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Millionen Tonnen, Deutschland 17 Millionen Tonnen. Nord⸗Amerika 17 Millionen Tonnen, Frankreich 12 Millionen Tonnen. Auf Rußland, Schweden, Spanien, Belgien, Oesterreich, Australien fallen zusammen 26 Millionen Tonnen.
Ländliche Fortbildungsschulen.
Schon seit zwei Jahrzehnten ist man allent⸗ halben in Deutschland bemüht, dem Volke die Erkenntniß beizubringen, daß der Elementarunter⸗ richt, wenn anders er den rechten Nutzen für das spätere Leben haben soll, noch einige Jahre hin⸗ durch nach der Confirmation, zum mindesten an den langen Winterabenden, fortgesetzt werden muß, und zwar mit speziellem Hinweise auf den späteren Beruf, den die Betreffenden künstighin treiben werden, also auf dem Lande die Landwirthschaft. Wiewohl aber aller Orte Leute sind, die das Nützliche einer solchen Weiterbildung anerkennen und es auch nicht an Lehrern fehlt, die die Be— fähigung und auch den guten Willen haben, sich noch belehrend der erwachsenen Jugend anzunehmen, so ist doch die Zahl der ländlichen Fortbildungs— oder Winterabendschulen leider noch gar klein, weil noch zu groß die Zahl derer ist, die froh sind, ihre Kinder endlich der Schule entwachsen zu sehen, die froh sind, sie selbst im Winter zu Hause zu haben oder nichts dagegen haben, wenn sich die 14, bis 18jährige Jugend an den langen Winterabenden dem Nichtsthun widmet und in Folge desselben sich in gleichem Maße in den Roh- heiten vervollkommnet, wie früher die Schule den Keim guter Sitten pflegte. Es wird daher für viele Leser dieses Blattes erfreulich sein, zu ver nehmen, daß auch in unserem Großherzogthum die Gründung solcher Fortbildungsschulen auf dem Lande immermehr angestrebt wird. Es muß
aber auch für den Menschenfreund stets erfreu⸗ lich sein, Beispiele kennen zu lernen und sie in seiner Umgebung zur Anregung zu bringen, welche geeignet sind, auch Diejenigen für den Werth guter, ländlicher Fortbildungsschulen empfänglich zu machen, welche bislang keinen Gefallen daran fanden. Es sei mir deshalb erlaubt, als Für⸗ sprecher für die gute Sache folgendes Beispiel hier anzuführen. Die Gemeinde..(der Name thut nichts zur Sache) war von jeher die Gemeinde, welche weithin als diejenige galt, die die rohesten und ungebildetsten Bürger habe; so roh sein wie ein— r Bauer, war eine Redensart, die man sich gegen jeden Ungezogenen und Unwissenden erlaubte. Das Zutreffende dieser Redensart empfand auch der Lehrer, welchem im Jahre 1849 die dortige Schulstelle übertragen wurde. Die kleinen Neckereien, die ihm von seinen Collegen wegen seiner Stellung zu Theil wurden, reizten ihn, mit aller Macht daran zu gehen, in... einen an- deren, einen besseren Geist zu schaffen. Daß dieser nur durch gediegenen Unterricht in der Jugend begründet werden könne, war ihm klar. Daher verwendete er nicht blos den größten Fleiß auf seine Schule, sondern eröffnete auch gleich einen Fortbildungsunterricht für die aus der Schule bereits Entlassenen. War derselbe auch in den ersten paar Jahren immer nur nolhdürftig von Wenigen besucht, so ließ er sich doch nicht irre machen, das Unternehmen mit aller Gelassenheit, aber auch mit dem redlichsten Eifer weiter zu führen, wiewohl ihm auch nicht die geringste Ver— gütung zu Theil wurde. Erst als nach Ablauf einiger Jahre die Bauern merkten, daß die Bürschchen von 18, 19, 20 Jahren, welche fleißig die winterabendliche Fortbildungsschule besucht
hatten, durch Kenntnisse, wie durch bessere Sitlen sich höchst vortheilhaft vor den Andern auszeich⸗ neten, waren die Spötter nicht nur erstaunt, sie waren vielmehr die eifrigsten Anhänger, die treuesten Freunde, die rührigsten Fürsprecher ihres Lehrers und seiner Bestrebungen geworden. War man schon gegen das Jahr 1860 hin bezüglich der Gemeinde... zu anderen Ansichten gekommen, so gilt dieselbe heute als Mustergemeinde in weitem Kreise; die landwirthschaftlichen Fort⸗ schritte jeder Art finden dort am ersten Eingang, an die Stelle roher Sitten ist das eifrige Bestre⸗ ben getreten, durch Fleiß, Strebsamkeit, Mäßig⸗ keit und anständiges Verhalten sich den Beifall und die Auszeichnung zu erwerben, die Armuth ist der Wohlhabenheit gewichen, was Jeder auf den ersten Blick erkennen wird, wenn er den heutigen Zustand von... mit dem Zustand vor 20 Jahren vergleicht.— Wenn recht bald in diesem Blatte die Mittheilung gemacht werden könnte, daß das vorstehende Beispiel den beab— sichtigten Zweck erreicht habe, so würde dies nicht allein ehrend für die betreffenden Gemeinden, sondern auch in hohem Maße ehrend für die Lehrer sein, welche sich der guten Sache, gleich ihrem Collegen in... annehmen und das will Schreiber dieses von ganzem Herzen wünschen. U. Sch. B.
