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üscheln beklebt waren, entdeckt hatte. strömte Alles herbei und die Menge schwoll rasch a 30 40,000 1 15 an. Einige Gendarmen selten zunächst an dem Leichnam Wache; dann ten sich vor demselben Detachements Soldaten, i von dem nahen Fort von Aubervilliers ab⸗ eschickt waren, ab, um das Opfer vor der Zu- hinglichkeit der Neugierigen zu schützen. Das besicht der Leiche war noch vollkommen kenntlich, id die Züge sowohl als Kleidung und Wäsche is auf die gestrickten Strümpfe, ganz wie man an den andern Geschwistern Kinck gefunden tte, ließen in dem Ermordeten ganz unzweifel⸗ aft den ältesten Sohn der Familie Kinck, Gustav, onstatiren. Die Grube, in welcher man diese iche fand, ist etwa 35 Metres von jener der deren Opfer entfernt. Da der Verdacht nahe legt, daß auch Kinck Vater erschlagen und in der
Fähe begraben sei, so war davon die Rede, die annze Ebene systematisch aufpflügen zu lassen;
och ist dies noch nicht geschehen. Heute früh
Troppmann unter polizeilicher
um mit der werden. Man hatte ihn auf diese Gegenüberstellung nicht vorbereitet, sondern glauben lassen, daß er zu einem Verhör nach der Contiergerie geführt werde. So stand er denn ganz unvermuthet vor dem Opfer; er blieb unbeweglich, verblüfft. Der Untersuchungsrichter, der seine Physiognomie nicht aus den Augen verlor, forderte, ihn auf, den Leichnam anzusehen. Da erst erhob Troppmann seinen Blick.„Erkennen Sie ihn?“ fragte der Richter. Troppmann faßte sich und antwortete: „Es ist Gustag.““—„S ie haben ihn getödtet!“ „„Nein.““—„Gleichwohl behaupten die Aerzte, daß sein Tod in dieselbe Zeit fällt, wie die Ermordung seiner Mutter und Geschwister; er ist also nicht Ihr Mitschuldiger gewesen?“ Troppmann beobachtete ein düsteres Schweigen. Die Confrontirung dauerte 20. Minuten. Nach dem„Public“ hätte die ärztliche Untersuchung der Leiche von Gustav Kinck ergeben, daß sein Tod drei oder vier Tage vor demjenigen seiner
m 9 Uhr wur g Bededung von Mazas nach der Morgue gebracht, Leiche Gustav. Kinck's. conftontirt zu
Familie erfolgt sein müsse. Von de Troppmann's in Havre wissen do noch Folgendes zu melden: er hatte Bekangtschaft eines gewissen Dours. dessen Geschäft es ist, Seeleute un und auch den Packetbootgesellschaften zuzuführen. Diesen lud er zum Fr. erzählte ihm, daß er nach New⸗Orlean f wolle, wo er einen sehr reichen Ou hätte. Nach eintägiger Bekanntschaft sprach sich Tropp⸗, mann gegen Dourson näher aus. Er zeigte ihm „Banknoten“, wie sich Dourson ausdrückt, welche auf seinen Namen lauteten und die er realisiren wollte, und fügte hinzu, daß er obne Wissen seines Vaters nach Amerika gehe. Jetzt schöpfte Dourson Verdacht und in der Folges wurde es ihm, der in Zeitungen die Affaire von Pantin gelesen hatte, immer klarer, daß er es mit einem Mitschuldigen dieses Mordes zu thun habe. So war er es denn auch, welcher den Gendarmen Ferrand end- lich auf Troppmann aufmerksam machte und dessen Verhaftung herbeiführte.
8.
Holz ⸗Versteigerung. 83 Freitag den 1. October d. J., Vormittags 10 Uhr, llen in dem Hofe des Garnison⸗Lazareths Friedberg ca 75 Stecken Buchenscheubolz 1. Classe im Ganzen an den Metstbietenden öffentlich verstetgert werden. Friedberg den 24. September 1869. Großberzogliche Garnison-Lazareth Commission A
J. A. Daudistel, auptmann u. Compagniechef.
Dr. Steinhäußer,
Stabsarzt.
Obligations-Verloosung.
331 In der heute dahier stattgehabten Gemeinderaths⸗ ersammlung wurden die nachstehend verzeichpeten Partial⸗ bligationen der Gemeinde Altenstadt aus dem imlehen vom Jahre 1835 Nr. 74 Nr. 85 Nr. 89 urch das Loos auf den 31. Dezember l. J. zur Rück⸗ lühlung bestimmt.
