Ausgabe 
22.7.1869
 
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Schönen seiner vielseiligen Bekauntschast nur durch einen dhnen Sprung zu entziehen, indem er in mächtigen Sätzen om Hofe aus die Treppe hinauf auf die sichere Höhe es Spreuspeichers sich retirirte, zur großen Verwunderung ind Heiterkeit der versammelten Hofbewohner. Von siesem erhabenen Standpunkie aus soll er mit gewissem ceudigen Selbstbewußtsein und wohl im beruhigenden gefühle, den ihm drohenden Anfechlungen glückich ent; gangen zu sein, die im Hofe weilende staunende Gesell haft mit ziemlicher Geringschätzung von oben herab urch das Gaubloch sich betrachtet haben. Die Rück ehr in die altgewohnten Räume des Stalles war jedoch efährlicher und veschwerlicher für ihn, als seine Selbst⸗ iberhebung über alle anderen seines Geschlechies. An den ier Füßen gefesselt mußte, der kecke Emporkömmling auf

er mit Stroh reichlich belegten Treppe per Rut schpartie

uf den sicheren Grund und Boden des Hofes zurück⸗ erbracht werden, wo sein glückliches Niederkommen nach räglich viel Heiterkeit erregte. 0 Frankfurt. Im Main⸗Neckar⸗ Bahnhof, auf dem zerrain zwischen diesem und dem Taunusbahnbof hatte ne Sclostentzündung von Steinkohlen staitgefunden, welche bereits mehrere Tage angedauert halte. Durch änzliches Umwerfen derselben wurde der Brand beseitigt. Darmstadt. Unier dem Präsidium des Prinzen mdwig wurde dahier nach dem Vorbilde der in andern Städten bestehenden Vereine ein Reiterverein gebildet, welchem die meisten der berittenen Offiziere aller Wassen er bi sigen Garnison beigetreten sind. Der Veitritt zu emselben stetzt Jedermann und zu jeder Zeit offen. Die inmeldung erfolgt bei dem Sckretariate durch ein Mitglted

es Vereins. Der jährliche Beitrag ist 10 fl. Marburg. Nach derO. Z. sind in voriger Woche

n Kirchhain 2 Schäfer vom Amtsgericht zu 6 Wochen Fefängniß verurtheilt, weil sie den Hunde eines andern schäfers, der sie angefallen, bei lebendigem Leibe das Fell

abgezogen hätten. Es ist das die höchste Strafe, welche das preußische Strafgesetzbuch für Thierquälerei androbt.

Mainz. DieHess. Loztg. schreibt: Wohl der Er⸗ sparniß halber werden seit einigen Tagen die in der Stadt angebrachten Brlefkasten durch Dienstmänner ent'eert, worüber das Publikum, wie nicht anders zu erwarten, höchst erbaut ist.

Worms. Dem Vernehmen nach schreilen die Vor- bereizungen zu dem nächsthin stattfindenten Turnsest rüfsig vorwärts und haben auch schon die Hess. Ludwigs⸗, die Taunus- und Frankfurt-Hanauer Bahn den das Fest be⸗ suchenden Theilnehmern gegen Vorzeigung ihrer einfachen Herbilleis freie Rückfahrt gewährt. Die Nass. Staatsbahn hal solches verweigert und von den anderen Bahnen ist man der Antwort hierüber noch gewärtig.

Wiesbaden. Wenn nicht wahr, doch gut er- funden. Die Gasthoswirthe in den rheinischen Badeorten sahen bisher vergeblich nach hohen Gästen aus. Sie wer den schon kommen, wenn der Sommer sich bessert! dachten sie und ihre Spekulation war richtig, ihre Rechnung jedoch nicht. Da langte in voriger Woche der Großfürst Kon- stantin in Wiesbaden an. Was thut er aber? Auf dem Bahnhofe sagt er zu seiner Dienerschaft:Ihr bleibt Alle bier mit dem gesammten Gepäck bis ich euch rufen lasse!

zu schlagen, denn sie hatte ihn für einen einfachen Babe gast gehalten und versäumt, das Sechsfache für die Woh⸗ nung zu verlangen.

Von der Lahn. Der Unterbau zu Stein's Denkmal ist beinahe bis zur Basis der Statue fertig. Die Stein⸗ hauerarbeiten besorgt Meister Mai von Villmar. Das Material ist der schöne, rothe, feste und reine Saudstein von Bettingen bei Wertheim. Lahnreisende mögen es nicht versäumen das Denkmal zu besuchen. Das Mobell ber Statuenhalle mit gothischem Schirmdach steht auf dem Bureau des Baurath Zais in Nassau, wo es gewiß Jeder⸗ mann gern gezeigt wird.

