Ausgabe 
22.4.1869
 
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Schlitischuhläufer 36 Fuß. Englisches Reitpferd 41 Fuß. Stürme 50 Fuß. Luftballon 50 Fuß. Kräftig geworfene Steine 50 Fuß. Windhund 70 Fuß. Adler 95 Fuß. Der Orkan 126 Nuß. Eine Taube 411 Fuß. Der Schall bei 0e R. 1012 Fuß. Büchsenkugel 1599 Fuß. 25 pfündige Kanonenkugel 2299 Fuß. Ein Punkt der Oberfläche am Aequator 2351 Fuß. Der Mittelpunkt der Erde um die Sonne 4 Meilen. Das Sonnenlicht 41,000 Fuß.

Der Krieg von 1866 und die Seuchenstatistik.

Unter diesem Titel bringt dieA. A. Zig. einen Aufsatz, der in der schlagendsten Weise den Beweis liefert, daß die blutigen Schlachten eines Krieges noch die geringsten Opfer sind, welche ein Krieg überhaupt fordert. DenMittheilungen aus dem Gebiete der Statistik, herausgegeben von der k. k. statistischen Centralcommission entnimmt sie eine Reihe von Ziffern über die Opfer, welche die Epidemien im Jahr 1866 in den deutschen und flavischen Provinzen Oesterreichs gefordert

haben und führt den entsetzlichen Nachweis, daß

die Seuchen, welche das furchtbare Gefolge der Heereszüge bilden, die meisten Opfer fordern. Während im Jahre 1865 nur 422 Personen an der Cholera starben, und 10,283 an der Epidemie und der Cholera zusammengestorben sind, forderte das Kriegsjahr 1866 die furchtbare Zahl von 196,711 Opfern, von denen 165,292 der Cholera erlegen sind. Aus den einzelnen Ziffern geht aber ferner hervor, daß gerade die Provinzen, in welchem die Heereszüge sich anhäuften,(Oester reich unter der Enns, Böhmen, Mähren, Galizien und die Bukowina) auch am schwersten durch die Seuchen und besonders durch die Cholera be troffen werden. Und nicht dort, wo die feind lichen Armeen unmittelbar auf einander stoßen, sind die epidemischen Krankheiten am stärksten auf getreten, sondern in den Kreisen, durch welche der Vor⸗ und Rückmarsch stattfand, woselbst die Heeresmassen am längsten weilten In Ungarn sind 1866 an der Cholera allein 69,628 Per sonen gestorben, in der österreichisch-ungarischen Monarchie sind also allein der Cholera 235,000

Menschen erlegen. Eine Viertelmillion ist in Oesterreich den Kriegsseuchen überhaupt zum Opfer gefallen in einem Jahre, welches mit wenigen Ausnahmen günstigen Nahrungszustand durch Ernten halte. Die Zahl der Erkrankten war mindestens doppelt so groß, als die der Gestor⸗ benen. Der beherzigenswerthe Aussatz schließt mit folgenden Worten:Welche Summen von Leiden, von zerstörtem individuellem und von Familien- glück, von Verlust an Arbeitskraft und Erziehungs- werth umschließen diese Ziffern! Der Kirche, die das Ohr der Mächtigen der Erde hat, empfehlen wir dieses Material zur Geltendmachung in allen Hofkirchen Europas. Die Nationalöconomie wird, wenn sie nach dem Vorgang eines Thünen, Engel, Wittstein und Anderer, den Werth der hier ver nichteten Menschenkraft berechnen will, eine enorme Summe zu verzeichnen haben, die nicht in dem großen Buch der Staatsschuld erscheint, aber auf dem Verlustconto zahlloser Familien zu der mark verzehrenden Kriegs- und Soldatenschuld der Völker hinzukommt.

iet ar ladung. 854 Ueder das Vermögen des Heinrich Kirchner von Ober⸗Rosbach ist förmlicher Concure erkannt worden. Alle bekannten und unbekannten Gläubiger desselben werden aufgefordert Mittwoch den 30. Jun tl. J., Vormittags 9 Uhr, 5 vor dem unterzeichneten Gerichte, bei Vermeidung still⸗ schweigend erfolgenden Ausschlusses, ihre Forverungen und Ansprüche anzumelden und zu begründen, auch etwaige Vorzugsrechte geltend zu machen. In dem Termine wird gleichzeitig Arrangementsversuch und die Wahl eines Massecurators resp. Gläubtgerausschusses stattfinden, und die nicht erscheinenden oder durch einen Bevollmächtigten nicht vertretenen Gläubiger werden, als den Beschlüssen der Mehrheit der anwesenden Gläubiger beitretend, angesehen. Friedberg am 12. März 1869. Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Steinberger, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor. Hofraithe⸗Versteigerung. 1206 Freitag den 23. April d. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiefigem Rathhause die den Christtan Müller's Eheleuten zuftehende Hofraithe am Usathor, Flur II. Nr. 261, 28¾0 Klafter enthaltend, öffentlich meistbietend versteigert werden, unter dem Anfügen, daß bet ent sprechendem Gebot die Genehmigung alsbald ertheilt werden soll. Friedberg den 16. April 1869. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fo une a r.

