1
Orangen. nen de
sertst
huhe
örten
ahl 205
gegenibtr. —
Malt
1 ut. 2 5.
eifen,
bern Damtu⸗ Locle,
2 de! 45 9
1869.
Dienstag den 23. November.
137.
Oberhessischer Anzeiger.
enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligenzblalt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Für die Monate November und Dezember kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr.
bei der abonnirt werden.
—
Deftreffend: Das Landgestüt, Privatpersonen für 1870.
Amtlicher Theil.
nunmehr die Untersuchung der als Beschäler zu benutzenden pengste von
Friedberg am 20. November 1869.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
J. berichten, ob und welche Privatpersonen Hengste zum Bedecken von Stuten für 1870 verwenden und der angeordnet werdenden Untersuchung unterwerfen wollen.
Sie werden bis zum 5. Dezember d.
Bei Denjenigen, die bis dahin nicht berichten, nehmen wir an, daß solche nicht vorhanden sind.
Zetreffend: Die Obsterndte im Jahre 1869.
T r 0
Friedberg am 20. November 1869.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg
in die Großherzoglichen Bürgermeistereien Fauerbach b.
Wenn binnen 3 Tagen die Auflage ie Or dnungsstrafe.
De ff e
Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der seitherige Bürgermeister Friedrich S
Fr., Friedberg, Münzenberg, Trais- Münzenberg.
vom 25. v. M.
m tu
ch e N.
ch
Ober⸗Florstadt, Ockstadt, Ostheim,
Staden,
in Nr. 126 des Oberh. Anzeigers nicht erledigt wird, nehmen wir Sie in
Ter a p v.
1
Schmidt von Ober⸗Florstadt auf
ein Nachsuchen von dem Amte eines Bürgermeisters eutbunden und dem seitherigen Beigeordneten Kaspar Reichhold die Bürgermeisterei⸗ lese bis auf Weiteres übertragen worden sind.
Friedberg den 17. November 1869.
B
e. f F
F n e
Großherzogliches Kreisamt Friedberg 2E
Die Forftstrafen vom IV. Quartal und die Feldstrafen von der V. Pertode 1869 können an den bestimmten Zahlta gen Dienstags und Donnerstags an das unterzeichnete Rentamt bezahlt werden.— Als besonderen Erhebungstag für den Landgerichtsbezirk Butzbach bestimmen wir Freitag den 3. December d. J., Morgeus von 9 bis 11 Uhr, bei Herrn Gastwirtb Joutz zu Butzbach.
Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeislereien dieses im Interesse ihrer Ortsangehörigen mit dem Bemerken bekannt machen zu lassen,
5. Dezember die Mahnung erfolgt. Friedberg den 20. November 1869.
daß nach dem
Großherzogliches Rentamt Friedberg inn daa
Hessen. Darmstadt. Dem„Fr. J.“ wird von hier geschrieben: Vor einigen Tagen ist Dofgerichtsrath Draudt zum Oberappellations- gerichtsrath ernannt worden, und sind sonach die Wünsche der Militärverwaltung, welche einem suiescirten Kriegsrath diesen Posten zugedacht satte, um den Penstonsfonds zu entlasten, an zöchster Stelle nicht berücksichtigt worden.
— S. K. H. der Großherzog hat am 4. d.
en Gerichtsaccessisten Alexander Hugo Struve ou Mainz zum Advokat⸗Anwalt bei den dortigen Werichten; am 8. d. den Substituten des Staats— „rocurators bei dem Bezirksgerichte Mainz Dr. Jarl Georg Bockenheimer zum Bezirksgerichts th bei diesem Gerichte; am 9. d. den Hof— erichtsrath bei dem Hofgerichte der Provinz Starkenburg Carl Drau du zum Oberappellations- ind Cassationsgerichtsrath; an demselben Tage en Hofgerichtsrath bei dem Hofgerichte der Pro⸗ inz Oberhessen, Carl Freiherrn v. Lepel, zum Hofgerichtsrath bei dem Hofgerichte der Provinz Starkenburg, 17 den Laͤndrichter des Land— erichts Altenstadl, Carl Stammler, und en Landgerichts asesor und Bezirksstrafrichter Zulius Muth in Alsfeld zu Räthen bei dem Hofgericht der Provinz Oberhessen; ferner am 3. d. die Hofgerichts⸗ eee bei dem Hof⸗ jerichte der Provinz Starkenburg Dr. Eugen Franck und August Weber zu Räthen bei diesem Herichtshofe ernannt.
