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Nachweisung des Aetiv- und Passiv⸗Vermögens.
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Betreffend: Die Untersuchung der Feuerungs⸗Anflalten in Gebäuden.
as Großherzliche Kreisamt Friedberg. Polizeiverwaltung zu Nauheim und den Großherzoglichen Polizeicommissär zu Wickstadt.
D an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, die
Erhaltener Anzeige zufolge wird unserer
November 1865, Intelligenzblatt Nr. 93, also lautend: „Schon durch Verfügung Gr. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 24. März 1843 zu Nr. D. 5001(vergl. kreisamtliches
Ausschreiben vom 27. April 1843) ist bestimmt
1) Nicht allein bei neuen Gebäuden, sondern auch bei allen wesentlichen Veränderungen an Kaminen und Feuerungs-Anstalten in alteren Gebäuden, durfen die Feuerungs⸗Anlagen nicht eher benutzt werden, als bis solche untersucht und die zur Beseitigung der etwa gefundenen feuergefährlichen Bau⸗Gebrechen erforderlichen Verän⸗
derungen vorgenommen worden sind. 2 Die unter 1) bemerkten Untersuchungen feger und Einen der Feuer⸗Visitatoren Cin der
meister des Bezirks) gemeinschaftlich vorzunehmen. bauliche Einrichtung, welche die Visitation nöthig macht, von dem
Feuer⸗Visitator selbst vorgenommen worden, so
anderer Sachverständige(in der Regel ein Maurermeister) einzutreten.
Verfügung vom 16.
worden:
Feuerungsanlagen, ehe
sind durch den Kamin Regel den Maurer- War jedoch die
hat für Denselben ein
gen Seiten dem Gegensta
a eri Friedberg Butzbach Zu sam men Gesammebetrag g N e fl. kx. B fl.— g 1) Ende 1866 betrugen die Kapitalien 293936 21 260489 554425 21 45 während 1867 wurden 2. neu ausgeliehen 72188 82169 154357 ö b. zurückbezahlt 60419 51 45754 106173 51 ö folglich mehr ausgeliehen 1176 5 36415 48183 9 daher Ende 1867 Kapitalstand. 602608 2) Ende 1866 betrugen die cedirten Kaufschillinge 20173 12 20094 33 40367 45 während 1867 wurden a. angekauft 850 30 4883 50 5734 20 b. zurückbezahlt 4962 6466 8 11428 8 olglich mehr angekauft jelgus weniger„ 4111 30 1562 18 5673 48 34593 daher Ende 1867 Ausstand N 5 f—— 3) Ende 1866 betrug der Werth der adjudicirten Güter 416 416 wöhrend 1867 wurden 8. neu adjudieirt b. zurückbezahlt 20 solglich weniger adjudicirt 20 20 396 daher Ende 1867 Ausstand—— 4) Einnahme⸗Ueberschuß 5 g das Soll der Einnahme beträgt 158366 26½ 144784 18 die Ausgabe⸗Abstattung ist 140048 55 137047 12 Ueberschuß[837 J 147 0 26054 37½ Summe des Aotiv⸗Standes ö 75630535 7 B. Passivstand. 1) Bestand der Einlagen Ende 1866 273257 294845 39 568102 39 während 1867 wurden a. neu eingelegt 57416 59895 75 117311 45 b. zurückbezahlt 53144 35810 30 88954 30 folglich mehr eingelegt 4272 24085 15 28357 15 daher Ende 1867 Stand der Einlagen N— 596459 54 2) Die nicht bezahlten Zinsen von Einlagen betragen 615⁵ 5 337 58 953 3 Summe der Schulden 597412 87 Vergleichung. 7 Das Vermögen beträgt 340479 43½ J 32373 21 Die Schulden betragen 278144 5 319268 52 Reservesonds 6233⁵ 38/ 3904 29 66240 77 verglichen bleibt Ueberzahlung ö Hiervon kommen auf die vorhergehenden Jahre 58501 26 ½ 5550126 ½ 5„ das Jahr 1867 3834 12 3904 29 7738 41 Zusammen wie oben 62335 38 ½ 3904 29 0 66240 7 Der beauftragte Revisor Fa a tz.
Friedberg den 27. October 1869.
