Ausgabe 
15.6.1869
 
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am üffucle aldig Au- dung eib det Kindel,

sunden. Mehrere der genialsten Erfindungen: det Jaquard⸗

Nebstuhl, die selbstwirkende Numerirmaschine, mehrere nichtige Verbesserungen in der Buchdruckerei u. s. w. urdanken ihm ihre Entstehung. Den Lohn ernteten andere. In früheren Jahren war Pfnorr auch Meister h der Xysographie und batte sich auch um deßhalb aus- zärts einen bedeutenden Namen erworben. Viele gemein⸗ tätzige Unternehmungen wurden durch ihn ins Leben gruen, und die Erinnerung Pfnorr's wird stets in Ehren gehalten werden.

Darmstadt. Bei einem kürzlich auf Säbel voll⸗ ogenen Duell zweier Officiere des 3. Inf.⸗Regiments soll 2 eine Duellant eine bedeutende Kopfverletzung davon⸗ getragen haben.

Vom Rhein. Ueber den schon berichteten Mord im Stalionsgebaͤude zu Horch heim enthält die Rhein ⸗Ztg. sachfolgende Einzelnheiten: Während die Familie Igel wöhnlich erst um 8 Uhr früh im Hause sichtbar ward, eng an dem verhängnißvollen Morgen Lieutenant Igel nit seinem jüngeren Bruder bereits gegen 6 Uhr in dem e dem Hause gelegenen Garten spazieren, ersterer in niform, den Degen an der Seite, letzterer nit einem 3g. Todtschläger versehen. Nach Verlauf einer Viertel

stunde begaben sich Beide in das Haus zurück, in welches bald darauf auch der im Garten beschäftigt gewesene Bahnmeister Weichel eintrat, um sich anzukleiden. Einige Minuten darauf vernahm dieser vom Innern des Hauses her Hülserufe und fand, als er vor die Zimmerthüre des Schwangen gekommen war, daselbst den Bruder des Lieutenants Igel, den Todtschläger in der Hand, postirt. Derselbe brach, nach einem vergeblichen Versuche des ersteren, die Thür zu öffnen, in lautes Hohngelächter aus, denn die Thüre war von innen verriegelt. Weichel lief nun sofort in den Garten und sah durch das offen stehende Fenster des Schwangen'schen Zimmers, wie Schwangen und Lieutenant Igel sich rangen, wobei ersterer fortwährend um Hülfe rief, letzterer hoch den Degen schwang. Nun begann auch Weichel am Hülfe zu rufen, worauf ein Einwohner aus Horchheim, Namens Nonninger, welcher des Weges kam, herbeieilte und an das besagte Fenster trat, wo er Schwangen am Boden liegen, den Lieutenant Igel aber den Degen nach dessen Brust zücken sah. Während er vom Fenster aus mittelst eines Knüppels die noch immer Ringenden zu trennen suchte, erschien der Bruder des Lieutenants und drohte, indem er dem Nonninger einen derben Hieb auf die Hand versetzte, mit welcher er sich an der ziemlich hoch gelegenen Fensterbrüstung fest

hielt, Jeden todtzuschlagen, ber es wage, in's Zimmer

einzusteigen. Bahnmeister Weichel brachte nun seine Frau, welche gleichfalls herbeigelaufen war, in's Haus zurück, und als darauf Nonninger die im Hause befindliche Wittwe Igel aufforderte, ihren Sohn von Tödtung des Schwangen abzuhalten, rief sie ihm zu:Kümmern Sie sich nicht da⸗ rum, es geschieht dem Frechhänschen recht! Bald darauf ward es still am Orte des Kampfes. Lieutenant Igel sprang zum Feuster hinaus mit blutigem Degen in den Garten, von wo er gleich seinem Bruber in's Haus eilte. Wittwe Igel, welche an der Hausthüre gestanden, schloß diese sofort. Als Bahnmeister Weichel bald nachher durch's Fenster in das Schwangen'sche Zimmer stieg, fand er dort den Leichnam des Unglücklichen, und unter der Leiche die Mütze des Lieutenants Igel liegen. Zur Characteristik des Vorfalles bemerken wir noch, daß die Diensimagd der Familie Igel einige Tage vorher im Orte Horchheim sich geäußert hatte:Wenn der Herr Lieutenant in unser Haus kommt, so gibt's ein Unglück. Aus Koblenz wird noch gemeldet, daß Primierlieutenant Igel aus dem Offi⸗ ziersstande ausgestoßen und dem Kreisgerichte zu Neuwied zur Aburtheilung übergeben werden soll. Die Leiche des Ermordeten wurde feierlich unter zahlreicher Theilnahme zur Erde bestattet

Mobiliar-Versteigerung. 784 Donnerstag den 17. Juni, Vormittaas 9 Uhr infangend, sollen in der Bebausung der Michael Zrödel's Erben dabier verschiedene Mobtlien, als: Commode, Tische, Stüble, Schränke, Sopbas, Bett⸗ ellen, Glas und Porzellan, Küchengeräthschaften, Bett- seug, Kleider, Weißzeug, Gold und Silber, sowie pnstige Haushaltungsgegenstände öffentlich meistbletend egen Baarzahlung verfsteigert werden.