Mainz. Auch Bischof Ketteler hat bei er Abreise nach Rom zu dem allgemeinen Coneil inen Hirtenbrief an die Angehörigen seiner Dib⸗ ese erlassen.
Preußen. Im Abgeordneten—
Berlin.
hause wurde der Gesetzentwurf, betreffend die Consolidation der preußischen Staatsanlehen, der Budget⸗Commission überwiesen, ferner das Gesetz, betreffend die Umwandlung der Lehrer-Wittwen- und Waisenkassen, mit dem Zusatzparagraphen ange— nommen. Letzteres bezieht sich auf den obligatori⸗ schen Staatszuschuß. Der Finanzminister erklärte, er werde die für den Staatszuschuß erforderlichen Mittel beschaffen.— Im Herrenhause fand die Berathung über den Antrag Below's auf Ein— führung des Tabakmonopols im Zollverein statt. Das Haus nahm den Antrag der Commisston an: die Regierung möge ein Einserständniß darüber unter den Zollvereinsregierungen erwirken. Der Handelsminister gab die Erklärung ab: die Re— gierung behalte sich ihre Stellung zur Frage vor.
— Die Abgg. Miquel, v. Auerswald, Graf Schweren und Graf Bethusy-Huc, unterstützt von zahlreichen Abgeordneten der linken Seite und der freiconservativen Partei, haben in der Celler Denkmalsangelegenheit folgende neue Interpellation an das Staatsministerium gerichtet:„1) Welche Informationen hat gegenwärtig die k. Staats regierung über diejenigen Thatsachen, welche in Betreff der Wegräumung des in Celle für die bei Laugensalza gefallenen hannov. Seldaten errich— teten Denkmals früher noch nicht festgestellt waren, eingezogen? 2) Welches ist das Ergebniß dieser Informationen? 3) Liegt es in der Absicht der kgl. Staatsregierung, dem peinlichen Eindrücke, welchen die Entfernung des Celler Denkmals in allen Theilen der preußischen Monarchie hervor— gerufen hat, durch geeignete Maßregeln entgegen— zutreten?“
— Im Abgeordnetenhause wurde der Gesetz—
entwurf, betreffend die Aufhebung der Feuerver— sicherung in Frankfurt a. M., in der von der Commission vorgeschlagenen Fassung, welche von der Regierungsvorlage nur redaktionell abweicht, ohne Debatte angenommen. Referent war der Abg. Jacoby(Liegnitz).
— Der königl. Hoflieferant M. Schlesin⸗ ger dahier hat der Regierung zu Schleswig 2250 Bildnisse des Königs von Preußen, pr. Stück 5 Sgr., zum Zwecke der Aufhängung in den Volfsschulen zur Verfügung gestellt. Der patriotische Mann beansprucht für sich nur 1 Sgr. von dem Erlös, 4 Sgr. von jedem Stück wird er der schleswig⸗ holsteinischen Lehrer-Wittwenkasse abliefern. Den⸗ noch will diese neue Methode des„Anschauungs⸗ unterrichts“ durch landesväterliche Porträts hier ebenso wenig Anklang finden, als in dem gleich— falls mit solchen Porträts in ebenso uneigennütziger— weise beglückten Hannover. Undank ist eben der Welt Lohn.
Neuß. Am 20. d. stieß ein mit Kohlen be⸗ ladener Nachen an das zum Bau der Rheinbrücke aufgeführte Gerüst. Dasselbe stürzte in Folge dessen sammt einem Bogen der Brücke und 100 Arbeitern in den Rhein; das Schiff versank bei dem Zusammenstoß.
Sachsen. Dresden.— Die Kammer der Abgeordneten erklärte sich für Genehmigung der Concessionsertheilung an Dr. Strousberg zum Bau der Eisenbahn Chemnitz-Adorf durch das Zwönitzthal nebst Zweigbahnen, aber gegen das Projekt einer Prämien⸗Anleihe.
— Zwei neue königliche Dekrete sind bei der zweiten Kammer eingegangen. Das eine bringt eine Novelle zum Schulgesetz, die wesentlich eine