Die Inhaber dieser Nummern werden hiermit von eser Verloosung in Kenntniß gesetzt und zugleich auf fordert, diese Beträge gegen Rückgabe der Schuld⸗ urkunden und der noch nicht fälligen Zinscoupons bis lingflens zum 31. Dezember l. J. bei der Gemeinde kinnehmerei dahter in Empfang zu nehmen, da von diesem ütitpunkte an eine weitere Verzinsung dieser Kapitalier richt mehr stattfindet.
Altenstadt den 21. September 1869.
Großherzogliche Bürgermeisterei Altenstadt n
Verpachtung 389 Montag den 4. October d. J., Nachmittags Uhr, soll das Gemeinde⸗Backhaus nebst Wohnung auf neitere 6 Jahre verpachtet werden. Weckesheim am 25. September 1869. Großherzogliche Bürgermeifterei Weckesheim Hllger.
Faselochs-Versteigerung. 398 Freitag den 1. October, Vormitlags 10 Uhr, ell ein der Gemeinde Griedel gehöriger, zum Schlachten reigneter 2 jähriger Faselochs auf hiefigem Ratbhause herfteigert werden.
Grtedel den 22. September 1869.
Großherzogliche Bürgermeisterei Griedel Fenchel. e f
anntmachung.
707 Somftag den 2. October d. J., Nachmittags 1 Uhr, ll auf dem Büreau des Unterzeichneten, ein der demeinde zugehöriger schwerer Faseleber, weicher zur dauucht nicht mehr tauglich, an den Meiflbtetenden ver— feigert werden. 1
Nieder⸗Mörlen den 28. September 1869.
5 Großherzogliche n Nieder⸗Mörlen 1 ö bes
Ein möblirtes Zimmer,
2899 sogleich beziehbar, ist zu vermsethen. Vorstadt
Een Häͤckerlehrling
04 wird gesucht. Von wem? sagt dle Exped. d. Bl.
5 8 0 4 Inserat. 2886 Ein Cigarren Sortirer oder eine Cigarren⸗— orttrerin wird gegen guten Lohn gesucht in der
Glgarrenfabrit von Ferd. Dav Privat, zu Holzhausen v. d. Höhe,
6 jede über 200 Gulden
ö
X Braunko
eine neue Creditperiode laufend bis Ende December März 1870. Der Preis der Köhlenklötze ist wie selther 12 kt. Die Fubrleute wollen die Gegenscheine, welche
Gegenscheins erforderlich.
hlen-Verkauf.
2679 Mit dem 1. October d. J. beginnt für den Bezug von Braunkohlen auf dem Dorheimer Bergwerke
d. J. und verbunden mit einer Zahlungsfrist bis Ende
für den Centner— 14 Stück Klötze. 8 ihnen bei Abgabe der Bürgscheine eingehändigt werden,
bei jedem Kohlenbezuge intbringen, damit die einzelnen Bezüge in den Gegenscheinen notirt werden können Bel Zablung der Creditsummen an Großherzogliche Bergkasse zu Friedberg ist gleichfalls die Vorzeigung des
Dorbeimer Bergwerk den 23. September 1869.
Großberzogliches Bergamt Dorheim Storch
Rad eh e
1 f 36, kr, 2)
Familienblätter
der Kunst und Wissenschaft liegt.
Inserate
Frankfurt a. M. im Juni 1869.
Bestellungen nehmen an alle Poflämter und in Frankfurt a. M. de Expedition,
2474 Zum Abonnement auf das mit dem 1. Oetober 1869 beginnende Neu⸗Abonuement für den
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in Baden, Bayern, Württemberg, Oesterreich, Luxemburg, sowie in den Staaten des Norddeutschen Bundes außer Preußen 27 Sgr.= 1 fl. 35 kr. = 1 fl. 55 kr. Erscheint täglich außer Montags.
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Mit diesem Jahrgang feiert die Spinnstude ihr fünfundzwanzigfäbriges Jubiläum; zugleich ift derselbe aber auch als ein theures Vermächtniß des leider zu früh dabingeschtedenen allbeltebten Volks schriftstellers an seine Freunde zu betrachten, da es der letzte Jahrgang ist, der noch ganz aus W. O. von Horns eigener Feder geflossen ift! Nach dem Wunsche und den Anordnungen des Vorstorbenen wird jedoch die Splinnstube ihr segensreiches Wirken nicht einstellen, sondern unter Benutzung selnes reichen lterarischen Nachlasses und unter Miwükung der ausgezelchnetsten Volksschriftsteller auch fernerbin mit Gottes Hilfe weiter erscheinen.
Wohnungsveränderung. 2701 Unterzeichnete wohnen von heute an bel Herrn
Fruchthändler Op pe nheimer, Breitestraße, neben Herrn Buchhändler Seriba. Geschwister Berg.
Ein Logis,
mit oder ohne Möbel, ist zu vermlelben
L. H. Strauß.
2705


