om eine schwarze Perle von hobem Werthe fehlt.„My⸗ rd,“ sagt er bestürzt zu den Engländer,„vor wenigen Minuten habe ich Ihnen noch eine kostbare schwarze Perle azeigt, und nun ist sie mit Einemmale nicht mehr da.“ —„Was geht denn das mich an?“ sagt Mylord.—
tragen, so ist das meine Sache.“ Die sorgsamsten Nach⸗ suchungen ergaben kein Resultat, aber der Inspektor beschloß dennoch, den Engländer nach der Polizei-Präfektur zu bringen. Unterwegs, als sie bei einer Apotheke vorbei— kamen, halte der Inspektor einen geistreichen Einfall. Er bestellte eine Purganz. My'ord hatle die schwarze Perle, drei weiße, vier schöne Diamanten und einen großen Türkis — einen Werih von einigen zwanzigtausend Franken— verschluckt.
Die Noth der Zuden in Westrußland.
In Bezug auf den Artikel aus Memel in heutiger Nummer des Anzeigers ist sowohl das frühere Comité als auch die Exped. des Anzei⸗ gers, sowie die Expedition der Nau- heimer Kurliste zur Empfangnahme weiterer Gaben bereit. Die Noth ist groß, darum helfe man rasch.
Briefkasten.
Dem anonymen Einsenber(7) des Gebichtes Klage— lied eines Haagkbewohners“ müssen wir auf diesem Wege unser Bedauern aussprechen, daß wir gewisser An⸗ züglichkeiten halber das Gedicht leiber nicht bringen bürfen; wir sücchten, es möchte gerade da übel vermerkt werden, wobin Jyre Appellation gerichtet ist. Und, sagen Sie selbst, wer wird sich auch da hineinlegen wollen, wenn Sie in Ihrem Gedichte klagen können:
Voll Löcher, Pfützen, Thal und Hügel, Wird sie gemieden bis zur Noth, Weil Jedem mit gesunden Gltedern, Das traurigste Verhängniß droht!
Sand thut's hier freilich nicht, und ohne viel⸗ seitigen Anstoß und fühlbare Rückwirkung wird man nicht darüber hinwegkommen; auch ein Bischen Sand in die Augen gestreut macht nicht ganz blind für das Erhabene und die gewaltigen Eindrücke Ihrer Straße.
Die Red.
00 Es geht Sie so viel an, daß Sie hier nicht aus dem ien aden herauskommen werden, bis ich die Perle gefunden .„% ade.“— Nach der Perle suchend, gab der Juwelier einem
pine iner Commis einen Wink, und dieser holte einen Polizei ⸗ N dasserlihe unspektor und zwei Polizeigarden. Der Juwelier erzählte Nahr en Vorfall und wie er nur den Engländer, in Verdacht u de al aben könne. Mylord erbietet sich, sich auf's Genaueste „ dradin k sitiren zu lassen. Das läßt der Juspektor sich nicht lung d, weimal sagen. Aber wunderbar, als der Engländer sich em Erlaß was hastig des Ueberziehers entledigt, fällt ihm der eine dach ann backenbart ad.—„Halt, mein Herr!“ sagt der Inspektor, 70 welch jetzt bin ich meiner Sache gewif. Wo haben Sie die die un estohlenen Gegenstände versteckl? Denn daß Sie sich blos nit der Einen Perle begnügt haben sollten, ist nicht wahr⸗ — bpeoeinlich.“—„Ich habe nicht gestohlen,“ erwiederte My⸗ Jetungen% berd,„und wenn es mir beliebt, einen salschen Bart zu Handel ung 1 dee Uraux Bekauntmac e Bekanntmachung. cudwert 175 Dikjerigen Steigerer, welche am 2. Juni l. J. untet, un dem Revier Wuckfadt, Diflrict Haardt, Holz er⸗ brer di seigert und noch im Walde fitzen haben, werden biermit
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sucht, dasselde binnen 10 Tagen um so gewisser ab⸗ fahren, als man sich gegenfalls genötbigt seben würde, susselbe einer anderweiten Verfleigtrung auszusetzen.
Zugleich werden die Steigerer auf die Versteigerungs— bedingungen 10, 11 u. 12 und die hiernach für sie ent- henden Nachtbeile, im Falle eines anderweiten Ver⸗ hufs, aufmerksam gemacht
Wickftadt den 22 Juli 1869.
Gräfliche Oberförsterel Assenbeim Schal la s.
saselschwein ⸗Versteigerung. 470 Nächsten Montag den 26. d. M., Vormittags Uhr, wird auf hiefigem Ratbbause ein abgängiges emeinheitliches Faselschwein meifibtetend versteigert. Bad Nauheim am 22. Juli 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad Nauheim J. E. d. B.: Geberinger. vdt. Schutt.
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