf dem Ritt ach Bray von Franctireurs angegriffen. Laufer hielt einen Schuß durch die Mütze, worauf sein ferd mit ihm davonging. Das Pferd von Nenges bäumte sich dagegen und blieb auf dem Ylatz, wodurch es den Angreifern möglich wurde, her Schüsse auf Roß und Reiter abzugeben. Da⸗ on ging eine Kugel dem Pferde durch den heren Theil des Halses und dem Postillon eine Inzahl Schrote in die Schläfe, den Hals und urch den Backen. Der Briefsack des Eisenbahn stbureaus Frankfurt⸗Nanteuil wurde hierbei ver- hren und konnte bis jetzt nicht beigebracht werden. Die Verwundungen des Postillons, der glücklich etkam, sind nicht bedeutend, derselbe ist heute

a mehreren andern die Hälse

vieder völlig hergestellt.

DieDeutsche Allg. Ztg. erhält aus London Cinzelheiten über den Kampf zwischen dem nord teutschen KanonenbooteMeteor und dem fran- zesischen KreuzerLe Bouvet auf der Höhe von Havana. Der französische Kreuzer, mit 5 Kanonen af Deck, hat seine Station in der Havana. Der Meteor, Kanonenboot mit 3 Kanonen, aus dem mexicanischen Golf kommend, lief am 1. Nov. i den Hafen von Cuba ein, wahrscheinlich um kohlen zu fassen, und sandte, von der Anwesen⸗ hit des französischen Kriegsschiffes wohl, unter- rchtet, dem Capitän desselben eine Herausforderung 3. Anstatt diese sofort anzunehmen, ging der sranzose vom Ankerplatze, der für die dort sutionirten Kriegsschiffe bestimmt ist, links hinter em großen, den Eingang des Hafens verthei denden Etagenfort weiter nach dem Hafen hinein,

rich dem französischen Kohlendepot, das unmittel-

bur am Fuße eines andern Hafenforts liegt, sich den Anschein gebend, als wolle er Feuermaterial sssen. Als der Dampfer am 4. Nov. noch un- beweglich lag, wurde ihm eine zweite Heraus- irderung zugesandt, und das deutsche Schiff ging

arf höchst ostensible Weise aus dem Hafen. Die

der Stadt allgemein bekannt gewordene zwei nalige Herausforderung gab den Havanesen(nicht

den dort garnisonirenden Spaniern) eine gute

Gelegenheit, ihre Sympathien, welche ganz dieselben

sind, wie die der Mexicaner, zu zeigen, was so arg wurde, daß sich keiner der Offiziere des fran⸗ zösischen Schiffes in einem der am Hafen be legenen großen Cafés zeigen durfte, wenn er nicht um sich herum Stichelreden aller Art hören wollte. Die Flaggenehre mußte also gewahrt werden, und am 9. Nov. Morgens dampfte derBouvet aus dem Hafen, um den Kampf aufzunehmen. Kaum aus neutralem Wasser heraus, wurde er auch schon vomMeteor angegriffen. Der Kampf, der sich nun entspann, dauerte fast eine Stunde. In dieser Zeit wurde demBouvet die Takelage zerschossen und ihm fünf schwere Verletzungen im Schiffskörper beigebracht, so daß er anfing, sich umzulegen, und schnell dem schützenden Hafen wieder zueilen mußte. DerMeteor, der fast bis zum Ende des Kampfes unverletzt geblieben, erhielt jetzt von dem Feinde zwei Schüsse in den Rumpf, von denen einer die Schraube verletzte, was ihn unfähig machte, denBouvet, dessen Maschine unverletzt geblieben war, schnell zu ver folgen und in den Grund zu bohren. Der Bouvet entkam glücklich in den Hafen, was ihm bei seinen Verletzungen unmöglich gewesen wäre, wenn ihn das deutsche Schiff nicht in seinem hitzigen Verlangen nach Kampf schon auf der Höhe des Hafens angegriffen, sondern weiter in die See hinausgelockt hätte. Auch derMeteor ist wieder nach der Havana gegangen, um seine Schäden auszubessern und dann das Duell auf's neue zu beginnen; diesmal hoffentlich mit noch besserm Erfolge. Der Verlust an Verwundeten und Todten ist nur gering, da der Kampf ein reiner Artilleriekampf war, und es in der Absicht des deutschen Schiffes gelegen zu haben scheint, seinen Gegner durch Schüsse dicht über dem Wasserspiegel zum Sinken zu bringen.