Obgleich nun vorstehende Bestimmungen durch unser Ausschreiben
vom 30. Juni 1853(in Nr. 53 des Intelligenzblattes von 1853) Ihnen in das Gedächtniß zurückgerufen, auch besondere Register, die über solche Feuerungs⸗Anlagen von Ihnen gefühtt werden müssen, mit abermaligem Abdrucke der Vorschriften angeordnet worden sind und obgleich der Art. 138 des Polizeistrafgesetzes das Benutzen von solchen sie vorschriftsmäßig untersucht und für benutzbar erklärt wurden, mit einer Strafe von 1 bis 5 fl. bedroht, so wird doch 9 9
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Hessen. Darmstadt. Nach einer Mit- theilung des„Fr. J.“ hätte der hier anwesende Chef des preußischen Militärcabinets, v. Tres; kow, ein Handschreiben des Königs Wilhelm an den Großherzog überbracht, welches eine Reihe von Desiderien enthält, die mehreren unserer höheren Offiziere bereits Veranlassung gegeben haben sollen, um ihre Pensionirung nachzusuchen. In diesem Schreiben soll dem Wunsche, die Organisation der Division einer gänzlichen Umgestaltung zu unterwerfen, in sehr bestimmter Form Ausdruck gegeben sein. Die Mission des Hrn. v. Treskow wird als eine Frucht der vom König gelegentlich der kürzlich abgehaltenen Manöver gemachten Wahrnehmungen betrachtet.— Die„Hessische Ldsztg.“ schreibt über die Anwesenheit des Heern v. Treskow: Schon wieder beunruhigt das Gerücht von zahlreichen Penstonirungen in den Reihen ünserer Armeediviston die militärischen und bürgerlichen Kreise. Man spricht von 1 General-
major, 3 Obersten, 1 Oberstlieutenant, 1 Major und 1 Hauptmann. Man bringt damit in Zu⸗ sammenhang die Anwesenheit des Chefs des preuß. Militärcabinets, welcher ein eigenhändiges Schreiben seines Königs an unsern Großherzog überbracht habe, in welchem eine vollständige neue Organi- sation der hessischen Truppen verlangt wird. Die Kostenrechnung wird wohl auch nicht ausbleiben und sind wir nur begierig zu erfahren, was unsere demnächst zusammentretenden Stände zu diesen weiteren Annexionsversuchen sagen werden.— Nach dem„Fr. J.“ sollen Oberst Laue und Major Habermehl nach der Ankunft des General— Major v. Treskow aus Berlin um ihre Pensio— nirung bereits gebeten haben. Außerdem sollen noch vier audere Stabsoffiziere aufgefordert wor— den sein, ihre Penslonirung zu verlangen.— Nach der„M. Ztg.“ wäre Generalmajor von Jungenfeld bereits pensionirt, andere Stabs- offiziere hätten um Pensionirung nachgesucht. Das
Blatt meint dazu: Steht dies richtig, dann haben wir nur die enorme neue Erhöhung der Militär- lasten zu beklagen, wodurch eine günstige Stim⸗ mung für die neueren Zustände gewiß nicht ge⸗ fördert werden kann.
L unsere Soldaten, welche seit Einführung der preuß. Verpflegssätze ein geringeres Quantum Brod beziehen, sollen nun, wie verlautet, auch noch ein an Qualität viel schlechteres, nach preuß. Ge⸗ schmack gebackenes Brod erhalten, welches sich um etwas billiger als das bis jetzt beim hessischen Militär übliche, aus Korn- und Waizenmehl bestehende Brod herstellen lasse, wodurch bei einem Bedarf von 511 Pfund per Kopf jährlich oder bei 7350. Köpfen von 3,758,405 Pfund eine nicht unerheb— liche Ersparniß erzielt werde. Das Soldatenwesen kostet das heidenmäßig viele Geld und dennoch muß immer und immer mehr an den zum Dienste gezwungenen Maunschaften gespart werden. Das
Sparen geht soweit daß neuerdings den Soldaten
nde die Aufmerksamkeit, die nöthig it; nicht geschenkt; es kommen fast in allen Gemeinden Zu widerhan lungen vor, ohne daß die betreffenden Eigenthümer und Handwerker wird, deßhalb angezeigt werden.“
nicht überall nachgelebt, was uns veranlaßt, dieselbe wiederholt ein⸗ zuschärfen unter dem Anfügen, daß wir Nachlässigkeiten in Führung der Aufsicht durch Sie und die Polizeidiener strenge ahnden werden.
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