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Samstag den 30. Januar.
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Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligenzblalt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Amtlicher Theil.
Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden:
Nr. I.
Quartlerleistung für die bewaffnete Macht wäbrend des Fetedenozustandes vom 25. Juni[868— Nr. 217 bes 226. Gesetz, ben. die antheilige Uebernahme einer Garantie des Norddeutschen Bundes für eine zur Perstellung der dzuernden Fahrbarkest des
Nr. II. Nr. 227.
Sulina-Armes der Donau⸗Mündungen von der europäisches Donauschifffayrts⸗Commission aufzunehmenden nernung der ODtirectivdebörden und Hauptämter auf Grund der Bestimmung im Art. 20 des Vertrags, die Fortdauer des Zoll« und Handelsvertrags betr., vom 8. Juli 1867.— Nr. 229. Die Bestellung von Consuln betr.
Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 6. Juni 1853, die Versicherung der Gebäude gegen Feuers—
gefahr und die Vergütung der Brandschäden. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Bodentod, Fauerbach v. d. H., Friedberg, Gambach, Griedel, Hausen, Hoch- Weisel, Ilbenstadt, Nieder⸗Weisel, Nauheim, Ober⸗Florstadt, Schwalheim, Staden, Steinfurth und Polizei-Commissär zu Wickstadt.
Der Erledigung unserer Verfügung vom 10. November v. J. sehen wir umgehend entgegen. gung gung 9 ö
Nr. 216. Allerböchster Erlaß vom 31. Dezember 1868, betreffend die Genebmigung der Instruction zur Ausführung des Bundesgesetzes wegen der
Die Beslellung von Consuln betr.
Anleihe. Vom 11. Juni 1868.— Nr. 228. Die Be⸗
Friedberg den 27. Januar 1869. *
Ter a p p.
Hessen. Darmstadt. Ein Antrag der Abgg. Hunsinger und Kraft geht dahin, „die großh. Regierung zu ersuchen, baldmöglichst einen Gesetzesentwurf einzubringen, durch welchen das Zusammenlegungsverfahren des Gesetzes vom 24. Dezember 1857, unter geeigneter Modification der einschlägigen Bestimmungen des Gesetzes über den Erwerb des Grundeigenthums vom 21. Febr. 1852, erleichtert und verbessert wird.“. Der An⸗ trag wird durch den Hinweis auf die Thatsache motivirt, daß das erstere der erwähnten Gesetze, falls es anders seinen nützlichen Zweck erreichen solle, einer Revision im Sinne größerer Erleich— terung des Zustandekommens der Zusammen- legungen, des rascheren Verfahrens und der
Kostenlast bedürfe.
— Nach Abschluß der Rechnung der Staats- versicherungsanstalt für Stellvertretung im Militär- diente, für die Musterungs- und Loospflichtigen aus 1866, erhält jeder Versicherer von seiner Einlage den verbliebenen Ueberschuß zurück. Ob⸗ gleich die Erhebungsfrist mit Schluß dieses Monats zu Ende geht, ist eine größere Anzahl Rück⸗ zahlungen noch nicht beansprucht Im Interesse der Betheiligten mag daher diese Notiz dienen und gleichzeilig soll hierbei darauf aufmerksam gemacht werden, daß auswärtige Versicherer bei ihren betr. Distrikts⸗Einnehmereien ihr Guthaben in Empfang nehmen können.
Preußen. Berlin. Die„Prov.⸗-Corresp.“ meldet: Die Landtags-Session wird voraussicht- lich in der letzten Woche des Februar geschlossen werden. Die Einberufung des Reichstags des
norddeuischen Bundes ist für den 5. März in Aus sicht genommen.
— Es soll der Berliner„Montags⸗Zeitung“ zufolge betreffenden Orts im Plane liegen, alle Lotterien im norddeutschen Bunde, auch die preußische, in eine norddeutsche Bundes lotterie
umzuwandeln(2)
—„Der Reichstag“— schreibt man dem
Frankf. Journ.“ von Berlin—„der Anfangs März zusammentritt, wird nicht viel zu thun be⸗
kommen. Ueber das Bundesetatsgesetz gelangt er rasch hinweg, kleine Vorlagen werden in Schluß⸗ berathungen erledigt, und es bleibt nur noch die angekündigte Bundessteuer durchzunehmen. Es ist beachtenswerth, daß keine sterbliche Seele weiß, welches Objekt besteuert werden soll. Fast gewinnt es den Anschein, als seien auch der Bundesrath und das Bundeskanzleramt noch vollständig im Unklaren darüber. Und es ist allerdings schwer, za unmöglich, noch Etwas aus zu üfteln, das als
Steuerobjekt sich empfehlen könnte Vo einem „Aus bau“ der Bundesverfassung ist natürlich nicht
die Rede. Derselbe ist ein für alle Mal vom Bundeskanzler desavouirt worden, weil es unthun— lich sei, an einer Verfassung zu rütteln, die soeben erst zu Stande gekommen ist.“
wird zur Anschaffung von 10,000 Stück Werder⸗
schen Hinterladungegewehren demnächst eine Credit⸗ forderung vor 3 Mill. Gulden in den Kammern einbringen.
Die verlangte Summe soll vermuth⸗
— Wenn die„Voss. Ztg.“ recht berichtet ist, lich auf dem Wege einer Anleihe beschafft werden.
so wäre die Flucht des„gerechtfertigten Sünders“ ö Mitte Februar wird die evangel. Landes synode in der alten Schloßkirche ihre erste Session er⸗ Föte
öffnen.
