Ausgabe 
30.9.1869
 
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DVDonnerstag den 30. September.

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essischer Anzeiger.

enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friebberg.

Fricdberger Intelligenzblalt.

Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Abounements⸗Ein ladung.

Mit dem 1. October beginnt ein neues Abonnement auf denOberhessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird.

Das Abonnement beträgt bei den Poststellen vierteljährlich Zs kr., mit Bestellgeld 47 kr.

Bei der Verlags Expedition kostet das Blatt für die Monate October, November und

Dezember 30 kr.

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vollzählige Exemplare geliefert werden können.

Auswärtige Abonnenten sind gebeten ihre Bestellungen bei den Poststellen oder Postboten baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt und

Die Expedition.

Amtlicher Theil.

Zetreffend: Die Votanschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg für 1870.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

Da noch viele von Ihnen mit Erledigung unserer Verfügung vom 7. Juni d. J. im Rückstand sind, so bringen wir dieselbe hiermit in

Srinnerung und erwarten sofortige Vorlage.

Be

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1

Friedberg am 27. September 1869.

3 Haas

8.

. Kreis-Assessor.

Nach einer Benachrichtigung Großherzoglicher Remonte-Commissson findet die diesjährige ordentliche Remontirung zu Butzbach den *. October, Vormittags 10 Uhr, statt, was wir zur öffentlichen Kenntniß bringen. Friedberg den 25. September 1869.

Großherzogliches Kreisamt Friedberg JD dens! Haas, Kreis-⸗Assessor.

Hessen. Darm stadt. In um einjährig Freiwilligen Dienst Berechtigten, welche nachträglich von der Stellvertretung Ge⸗ rauch machen wollen, hat Großh. Ministerium interm 24. d. folgende Bekanntmachung erlassen. Auf mehrfache Anfragen wird im Einverständniß nit Großherzoglichem Ministerium des Innern mur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß Derjenige, Delcher die empfangene Berechtigung als einjährig Freiwilliger seiner Militärdienstpflicht genügen zu ürfen, aufgeben und sich nach Maßgabe der be⸗ chenden Vorschriften im Militärdienst vertreten Assen will, die entsprechende Verzichtleistung ei Minderjährigen durch Einwilligungsattest des Zaters beziehungsweise des Vormundes bei em Militärvorsitzenden der Kreis ober Depar⸗ zments⸗Ersatz⸗Geschäfts⸗Commission vor Beginn es Departements⸗Geschäftes, jedoch für die dies⸗ ährige Truppenergänzung bis spätestens den Dezember d. J. einzugeben hat. Für die Nilitärpflichtigen dieser Kategorie, welche sich bei er diesjährigen Truppenergänzung vertreten lassen wollen, soll, da die Musterung 1c. schon stattgefun⸗ en hat, von dem persönlichen Vorstellen bei dem setreffenden Militär-Vorsitzenden, beziehungsweise non der Musterung, Beorderung zu einem bestimm en Truppentheil ꝛc. ausnahmsweise abgesehen verden. Sollte alsdann deren Stellvertretung bei sieser Truppenergänzung nicht definitiv stattfinden Innen, so werden dieselben auf ein Jahr zurück zestellt und im künftigen Jahre beigezogen werden.

DieFr. Zig. schreibt: Dem Vernehmen nach soll großherzogl. Ministerium der Justiz die

Gleichstellung der Schuldverschreibungen des Nord-

eutschen Bundes mit den von den einzelnen

Hundesstaaten emittirten Obligationen angeordnet

umd weiter verfügt haben, daß auch Vormund sthaftsgelder in Schuldverschreibungen des Nord zeutschen Bundes angelegt werden können.

General v. Perglas ist am 26. d. zu Legernsee im bayerischen Tyrol in Folge eines Schlaganfalls plötzlich verstorben. Die Leiche wird nach Darmstadt verbracht, und daselbst, den An-

schen Pomp beerdigt.

