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rs. aus der Brusttasche seines Rockes ziehen wollte. Der 8 ist ein Engländer, und es ist zu vermuthen, daß er mit den übrigen englischen Taschendieben in Ver⸗ bindung steht, welche küczlich das Wiesbadener Kurhaus so unsicher gemacht haben und wovon ein Theil dortselbst und ein Theil auch auf dem Offenbacher Schützenfeste er— griffen worden ist.
Frankfurt. Am 8. d. tagte in der hiesigen Stadt der Vorstand des deutschen Schützenbundes mit dem Prä— sidenten, Hrn. Dr. E. Kopp aus Wien. Aus den Ver⸗ handlungen beben wir besonders hervor, was die Abbal⸗ tung des nächsten deutschen Schützenfestes betrifft. In Folge von Privatnachrichten aus Leipzig stehen dort der Abhaltung des Festes unüberwindliche Hindernisse entgegen. Der Vorstand sah sich deshalb genöthigt, den in Wien über das nächste Fest gefaßten Beschluß wieder aufzuheben. Da keine weitere Anmeldung vorlag, so beschloß man, sich mit verschiedenen Städten in Verbindung zu setzen und wurden genannt: München, Stuttgart, Augsburg und Hamburg. Außerdem wurde eine Resolution an die liberale Presse beschlossen, worin dieselbe aufgefordert wird, die Bestrebungen des deutschen Schützenbundes zu unterstützen. Die Mitglieder des Schützendundvorstandes aus Wien verbrachten den Rest des Tages bis zur Abfahrt nach dem Schweizer Schützenfest in den Kreisen der biesigen Schützen. Eine große Anzahl derselben gab ihnen das Geleile bis zur Eisenbahn, hier brachte Herr Vincenz Hefele, kurz vor der Abfahrt vom Waggon aus, indem er für die freund— liche Aufnahme, welche die Wiener hier gefunden, dankte, sein Hoch aus auf die immer freie Stadt Frankfurt.
Offenbach. Die Geschichte mit dem Scheintodten list nach der„Hess. Ldszig.“ erfunden. Der Arbeiter starb in Folge eines Blutschlagflusses und zeigte schon an dem⸗ selben Tage Todtenflecken am Rücken. Ein zweiter Arzt (gab nach geschehener Besichtihung die Weisung, daß der Todte wegen rasch eingetretener Verwesung folgenden Tages beerdigt werden könne, was denn auch nach Ver- lauf von 37 Stunden gescheben ist
Darmstadt. Ueber das Resultat, der für unsere
(hiesigen Industriellen so ehrenvoll verlaufenen Maschinen⸗
Ausstellung erfährt man folgendes Nähere. Von den auff dem Platze befindlichen Gegenständen wurden für N 105,000 fl. abgesetzt und weitere Verkäufe, auf Grund der zausgestellten Objecte, im Betrag von circa 100,000 fl. tabgeschlossen. Glänzende Geschäfte wurden insbesondere von den Firmen Blumenthal, W. Venuleth, J. Lutz, Kleyer und Beck, Fr. Heißner, Ph. Jung, Nau, der Ma⸗ schinen Fabrik und Eisengießerei ꝛc. sämmilich von Darm⸗ sstadt, sowie von A. Hartmann zu Groß-Bieberau, C. Häußer zu Fauerbach b. Fr. und vielen Anderen ge- macht. Neben diesen Nesultaten werde aber auch eine ktreffliche Anregung gegeben, den Vortheilen der Maschinen⸗
benutzung immer mehr Eingang zu verschaffen und das Vertrauen in die Leistungen der Mechanik zu befestigen und nutzbar zu machen. In welchem Maße das Publikum der Ausstellung sein Juteresse zuwendete, beweist, daß dieselbe von 27,000 Personen besucht war, von welchen 12000 Eintrittskarten gelöst hatten.
Mainz. Die Dauer der hiesigen Industrie-Ausstellung ist vom 14. August dis 25. September bestimmt. Die Vorkehrungen zu derselben sind durch eigene Wasserleitung vervollständigt worden. Die Regierung hat eine Ver⸗ loosung genehmigt, deren erster Preis aus einer vollstän— digen comfortablen Salon-Einrichtung in reichstem Ge— schmacke bestehen wird. Es werden 25,000 Loose zu je fl ausgegeben.