Friedberg den 10. Juni 1869. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg F o uc a x.

Gras Ve x st e ing rng. 787 Dtienstag den 15. Juni l. J., Vormittags 11 Ubr vird in biesigem Rathhause dle diesjährige Graserndte on der flädtischen Sauerweide, Lachenwiesen und dem Schützenweg öffentlich meistbtetend verßeigert. Fjiedberg den 10. Juni 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Fou ea x.

Holz ⸗Versteigerung.

786 Dienstag den 15. Juni l. J., Nachmittags 4 Uhr,

oll im Hofe des Realschulgebäudes eine große Partie

Zau⸗ und sonstiges Brennbolz in passenden Abthetlungen

ffentlich meistbietend versteigert werden.

Friedberg den 10. Junk 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg

Zope a r.

35 V gi* Holz⸗Versteigerung. 771 Donnerstag den 17. Juni l. J., kommen n den Freiherrlich v. Franckenstein'schen Wal⸗ zungen in der Gemarkung Ockstadt bel Friedberg zachstehende Eichen⸗Schälholzsortimente zur öffent⸗ (chen Versteigerung:

I. District Klentzeschlag.

Stecken Eschen⸗Schälprügelholz,

Sellen Eichen⸗Schälreisholz I. Classe(reine Schälprügel),

157 9135

13655 Wellen Eichen Schälreisholz II. Cl., 6209 15* III. CI.(Backwellen), 69 Stück geschälte Eichen⸗ Stangen von

Durchmesser und 10 Länge.

II. District Mörler Unter.

151 Stück geschälte Eichen- Stämme und Stangen von 3 10½ mittlerem Durchmesser und 10 307 Länge= 813 Cubikfuß.

Mit der Versteigerung wird Vormittags 9 Uhr im Distriet Klentzeschlag, zunächs dem Viehtrieb, der Anfang gemacht und Nachmittags 2 Uhr in dem District Mörler Unter, zunächst den Schießmauern, fortgefahren.

Ockstadt am 10. Juni 1869.

Der Fretherrlich v. Franckenftein'sche Oberförster Wilbrand.

Dir o diefer ung, 1804 Da die am 7. d M. abgehaltene Soumifflon über die Lieserung des Brodes pro III. Quartal d. J.

vie höchße Genehmigung nicht erhalten hat, so wird zu. Lieferung Samssag den 19. d. M., Vormittags 1 Uhr, nochmals auf dem Soumisfionswege vergeben.

Friedberg den 14. Jun 1869. Großberzogliches Commando des 1. Jögerbatatllons Ann ssch ü tz, Major.

Mühle⸗Versteigerung.

1795 Die den Erken des Emil Sundheim dahier

Bekanntmachung. 1811 Donnerstag den 17. d. M., des Vormittags um 11 Uhr, wird in hiefsigem Rathhause das für die hiesige Armenanftalt pro 2. Halbjahr 1869 erforderliche Cristallöl, Seife, Kaffee, gerollte Gerste, Griesmehl, Reis, Hirsen, Ochsenfleisch, Schweinefleisch, Nierenfett, Schwelneschmalz und Brod auf dem Submissionswege vergeben. Sodaun wird in demselben Termin die Anlieferung des für die Schuhmacherei der Armenanstalt pro 2. Halbjahr 1869 erforderlichen Sohl-Rind- und Kalbleders, Hanfgarn Bestechgarn, Holznägel, Absatznägel, Sohlennägel, Pech und Wachs ebenfalls auf dem Submissionswege vergeben. Die Bedingungen können bei Verwalter Gatzert in der Armenanstalt eingesepen werden.

Friedberg den 14. Juni 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Foucar.

Bekannt ma ch ang: 1806 Der Vicinalweg von Fauer bach v. d. H. nach Langenhaln wird gegenwärtig chauffirt und kann von Butzbach nach Usingen mit Fuhrwerk nicht befahcen werden. Die Großherzoglichen Bürgermeister der Um⸗ gegend werden hiermit ersucht, dieses in ihren Gemeinden dekannt machen zu lassen. Zauerbach v. d. H. den 12. Juni 1869. Gioßherzogliche Bürgermeisteren Fauerbach eps

Heugras-Versteigerung. 1808 Donnerstag den 17. d. M. von Vormittags 10 Uhr an, soll das Gemeindeheugras dabier auf Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden.

