Nur solche Inßerate, welche Montags, Mittwochs und Freitags bis längstens 10 Uhr Vormittags bei der Expedition abgegeben merden, finden in der nächsterscheinenden Nummer des Anzeigers Mufnahme—
Mittwoch am g Abends findet im
Streich⸗
ausgeführt von dem ganzen Musik-Corps des 1. Gardejägerbataillons unter Leitung des
Stabshorniste u
großen Saale des Hotel
27. Januar, 7½ Uhr, 0 Trapp ein
Oncert
n Schellhaas,
est en
der hinterlassenen Wittwe eines kürzlich verstorbenen Hornisten des Bataillons statt.
Eintrittspreis für Herre
n 12 kr, für Damen 6 kr.
Programme werden an der Kasse gratis verabfolgt. f Die ganze Einnahme ist dem milden Zwecke geweiht. Die Hotelbesitzerin wird an diesem Tage Bier in Gläsern in Zapf nehmen. Um zahlreiche Theilnahme bittet ergebenst
Die M
usi des 1. Gardejãgerhataillons.
202
Theater in
Friedberg.
Im Saale des Gasthofes zu den drei Schwertern.
Sonntag den
24. Januar.
Letzte und Abschiedsvorstellung, sowie letzte Gastvorstellung der unübertrefflichen Luft-Gymnastiker Mr— Meinack und Mr, Presch vom Crystall⸗Pallast zu London.
Prog Erste Abtheilung: „ A mn H SO IT Cee,
ausgeführt von rn. S. Matula.
1 A
Zweite Abtheilung:
Wallachischer Nationaltanz, ausgeführt von dem kleinen Paulo. Ikarische Spiele, außerordentliche Produetionen in der böberen Gymnaßtk ausgeführt von Mr. Reinack und Mr. Presch.
Dritte Abtheilung:
La Hornpipe, Pas seul,
getanzt vom Balletmeister Hrn. Hernani
Gränd Akt of Lulting.
ausgeführt von Herren F. Matula und Reinhardi.
Preise d
Erstes Parterre 30 kr., zweites Parterre
18.5
ra m m: a Vierte Abtheilung: Badetzkymarsch, grand Concert,
vorgetragen von Hrn. S. Matula.
Carand double trapez, ausgeführt von den beiden unübertrefflichen Luft- Hymna⸗ sliiern Mr. Reinack und Mr. Presch.
Zum Schluß der Vorstellung: Uncle Sam, negro Song and dance,
Grand Pas de deux comique par Americain avec Tambourin, ausgeführt von Mr. Jobhnson u. Mr. Presch.
Plätze: Galerie 9 kr.
e r
Kinder zahlen erstes
Parterre 18 kr., zweites Parterre 12 kr.
Tagesbillets: Erstes Parterre à 24 lr.
zweites Parterre à 15 kr. sind im Theater⸗
lokale, sowie in der Brauerei zur Reichskrone bei Herrn C. F. Walz zu haben.
Kasseoffnung 6½½ Uhr
— Aafang 7½ Uhr.
Gebrüder Matula.
Wähler versammlung.
162 Zur Besprechung über die bevorstehende Reichstagswahl des 2. Wahlbezirks findet Sonntag den 24. Januar, Nachmittags 3 Uhr,
im Saale des Gastwirths Holzapfel in Altenstadt eine Volksversammlung statt, zu
der die Wähler hiermit eingeladen werden.
214 Von meinen direkten Beziehungen von Bremen empfehle ich:
Ambalema⸗ Cigarren in 12 vorzug inländischen Fabrikaten Java⸗ Cigarren m und in Kistchen billiger.
lichen Sorten à 1½ kr., weiter von den besten it rein amerikanischer Einlage à 1 kr. per Stück
Ferner offerire ich den Herrn Wirthen Cigarren das Hundert zu 48 kr., fl. 1.,
fl. 1. 12 ꝛc. in guter abgelagerter Waare.
Louis Weis, neben Herrn Ph. Windecker.
201 Arabisehe-Gummi-Kugeln von W. Stuppel in Alpirs bach. Geprüft uns vegutachtet von dem Königl. Obermediclnal-Ausschuß in Stuttgart, appro⸗ birt und empfohlen von mehreren ärztlichen Autoritäten, sind die Brustbonbons ein Mittel, das fleis mit dem allerkesten Erfolg angewendet wird. Dieselben sind siets vorräthig in ¼ Schachtel 14 kr., ½ Schachtel 7 kr. bei J. A. Windecker in Friedberg. b
Ein kräftiger Lehrling, 194 wescher das Sclosser⸗ und Hufschmiedgeschäft er⸗ lerren will, wird gesucht. Näheres bei der Exp. d. Bl.
Ein möblirtes Zimmer,
110 gleicher Erde, hat zu vermiethen Joh. Fillmar.
Woll
196 wird fein gesponnen und dreifach gezwirnt in der mechanischen Wollspinnerel von i Friedr. Tanner in Offenbach.
