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cordnetenkammer sagt bezüglich der Verträge mit p Nie wird eine Lockung zum Vertrags- sruche bei unserem Volke Eingang finden, aber vir leben in einer Zeit, die zu ensche denden krisen führt und wo von europäischen Rechts⸗ uständen kaum die Rede sein kann. Die Ver- räge mit Preußen sind erfahrungsgemäß der Deutung fähig und die möglichen Deutungen ver⸗ sreiten Beängstigung im Volke, daraus entspringt inwillkürlich das Verlangen nach einem Leiter der zuswärtigen Angelegenheiten, welchem das Ver- hauen des Landes entgegengetragen würde.
— Wie verlautet, wird Stiftsprobst Dr. Döllinger die ihm von den Münchener Gemeinde zollegien zugedachte Ernennung zum Ehrenbürger blebnen und damit motiviren: er(Döllinger) ürfe nicht gescheben lassen, daß die durchweg eligibse Frage, welche jene Auszeichnung veran- Aßte, ihrer naturgemäßen innerkirchlichen Stellung utrückt und in ein ihr fremdes Gebiet hinüber— ezogen werde.
Würtemberg. Stuttgart. Eine Agi⸗ ation gegen das jetzige Kriegsgesetz hat sich über anz Würtemberg verbreitet und Volksversamm⸗ Ungen finden in allen Theilen des Landes statt, im den Anschluß an eine gemeinschaftliche Ad resse erzielen, welche gegen erwähntes Gesetz gerichtet t. Der wichtigste Passus der Adresse lautet: Licht die Abschaffung des stehenden Heeres, nicht zie sofortige Einführung einer schweizerischen Miliz ordern wir unter den jetzigen Umständen. Die— enigen, welche letztere für die Zukunft des Wehr- vesens halten, können warten, bis die Vorurtheile brer Mitbürger schwinden und günstigere Ver— bältnisse ihren Wünschen Erfolg verspeechen. Das tanze Volk vereinigt sich heute, eine Form zu erlangen, welche das stehende Heer nicht verletzt und in seinem Wesen nicht kränkt, und welche doch den Uebergang zum Milizwesen bildet, falls sch die Gesetzgebung später zu diesem entschließt. Bir verlangen nichts, als was vor etwa drei gahren ein würtembergischer Kriegsminister, der
4 beute im Pensionsstande lebt, den Gesetzgebern des
Landes vorlegen wollte: Allgemeine Wehrpflicht! Militärische Jugend vorbereitung! Kurze Präsenz!
Oesterreich. Wien. Rechbauer und Ge— nossen werden einen Antrag einbringen der ver— fassungsmäßigen Behandlung des vom Confessions- ausschusse der: vorjährigen Reichsrathe vorgelegten Entwurfs, bezüglich der Regelung der Confessions— verhältnisse und des Civilehegesetzes, sodann den Ausschuß mit der Vorlage eines Gesetzentwurfes bezüglich der Concordatsaufhebung zu beauftragen.
Frankreich. Paris. Die Regierung hat dem Staatsrath einen Gesetzentwurf zukommen lassen, durch welchen das Sicherheitsgesetz auf— gehoben wird. Sie hat ferner eine Commission von Staatsräthen, Abgeordneten und Journalisten niedergesetzt, welche ihr einen Bericht über die Frage des Stempels und der Caution für Zeitungen erstatten sollen.
— Im gesetzgebenden Körper wurde die De— batte über die Handelsverträge fortgesetzt. Minister Ollivier erklärt, die Regierung sei entschlossen, der Berathung nicht als Partei, sondern als Zeuge beizuwohnen; nach vollendeter Untersuchung werde sie ein unpartelischer Schiedsrichter sein. Die Regierung halte es nicht für angezeigt, die Han— delsverträge zu kündigen. Die Kammer nabm schließlich mit 211 gegen 32 Stimmen die ein- fache Tagesordnung ohne jeden Zusatz an.
