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endet nirgends die Angaben bestimmter und genauer, Arzer und bündiger, als auf dieser Tabelle.
Mainz. Gestügt auf das Gutachten Sachperstän⸗ iger, wonach eine Ausbesserung der Schäden im östlichen cheile des Mainzer Domes dei großer Schwierigkeit doch eine Garantie für die Zukunft biete und daher ein Ab⸗ zugen und Erneuern des ganzen Oberbaues geboten er⸗ heine, haben der Ausschuß des Dombauvereins und in etzter Instanz der Bischof sammt dem Capitel den Beschluß sefaßt, den sog. Pfarrthurm ganz abtragen und nach kründlicher Restauration des Unterbaues und Beseitigung es Stüßpfeilers im Innern der Kirche, einen siylgerechten Thurm neu aufführen zu lassen.*
Vom Rheine. Folgende wahre Geschichte hat sich ürzlich in unserer Gegend zugetragen. Ein sehr bekannter Wiesbadener Arzt wurde zu einer adeligen Dame gerufen. Nun, wie geht es Ihnen, meine liebe Frau“, redete er se in seiner gewohnten Gemütlichkeit an.„Ich bin Haronin“, erwiederte die Gnädigste gereizt und spitzig. „O, das thut mir recht leid“, versetzte der Arzt;„aber on diesem Uebel kann ich Sie nicht befreien“. Damit kahm er Stock und Hut und empfahl sich.
Großen⸗Buseck. Nicht blos die durch ihre Lage nd Fruchtbarkeit des Bodens von der Natur überaus egünstigte Gegend der Stadt Mainz ist im Stande hon zur jetzigen Zeit reife Kirschen aufzuweisen, sondern nuch hier in dem nördlichen Theile des Großherzogthums ind solche zu finden. Wenn dieselben auch den Kirschen er Wetterau, sowie anderer durch diese Frucht berühmten Orte nicht gleichkommen, so bieten sie uns doch einen deweis von der günstigen Lage des Busecker Thals. Wir soffen daber, daß diese seither ziemlich unbeachtete Gegend, ie an Schönheit und Fruchtbarkeit nicht vielen Orten es Landes nachsteht, bei Vollendung der Eisenbahn des zufigen Besuchs von Fremden sich erfreuen wird.
Bremen. Die Gesammkkosten für die Nordpolfahrt derden vom Comité auf 67,217 Thlr. berechnet, dagegen etragen die Sammlungen, soweit sie bis zum 15. Mai gekannt waren, erst 28,756 Thlr. 27 Sgr. Möge das znteresse für das Unternehmen sich in schleunigen und eichlichen Beisteunern äußern.
* Ein unheimlicher Reisebegleiter. Ein zeu⸗Verbaszer Bauer, Namens Daniel Brust, fuhr jüngst — wie man aus der Bacsca schreibt— von Neusatz nach dause, als ihn auf der Straße eine alte, anscheinend üwache und vor Ermüdung hinkende Frau bat, sie auf einem Wagen mitzunehmen. Der gutherzige Bauer will⸗—
fahrte ber Bitte, allein wie erschrack er, als er sich während der Fahrt zufällig umwendete und durch das vom Winde gelüftete Kleid des Weibes die Läufe von zwei in einem Gürtel steckenden Pistolen blitzen sah. Eine zeitlang fuhr er weiter, ohne daß er gewagt hätte, eiwas gegen seinen Reisebegleiter zu unternehmen; allein zum Glück fiel ihm ein guter Gedanke ein— er ließ die Peitsche vom Wagen fallen und bat das Weib, ihm dieselbe heraufzuholen. Der Räuber— denn ein solcher steckte in den Frauenkleidern — stieg arglos ab und nun nahm der Bauer die Gelegen- heit wahr, sich so schnell als das Pferd vermochte, davon zu machen. Der Strolch fluchte wüthend und sendete dem Fliehenden zwei Schüsse nach, allein derselbe kam mit heiler Haut und dem bloßen Schrecken davon.
„„ Ernteaussichten in Amerika. Nach ameri⸗ kanischen Berichten im City-Artikel der„Times“ sind in allen westlichen Staaten der Union die Aussichten für die nächste Weizenernte hͤchst günstig. Die Weizenverschiffun⸗ gen von Newyork beliefen sich in den ersten drei Monaten des gegenwärtigen Jahres auf 2,030,964 Bushels gegen 710,528 in der entsprechenden Periode des Vorjahres. Der Maiscxport erreichte die Höhe von nur 716,914 Bushels gegen 2,227,684. und die Petroleumsaussuhr von 10,737,525 Gallonen gegen 9,947,351 Gallonen.