Mainz. Eine eigene und gewiß auch seltene Sub— mission, nämlich die der östlichen Kuppel des Doms ist hier ausgeschrieben. Da der ganze Ostchor der Cathedrale abgetragen und neu aufgebaut werden soll, wird sie ver— äußert werden. Sie ist in den Jahren 1828 bis 1830 nach den Plänen des Oberbauraths Möller in ausgezeich— neter Construktion als gothische Spitzkuppel in geschmie— detem Eisen errichtet und mit Zink gedeckt. Sie hat eine Spannweite von 13⅝ Meter und ist 14½ Meter hoch. Das Eisenwerk besteht aus 66 Sparren, 25 Horizontal ringen und mehreren Spiralbändern. Gegen 5000 Schrauben halten das Ganze, welches 42,000 Pfd. wiegt, wovon 14,000 Pfd. auf die Zinkbedachung und 28000 Pfd. auf das Eisenwerk kommen. Als Construktion machte sie s. Z. bei den Fachleuten Aufsehen.
Kostheim. Die hiesige Schule wurde geschlossen; 96 Kinder sind an den Masern erkrankt, davon allein 63 aus ber kleinen Knabenschule.
„„In Ofen ist ein Unicum von einem Tischler— sabrikate ausgestellt, das mit vollem Rechte den ihm bei— gefügten Namen„Diebsfänger“ verdient. Der Apparat ist ein 3 Fuß 6 Zoll langer, zierlich gearbeiteter Schreib— tisch mit Aufsatz, der zwar nur von Holz ist, aber trotz seines leichten Aussehens vier Centner wiegt. In der Mitte des Aussatzes ist eine an 6 Zoll tiefe, runde Oeff⸗ nung von beiläufig 6 Zoll im Durchmesser, in welcher als Lockspeise für die Diebe ein Schlüssel steckt. Wehe aber dem Gauner, der den Schlüssel anfaßt. Denn im selben Momente wird die Hand beim Gelenke durch zwei vorspyringende Metallplatlen erfaßt und festgehalten und gleichzeitig lösen sich auch zwei Alarmschüsse los. Im Ganzen hat der Tisch 7 Läden und 3 Thüren, bei deren gewaltsamer Oeffnung sich in jeder Lade ein Alarmschuß in der Richtung nach vorn zu entladet. Am unteren Theil ist ein Tritt angebracht, welcher jedoch den Fuß gleich einer Zange faßt und festhält, wenn man die Be— handlung der Vorrichtung nicht kennt. Der Tisch wird
an den Fußboden angeschraubt, und wenn es Jemand versuchen wollte, den Tisch gewalisam wegzuschieben, gehen leichen vier Schüsse los. Die Läden und Thüren kann ber Eigenthümer mit einem leisen Druck auf die am oberen Theile besindliche Claviatur öffnen, da keine der Laben mit einem Schlosse versehen ist. Um jedoch die Claviatur in Thätigkeit zu setzen, ist wieder ein Druck auf eine nur dem Eigenthümer des Tisches bekannte Feder erforderlich.
„ Gegen Rosten des Eisens und Stahles (Messer, Gabeln ꝛc.). Man läßt weißes Wachs in Ter⸗ pentinöl(von beiden gleichviel an Gewicht etwa 2 Loth Wachs und 2 Loth Terpentinöl) erwärmen. Mit bieser Salbe bestreicht man die zu schützenden Dinge in unend⸗ lich dünner Schicht und gibt ihnen durch Hin⸗ und 1 mit einem trocknen Leinwandläppchen eine Art Politur.
Vergnügungsreise nach der Schweiz.