Italien. Rom. Die Nachricht, daß die an den Papst zu Gunsten der Unfehlbarkeitsdogmen
ausgesetzt zu sein. In ber Regel übergehen wir biese so und so vielmal wiebergekaute Spaltenfütterung und benken — nur immer zu— jedem Thlerchen sein Plaisirchen! Ein kürzlich im Anzeiger gebrachter Artikel be züglich einer von dem hiesigen Stadtvorstande beschlossenen Eingabe an die Kammer, den Ausschlag der Communalsteuern be⸗ treffend, hat nun abermals für den Friebberger Corre⸗ spondenten des„Wett. Boten“ Veranlassung zu zwei Ar⸗ tikeln gegen uns gegeben. Mit Bezug auf das oben Gesagte können wir den ersten Artikel füglich übergehen, zumal das in dem Artikel des Anzeigers mitgelheilte Factum als richtig zugestanden wird, unserem HertnEinsender überlassend, ob er die gemachten Gegenbemerkungen einer Erwiederung werth findet. Den zweiten Artikel in deß betressend, nehmen wir Anlaß, mit dem Correspondenten ein erustes Wort zu reden. Er bedient sich hier uns gegenüber der„Unwahrbeit“, und nach unserem Da⸗ fürhalten gegen besseres Wissen, da der wahre Sachver⸗ halt ihm genügend bekannt sein muß. Es wird näm⸗ lich in jenem Artikel mit auerkennenswerther Unverschämt⸗ heit behauptet, der„Oberhessische Anzeiger“ habe zur Zelt der hiesigen Reichstagswahl ein Inserat verbreitet welches dem hiesigen Stadtvorstande Veranlassunz zu einer gerichtlichen Klage wegen Schmätung gegeben, in Folge dessen der Redacteur des Anzeigers die Nen⸗ nung des Einsenders verweigert und die Ver⸗ antwortlichkeit für die erwähnte Schmähung übernommen babe. Der T⸗Cortespondent des Wett. Boten ficht zwar diesmal unter dem Zeichen des Kreuzes, aber nicht mit den ehrlichen Waffen der Wahrheit. Seine Unwahrheit wird um so perfider, da er wissen muß, daß die Klage des Stadtvorstaudes wegen jenes Inserates als unbegründet zu⸗ rückgewiesen worden ist, ohne daß die Redac⸗ ton um Nennung des Einsenders privatim oder gerichtlich angegangen wurde. Der Fricd⸗ berger Cortespondent des Wetterauer Boten weiß auch wohl recht gut, daß die Redaction des Anzeigers jenem
gerichtete Petition mit 410 Unterschriften versehen
worden sei, ist ungenau. Dagegen hat eine Gegen—
petition bereits die Unterschriften fast aller deut⸗
schen, österreichischen und ungarischen und mehr ale die Hälfte der französischen Bischöfe erhalten.
Erklärung.
Seitdem wir den Inhalt unseres Blattes mit politischen Nachrichten erweitert, oder, um mit dem Friedberger Corre— spondenten des„Wett. Boten“ zu reden,„seitdem wir angefangen haben uns breit zu machen? sind wir daran gewöhnt, von Zeit zu Zeit den verschtedensten, theils ge⸗ hässigen theils albernen Angrissen in genanntem Blatte
Inserate so ferne steht, als er selbst, das schadet aber nichts, — nur zu verleumdet, Etwas bleibt immer hängen. Wir dürsen nicht erwarten, der erwähnte Cortespondent werde so ehrlich und anständig sein, um einzugestehen, daß er sich der Unwahrheit in vorliegendem Falle bedient hat, oder daß er unter Nennung seines Namens die von ihm ge⸗
machten Angaben zu vertreten bereit ist; das verlangen wir jedoch, bevor wir ihn eines Weiteren als unge⸗ theilter Verachtung würdigen.—— Wir haben con⸗
stalürt, daß der Friedberger Correspondent des Wetterauer Boten hier die Unwahrheit gesagt hat und das genügt vor der Hand vollständig zur Würdigung der gegen und und unser Blatt gerichteten Angriffe. Lügen ist immer häßlich, zuweilen auch gemein.
Die Redaction des Oberhessischen Anzeigers.
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Edictalladung.
2 Anton Kopp II. von Langenbain beabsichtigt uch Amerika auszuwandern. Rechtsansprüche an den⸗ üben find binnen 4 Wochen bei Groß herzoglichem tundgericht Butzbach anzumelden und zu betzründen, drigenfalls ihm die Entlaffunge Urkunde ertheilt nerden wird. Frtedberg den 28. Januar 1870. a Großherzogliches Kreigamt Friedberg Trapp.
Edictalla dung Nachdem über das Vermögen des Chrtstoph püller von Munster der förmliche Concursproceß Mannt ist, werden dessen gerichtsunbekannten Gläubtger ufgefordert, im Termin:
Freitag den 18. Februar k. J.,
Vormittags 9 Uhr, 5 e Anspruche und deren Vorzugsrechte bet Meidung Irsschlusses von der Concursmasse persönlich oder durch chörig Bevollmächtigte geltend zu machen. Zugleich berden sie benachrichtigt, daß in diesem Termine die Fate vetsucht, Beschlüsse über die Verwerthung der Hasse, Bestellung eines definittoen Masstcurators, Wahl
nes Ausschusses u. s. w. gefaßt werden sollen undd
vnd von den Ausbleibenden oder nicht gehörig Bevoll- nichtigten der Beitritt zu den Beschlüssen der Masorttät her erscheinenden Creditoren unterstellt; als provisorischer Nasseverwalter ist Balthasar Repp von Münster ernannt ud können forthin nur an diefen gültige Zahlungen gbeistet werden. Butzbach den 28. Dezember 1869. Großherzogliches Landgericht Butzbach Dr. Gilmer, Fresentus, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor.
Holz ⸗Versteigerung. EI Fre'tag den 4. Februar 1870, Vormittags 9 Ubr, berden in dem hiesigen Gemeindewald, Distriet Auwald, lachnehende Holzsort'mente einer öffentlichen Ver⸗ degerung ausgesetzt, als; 72 Eichen-Staämme, 5799 Cubikfuß zu Werk- und
Bauho z, 20 Sieden Eschen Scheitholz, 1„ Prügelholz, 26½„„ Stockholz,
1066 Eichen Wellen. f g Gegen vorschriftsmählgen Bürgscheln wird Credit his Maraint 1870 gegeben. Afsenhelm den 26. Januar 1870. Oroß herzogliche Bürgermeisterel Assenheim Bee st.