Verloosungen.
Neufchateler Loose. Ziehung am 1 Mai. Haupt⸗ treffer: Nr. 468 20.000 Fr., Nr. 26493 und 72046 je 500 Fr., Nr. 7630 16252 102597 und 109641 je 100 Fr., Nr. 213 30939 32574 52080 72727 78786 115825 118170 119189 und 122555 je 50 Fr., Nr. 10341 17724 27382 40056 72426 91216 92551 98805 100871 und 102580 je 25 Fr.
Holz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Ortenberg.
1410 Freitag den 14. d. Mts., kommen aus den Domanfalwald⸗Dißtrleten Kleekopf und Kohlhasag zur öffentlichen Verßseigerung: 1 Eichenstamm von 10“ mittl. Durchm. und 55“ Länge, mit= 43 Cbkfg., 243 Fichten, Kiesern⸗ und Lärchenstämme von 5½ bis 15½“ Durchm. und 20 bis 70“ Länge, mit 2 5529 Cbkjs., 122 Fichten⸗ und Lärchenstangen von 3—5“ Durchm. und 20—65“ Länge, mit= 665 Cbkfß., sowie ferner: 147 Stecken Nadel⸗Scheitholz,
07„ Prügelholz, 24% 77 6 Stockholz, 4„ Reis holz.
Das Stamm- und Stangenholz eignet sich zu Bau holz und Wagnerholz, insbesondere auch zu Rüffstangen, Lelterbäumen ꝛc., das Scheitholz besteht größten Theils aus rundem, zu Werkbolz geeignetem Scheitboiz.
Die Zusammenkunft findet im District Kleekopf, auf dem Vieinalweg von Lißberg nach Schwickartshausen, Vormittags 9 Uhr, statt.
Ortenberg den 4. Mai 1869.
ene Ortenberg re y.
Oeffentliche Aufforderung. 1439 Auf Antrag der Wilhelm Bieler's Eheleute von bier— dermalen in Nauheim wohnhaft— werden deren Gläubiger zum Zwecke des Abschlusses eines Stundungs⸗ oder Nachlaßvertrags auf
Mittwoch den 2. Junk l. J.,
l Morgens 9 Uhr, hierher unter der Auflage vorgeladen, ihre Forderungen anzuzeigen und etwaige Vorzugsrechte geltend zu machen, als sonst angenommen wird, sie stimmten den von der Mehrheit der erschienenen Gläubiger in obiger Beziehung gefaßt werdenden Beschlüssen bei.
Friedberg den 4, Mat 1869. Groß herzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Hofmann, Landgerichts⸗Assessor.
Bekanntmachung. 1434 Ote am 3. Mai in dem Ostheimer Gemeinde⸗ wald abgehaltene Holzversteigerung hat die Genehmigung erhalten und ist der erste Fahrtag auf den 15. Mai festgesetzt. Die Abfuhrscheine können gegen Bürgscheine am 14. Mali bel dem Rechner in Empfang genommen werden. Ostheim am 7. Mai 1869. ö befehle, Bürgermetsterei Oftheim er
Herreukragen
Landrichter.
bei K. Friedrich neben der Post in Friedberg.
