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Strauß.
Jamstag den 13. März.
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genen Schalttags 1864 1936 fl., folglich beträgt
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Oherhes
sischer Anzeiger.
Enthält die amilichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Fticdberger Inlelligenzblatt.
Ecscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samflag.
Auf den wöchentlich dreimal erscheinenden„Oberhessischen Anzeiger kaun man für das zweite Quartal l. J. bei allen Poststellen für
38 kr., mit Bestellgeld für 47 kr. abonniren. Expedition kostet das Blatt vierteljährlich 30 kr.„
Bei der Verlags⸗
Amtlicher Theil.
Betreffend: Den Ausbruch der Lungenseuche in Fechendeim. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermcistereien des Kreises. Erhaltener Muthelung zu Folge ist in Fechenheim die Lungenseuche unter dem Rindvieh ausgebrochen und def halb zur Verhütung der Weiterverbreitung dieser ansteckenden Krankheit von Gref herzoglichem Kreisamte Offenbach verordnet worden, daß dis auf Weiteres kein Rindvieh, das aus diesem Orte kommt oder denselben auch nur passirt hat, in den Kreis Offenbach eingefuhrt werden darf. Indem loir dieses zu Ihrer Kenntniß bringen, beauftragen wir Sie, mit Bezug auf den am 17. und 18. zu Offenbach abzubaltenden Viehmarkt die Viehhändler Ihrer Gemeinden darauf aufmerksam zu machen.
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Friedberg am 10. März 1869.
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Der Unterzeichnete bringt hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß die nachstehenden Landwirthe für die am 270. Tage nach der Geburt schwersten Bullenkäiber die beigesetzten Prämien erhalten haben:
9 Johs. Trammersbäuser II., Kirch⸗Göns, Kr. Friedberg, 2) Kart Voneiff, Exünverg, Kr. Gründerg,
3) Ludwig Jäkel I., Grünberg, Kr. Grünberg,
4) Johannes Eifert, Enzelrod, Kr. Lauterbach,
Gewicht. Praͤmie.
Gewicht. Prämie.
540 Pid. 35 fl.— kr.[ 5) Ludwig Horn. Trobe, Kreis Gießen, 430 Pfd. 27 fl. 30 kr. 457„ 29„ 30„ 6) Job. Weber I., Gövelnrod, Gründerg, Kr. Gründerg. 420„ 20„ 30„ 415„ 38„ 30„ 7) Konrad Jockel V., Grünberg, Kr. Grünberg, 400„ 25„30„ 40 N27„ 0
Dabei wird bemerkt, daß im Ganzen zur Präamürung in 1868 zwölf Bullenkalber angemeldet worden waren, von denen 8 Stuck zur Besichtigung und Wägung kamen; ein Stuck, und zwar das leichteste unter Letzteren, kennte eine Prämie nicht erhalten, da die Besich⸗
tigungscemmission sich ungünstig über Form sowohl als sonstige Eigenschas
Laubach den 3. März 1869.
Der Präsident des
ten ausgesprochen hatte.
landwirthschaftl. Vereins von Oberhessen 8
Otto, Graf zu Solms Laubach.
Ausstellung von Gartenbauerzeugnissen.
Der Unterzeichnete bringt biermit zut öffentuchen Keuntniß, daß in den Tagen vom 2. bis 12. internationale Ausstelung von Gactenbauerzeugnissen stattfiadet.
Beichen Nr. 16, zu richten. Laubach den 4. März 1869.
Der Präsident des
Otto,
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Anfragen und Aameldungen sind an
September d. J. zu Homburg elne Herrn Ur. Götze daselbst, Hode
landwirthschaftl. Vereins von Oberhessen Gtaf zu Solms Laubach.