Hessen. Darmstadt. Das Großherzoglich Regierungsblatt Nr. 36 enthält:

I. Publikation des zwischen Hessen und dem Nord deutschen Bunde wegen wechselseitiger Gewährung der Rechtshülse abgeschlossenen Vertrags vom 18. März l. J.

II. Militärdienstnachrichten.(Bereits mitgetheilt.)

III. Concurrenzeröffnung. Erledigt sind: 1) die evangelische Pfarrstelle zu Hausen, im Dekanate Groß Linden, mit einem Gehalte von 1122 fl.; 2) die zweite katholische Schulstelle zu Horchheim, im Kreise Worms, mit einem jährlichen Gehalte von 300 fl. nebst einer Ver⸗ gütung von 30 fl. für Heizung des Schullocals; 3) die dritte evangelische Schulstelle zu Lampertheim, im Kreise Heppenheim, mit einem jährlichen Gehalte von 395 fl. 33 kr. nebst 10 Mäs Torf zur Heizung des Schullocals; 4) die erste evangelische Knabenschulstelle zu Grünberg, im Kreise Grünberg, mit einem jährlichen Gehalte von 500 fl. nebst 4 Stecken Holz zur Heizung des Schullocals. Dem Stadtvorstand zu Grünberg steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu.

IV. Gestorben: 1) am 10. November der penstonirte Director der Entbindungs-Anstalt Dr. Metternich zu Mainz; 2) am 21. November der Schullehrer Hindelang zu Obertshausen; 3) am 12. November der evangelische

Pfarrer und Dekan Marchand zu Lindenfels.

Preußen. Berlin. DieNationalztg. in ihrer Abendnummer erfährt über die neue

Anleihe, daß zunächst 50 Millionen in 5procentigen, nach 5 Jahren rückzahlbaren, auf Thaler und Pfund lautenden Stücken zur Emission kommen sollen. Auf 34 Millionen hat ein Consortium eine feste Offerte gemacht, 17 Millionen bleiben für dasselbe reservirt. Falls die vorbehaltene Genehmigung erfolgt, wird die Subseription zum Course von 95 stattfinden.

DieWes.-Ztg. schreibt: Die französische Flotte scheint ihre Campagne in der Nordsee noch nicht einstellen zu wollen. Nach zuverlässigen Mittheilungen soll sie ehestens wiederkehren und zwar scheint die Absicht, irgend einen Schlag gegen unsere Küsten zu führen, noch immer zu bestehen.

Oesterreich. Wien. Das telegraphische Correspondenzbureau meldet: Der preußische Con- ferenzantrag ist gleich den übrigen Regierungen auch dem Wiener Cabinet notificirt worden. Hier waltet für diesen Vorschlag eine principielle Ge⸗ neigtheit vor; die Annahme des Vorschlags jedoch Seitens der austro-ungarischen Regierung ist von der Lösung einzelner Vorfragen noch abhängig. Graf Beust kehrt heute von Pest zurück.

Rußland. Petersburg. Die russische Telegraphenagentur meldet aus Constantinopel 27. Nov.:Der Sultan und der Großvezier geben, laut authentischen Nachrichten, die gemäßig⸗ testen Gesinnungen kund und betrachten das In- teresse der Türkei als ungefährdet. Sie suchen eine Lösung der Schwierigkeiten, welche die Pon tusfrage bietet, auf versöhnlichem Wege herbei⸗ zuführen.

Worms. Auf der Eisenbahnstrecke zwischen Pfedders⸗ heim und Monsheim entgleiste ein Güterzug in Folge des Zerspringens eines Waggonrades. Neun Wagen wurden theils demolirt, theils den Bahndamm hinabgeschleudert. Von dem begleitenden Zugspersonal erhielt nur ein Bremser leichte Verletzungen.

