0—* 11 106% 1181 175584 36 270% 1 85 s 407% * Win A Widd N Kin 70 730090
10* 765 7* 100
2(5 5 6
Ln
angtttagen
45) Weifert Stelz von da.
1497 108/1 8 254 642/62 9 237 873/26 46) Heinrich Traudt 1. von da.
1491 109%
)) Georg Karl Scheerer I. von da(eingetragen: Georg
Karl Scheerer). 274 320% 9 4275 320/30
8) Nikolaus Schaubach Erben(eingetragen auf Nikolaus Schaubach Wittwe).
1298 18/34 1299 79s/½3 1 633 151/87 49) Philipp Lux von da. 9183 159% 4 50) Elisabetha Buseck, Georg Rehm Wittwe von da. 9247 872/24 51) Johannes Roth Erben von da. 1257 409/19 11 20 4½½j3 52) Abraham Roihschild von da. 1333 196/167 53) Bernhard Volk von da. 1190 4½ 0b 54) Christian Zimmer Erben von da. 9447 850/13 9 517 858/27 55) Konrad Wolf II. von da. 9232 533/422 9 509 833/öa 56) Heinrich Peter Schreitz Erben von da. 1520 106/12 2 326 26/4 5 632 509% 65 476/88 6 92 406/93 6 167 463/133 1287 707 7 422 67/6 17 95 19 4/17
5 8 20 35/14 57) Heinrich Christian Schreitz in Echzell. 340 406% ) Martin Schreitz von Ober⸗Florstadt modo dessen Erben. 9220 870/11 5) Kail Schreitz I. von Nieder- Florstadt modo dessen Erben(eingetragen auf Karl Schreitz).
1473 67,132 4 139 284,13 5 128 378,16
5. 99 373,80 5 3594 496,22 9 175 159,21 10 262 889,19 60) Jakob Schneider von da modo dessen Erben. 9 246 872,25
61) Jakob Umsonst von da modo dessen Erben. 18 105 20 29,4
62) Friedrich Scheerer Erben von da.
1 462 77,25 ½ 1 463 12,23 ½ 9 58 625,15 63) Heinrich Clauß II. Wittwe von da modo deren Erben. 9 443 849,10 64) Nikolaus Blech von Ober⸗Florstadt modo dessen Erben. 3 264 272,13 1186 402,19
65) Georg Blech von da. 9 59 626,16
66) Henriette Traudt von Nieder-Florstadt. 1 636 152,71 9 229 871,18 9 492 840,4 67) Heinrich Christoph Dauernheim von Ober⸗Florstadt modo dessen Erben. 515,33 8 23 742,85 68) Heinrich Kliehm von Ober-Florstadt. 224,4 69) Wilhelm Grünewald von da. 19 23,1 70) Jakob Schmidt II. von da. 2 398 942,13 2 399 942,132
71) Elisabetha Weißenborn, Bernhard Schiel Winwe von da.
1 652 vormals Gemarkung Ober⸗Florstadt 3 204.205 3271 274,21
72) Johannes Schreitz II. von Ober-Florstadt. 17 107 19 ½ 73) Johannes Treut von Bauernheim. 7 257 696,29
8 8 738,680
5 406 2392
18 18
2 87 202,6 3123 927, 3 254 270,2
74) von Löw, Freifrau zu Staden, modo deren Erben. 9 389
3 259 27ʃ8 3283 276,33 3 288 277,38 9343 263,7 2355 259,2 4 87 294,35 1365 342,24 4 406 353,15 5 48 366 5 162 384,47 5 558 564,16 7 42 445, 8 69 750,36 8 304 634,16 9 304 836,31
10 307 899,70 1653 vormals Ober⸗Florstadt 3 422,56 1 386 vormals Ober⸗Florstadt 3 423,62
75) Maria Elisabetha Pfaff von Nieder⸗Florstabt.
9 325 830,2 11 74 397,6 76) Heinrich Alles I. baselbst.