Betreff der ordnungen des Verstorbenen gemäß, ohne militäri-]Landstraße die

erste Zwangsausweisung gegen

Schweizer Bürger vorgenommen.(Die früheren

Das Amt eines Rechners der Großh. Maßregeln bezogen sich auf sog.Heimathlose.) Gewerbvereinskasse, welches seither der Großh. Die beiden Söhne des genannten Herrn(welcher Hauptstaatskassen⸗ Buchhalter, Hofrath Feidel, selbst das schweizerische Bürgerrecht erworben hat

bekleidete, ist, da demselben ein anderes Rechner- und Frankfurt

mit seiner Familie in wenigen

amt als Nebenstelle übertragen wurde, auf Großh.] Wochen zu verlassen gedenkt) wurden unter Escorte

Hauptkasse⸗Buchhalter F. Becker übergegangen. eines Schutzmannts,

Preußen. In demSt.⸗Anz. sind wieder zwei gerichtliche Vorladungen zu finden von den Untergerichten in Danzig und zu Schwetz(in Westpreußen). Ersteres enthält 92, letzteres 219 Namen von preußischen Staatsangehörigen, die in militärpflichtigem Alterzur Umgehung ihrer Diensipflicht die preußischen Landein unerlaubter Weise verlassen haben und auf Grund der ein⸗ geleiteten Untersuchung nunmehr am 3. Januar resp. 9. November abgeurtheilt werden sollen. 92 219= 311. Rechnen wir dazu jene 115Fahnenflüchtigen, welche das Berliner Stadtgericht in voriger Woche imStaatsanz. eitirte, so gibt das 426 und addirt man dazu noch die Zahl von weit über 600, welche allein aus dem Gnesener Kreise vor wenigen Monaten in unerlaubter Weise ausgewandert sind, so ergeben sich innerhalb weniger Monate 1100 fahnenflüchtige Personen aus drei verschiedenen altländischen Provinzen offiziell constatirt un gerechnet der Zahl Derer, die noch alsstrafbare Auswanderer ebenfalls offlziell sich nachweisen ließen, wenn man sich die Mühe nicht verdrießen lassen wollte, das laufende Quartalsheft des Staatsanz. zu durchmustern.

Von Wetzlar geht demRh. Kurier ein Schreiben mit der Bitte zu, die Vereinigung des Kreises Wetzlar mit dem Regierungsbezirk Wiesbaden nochmals in Anregung zu bringen. Die dortige Bevölkerung habe gegen diese Ver einigung nicht nur nichts einzuwenden, sondern sie wünsche sie im Gegentheil sehr lebhaft.

Frankfurt. Der hiesigeBeobachter meldet: Am 27. früh wurde von der Polizei im Hause des Hrn. Rentier Runkel auf der Eschenheimer

nachdem ihnen ein kurzer Abschied von den Eltern gestattet war, über die preußische Gränze gebracht.

Würtemberg. Stultgart. Aus Ver⸗ anlassung des Verfassungs-Jubiläums am 25. d. waren sämmtliche Staatsgebäude, die städtischen Gebäude und viele Privatwohnungen festlich be flaggt. Im Residenzschloß fand Abends 5 Uhr großes Banket statt, welches der König aus diesem Anlaß den Vertretern des Landes gab, wobei jedoch die Abgg. der demokratischen Partei nicht erschienen sein sollen, weil eine erbetene Begna digung des auf Hohenasperg sitzenden Abgeordneten K. Mayer nicht erfolgt war. Bei Einbruch der Dunkelheit wurde der Schloßplatz prachtvoll beleuchtet. Am 26, fand im ganzen Lande eine kirchliche Feier statt.

Eine spätere Nachricht desFr. J. sagt, daß von den Abgeordneten eine Anzahl Groß- deutsche und Demokraten bei dem Banket erschie nen seien. 1

Baden. Karlsruhe. In der Sitzung der zweiten Kammer verkündete der Präsident des Ministeriums des Auswärtigen, Frhr. v. Freydorf, die Entschließung des Großherzogs, wodurch von den zur Präsidentenstelle gewählten drei Candi⸗ daten der Abg Hildebrandt als Präsident bestätigt wird. Die Kammer schreitet zur Wahl der beiden Vicepräsidenten. Als solche gehen aus der Urne die Abgg. Kirsner und Eckhard hervor.

In der zweiten Kammer erfolgten zahl reiche Vorlagen der Regierung über das Budget, Verfassungsänderungen, Wahlordnung, den zwischen Baden und dem norddeutschen Bunde abgeschlossenen militärischen Freizügigkeitsvertrag, Verlängerung des Contingentsgesetzes 12e. Gegen Ende der