Pfiffligheim(bei Worms). Der hiesige Gemeinde⸗ rath hat beschlossen, daß das Holz von dem weithin be⸗ kannten Lutherbaum von ca. 20 Meter Höhe, 9 Meter im Umfang und 3 Meter im Durchmesser, Montag den 12. Dec. d. J., in mehrere hundert kleinere und größere Loose eingetheilt, versteigert werden soll. Es ist dadurch Jedermann Gelegenheit geboten, einen Theil dieses alt⸗ ehrwürdigen Baumes zu erhalten.

Bromberg. DiePos. Ztg. schreibt: Große Sen⸗ sation erregte am 24. November die Vernehmung und Verhaftung des sich in Bromberg aufhaltenden Fräuleins Bertha Weiß. Die verschiedenen romanartigen Nollzen über diesen weiblichen, mit dem Eisernen Kreuz decorirken Kriegshelden stellen sich als ein purer Schwindel heraus. In Begleitung einiger Soldaten ist die mysterißse Dame vorläufig nach Königsberg abgeliefert worden.

Neu est es.

Versailles, 29. Nov. Das Gros der Loire-Armee versuchte gestern mit einem Gewalt- stoße in der Richtung nach Fontainebleau durch- zubrechen, stieß dabei in der Gegend von Beaune la Rolande auf das 10. deutsche Armeecorps und wurde von diesem, verstärkt durch die 5. Division und die 1. Cavaleriedivision, mit großen Ver lusten an Todten, Verwundeten und namentlich an Gefangenen zurückgeworfen.

Brod Lieferung.

293 Mittwoch den 14. Dezember er., Vormittags

Uhr, wird die Lieferung des Brodbedarfs pro

Quartal 1871 für die hiesige Garnison auf dem

Sdumissionswege in Accord gegeben.

Die Bedingungen liegen auf dem Büreau des Groß⸗

hzoglichen Zahlmetsters Böcking zur Einsicht offen. Friedberg den 29. November 1870. Gül?

Hauptmann und Compagnleführer.

** Mobilien⸗Versteigerung. 202 Dienstag den 6. Dezember I. J., Vormittags uhr, sollen auf freiwilliges Anstehen der Heinrtch, Schäfer IV. Erben dahier 1 Pflug, 1 Egge, 1 Pfuhlfaß, 2 Zuggeschirxe, 1 Fruchisegemühle, 1 Kleiderschrank, 1 Tisch, 2 Bänke, 6 Stühle, eine Partie Brennholz, 25 Malter Kar⸗ toffeln, 50 Ceniner Dickwurz, 25 Körbe Spreu, eine Partie Mist und noch sonstige Paus- und Occonomtegerätbschaften

öhentlich meistbietend versteigert werden. Relchelohelm den 29. November 1870.

Großherzogliches Ortsgericht Relchels beim Schmid.

Bekanntmachung.

2798 Am Mittwoch den 14. Dezember l. J., Morgens 9 Uhr, werden zwei ausrangirte 6fitzige Postwagen in öffentlicher Auction zum Verkaufe gestellt. Es konnen piese Wagen täglich hier in Augenschein genommen werden.

Die Verkaufsbedingungen werden bei fleigerung bekannt gemacht.

Friedberg den 28. November 1870.

Postamt. Brentano.

Bekanntmachung. 2799 Für die hiesige Saline sollen auf dem Sub⸗ misflonswege

1 Centner Inneberger Stahl Nr. 10,

1 Dutzend Schmiedepfeilen 33 Cent. lang,

1 1 desgl. 36e 4

1 Zklantlige Feilen 0

4 engl. Sägefellen 13 angekauft werden und find Lieferungsanerbletungen bis zum 7. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, auf unserem Amtsloeal einzureichen.

Bad⸗Naubeim den 29. November 1870.

Wechtl e Nauheim e i ß.

der Ver⸗

Auswerfen von Gräben. 2805 Künftigen Samstag den 3. Dezember, dee Vor⸗ mittags 10 Uhr, wird das Auswerfen alter Graben von circa 1500 Klafter Länge, auf biesigem Rathbause wenlgsi⸗ nehmend verfleigert.

Nieder- Wöllstadt den 29. November 1870.

Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder Wöllstadt

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St M sal agensalz, 1252 bekannt als Bullrichs Universal Reinigungssalz gegen Magensäure, Sodbrennen zc. ꝛc. in /, ½, ¼ Pfunden empfiehlt J. A. Windecker

in Friedberg.

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