In Philadelphia werden von den Deutsch⸗Ameri⸗ kanern große Vorkehrungen getroffen, um den hundert⸗ jährigen Geburtetig Humboldt's recht festlich zu begehen; es werden mehrere englisch-amerikarische Vereine Antheil nehmen; der Ueberschuß der Einnahmen soll für das deuische Hospital verwendet werden, welches durch die Zu⸗ nahme der Zahl armer Kranker ber Gaben sehr bedürftig ist.

2 Späle Exmittelung eines Mörders. Voc ungefähr dreißig Jahren wurde in Eutin(unweit Lübeck) ein großherzoglicher Beamter, der Kammerherr v. Qualen, ermordet. Der Thäter blieb unenteeckt. Vor einigen

Darauf begibt sich der Großfürst in die Siakt, geht in] Tagen starb in Brak bei Eutin ein Mann, der dem Pre⸗ unscheinbarem Reiseanzug von Haus zu Haus, um eine diger auf seinem Sterbebette mittheilte, er und ein Eutiner,

Wohnung zu suchen.

Endlich findet er ein Gemach, das der noch lebt, hätten den Kammerherrn ermordet, und

ihm zusagt. Er fragt nach dem Preise, bält ihn zwar zwar auf Auftiflen des Bruders des Ermordeten, der nach

eiwas hoch, miethet aber und zahlt der Wirthin ein Hand- Amerika

geld. Hierauf beordert der Großfürst sein Gefolge mit dem Gepäck in die Wohnung. Die Wirthin sieht erstaunt zu und meikt wohl, daß sie einen ungewöhnlichen Gast vor sich habe. Da erlaubte sie sich zu fragen:Wen habe ich die Ehre, der Polizei anmelden zu dürfen?Ich bin der Großfürst Konstantin von Rußland! antwortete der Gast, und die Wirthin geht hin, um sich vor den Kopf

ausgewandert ist. Der Jeden hunde 1 Thaler be ragen.

Schwarze seidene Halstücher,

381 sowie farbige Umknüpftücher und Foulards bei K. Frieorich, neden der Post.

Sündenlohn hat für

Oeffentliche Aufforderung. 869 Wilheim Vorbach II. aus Nieder- Rosbach estellle am 3. August 1863 seinem damals minder⸗ äbrigen Sobne erster Ebe, Conrad Vorbach, zur Sicherung des in semer Verwaltung stebenden beweg⸗ chen Vermögens desselben im Capitalbetrage von O1 fl. 31½ kr.(Zweihundert und Ein Gulden Dreißig hier Kreuzer Ein peller) eine Hyporhek. Die hierüber crichtete Urkunde, welche später dem Conrad Vorbach sehändigt wurde, soll abhanden gekommen, jeder Anspruch aus derselben aber erloschen sein. Geschehenem Antrage mäß ergebt daher an Alle, weiche einen solchen aus heser U kunde für sich herleiten zu können glauben, die dufforderung, solchen binnen drei Monaten von dem Rage der ersten Veröffentlichung dieses Aufrufs an so gewiß dahter zur Anzeige zu bringen, als sonst der tibe für erloschen detrachtet und die Löschung der sppotbek verfügt werden wird. Friedberg am 21. Junt 1869. Großherzogliches Lardgescht Friedberg Reis.

Holzversteigerung

im der Ober försterei Nidda. 414 Es sollen versteigert werden: 1 Montag den 20. d. M. in den Domanial⸗ v ald⸗Districten Söderecke, Nassewieseutheile, Lichte⸗Harb und Dorn Scheubolz. Prügelholz. Stockholz. Reloholz. S t

gol gart. e Erie, in lächen⸗Schälholz 168 517 Nuchen 1 7t 3 11 dürken 1 7 gadelholz 1 13 84 28pen ꝛc. 2 35 ½

chen⸗Slämme 2 Stück von 8 v. 10 Durchm., 40 Länge mit- 49 Cubitijuß, 67 Stück von 14½ Düurchmesser, 2070 Länge mit= 1309 Cub. Rug. gadelholz⸗ Stangen 27 Stück von 35 Durchmesser, 2050 Länge mit 95 Cd.⸗Fuß. 1 Dienstag den 27. l. M in dem Domanial⸗ wald⸗District Hainborn: Scheitholz. Prugelholz. Stockholz. Reisholz. S 1

35 u.

Nadelholz ·

*

dolzart. e I.

ichen⸗Schälholz 24% 240 Nn delbolz 17 5 18 Apen ꝛc. 4 546

Andelholz-Stämme 19 Stück von 10 Durchm. 15 40 Länge mi:= 222 Cubikfuß, Nndelholz-Stangen 12 Stück von 3 5 Durchmesser, 20-30 Länge mit 2 51 Cubiksuß. Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen Vormittags Uhr und zwar Montags in dem Fo.zschlag District Söderecke und Dienstags an dem Pflanzgarten in dem Distriet Hainborn. Nidda ben 13. Jult 1869. Großherzogliche Oberförsterei Nidda Georgi.

Mehl.