Arbeils ⸗Versteigerung. 287 Zur Verlegung der Brenneret im fiskalischen Hofe zu Rockenberg sollen nachstebende Arbeiten, als:
1) Maurerarbeitslohn, veranschlagt zu 504 fl 56 kr. 2) Steinbauerarbeit 116 30„ 3) Zimmerarbeit 93„11„ 4) Dachdeckerarbeit 18„„ 9„ 5) Schreinerardbeit 193„ 6„ 6) Schlosserarbeit 1 7) Glascrarbeit 1 8 Veißbinderarbeit Die 9) Pflasterarbeit 8 10) Hieserung von 24,000 Russensteinen 288,—„ 11) 1„ 45 Büten Bön⸗ flädter Kalk 78„— 12 4„ 2 Cb.⸗Kiftr. Mauersand 22,— Donnerstag den 3. Februar l. J., Morgens 10 Uhr, im
Wirtholocale zur Gerste in Rockenberg öffentlich an die Wentigstfordernden versteigert werden
Voranschläge und Bedingungen find von beute an, Morgens von 8 bis 12 Uhr, auf dem Büreau des Unterzeichneten einzuseben.
Friedberg den 26 Januar 1870.
Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Re u 6.
Mobiliar- Versteigerung. 278 Donnerstag den 3. Februar d. J., von Morgens 9 Uhr ab, werden auf freiwilliges Ansteben in dem Café frangais dahter diverse dem Herrn Carl Schmidt zugebörige Mobilien, namentlich:
Commoden, Sophas, Wirths, ꝛc. zc. Tische, Stüble
offentlich an den Meistbtetenden versteigert. Bad⸗ Nauheim am 26. Januar 1870.
ch ut Hofraithe- und Garten-Versteigerung.
nochmals öffentlich meistbtetend versteigert werden unter dem ausdrücklichen Bemerken, daß Nach edote nicht be. tlckfichtigt und dem Letztbietenden nunmehr der desinttive Zuschlag sofort erthellt wird. Jriedberg am 31. Januar 1870. Großherzogliches Ortsgericht
Fouc ar.
edberg
Großberzoglichee Ortsgericht Bad⸗Nauheim S
320 Montag den 7. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die Immobilien 70 Conrad Diebl J. dahter: 0
Flur. Nr. Kliftr.
II. 478. 6,9. Hofralthe in der Stadt,
IV. 49. 219. Grabgarten vor dem Malnzertbor
Frucht⸗Versteigerung. 301 Donnerstag den 3. Februar d. J., Nachmittage 2 Uhr, sollen in diesigem Ratbbause von den Fruchtvorräthen: a. des vereinigten Armenfonds dahter 50 bis 100 Malter Korn und 50 Malter Gerste, d. des Auzustiner Schulfonds 40 Malter Gerste,
o. der milden Stiftungen 12 Malter Korn und 32 Malter Gerste
öffentlich metstbietend verfleigert werden. Friedberg am 28. Januar 1870. Groß berzogliche Bürgermeisterei Friedberg Jou car.
Hofraithe⸗ Versteigerung. 321 Monteg den 7. Februar d. J., Vormittags 11 Ubr, soll in diesigem Raälhhause die vormals Peter Lebeaussche Hofratthe in der August ner Schulstraße dahier, nämlich:
Flur. Nr. Klftr.
II. 427. 118 5. Hofraitbe in der Stadt, bestebend in einem sehr geraumtgen zwel⸗ stöckigen Wohnbause. 2 Scheuern, Pferde-, Rindvieh- und Schwein⸗ ssällen, sowie einem großen Poftaume
auf freiwilligen Antrag der jetzigen Besstzer öffentlich meiffbietend versteigert werden.
Irtedbderg am 31. Januar 1870.
Großberzogliches Ortsgericht Friedberg e
Topoi 0 Schränke, ein Tafelklavier, vieles Bettwerk, Por Versteigerungen.
zellan, Glas, Daus- und Küchengeräthschaften u. w. 313 Aus den Vorrätden der Großderzoglichen Domäne
Selgenhof und deren Vorwerken kommen auf Selgen hof Dienstag den 8. Februar 1870:
100 Centner Heu, 8
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5 Zuder Bea à 1080 Pfund,
parthieenweise und gegen Zablung det Verabfolgung,
Mittwoch den 9. Februar 1870:
8 Stück 2½ jödrige Stiere, 5* 1½ läbrige 0 3 träck tige Kübe 2 Rinder Vogelsberger- 2 13 jährige 5 selochsen Race unter n zur Verlesung kommenden Bed ugungen zur öffentlichen Verskei ung. welche an fedem der dezelch neten Tage, Vormittags 40 Ubr, degennt. Schotten den 29. Januar 1870 Jrobherzogliches Rentamt Schotten cd p 0 Ake