Großherzogl. Realschule zu Friedberg.
1438 Das neue Schuljahr beginnt den 1. Juni 1869.
Durch die Einrichtung einer
Vorschulklasse können von nun an Schüler mit dem vollendeten 9. Lebensjahre auf⸗
genommen werden.
Anmeldungen für Kinder dieses Alters können Donnerstag den
27. Mai, für 10 jährige, welche in die unterste Realclasse VIa aufgenommen werden wollen, sowie für ältere, zum Eintritt in eine hohere Klasse bestimmt, Freitag den 28. Mai unter Beibringung von Zeugnissen der bisherigen Lehrer Vormittags von 9— 12 Uhr auf dem Rathhaussaale bei der unterzeichneten Behörde gemacht werden, worauf Samstag den 29. Mai für die 9 jährigen, Montag den 31. Mai für die 10 jährigen und älteren die Auf—
nahmsprüfung stattfinden wird.
Großherzogliche Direction der Realschule Dr. Möller.
Arbeits ⸗Versteigerung. 1445 Freitag den 14. Mat, Vormittags 10½ Uhr, werden auf dem Raihhause zu Bönfadt die zur Her⸗ stellung von 5 neuen Fenstern in die Kirche erforderlichen Arbeiten, als:
1) Schlosserarbeit, laut Ueberschlag zu 60 fl.— kr. 2) Glaserarbeit 18 3) Weiß binderarbett 2„ 30„
an dle Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Frledberg den 10. Mai 1869. Der Bezuks VBauaufseher Schneider.
Pripal-Wald- Versteigerung. 1435 Dlenstag den 18. Mat lassen Bürgermeister Winter und Consorten von Ostheim erbvertheilungshalber ein Slück Wald, circa 7 Morgen haltend, mit gutem Holzbestand, in der Gemarkung Maibach im Distriet großen Rothlauf, unter den bei der Versteigerung be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen auf Ort und Stelle versteigern. Die Zusammenkunft ist auf Ort und Stelle Nachmittags 2 Uhr. Ostheim am 7. Mal 1869. 5. Winter, Bürgermeister.
Geachtenswerth!
172 Unterzeichneter befitzt ein vortreffliches Mittel gegen nächtliches Bettnässen, sowie gegen Schwächezustände der Harnblase und Geschlechtsorgane. Briese franco. Syeclalalarzt Dr. Kirchhoffer Kappel bel St. Gallen(Schweiz).
Wohnungsveränderung.
1436 Dem verehrlichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich meine seitherige Wohnung verlassen babe und nunmehr in dem Morell u. Hertwig'schen Hause in der Burg wohne. ü
H. Gerster, Maurermeister.
CTransparent-Glycerinseise
1447 zu allen Preisen Wilh. Sturmfels. Jafra t. 1392 In der Kirchenkasse zu Nieder ⸗Wöllstadt
tegen 575 fl. zum Ausleihen bereit. Der Kirchenvorstand.
Halt! Halt! Halt!
1452 Jetzt bin ich wieder da mit den billigen Bett⸗ zeugen und Leinwand und verkaufe zu nachstehend billigen aber festen Preisen Leinwand à Elle von 12 kr. an, Bettzeug à Elle 12— 14 fr., Sacktücher das Stück zu 6 kr. Der Stand befindet sich auf dem Markt an der Firma kenntlich. 2
Adolph Hensel aus Taubenbeim bel Bautzen
im Königreich Sachsen.
Ein Logis 1386 bat zu vermlethen und ist dasselde gleich zu be⸗ ziehen bei Jakob Heß.
Zwei Zimmer nebst Cabinet,
1437 mit oder ohne Moͤbel, werden getrennt oder zu⸗ sammen vermietbet in der Burg. Näheres dei der Exped.
Einige kleine Stücke Wasche 144 kamen Mittwoch den 5. Mai auf der Bleiche zu anderer Wasche und können dieselden gegen Erstattung
der Inseratgebühren wieder in Empfang genommen werden. Bei wem? sagt die Exped. d. Bl.
Flaschen-⸗Etiquette pr. 100 Stück 36 kr. bis zu 2 fl. 48 ke., bei Bindernagel& Schimpff.