Die„Didaskalia“ schreibt: Wenn bisher das unbe⸗ stimmte Welter die Reiselust zurückhielt, so ist sie jetzt plötzlich mit den herrlichen Tagen, die endlich ins Land gezogen sind und die auch Bestand versprechen, aufs Neue erwacht. Alle Welt rüstet sich zum Ausfliegen und nur über das Ziel können sich Viele noch nicht einigen. Die Concurrenz tritt auch hier, in ihre Rechte, die verführe⸗ rischsten Reclamen treten von allen Seiten an den Reise— lustigen heran. Aber über allen diesen wirklichen oder aufgeputzlen Naturschönheiten thront in Alles überstrahlen⸗ dem Glanze als lohnendstes Reiseziel das Ideal aller Touxisten, zu dem sie stels wieder zurückkehren, wie man zu der ersten Liebe zurückkehrt: die Schweiz! Früher war sie der größeren mite der Reise verknüpften Kosten wegen nicht Jedermann zugänglich. Die hessische Ludwigs⸗ bahn im Verein mit der, schweizerischen Centralbahn hat diesem Mißstand abgeholfen, die Schweiz ist jetzt— man darf wohl sagen— für das Massen-Reisepublikum aufge⸗ schlossen. Zu dem fabelhaft billigen Preis von 4 fl. 54 kr. dritter und 7 fl. 42 kr. zweiter Classe gibt die hessische Ludwigsbahn Billette zur Hin- und Herfahrt(über Weißen⸗ burg, 15 Tage gültig) nach Basel aus, an die sich in Basel Rundreisebillette mit 12tägiger Gülfigkeitsdauer nach dem Berner Oberland und dem Vierwaldstättersee zu 8 Fres. 15 Centimes dritter Classe und 12 Fres. 5 Centimes zweiter Classe auschließen. Für noch nicht ganz 9 fl., resp. für 13 fl. 18 kr. also kann man die schönsten Punkte der Schweiz besuchen! In der That ein Triumph der modernen Verkehrsleichtigkeit! Indem wir der hessischen Ludwigsbahn für diese Popularisirung eines der schönsten Fleckchen Erde den verdienten Dank des Publikums votiren, hoffen wir nur, daß basselbe diese treffliche Gelegenheit recht zahlreich benutzen möge!
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2037 Die Lieferung des für das Bezirksgefängniß zu Friedberg auf ein Jahr erforderlichen Brennholzes soll Freitag den 16. Juli l. J., Vormittags 11 Uhr,
im Landgerichtslocal an den Wenigstnehmenden ver—
steigert werden. Friedberg am 8. Juli 1869. Großberzogliches Landgericht Friedberg Renu tz Pferde ⸗Verstergerung. 2076 Freitag den 16. d. M., Vormittags ½11 Uhr, oll in der Reitercaserne zu Butzbach ein zum Reiter⸗ wienst unbrauchbar gewordenes Reitpferd gegen Baar— gahlung öffentlich versteigert werden. Butzbach den 11. Jult 1869. „lp t e fn, Rittmeister und Schwadrons⸗Chef.
„„ 2075 Philipp Streb II. von Rockenberg hat mit leinen Gläubigern sich arrangirt und wird dieses hier einzusehende Arrangement beftätigt und vollzogen werden, wenn nicht binnen 14 Tagen hiergegen Einwendungen vorgebracht werden, weshalb man hierzu Diejenigen uuffordert, welche etwa noch weitere Ansprüche glauden machen zu können. Butz bach den 1. Juli 1869. Großherzogliches Landgericht Butzbach, Dr. Gilmer, Fresenius, Landrich ter, Landgerichts Assessor.
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2029 Am 1. Juli 1869 begann ein neues halbjähriges Abonnement auf den in Dieburg bereits im 21. Jahrgange (auch ferner wöchentlich zweimal Mittwochs und Samstags) in großem Zeitungsformate erscheinenden
f 2s f „Starkenburger Provinzial-Anzeiger“ (Dieburger Kreisblatt).
Amiliche Bekanntmachungen Großherzoglichen Kreisamtes Dieburg, der Großherzoglichen Landgerichte und der sonstigen Großherzoglichen und Gemeindebehörden und Inserate jeder Art von Privaten, sowie eine kurzgefaßte Uebersicht der wichligsten Tagesbegebenheiten von Nah und Fern, landwirthschaftliche Mittheilungen und Belebrungen, kleine Original⸗Erzäblungen und Novellen und viele andere gemeinnützige, ernst- und scherzhafte Mannigfalligkeiten bilden auch für die Folge den Inhalt dieses vielgelesenen Blattes. 5
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