132 Mein Lager im allen Sorten biesigen und Ungartschen

Nehls dring e ich hiermit in empfehlende Erinnerung,

sowie Weizentleie und Schaalen ꝛc. ꝛc. 2 L. H. Strauß.

Oeffentliche Aufforderung. 2143 Nachdem Friedrich Karl Sommerlad von Nieder; Wöllstadt mit seinen gerichlobekannten Gläubigern zum Zwecke der Abwendung des förmlichen Concuterrocesses en Arrangement abgeschtossen hat, ressen Eiasicht den Interessenten in der Landgerichts⸗ Regiftratur zu nehmen frei steht, ergeht an etwaige geiichtsunbekannte Gläubiger die Aufforderung, dinnen 6 Wochen ihre Forderungen anzumelden und deziehungs⸗ weise ihre Einwendungen gegen ihren Beitrut zum Arrangement vorzubringen, widrigensalls dasselde be⸗ stätigt werden wird.

Friedberg den 9, Juli 1869. Großherzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Pofsmann, Landrichter. Landgerichts- Assessor.

n 5 U 5 Holzversteigerung in der Oberförstere! Ortenberg. 2139 Mittwoch den 28 u. Freitag den 30. d. M. kommen aus den Oomana wald Oikricten Laiser Zipfen, Gebrannter Kopf u. Sauerwiesenrain zur offentlichen Versteigerung: 1132 Stecken Buchen ⸗Scheitholz,

a 43 5 7 Piugecho. z, 390 2 Stockholz, 1046 77 Reisgolz,

sowie ferner:

20 Buchen und Hainbuchen⸗-Stämme von 11 26 mittl. Duschmesser und 15 39 Länge mit 1186 Cudiffuß.

Die Zusammenkanft fiadet an beiden Tagen zwischen den Districten Laiser Zpsen und Gebrannter Kopf auf derpohen Straße, jedesmal Vormittags 9 Uhr statt.

Ortenberg am 15. Juli 1869.

Großherzogliche Obersö sterei Ortenberg Fer e p.

Arbeits⸗Versteigerung. 2138 Freitag den 23. d. M., Miutags 12 Uhr, sollen auf dem Burgermeisterei Bureau zu Gambach naͤch⸗ stehende Arenen unter den vor der Vetsteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen in Accord gegeben werden, namlich: Reparaturarbeit an hicsiger Kirchenuhr, veranschlagt zu 40 fl. kr. Die Lieferung von 110ledernen Spritzen⸗ sch äuchen 11 Gambach ben 19. Juli 1869. Gropherzogliche Bürgermeisteret Gambach * Lg nx.

0

57*

Ein kleines Logis 1955 in der Mansarde, aus Zimmer, Kammer und

Küche bestehend, ist an eine einzelne Person sosort zu vermiethen. Anmeldungen dei der Exped. d. B.

5 12 Ein gesitteter Junge 2122 kann unter vorthei haften Bedingunpen die Farbere cuictven lei A. Metzendorf,

Schönfärber.

Ein kräftiger wohlerzogener Zunge 2109 kann die Meßgetei erleinen bei

Joh. Walz III.

kommt die

1

Emilio Castelar

Rede über Republik und Monarchie 67 Rede über Religionsfreiheit 6 kr. 3 Reden(außer obigen noch die Rede

über die Grundrechte enthaltend) mit

Portrait 18 kr. vorräthig in der Buchhandlung von Binder⸗ nagel 88 Schimpff in Friedberg und Nauheim.

Backhaus-Verkauf oder Verpachtung.

2140 Donnerstag den 29. d. M., Vormittags um 10 Uhr, der Gemeinde Nieder ⸗Eschbach ge⸗ hörende, zur Veräußerung bestimmte Backbaus Hofraithe auf dem dortigen Gemeindebaus mit dem Anfügen zur öffentlichen Versseigerung, daß im Fall die angenommene Taxations⸗-Samme ncht erreicht werden sollte, sogleich eine Verpachtung detselben auf sechs Jahre vorgenom- men werden soll Nieder Eschbach den 17. Juli 1869. Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder Eschbach A et

Waizen- und Gerste-Versteigerung N auf dem Halm. 2149 Montag den 26 Juli d. J., Vormittags 10 Ubr, soden im biesigen Rathbause auf freiwelligen Antrag des Bürgers und Oeconemen Peter Lebeau dahier 12½ Morgen Watzen und 3 Morgen Gerste auf dem Halm in Friedberger Gemarkung öffentlich weifidietend versteigert werden.

Die flädtischen Flurschützen werden etwa gewünscht werdende Auskunft ertbeilen.

Friedberg den 21. Juli 1869.

Großhberzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar.

Stischen Weißerübsamen, 2082 lange grünköpfige, empfiehlt Samenhandlung Leineweber.

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pr. 100 Stück 36 kr. bis zu 2 fl. 48 ke, bet. 8 Bindernagel& Schimpf.