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wurden deren auch entsprechend verkauft. Für sechs ber⸗ selben erhielten ihre Eigenthümer Ehrenpreise, welche aus fünf filbernen Pokalen und einer Crystallschale mit silber⸗ nem Fuß bestanden. f 5
Darmstadt. Der Bau eines Saalbaues dahier wird nun rasch gefördert werden. Bereits ist in der Bleich⸗ straße ein Terrain— über 1200 Klafter groß— zu diesem Zweck angekauft und dürfte sonach der Bau, welcher die Ecke der Friedrichs- und Fabrikstraße bilden würde, in nicht allzu ferner Zeit begonnen werden. Das von dem an— gekauften Gelände über der Straße liegende Grundstück von circa 300 Klofter soll in Bauplätze eingetheilt und veräußert werden.
Ems. Die Besitzer des Kuretablissements der„König Wilhelms ⸗Felsenquellen“ haben unlängst eine neue und zwar eine„eisenhaltige Quelle“ von 16 Grad Wärme entdeckt, welche nach einer vorläufigen Untersuchung von Seite des Prof. Dr Fresenius an Eisengehalt halb so stark sein soll, als der„Weinbrunnen? in Schwalbach, dessen lieblichen Geschmack sie theile. Sie wird sich deß⸗
halb in Krankheitsfällen empfehlen, in welchen das Wasser zu Schwalbach zu stark wirkt.
Marburg Der etwa neunjährige Sohn einer hiesigen Familie spielte kürzlich mit einer Gliederpuppe und verschluckte unvorsichtiger Weise ein Füßchen derselben, das hierdurch in die Luftröhre und dann tiefer bindurch in die Lunge gelangte. Schnell herbeigerufener ärztlicher Hülfe, namentlich der des Geh. Medicinalraths Roser, gelang es, nach mühevoller einstündiger Arbeit mit Hülse eines Luftröhrenschnitts das Füßchen zu Tage zu fördern.
ien. Einen eigenthümlichen Unfall meldet das „Fremdenblatt“, der sich im Kloster der barmherzigen Brüder in Wien zugetragen. Beim Genusse des Relches sank plötzlich der consecrirende Prior mit einem Schmer⸗ zensschrei unter Convulsionen am Altare zusammen. Die chemische Analyse des Kelchinhalts ergab das Vorhanden⸗ sein von Schwefelsäure statt des Weins. Doch liegt kein Verbrechen, sondern nur eine Unvorsichtigkeit vor, indem eine Verwechselung der Flaschen statigefunden. Man hofft das Leben des Priesters zu erhalten.
Wir werden ersucht um Veröffentlichung nachstehenber Warnung aus London.
In einer auffallenden Annonce mit schwarzem Rand, die in mehreren der gelesensten beutschen Zeitungen mehr⸗ mals erschienen ist, empfiehlt sich ein Indivituum zu Schiffsbefrachtungen, Consignation von Waaren, Incasso's und ganz nebenbei auch zur Besorgung von Stellen für Gouvernanten.
Zur Warnung meiner deutschen Landsleute diene hiermit öffentlich die Nachricht, daß das Haus(ein Privat⸗ haus), in welchem der Schurke sein Geschäft(1) treibt, von deu Nachbarn als ein seit 16 Jahren der Prosti⸗ tution gewidmetes bezeichnet wird, dessen Bewohner schon mehrmals von der Polizei wegen gewerbsmäßig getriebener Kuppelei inhibirt worden sind. a
London, den 5. März 1869. H. C. Panzer 93 London Wall. Buchhändler, Zeilungs⸗ und Annoncen-Agent.
Hofraithe⸗ Versteigerung. 902 Freitag den 2. April d. J., Vormittags 11 Übr, soll in biesigem Rathbause die dem Bürger Konrad Diehl J. dahier gehörige, auf dem Marktplatze neben der Hof⸗Apotheke gelegene dreistöckige Hoftaithe öffentlich meifibietend einer freiwilligen Verstetstrung unter dem An— fügen ausgesetzt werden, daß dei entsprechendem Gebot dem Letztbietenden die Genehmigung sofort ertbeilt wird.
Friedberg den 22. März 1869.
Großberzegliches Ortsgericht Friedberg Foucar.
