Einzelbild herunterladen

8

*

4

Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg ist vorräthig:

Der Anschluß Süddeutschlands

an die Staaten der preußischen Hegemonie sein sicherer Untergang bei einem

französisch-preußischen Kriege. Von einem deutschen Offizier(Arkolay). Zweite Auflage.

Letztes Wort in der Wahlangelegenheit.

757 Der Artikeldas Wahlresultat ꝛc. scheint Herrn Assessor Steinberger unangenehm be rührt zu haben. Daß bei Parteikämpfen gewöhnlich nach der Devise:Wer nicht mit uns ist, der ist gegen uns entschieden wird und daß sich, auf der einen wie auf der andern Seite, Einer mehr an der Sache betheiligt als wie der Andere, ist unbestreitbar. Daß Herr Assessor Stein⸗ berger heraustritt und sich sonach betroffen zu fühlen scheint, können wir nicht ändern, obgleich wir in dem Augenblick, wo wir den Artikel schrieben, weder an Ihn gedacht, noch seinen Namen mit einem Worte genannt haben. Daß aber ein paar Beamten, die sich für Herrn Buff interessirten und für ihn wirkten, sich nicht auf dem Standpunkt des Jahres 1866 befinden also auf dem gegen wärtigen volksfeindlichen Standpunkt und daß es vorgezogen wurde, diese nicht als Mitunter zeichnete des Wahlaufrufs für Herrn Buff aufzufordern, wird Herr Assessor Steinberger nach seiner Aeußerung imWürtemberger Hof nicht bestreiten wollen. Ebenso wenig wird derselbe bestreiten

wollen, daß nachdem Herr Dr. Oppenheim von Berlin von dem hiesigen Wahlcomits zuerst als

Candidat aufgestellt war und später von anderer Seite Herr Buff noch in Vorschlag kam hier durch eine Entzweiung eintrat, in deren Gefolge der Friede gestört, die Leidenschaft geweckt wurde. Daß Herr Dr. Oppenheim von Berlin von dem hiesigen Wahlcomité vorgeschlagen wurde und nicht ein Oberhesse, hat darin seinen Grund, daß das Gießener Comité vom Jahr 1867 hier er⸗ klärte: Wir haben Niemand hier in Gießen, der sich für diesen Posten qualificirt und bereit ist diesen Posten anzunehmen. Daß sich später wie über Nacht dort Herr Buff für qualisicirt hielt und bereit fand ein Mandat anzunehmen, konnten wir um so weniger voraussehen, als ja, wenn wir nicht irren, Herr Buff diesem Comité selbst angehörte. Daß im Jahr 1867 hier gleich wie in Gießen Justizbeamte angegangen wurden, in das Comits einzutreten, diese es aber mit Rücksicht auf ihre Stellung ablehnten, können wir beweisen. Diesmal war dies Anders. Mehrere Beamten haben sich, das lassen wir dahin gestellt ob aus Ueberzeugung, aus persönlichen Rücksichten oder aus Interesse, für den Vorgesetzten ins Geschirr geworfen, wir constatiren blos, daß es diesmal mit der Stellung vereinbar war. Was über Herrn Dr. Oppenheim in dem Artikel des Herrn Steinberger gesagt wird, so scheint uns, daß dies besser mündlich in der großen Friedberger Ver sammlung vorzubringen gewesen wäre. Ob in diesem und dem frühern Artikel Haß und Leiden⸗ schaft oder Lüge oder Wahrheil zu finden sind, überlassen wir getrost und ruhig der Beurtheilung des Publikums. Wir schließen diese Angelegenheit hiermit in diesen Blättern und erklären uns bereit, die Namen der Artikelschreiber für die Partei Oppenheim anzugeben, wenn uns von der andern Seite mit derselben Bereitwilligkeit die Namen und Verfasser der Artikel und Flugschriften, von welch Letzteren, wenn wir richtig belehrt sind, Herr Steinberger selbst oder sein Begleiter manche verbreitet hat, mitgetheilt werden.

Anzeige.

738 Meinen geehrten Kunden und Allen an Augenschwäche Leidenden die ergebene Anzeige, daß durch Geschäftsanhäufung meine dortige Ankunft erst Dienstag den 16. d. M. stattfinden wird, und bitte ich vorhergehende Bestellungen entweder meinem Gast wirth Herrn Schott oder an die Expedition d. Bl. gefälligst abgeben lassen zu wollen.

Wiesbaden im März 1869. L. Lehmann, Hof-⸗Optikus.

Carl Koch's Siegeloblatenfabrik Frankfurt a. M.

584 sucht Agenten für den Verkauf ihrer Fabrikate, . SEein⸗ und zweifarbige geprägte Siegeloblaten, Von den meisten Ministerien, Ober-Post⸗ Direktionen, Zollämtern und Gerichten ist mein Fabrikat adoptirt.* 9 Ne u e st e

Erfindungen:

Briefcouverts mit farbig geprägten Stempeln, genähte Musterduten und Etiquetten, aus vegetabili 5 schem Pergament, zum Versandt von Kaffee, Getreide und Mehlproben. Geschützt gegen Feuchtigkeit.]