Hessen. Darmstadt, 8. März. Zweite scamme. Von neuen Vorlagen erwähnen wir ine Petition der Brauertibesiger wegen Besteuerung des Biers, einen Gesetzemwurf über die bindende Kraft der Mobiliarverkußerungsverträge und An⸗ sräge verschiedener ober hessischer Abgeordneten wegen Erhöhung der Staatsbeiträge für die Gymnasten zu Büdingen und Gießen. Die Kammer tritt hierauf in die Berathung über den Vortrag des Jatendanturraihs Nicpoth vom Kriegsministerium, die desinitive Rechnungsablage der Militärverwal⸗ sung in der Finanzperiode 18631865 betr. Im ordentlichen Bud gel waren verwilligt 4,961,226 fl. 29½ kr., verausgabt wurden 5,115,232 fl. 4½ kr. wovon indeß abgeben: 1) zur Deckung öheier Natur alpreise 193,810 fl. 33⅜ kr., die Kosten des nicht im Budget aufgenem⸗
die Ausgabe gegenüber den Ver willigungen 4. 919,845 fl. 58 ½ kr. und verglichen mit der obigen Verwilligung von 4,961,226 fl. 29 ½ ke., weniger 4,740 fl. 31 kr. Im außerordentlichen Clat wurde rerw'lligt: 1) für größere Herstellung 10,418 fl. 9 fr., dagegen neu verausgabt 18.967 fl. 40 kr., mithin Minverausgabe 450 fl. 20 kr., 2) für Gaseinrichtung der Offenbacher Kaserne 20,895 fl., welcher Bedarf auch veraus⸗ gabt wurde. Der Berichterstatter, W. v. Löw, beantragt, sämmtliche Verausgabungen für gerecht. serligt zu erklären, mit Ausnahme der für das Commandement der Residenz im Betrag von
2. Kammer liefen abermals einige Vorste lungen
25.286 fl. 48½ kr., wovon 5897 fl. nicht für gerechtfertigt zu erklaren seien. Bei der Aostim⸗ mung wurde der Ausschußantrag mit allen gegen 7 Stimmen angenommen.
— 10, März. In der heutigen Sitzung der
bezüglich der Einführung der Presbpterial⸗ und Synodalverfassung ein. Die Berathung über den Hauptetat der Militärverwaltung in der Finanz- periode 1809/71 wird sodann eröffnet und bewegt sich die Discassion sast ausschließlich um die Ein⸗ führung der preußischen Gagen und Löhne, die schon im vorigen Sommer mit großer Maforität
von der Kammer abgelehnt wurde. v. Biegcleben, Dumont, Fink, Gagern und Vollhard sprechen gegen die Einführung der preußischen Ansätze, während die Regierungs Cemmissäre, Mintster⸗ Präsident v. Dalwigk, die Abgg. Goldmann, Zent⸗
graf, Hallwachs, Kraft, Wernher und Metz in“
der Militär Convention die Verpflichtung zur Einführung derselben erblicken. Mit Bezug auf eine Appellasson des Abg. Dumont an die Ehren⸗ haftigkeit des hessischen O fiziercorps verwahrt sich der Regierungscommissar Hauptmann von Hergeith scör dagegen, daß die Ehre des Ossizier⸗ corps mit der Gag e nfrage in Verbindung gebracht werde. Bei der hessischen Administratien habe die Regkerung nach hessiichen Grund sätzen besoldet, bei der jetzigen preußischen aber müsse sie nach preußischen verfahren. Ueber die Art der Ab- stimmung ergaben sich bedeutende Meinungever—⸗
schiedenheiten und wird dieselbe, da die Zeit schon zu weit vorgerückt ist, auf morgen vertagt. i
— 11. März. Die zweite Kammer fährt in Berathung des Militärbudgets fort, ohne in der Gagenfrage Beschluß zu fassen und bewilligt für das Kriegsministerium 27,373 fl. 45 kr., für das Kriegez ahlamt 4224 fl., für Militärintendantur 4875 fl., für Militä⸗geistlichkeit 148 1 fl., für das Generglauditoriat 1200 fl., für zwei Divistons⸗ Auditeure 2450 fl. und schließlich für den Divi⸗ siont commandeur und 3 Brigadegenerale 19,073 fl. Die Summe für einen Fommandanten der Residenz wird abgelehnt, für das Platztommando 1925 fl. bewilligt. Die meisten Bewilligungen steheu unter der Regierungsforderung.*
— Hauptmann von Herff vom 2. Infan⸗
terieregiment ist zum Flügelad jutanten des Groß⸗ herzogs ernannt worden. In der Unten sachungssache gegen Bahn⸗ wärter Peter Blöser wegen fahrlässiger Toͤdtung erfolgte die Urtheilsverkündigung vor dem Appell⸗ hofe. Hiernach wird Blöser von Strafe und Kesten, mit Ausnahme derjenigen seiner Verthei⸗ digung, sreigesprochen. Von den Assisen war derselbe bekanntlich zu 8 Wochen Gesänzniß und in die Kosten verurtheilt. g
— Nach der„Darmst. Zig.“ hat der vor Kurzem gewählte Abgeordnete der Stadt Alsfeld, Hofggichtstalh Schulz daghier, mit Rucksicht auf seine angegrissene Gesundheit, sein Mandat niedere
gelegt.
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