Hofraithe- und Güterversteigerung— 903. Montag den 5. April d. J., Vormittags 10 Uhr, werden in hiefigem Rathhause die dem biefigen Bürger Joseph Straus gehörenden, vormals Peter Lebeau'⸗ schen Immobitien, bestehend in einem sehr geräumigen Wobnhause mit Oeconomiegebäuden in der Stadt, sowie circa 26 Normalmorgen Ackerland und Wiesen in Fried— berger Gemarkung, parzellenweise und im Ganzen noch— mals öffentlich meistbietend unter dem Anfügen ver⸗ fleigert, daß nunmehr die Genehmigung ohne Rücksicht auf Taxationswerth ertheilt werden soll. Friedberg am 22. März 1869. In Auftrag: Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Frtedberg ae
Bekanntmachung
887 Im Firmen- Register des unterzeichneten Gerichts
ind beute folgende Einträge erfolgt:
O.-Nr. 31. Die Firma„Löb Strauß“ Löb Strauß zu Friedberg) loschen erklärt worden.
O.⸗Nr. 146. Eduard Grödel zu Friedberg betreibt seit dem 1. Februar d J. unter der Firma Eduard Grödel einen Handel mit thierischen Rohstoffen, wie Haare, Borsten, Klauen u. s. w.
O.⸗Nr. 147. Löb Hermann Strauß zu Friedberg betreibt seit dem 1. Januar 1868 unter der Firma
8 Strauß“ ein Geschäft mit Landesproducten
und Mehl, sowie eine Bäckerei, derselbe bat seiner
Ebefrau Lina, geb. Strauß, Procura ertheilt.
Friedberg am 19. März 1869.
Webchaguge edge Friedberg .
f(Inhaber ist am 4. d. M. für er⸗
N*— 5— 5 Holz⸗Versteigerung. 689. Dlenstag den 30. d. M., Morgens 9 Uhr, solle in Fürstlichen Thiergarten bet a e 360 Stück Eichenflammbolz= 8876 Cubikfuß, 30„ Buchenstämme S 1987„ 39„ gemischtes Stammbolz= 1110 Cubikfuß, 3 Nadelholzstämme— 146 Cubikfuß, Mittwoch den 31. d. M., Morgens 9 Uhr, eben-
daseldst 250 12 Eichen ⸗ ausammen 4247 Cubikfuß haltend, 11 ½ Stecken Buchen- Scheel 72%„„ Prügetbolz, 43 75„ Stockholz, 286 5„ Reifer öfentlich verkauft werden. Hungen am 21. Marz 1869.
Fürstliches Rentamt Demme.
Versteigerung.
und sonstige Nutzbolz⸗Stämme
Stammholz 8
300 Nächsten Mittwoch den 24. d. M., Morgens Uhr, werden in hiesigem Stadtwalde, Difrrtet Bauwald,
6 Eichen⸗Stämme von 22-407 Länge und 15-26“ mittlerem Durchmesser, 1 Stecken Elchen⸗Küferholz, 57 Scheitholz, 6„ Silockholz und 926 Wellen Reiserbolz me istbietend verstetgert. Nauheim am 20. März 1869. Großherzogliche Vürgermelflerei Nauheim. n Geberinger.
doppelt kohlensaurem Natron ist am 1. d. M. Besitzer und seitherigen Geschäftstheilhaber
Mineralwasser-Anstalt“ fortbetrieben. Alle deshalbigen Bestellungen, Zahlung
Nauheim den 16. März 1869.
882 Das bisher von dem mitunterzeichneten Apotheker Dr. am hiesigen Orte betriebene Ziegeleigeschäft nebst Mineralwasser-Anstalt und Fabrikation von
wird dasselbe fortan unter der Firma„Ziegele
Uloth unter seinem Namen
mit allen Activa und Passiva an den früheren H. F. Mergard zurückgegeben worden und i am Bahnhof zu Nauheim“ bezw.„Nauheimer
en und Sendungen bittet man daher fur die
Dr. Uloth. C. W. Bornscheuer, Procmist
Folge unter obiger Firma anher senden zu wollen.
A—,* 2* 5 ö Holz⸗Versteigerung. 888 Mittwoch den 31. März und Donnerstag den 1. April sollen im Mockstädter Markwalde, District Forfiwald, nachfolgende Holzsorten zur öffentlichen Ver— steigerung kommen: 1) 33 Stecken Eichen Scheitholz,
15 15„ Prügelhbolz,
9 153%„ Stockholz,
4) 4560 Stück„Wellen,
5 5 Stecken„ Werkscheitholz,
6) 325 Eichen⸗Bau- und Werkstämme von 822“
Durchmesser und 10—60“ Länge, zusammen 14950 Cubikfuß haltend.