H he Provision.

Reichhaltigste Mustercollektionen gratis und franco. Vortheilhafte Artikel für Export⸗Häuser, 0

Commissionäͤre, Provisionsreisende ꝛc.

Ein Logis Haupt⸗Depot

704 zu vermiethen bei Frau Schmidt 8 auf dem Haagk.

Lehrlings- Gesuch.

739 In ein respectables Frankfurter Weißwaaren⸗ geschäft en gros& en detail kann ein junger Mann von guter Familie sofort als Lehrling eintreten. Kost und Wohnung gegen Vergütung im Hause. Franco Offerten nehmen Haasenstein& Vogler in Frank- furt a. M. unter N. W. 284 entgegen

Gute gelbe Kartoffeln

753 verkauft malter⸗ und mestenweise Joh. Wolf, Friedberg, Schulstraße Nr. 357.

740 Ein Pianino fl. 170; mehrere Tafelklaviere von fl. 50 75 und ein Flügel fl. 60 find zu ver⸗ kaufen. Frankfurt a. M., FriedbergerstraßeZur

Maschinen und Geräthe, 751 als: Häckselmaschine, 1, 2, 3 Schneider, Hafer⸗ quetsch⸗, Mäh⸗ und Sämaschine, Rübenschneider, Oel⸗ kuchenpresser, Rasenmähmaschine, Pflüge, Eggen ꝛc. ꝛc.

zu Fabrikpreisen bel Joh. Fuchs, gr. Gaflusstr. 9 in Frankfurt a. M. Preiscourant werden franco

ehrere Causend Gulden

744 habe ich im Auftrage auszuleihen.

Friedberg. Ph. Jung. Warnung.

752 Ich warne hiermit Jedermann etwas auf meinen Namen zu borgen, indem ich für nichts hafte.

englischer Original-Landwirthschastlicher

Reschskrone⸗ nähere Auskunft. Bönstadt. Heinrich Walz Wittwe.

Turnverein.

756 Freitag den 12. März Generalversammlung.

Abhör der Rechnung für 1868. 115

Zum Besten der nothleidenden Juden 75⁴ in Westrußland.

Abend- Unterhaltung des Thalia-Vereins

im Hotel Trapp, Samstag den 13. März 1869.

Zur Aufführung kommt: Ein Stoff von Gerson.

Lustspiel in 1 Akt von G. v. Moser. Hierauf folgt:

Die Gallschuhe.

Lusssptel in 1 Akt von Octave Gastine au. von A. Winter.

f Zum Schluß: Einer muß heirathen.

Lustspiel in 1 Akt von Alex. Wilhelmi.

Einzelkarten à 24 kr., Familtenbillets für zwei Personen à 36 kr., Familtenbillets für drei und mehr Personen à 48 kr. find bis Nachmittags 5 Uhr bet G. Hanau und Ph. Garde zu haben. An der Casse werden nur Einzelbillets abgegeben. Anfang 8 Uhr. Der Vorstaud.

Strohhüte

497 werden gewaschen, gefärbt und nach den neuesten Mustern fagonnirt bei

K. Friedrich neben der Post. Ein braver ordentlicher Zunge

737 wird als Kellnerlehrling gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bl.

Deutsch

Hoggen-& Weizenkleie,

735 besler Qualität, empfiehlt billtgft

Aleelnamen

empfiehlt zu der nächsten Aussaat 5 Bad Nauheim. Jacob Schimpf.

3035 Centner

5 Maibach.

zu verkaufen

F. Frey, Lehrer.

Todes Anzeige.

1746 Gott dem Allmächtigen hat es gefallen unfere unvergeßliche Tochter und Schwester f Juliane Simmerok in ibrem 19 Lebensjahre, in der Nacht vom 8. auf den 9. März, zu Frankfurt in ein besseres Jenseits abzurufen.

Friedberg den 10. März 1869. 9 Die trauernden Eltern und Geschwister 1

FFF

3 Fruchtpreise. 1

Per Malter. 5

Friedberg, 10. März. Waizen 11 fl. 25 kr., Kor! 8 fl. 40 kr.; Gerste 8 fl. kr.; Hafer 6 fl. kr. Frankfurt, 8. März. Korn 9 fl. 30 kr. Gerste fl. kr.; Hafer 9 fl. 30 kr. Grünberg, 6. März. Waizen 11 fl. 20 kr.; Korn 8 fl. 54 kr.; Gerste 7 fl. 54 kr.; Hafer 5 fl. 25 kr. Molter fl. kr.; Erbsen fl. kr.; Wicken fl. kr.; Saamen 11 fl. 45 kr.; Kartoffeln 2 fl. 10 kr. Mainz, 5. März. Waizen 11 fl. 47 kr.; Korn 8 fl. 46 kr.; Gerste fl. kr.; Hafer 6 fl. 29 kr.; Kartoffeln 2 fl. 10 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund 2⁴ g

L kr.

Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff.

U

743 gutes Heu bat

schwer

19 Jobe 9 Katt J) Lud! 4) Joh

zur Aigung

Waizen 11 fl. 55 kr.