Wesldeulscher Eisenbahn-Verband. 8

1244 Für die directe Personen⸗ Beförderung zwischen Stationen der Main⸗Weser⸗Bahn cinerseits und Stationen der Main⸗Neckar⸗Bahn, sowie Offen- bach und Mannheim anderersetts tritt vom 1. Juni d. J. an ein anderweiter Tarif der Fahrpreise und Gepäcktaxen in Kraft, welcher bei den betreffenden Expe ditionen der Main Weser⸗Bahn einzusehen und zu er halten il.

Bemerkt wird, daß auf jedes Fahrbillet ein Freigepäck von 50 Pfund gewährt wird.

Cassel am 17. April 1869.

Königliche Direct'on der Main Weser-Bahn.

Mord-Westdeutscher Eisenbahn-Verband.

1245 Für die directe Personen⸗ Beförderung zwischen Stationen der Main⸗Weser⸗Bahn einerseits und Stationen der Taunusbahn und der Hessischen Ludwigsbahn andererselte tritt vom 1. Juni d. J. an ein neuer Tarif der Fahrpreise und Gepäcktaxen in Kraft, welcher bei den betreffenden Expeditionen der WMain⸗Weser⸗Bahn einzusehen und zu erhalten ist.

Bemerkt wird, daß auf jedes Fahrbillet ein Frei⸗ gepäck von 50 Pfund gewährt wird.

Cassel am 17. April 1869.

Königliche Direction der Maln-Weser⸗Bahn

Arbeits ⸗Versteigerung. 1233 Samfiag den 24. April, Vormittags 11 Uhr, soll auf dem Gemeindehaus zu Fauerbach v. d. H. für 475 fl. Chaussirarbett öffentlich an den Wenigst⸗ nehmenden in Accord gegeben werden.

Gambach den 17. April 1869. Schneider, Bezirks-Bauaufseher.

Eine Haushälterin 1111 wird für einen kleinen Haushalt einer größeren

Stadt gesucht. Eine Bewerberin pom Lande erhält den Vorzug. Offerten werden durch die Exp. d. Bl. erbeten.

VHöchst empfehlenswerthes Andachtsbuch]!

3038 Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart

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Alles mit Gott!

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Zugleich besteht der bisherige, überaus billige Preis fort.

Bekanntmachung.

1234 Die im Ober ⸗Rosbacher Gemeindewald, District alter Heegwald und Unterberg, am 3. Marz d. J. abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt. Der Abfuhrtermin ist bis zum 28. Mat d. J. an den Tagen Montags, Mittwochs und Freltags sestgesetzt. Der erste Fahrtag ist Montag den 26. d. M. und können die Abfuhrscheine gegen Bürgscheine bei dem Gemeinde Rechner dahier in Empfang genommen werden. Ober⸗Rosbach den 19. April 1869. Großberzogliche Bürgermeisterel Ober-Rosbach Blecher.

Bekanntmachung.

1235 Freitag den 23. April d. J., Vormittags 8 ½ Uhr, sollen im Rodheimer Gemeindewald, in den Diftrteten Vorder⸗ und Oberwald, folgende Holzsortimente öffent; lich meistbletend versteigert werden:

34 Stecken Buchen⸗Scheitholz,

FTC 1 65 Buchen⸗Prügelholz, 66 5 Nadel⸗ 17 17½ Buchen ⸗Stockholz, 66% Nadel⸗* 835 Stuck Buchen⸗Wellen, 7300 Nadel-

191 Nadel-Stämme von bis Durchm. und 15 bis 507 Länge,

153 Nadel⸗Stangen von 15 bis 40 Länge,

Die Zusammenkunft ist im Vorderwald auf der Wald- bahn präcis 8 Uhr. f

Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungs⸗ frist bis 1. September d. J. gestattet.

Rodheam den 17. April 1869.

Großperzogliche Bürgermeisterei Rodheim Jacobi.

Bekanntmachung.

1238 Die am 12. und 13. April in dem Gemeinde⸗ wald zu Nieder- Florstadt abgehaltene Holz- versteigtrung ist, mit Inbegriff des Pfarrholzes geneh migt und der erste Fahrtag auf Freitag den 23. d. M. anberaumt.* Nleder⸗zlorstadt am 19. April 1869. Großherzogliche Bürgermeisterel Nieder-Florstadt Wagner.

1239 Ein reines englisches Mutter⸗

Ferkel, ein 1 jähriges Faselschwein

und mehrere Wagen Dickmurz verkauft Georg Philippi.

Garten-Verpachtung.

1247 Nächsten Montag den 26. d. M., Vormittags 11 Uhr, soll an Ort und Stelle der Garten beim israel. Schulhaus öffentlich meiftbietend verpachtet werden. Der israelitische Vorfland für denselben Maper Hirsch, I. Vorsteher.

Versteigerung von Planirarbeit. 1248 Dienstag den 27. d. M., Vormittags 11 Uhr, soll auf biesigem Rathbaus die wegen Herstellung eines Hoblwegs zu 800 fl. veranschlagte Plantrarbeit öffentlich wenigstnehmend versteigert werden. Wohnbach den 20. April 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Wohnbach Philippi.

Reine Wicken,

1243 in größeren und kleineren 28. verkauft billigst H. Strauß.

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