Literarisches.
Als Anfangs dieses Jahres die„Allgemeine Fami⸗ lien-Zeitung“ auf dem Büchermarkte erschien, konnten wir nicht umhin, unsern Lesern dieses Journal zu empfehlen, und dasselbe als die außerordentlichste Erscheinung auf dem Gesammtgebiete des deutschen Journalwesens zu be— grüßen, weil es durch den bei seinem enormen Umfange ganz unbegreiflich billigen Preis alles bisher gebotene weit übertrifft(Preis pro Monatsheft von 8 Groß-Foliobogen — 192 Spalten nur 6 Sgr.) und durch seinen gediege⸗ nen Inhalt allen Anforderungen entspricht. Es gereicht uns nun zum Vergnügen, daß wir jetzt, nachdem 4 weitere Hefte erschienen sind, unser früheres Urtheil voll— ständig bestätigen können, indem die„Allgemeine Familien⸗ Zeitung“ das Versprechen, welches sie in ihrem Prospekte gab, die„Quintessenz“ der ganzen heutigen Literatur in der faßlichen und anregendͤsten Form darbieten zu wollen, bisher treu und gewissenhaft gehalten hat, wofür die seit— her erschienenen Hefte den Beweis liefern. Ein Blick z. B. 4 Hefte zeigt uns novellistische Bei—
in die vorliegenden 4 träge aus den anerkannten Federn von Fr. Gerstäcker, Bernd. v. Guseck, Max Ring, Balduin Möllhausen, Otfrid
Mylius c., benen sich die culturhistorischen und natur ⸗ wissentschaftlichen Aufsätze von W. Bart und Theodor Winkler, sowie die kleineren Novelletten und Humoresken von Ab. Benecke, Karl Neumann⸗Strela und Max Lindau würdig anschließen. Die„Chronik der Gegenwart“ ver⸗ felgt mit kundigem Blick die Fortschritte auf allen Ge⸗ bieten der Kunst und Wissenschaft, und die Illustrationen zeugen eben so von gutem Geschmack in ihrer Auswahl und Zusammenstellung, wie sie in technischer Beziehung allen Ansprüchen Genüge leisten.
Daß sich daher die„Allgemeine Familien⸗ Zeitung“, wie wir erfahren, eines Erfolges erfreut, wie solcher in gleich kurzer Frist im deutschen Journalwesen bis heute noch nicht vorgekommen(3 Monate nach dem ersten Erscheinen beträgt die nicht blos fingirte, sonbern thatsächliche Auflage 54,500 Exemplare), ist bei der Menge und Gediegenheit des Gebotenen nicht überraschend.
Landwirthschaftliches.
E. Das Mähen des Grases. Wir finden es gerathen jetzt schon manchen der Wiesen⸗ besitzer wiederholt in diesen Blättern aufmerksam zu machen, daß auch dieses Jahr wieder die Vegetation einen fast dreiwöchigen Vorsprung gegen die der früberen Jahrgänge erreicht hat. Man lasse die Meinung, als sei erst um Johannistag die rechte Heuerntezeit, fahren und begebe sich zur Befolgung der weit sicheren, jedes Jahr bezüglich der Zeit wechselnden Regel:„Nimm die Heu⸗ ernte vor, sobald ein großer Theil des Grases oder Kleees(der Wiesenblumen) in Büthen steht!“— Läßt man das Mähen bis zum völligen Verblühen oder gar bis zur Saamenbildung anstehen, dann hat man zwar an Holzfasergehalt gewonnen, aber bedeutend an nährenden Stoffen verloren. Die Meinung, als bedürfe die Wiese zum gedeihlichen Fortbestand des ausgefallenen Grassaamens, gebe man doch endlich einmal auf und bedenke, daß Rasenplätze und solche Wiesen, auf die des öftern und frühen Aberntens wegen auch nicht ein einziges Saamenkörnchen ge— ange kann, dennoch lange und üppig fortbestehen.
Weinversteigerung.
574 Künftigen Montag den 31. Mai l. J., Morgens Uoyr, läßt die Unterzeichnete einen Theil threr in Westhofen(Rheinhessen) und hiesiger Gemarkung selbst⸗
gezogenen Weine in ihrem Keller öffentlich ver⸗
geigern, nämlich: Circa 4 Ohm 1864r.
0 18661.[Nur eigenes „ 10„ 1867f. Gewächs. I
Proben können zu jeder Zeit an den Fässern selbst zenommen werden, auch find Proben von rotbem und veißem 1868r zu haben, wovon letzterer noch in Weft⸗
bofen lagert. Groß⸗Umstadt im Mai 1869. L. Beltzer Witwe.
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