1612 148,532 2 206 178,80 2 210 179,82 2 293 211,132 2 335 196,664 3 183 240,62 5 132 378,19 5 553 565,222 8 98 755,602 8 198 652,115 9 37 814,552 9 167 157,½. 12 10 57 970,1 10 269 890,25 17 121 19 44,38 18 12 20 34,10
77) Freiherr von Schenk zu Schweinsberg. 1 170 156,3 3 35 918,1 3 43 919,9 3 33 940,5 3 59 940,5 3 66 226,1 3 71 228,5 3 78 230,12. ½ 3 82 230,12 3 169 243,12 3 180 24/2 3 242 938,11 3317 268,7 3 325 266,25 4 78 296,44 4283 321,39 4 209 322,45 4380 347,9 4 393 351,1 4413 355,21 5 9 356,22 5 17 354,13 5 78 368,14 5 123 377,12 5 136 379,21 5 152 382,37 5 157 383,42 5 181 389,72 5 324 525,47 5 357 525,47 5 412 514,28 5 470 578,90 5 527 558,4 5 550 566,27 5 565 562,9 5 575 493,6 5 629 509,1 5 696 516,1 6 162 362,20 7 13 450,2 7 56 432,0 7 88 438,36 7 107 430,12 7 124 685,1 7 190 419,26 7 200 423,47 7 218 703,63 7 219 703,63 7 266 694,20 7 324 712,15 7 334 715,4 8 15 740,76 8 89 753,52 8 151 6864,12 8 187 655,124 8 236 646,81 8 268 639,48 8 298 635,22 8 354 772,1 9 99 625,12 9 144 550,16 9 188 949,5 9 191 949,5
798,22 9 479 843,2 10 26 Sc0,36 10 354 600,16 10 30 975,26 10 144 964,4
Ansprüche jeder Art an diese vorbenannten Parzellen sind so gewiß innerhalb 6 Wochen, vom ersten Erscheinen dieser öffentlichen Aufforderung in der Landeszeitung u gerechnet, bei dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machen, wiorigenfalls den betreffenden Parzellen der Erwerbtitel im ersten Theile des Grundbuchs beigefügt werden wird.
Friedberg den 12. Juli 1870.
Großherzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Hofmann, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor.
Kriegs nachrichten.
Vor Paris. Nach einem Berichte der „Wes. Ztg.“ beginnt das Commando von Paris brauchbare und lästige Elemente aus der um⸗ lagerten Stadt zu entfernen. Vom 19. Oktober nord genanntem Blatte geschrieben: Unsere Feld- nachen berichten, daß in der Nähe des Dorfes Lony, im Nordwesten von Paris, eine große Anzahl, über 1000 Personen beiderlei Geschlechts, neist alte Leute und Kinder, Durchzug verlangt hitten; sie seien aus der Stadt entfernt worden, zit dem Bedeuten, sich in das flache Land zu higeben. Als ihr Gesuch nicht gewehrt wurde, gen sie endlich nach langem Verhandeln nach Jaris zurück, wo ihnen jedoch der Eintritt ver- neigert wurde, denn sie erschienen nach einer Zeit kkeder und wiederholten die bereits abgeschlagene itte aufs neue. Auch von uns wieder zurück- gewiesen, blieb ihnen nichts übrig, als ihr Heil nochmals an den Mauern von Paris zu versuchen, o mit besserem Erfolg als das erste Mal, bleibt arzuwarten.
— Auf Befehl des Königs Wilhelm sollen de kriegsgefangenen Offiziere sortan ausnahmslos nnch Deutschland abgeführt werden, weil das gchebene Ehrenwort vielfach gebrochen worden. leber sechszig auf Ehrenwort entlassene Offiziere schren freiwillig zurück, weil sie die Kriegsgefangen⸗ schaft dem heimischen Terrorismus vorziehen.
— Aus dem sächsischen Feldlager vor Paris wird dem„Dresd. Journal“ d. d 22. d. ge · scrieben:„Heute ist die erste Locomotive von Soissons in Sevran angekommen, die Eisenbahn auf dieser Strecke also vollständig betriebsfähig, nde, da die Verbindung mit Chalons ebenfalls hergestellt ist, für unseren Armeeverkehr von großer Eedeutung ist. Mit diesem Umstande zusammen⸗ galten, ist es nicht unwichtig, daß vor einigen agen eine Compagnie unseres 2. Grenadier⸗ gegiments Nr. 101 von Sevran aus, wo die⸗ (be auf Feldwache lag, in Gemeinschaft mit einer Compagnie preußischer Garden, durch die fran- isischen Vorposten hindurch 40 Eisenbahnwagen dus Nachts erbeutet und mittelst Stricken, an die ich die halbe Mannschaft spannte, während die
andere Hälfte schob, auf den Bahnhof Sevran geschafft hat. Die ganze Sache war schon seit mehreren Tagen vorbereitet, konnte aber nicht eher
gebracht werden. Sie gelang vortrefflich dadurch, daß die Hälfte der Leute ausschwärmten, um, eventuell zur Deckung dienend, die feindlichen Vorposten zu beschäftigen, während die andere Hälfte die Wagen nach Deutschland zu dirigirte.