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[Synode
aus dem Bereiche der hiesigen Criminaljustiz nur simulirt. Das Blatt scheeibt nämlich:„In der Stadt geht das Gerücht, daß der angeblich nach Amerika entwichene Dr. Preuß sich noch bier verborgen aufhält.
Es wird uns sogar sein Ver⸗
Würtemberg Stuttgart. In der
Die Verhandlungen sind, wo nicht die 0 Ausgahmefälle eintreten läßt, öffentlich. Baden. Mannheim. Bei der am 28. d.
steck nach Straße und Hausnummer bezeichnet.“ stattgehabten Abstimmung über die Frage: ob
Kassel. nicht blos mit ihrem Vater, dem Kurfürsten, son— dern auch unter sich im Streit. Vor einiger Zeit ließ vor dem Kreisgericht in Kassel ein Prinz von Hanau seinem Bruder gegenüber die Rechts- gültigkeit eines von seinem Vater abgeschlossenen Vertrages damit bestreiten, daß derselbe nur darum abgeschlossen sei, um die Gläubiger des klagenden Prinzen um ihre Forderungen zu bringen.
Wiesbaden. Nach Verfügung der königl. Regierung sind, entsprechend den Anträgen des Gemeinderaths, sämmtliche Elementar- und Mittel- schulen der Stadt, sowie die höhere Bürger- und die Töchterschule der Aussicht des königl. Schul- inspectors entzogen und unter die Aussicht eines vom Gemeinderath zu erwählenden städtischen Schulinspectors gestellt worden. Die Regierung hat gleichzeitig auf das ihr nach dem nassauischen Schulorganisationsediet zustehende alleinige Be— setzungsrecht der qu. Schulen verzichtet in der Weise, daß der Gemeinderath künftig für jede zur Besetzung kommende Schulstelle drei Candidaten
präsentirt, unter welchen die Regierung die Wahl hal. Sachsen. Die„Zittauer Zeitung“ schreibt
aus Zittau: Vor einigen Tagen wurden, nach; dem früh eine Marschübung nach Hirschfelde aus- geführt worden war, wie man bestimmt versichert, circa 180 Mann Militär dem Lazareth übergeben, während noch viele andere in ärztliche Behand- lung genommen und vom Dienste dispensirt wurden, weil sie sich bei diesem Marsche, der im bloßen Waffenrocke ausgeführt wurde, die Glieder er— froren hatten. Meist haben die Ohren und Nasen unter dem Einflusse der Kälte gelitten; doch sollen bei einigen Leuten auch die Hände so stark erfroren sein, daß man fürchtet, es werden ihnen Finger abgelöst werden müssen. Vierzehn Offiziere sollen sich ärztlicher Behandlung haben unterziehen müssen. — Auch von Leipzig wird gemeldet, daß bei einer Kälte von 120 R. eine ziemliche Anzahl
Soldaten beim Exexeiren die Ohren erfroren haben.
Bayern. München. Der Kriegsminister
Die Prinzen von Hanau liegen confessionslose Schulen? stimmten 747 Katholiken mit Ja, 220 mit Nein, 1009 Protestanten mit Ja, 6 mit Nein
Die Abstimmung der Israkliten, welche noch zu geschehen hat, wird ohne Zweisel bejahend ausfallen.
Oesterreich. Wien. Nachrichten der „Presse“ und der„Debatte“ zufolge ist eine ver⸗ söhnliche Antwort Griechenlands auf die von der Conferenz an dasselbe gerichtete Note und zugleich auch der Rücktritt des Ministeriums Bulgaris zu erwarten.
— Der Consistorialrath und Dr. theol. Wie ⸗ singer, Redacteur der Wiener„Kirchenzeitung“, macht seinem Aerger über die Nachricht, daß Karl Vogt von Freunden der Naturwissenschaft nach Wien eingeladen worden ist, um daselbst Vorträge zu halten, in den Worten Luft:„Wir finden es begreiflich, daß das heutige Wien, der Ablagerungsplatz für allerlei Kehricht, auch mit dem Reichsschwein beglückt werden soll.7LL“
— Die hochoffiziöse„Oestert. Correspondenz“ bestätigt, daß Prinz Alexander von Hessen, der Schwager des Kaisers von Rußland, sswohl dem Kaiser von Oesterreich wie dem Grafen Beust gegenüber sehr bestimmte Erklärungen über die friedlichen Tendenzen der maßgebenden Kreise in St. Petersburg gegeben habe.
— Im Abgeordnetenhause brachte der Vice⸗ präsident Dr. Ziemialkowski den von allen Mitgliedern der polnischen Fraktion unterzeich⸗ neten Antrag ein, das Haus wolle beschließen, die Regierung aufzufordern, daß sie den vom galizischen Landtag beschlossenen Antrag auf Ab⸗ änderung einiger Bestimmungen der Staatsgrund⸗ gesetze dem Hause zur verfassungsmäßigen Be⸗ handlung mittheile.
— Zur beruhigenden Vergleichung für süd⸗ deutsche Steuerzahler seien einige Ergebnisse aus den neuesten Steuerlisten der Stadt Wien an- geführt. An direkten Steuern wurden im letzten Quartal des Jahres 1868 fast 5¼ Millionen Gulden gezahlt, wovon nahe an 2¼ Millionen auf die Hauszinssteuer und 2½ Millionen auf