ü
Wieder eingetroffen:
Des alten 115 Thomas eine zwanzigste Prophezeihung für 11 1 1 1909 3 15 Bindernagel& Schimpff.
„ Wähler-Versammlungen.
Montag den 25. Januar in Nauheim, im Saale des Hotel Henkel, Abends 7 Uhr, Dienstag den 26. Jan. in Nieder⸗Wöllstadt, im Saale des Hrn. Haas, Abends 7 Uhr, Mittwoch den 27. Januar in Södel, im Saale des Hrn. Schneider, Abends 6 Uhr, finden Besprechungen behufs der bevorstehenden Reichs— tagswahl statt, zu welchen die Wähler der genannten Orte und deren Umgegend hiermit eingeladen werden. Der von der Fortschritts-Partei aufgestellte Candidat, Derr Dr. H. B. Oppenheim wird in Folge besondrer
Einladung den Versammlungen beiwohnen. 215
s Zur Aufklärung in der Reichstags wahl
wird der nachfolgende, in der Frankfurter Zeitung er⸗ schienene Artikel dienen können:
Aus der Wetterau, 19. Jan. Unsere Metztaner geberden sich, als hinge von dem Aus falle der Wahl im zweiten oberhessischen Bezirk das Wohl und Wehe Deutschlands ab. Liest man ihre Aufrufe und hört man ihre Reden, dann sollte man meinen, der Augenblick sei erschienen, wo es sich entscheiven werde, ob das Werk von 1866 dauern solle oder untergehen. Dem Phrasengeklingel dieser Herren gegenüber derührt das ruhige und gemessene Auftreten der Gegner Oppen⸗ beim's, welche den Hokgerichtsrath Buff zu Gießen auf ibren Schild erhoben haben, doppelt angenehm. Derselbe ist kein Parteimann im strengen Sinne; was ihn empfiehlt, ist sein unabhängiger, durchaus unbescholtener Charakter und seine tüchtige jurisiische Bildung, welch letztere Eigenschaft namentlich deßhalb in die Waage sällt, weil die wichtigsten Arbeiten des Reichstags zu⸗ nächst die Gesetze über Civil und Strafprozeß sein werden. Es haben sich deßhalb auch eine Rethe von Männern, welche in polttischer Beziehung viel weiter nach links neigen als Buff, für denselben erklärt. So u A. die Hofgerichtsadvokaten Baist, Diery und Rosen⸗ beig von Gießen Seyd zu Friedberg, Dr. Bode(Nau⸗ beim), fämmilich en:schiedene Fortschritts männer, ferner Gemeinderatb Hanffein(Gießen) Emmerich aus Griedel, Schneider aus Gambach, Simon aus Vilbel, Nauheim aus Friedberg, lauter entschiedene Radikale. Die Ge⸗ nannten würden sich zum Theil wohl gar nicht an der Wahlbewegung betheiligt haben, wenn sie nicht durch das aufdringliche Vor ehen der Metz'schen Citque dazu veranlaßt worden wären. Ibre Vereinigung mit Männern wie v. Rabegau und Kempf erklärt sich vor allem aus dem Bestreben, sich von dem Metzischen Einfluß zu eman⸗ cipiren; da bei der augenblidllich in Oberbessen berrschenden Stimmung ein Mann ihrer Parteifarbe nicht durchzu⸗ bringen sein würde, wollen sie wenigstens verhüten, daß unser Bezirk durch einen so zweifelhaften Charakter wie der von der Triys Metz-Bamberger-Braun empfohlene ehemalige rothe Republikaner und jetzige Parteigänger Bismarck's, zeitweilig wieder in Demokratie machende Dr. Oppenheim vertreten werde. Die Metzianar er⸗ kennen die Gefahr, welche ihnen von dieser Vereinigung droht, und aus diesem Umstand erklärt sich der Zorn, der aus allen tbren Wahlschreiben spricht. Sie begeifern dieselbe als eine Koalition aller Chrlichen wider ein ge wissenloses Renegatenthum mit aller Wuth, die dem Letzteren eigen ist. 5
Aecht Mathias ⸗Schmiedegries, 5 Kessel⸗ und Maschinen⸗ Kohlen!
79 das Beßse, was die Ruhrgegend llefert, srisch an⸗ gekommen, det Eduard Nuths.
Einige Gebrau Träber
zu verkaufen dei G. Steinhäuser II. Zum Würtenberger Hof.
Kirchliche Anzeigen fur Friedberg. Evangelische Gemtinde.
Sonntag den 24. Januar 1869. Pfsarramiswoche: Herr Pfarrer Diegel. Gottesdienst in der Stadtkirche!
Vormittags: Herr Candidat Schäfer. Nachmitlags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Mayer. Nachmiltags: Herr Candidat Neurorh.
109
Verantw. Red.: Hermann Schimpff.
Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff.
(Hierzu Unterhaltungs-Blatt Nr. 3 und eine Beilage.)
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