Bönstadt den 12. Juni 1869.

Großherzogliche Bürgermeisterei Bönstadt Geibel.

Heugras ⸗Versteigerung. 1807 Mittwoch den 16. d. M., Mittags 12 Uhr, soll das der Gemeinde gehörige Heugras in der Beunbach im Gemeindehaus dahier öffentlich versteigert werden.

Ober⸗Wöllstadt den 12. Juni 1869.

Großherzogliche Bürgermeifferei Ober⸗Wöͤllstadt

Feuerbach.

Arbeits-Versteigerung. 1794 Mittwoch den 16. Junt, Vormittags 9 Ühr, soll für 300 fl. Graben⸗ und Plantrarbeit auf dem Gemeinde⸗ hause zu Oppershofen in Accord gegeben werden. Gambach am 11. Juni 1869. Schneider, Bezirks Bauaufseher.

1900 Gulden

1792 sucht die Gemeinde Bruchenbrücken gegen

% Zinsen im Ganzen auch in einzelen Beträgen

aufzunehmen. Anmeldungen zu diesem Anlehen find

binnen 8 Tagen bei dem Unterzeichneten schriftlich zu

machen.

Bruchenbrücken den 10. Jund 1869. Großherzogliche eee Bruchenbrücken e

Heugras-Versteigerung, 1809 Otenftag den 15. Junt, Nachmittags 3 Uhr anfangend, soll das der Gemeinde Nieder-Rosbach sowie der Pfarrer baselbst zustehende Heugras, elrea 11 Morgen, auf hiesiger Rathsstube meistbietend ver steigert werden. Nieder Rosbach am 10. Junt 1869. Groß herzogliche etre e r Nieder⸗Ros bach

gehörige Badenburger Mühle, 704 ◻J0Klftr., soll Donner⸗ 0

ag den 1. Juli d. J., Nachmittags 5 Uhr, auf hiesigem

Ortsgerichts⸗Büreau verstelgert werden. Die Mühle steht an der Lahn bat 3 Mahl- und 1

Schlaggang, sowie Oeconomie⸗Gebäude in gutem Zu

flande und starle Wasserkraft. Wleseck den 2. Juni 1869. g d Großherzogliches Ortsgericht Wieseck

1

ang.

Heugras ⸗Versteigerung. 1799 Mittwoch den 16. d. M., Vormittags 11 Ubr, soll das dies ährige Heugras hiesiger Gemeinde öffent lich versteigert werden.

Ober⸗ßlorstadt am 12, Junk 1869.

Großherzogliche Bürgermelsterei Ober-Florstadt Schmidt.

Heugras- Versteigerung. 1793 Freitag den 18. Junk, Vormittags 10 Uhr, soll das Gemeinde-Heugras dahier in Abthellungen an Ort und Stelle meistbietend verkauft werden.

Bruchenbrücken den 11. Juni 1869.

Großherzogliche n Bruchenbrücken Bee ft.

Glacé-Handschuhe, Kr dg Spreu

sol verkaufen Trapp& Münch.

CTransparent-Glycerinseise

1447 zu allen Preisen Wilh. Sturmfels.

1810 Alle Sorten Pflanzen und Sellerie verkauft Konrad Herold.

1801

Epileptische Krämpfe ese 1343 beilt der Specialarzt für Epilepsie Dr. O. K i-

lisch in Berlin, jetzt Mittelstrasse Nr. 6. Auswärtige brieflich. Schon über Hundert geheilt.

..ß

1724 Ueber die nicht im Coursblatt täglich verzeichneten Papiere ertheilt bestmöglichst Auskunft Leopold Arnstein.

Ein braver Junge, 1725 welcher die Schuhmacherei erlernen will, wird

gesucht von h. Bausch, Friedberg. Schuhmachermeister.

Brodpreise vom 16. bis 30. Juni. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: 2] Waizen, ½ Korn. J Korn, ½ Waizen.

Erste Sorte 4 8 14 kr. Zweite Sorte 48 12 kr. 1 4** 1 7* 4 ** 1* 7 8* 3*

Loth Milchwaaren 1 kr. 3 Loth Wasserwaaren 1 kr.

Für Nauheim: Kasseler Brod 4 8 16 kr.

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** 1* 5*

Erste Sorte 4 0 14 kr. Zweite Sorte 48 12 kr. *** f. 7*** 0* * 1**** 3 5

Für Butzbach: Erste Sorte 4 8 14 kx.] Zweite Sorte 9 15 kr. . 7** 2** !

Fleisch ꝛc Preise vom 16. 30. Juni. Für Friedberg unverändert. Ausnahmspreis: Bei K. Söllner Kalbs-Keil und

Carre 14 kr., Hammels⸗Keil und Carre 18 kr.

Für Nauheim und Butzbach

unverändert.