Die Zusammenkunft findet statt Vormittags 9 Ubr und zwar am ersten Tage, wo die zwei letzten Nummern Werk- und Stammholz zur Versteigerung kommen, am Steinbruch im Forfiwald; am zweiten Tage daselbst, wo die Fortsetzung des Stammholzes und das übrige Brennbolz versteigert wird.
Nieder-Mockstadt am 16. März 1869.
Der Markmeister Reuther.
Hofraithe- und Güter- Versteigerung. 898 Am 3. Oflertag, 30. März d. J., Mittags 1 Uhr, sollen Hofralthe und Güterstücke, wobei ein Steinbruch, vormals dem Jakob Meter gehörig, einer letzten Versteigerung ausgesetzt werden und soll bei annehm— barem Gebot die Genehmigung mit dem Zuschlag erfolgen.
Schwalheim den 22. März 1869.
Großherzogliches Ortsgericht Schwalheim er
Arbeits-Versteigerung. 896 Mittwoch den 24. März l. 3., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Gemeindehause zu Nieder- Weisel die zur Erbauung einer Vicinalstraße von Butzbach nach Hoch-Weisel in der Gemarkung Nieder⸗ Welsel erforderlichen Planirarbeiten, veranschlagt zu 8436 fl., unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, in 3 Loosen in Accord gegeben werden. Butzbach am 20. März 1869. Der Bezirks⸗Bauaufseher Bur c.
FJaselochs⸗Versteigerung. 900 Donnerstag den 25. d. Mto., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhause ein der hiesigen Gemeinde geböriger Faselochse, welcher sich zum Schlachten eignet, öffentlich meistbietend verkauft werden.
Assenheim am 22. März 1869.
Großherzogliche e Assenheim N
An Miagenkrampf, Verdau— ungsschwäche ꝛc. Leidenden
80 wird das rühmlichst bekannte Heilmittel des Dr. med. Doceks empfoblen und ist Näheres aus einer Broschüre, welche in der Expedition d. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen.
Das Mittel wird in halben und ganzen Kuren allein durch den Apotheser Doceks in Barnsdorf (Dannover) verabfolgt.
Ein guter Spenglergehülfe 15 findet dauernde Beschäftigung bei 5 Bad Nauheim. K. Knieriem.
Pferde- Versteigerung.
862 Donnerstag den 25. März d. J., Mittags 1 Uhr, läßt Unterzeichneter 10 Pferde, im Alter von 4 bis zu 14 Jahren, worunter ein ganz gleiches Gespann 5 und 6 Jahr alt, lichtbraun mit Stern, 65“ boch, geeignet zu Chaisen und Occonomie-Pferden, dann 5 Paar gut gebaltene Pferde- Geschirre, 1 elfsitzigen Omnibus, drei TCbaisen, 5 Stückfaß, 20 Obm Aepfelwein, 1 Frucht⸗ fegemühle öffentlich an den Meiftbtetenden gegen Baar⸗ zahlung versteigern. Auf Verlangen wird gegen genügende Bürgschaft Credit gegeben. Altenstadt den 17. März 1869.
W. Hammel.
Ein braves Mädchen,
839 welches bürgerlich kochen kann, wird auf Ostern in Dienst gesucht. Näheres bei der Expedition d. Bl.
—* Erklärung. 884 Die Unterzeichneten erklären hiermit, Namens der Kaicher Musfikgesellschaft, daß Georg Gönner von hier nicht befugt ift, auf die Gesellschafl zu borgen, oder Geschäfte für dieselbe adzuschließen und ersuchen zugleich die Hern Gaftwirtpe ergebenft, etwaige Bestellungen
an einen der Unterzeichneten gelangen zu lassen. Kaschen den 18. März 1869.
Johannes Gönner. Joh Schmidtberger J.
Wagendiele
838 von jeder Lange und Breite sind flets vorräthig
L. Rodaug, Fournir⸗ Fabrik.
859 Dauernde Beschäftigung für
einen Schuhmachergesellen bel Heinrich Leschhorn in Münzenberg.
Zur Aussaat
847 Wicken, Erbsen, Linsen und Kleesamen bei C. Th. Kranz.
Ein braver ordentlicher Zunge
737 wird ais Kellnerlehrling gesucht. Von wem e sagt die Exped. d. Bl.
10 his 12 Mautergesellen
897 und mebrere Taglöbner finden dauernde Beschäf— tigung bei 2 J. Morschel,
Friedberg. Maurermesster.
Halsbinden
742 und Shlips ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Fonlards, seldene Umknüpftücher und schwarze seidene Halstücher bes
K. Friedrich neben der Poft.