— Ueber den Ausfall der Pariser Garnison aus dem Fort Valerien am 21. Okt. Morgens wird berichtet: Gegen 10 Uhr kamen die Bela— gerten etwa in Stärke von 18— 20,000 Mann aus dem Fort Mont Valerien heraus und schoben ziemlich die Hälfte ihrer Truppen über Rueil nach Bougival sowie in der Richtung nach Vaucresson, unterhalb von St. Cloud vor, so daß die An- nahme nicht unberechtigt war, die Franzosen möchten den Plan hegen, hier unsere Reihen zu forciren und direct auf Versailles und das Haupt quartier vorzudringen. Die in Bougival in ein zelnen Häusern postirt gewesenen Vorposten zogen sich ihrer Ordre gemäß auf ihre Soutiens zurück. Die Franzosen schienen eine Umgehung zu besorgen und gingen über das von uns verlassene Bougival nicht hinaus, sondern setzten sich unmittelbar in demselben fest; sie suchten es sogar zu halten. Nun gingen die preußischen Truppen zum Angriff über und nahmen die Franzosen von vorn und der Flanke, so daß sie nach kräftigem Widerstande delogirt wurden und in Folge ihrer Festsetzung im Dorfe eine ziemlich beträchtliche Anzahl von Gefangenen einbüßten, die sich nicht zeitig genug hatten retten können. Bei dieser Gelegenheit ging die 10. Division mit dem Bayonnet gegen zwei
dort aufgestellte Geschütze vor, die sie mit stür⸗
mender Hand trotz des verheerenden Mitrailleusen⸗ feuers der rückwärts aufgestellten französischen Streitkräfte nahm. Dies entschied natürlich den Rückzug der Franzosen, der eben so natürlich vom Fort beschützt wurde, so daß an eine weitere Verfolgung unsererseits nicht zu denken war. Ein Theil des Dorfes Bougival war während des Kampfes durch die vom Mont Valerien geschleu-⸗
derten Granaten in Brand geschossen worden.
Gleichzeitig hatte ein Scheinangriff nach dem nörd⸗ licher gelegenen Argenteuil hin stattgefunden, wo— selbst das sächsische Armeccorps den Ausfall kräftig als in einer völlig dunkeln Nacht zur Ausführung
zurückschlug.
— Ueber das Gefecht von Oignon schreibt der„St. A.“: Auf dem Marsche von Vesoul, der Hauptstadt des Departements Haute Saone, bis in die Gegend des Oignon, von welchem Vesoul kaum 4 Meilen nördlich liegt, hatte die badische Division unter General v. Beyer fast Schritt für Schritt dem Feinde das hügelige Terrain in mehreren Zusammenstößen abgewinnen müssen. In der Gegend der Dörfer Rioz und Etuz batte General Cambriels sich dem weiteren Vordringen des 14. Corps energischer zu wider setzen begonnen. Die Avantgarden-Brigade von Degenfeld hielt das Gefecht hin, bis die beiden Infanterie Brigaden Prinz Wilhelm von Baden und von Keller zu ihrer Unterstützung herankamen; der Kampf entbrannte dann in Folge des feind⸗ lichen Widerstandes immer heftiger, bis endlich trotz des letztern General Cambriels über den Oignon Fluß zurückgeworfen, aus dem Dorfe Auxon-Dessus vertrieben und auf Besangon zurück— gedrängt wurde.
— Dem„Staatsanzeigec“ zufolge muß das veröffentlichte Schreiben eines angeblichen Husaren über die Einäscherung von Ablis, das als „eine hübsche Stadt von 6000 Einwohnern“ be- zeichnet wird, dahin berichtigt werden, daß das am 8. d. in Brand gesteckte Ablis ein Dorf von annähernd 1000 Einwohnern war und daß die erwäbnte„befohlene Plünderung“ nicht vorge— kommen ist.
Preußen. Berlin. Die Stadtverord⸗ netensitzung beschloß folgende telegraphische Adresse an den König:„Die in öffentlicher Sitzung ver⸗ sammelten Stadtverordneten von Berlin bringen Ew. Majestät die wärmsten Glückwünsche zu der Capitulation von Metz und rufen Ew. Mafestät und dem deutschen Heere ein donnerndes Hoch!“ — Der„Staatsanzeiger“ bespricht die Capitulatson von Metz und bemerkt dabei:„Hiermit ist der festeste Punkt der Mosellinie den deutschen Waffen
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