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Waaren, se heißt es in dem Artikel u. A., aber Deutsch⸗ land schickt uns großere Bevölkerung als alle andern Län⸗ der zusammengenommen. Wir bekommen mehr Neuig⸗ keiten aus Frankreich als aus Denischland, aber wir be⸗ stommen aus Deutschland in einer einzigen Woche einen werthvolleren Zuwachs unserer Städte als von Frankreich un einem Jabrbundert. Die New⸗Dorker Times empfiehlt, das Werk sofort in die Hand zu nehmen, damit es ver Ende nächsten Jahres vollendet wäre.
% Annoncen-Schwindel. Die„Thür. Zig. enthüllt folgenden Annoncenschwindel. Wiederholt befindet sich im„Allgemeinen Anzeiger“ hier eine Annonce, nach welcher„Handarbeit, für Jedermann,“ welche Winter und Sommer geht, sich für männliches und weibliches Geschlecht eignet ꝛc. einen jährlichen Gewinn von 300 bis 700 Tblrn, bei 5 Stunden täglicher Arbeitszeit abwirft und nur 5 Thlr. Betrtebskapikal erfordert, nachgewiesen werden könne. Gegen Franco-Einsendung von
wied Information durch den Kaufmann L. Rosenbdaum anulassende Ursachen scin. N 5 N n Berlin, Schönhauser Allee Nr. 110, ertheilt und ver- lrächligen Thieren gegenüber oft verabsäumt wird, das ist
spricht derselbe doppelte Zahlung des Betrages als Ent— schädignug zurück, wenn die Information die Annonce nicht rechtfertigt.“ Angelockt durch diese glückderheißende und ein lucratives Geschäft versprechende Annonce wandte sich vor wenigen Tagen eine arme Handarbeiterin von hier brieflich an den Menschenfreund Rosenbaum und er— hielt als Antwort, unter Erhebung von einem Thaler Postvorschuß ein Druckschriftchen, in welchem als ein Ge— winn von 300 bis 700 Thalern abwerfend empfohlen wird „Briefcouveris anzufertigen“ und solche in Masse an sich findende Abnehmer zu verkaufen. Die bitter enttäuschte Briefschreiderin beklagt den Verlust ihtes sauer erworbenen Thalers. Möge diese Thatsache eine Warnung vor jener Schwindelei sein.
alles Verschulden, das Verkalben durch von frember Hand zugefügte Gewaltthätigkeiten, durch Stöße, Schläge, rasches Jagen, ferner durch eigene Gewallthätigkeiten, Springen, Wälzen, Anstoßen an seste Gegenstände sowie durch eigen⸗ thümliche Körperbeschaffenheit der Thiere, z. B. durch Vollblütigkeit, Neigung zu Verdauungssehlern, Schwäche der Gebärmutter ꝛc., entstehen kann, so ist doch in vielen Fällen die Ursache des Verkalbens in einer Nichtbeachtung derjenigen Umstände zu suchen, welche ersahrungsmäßig diese Erscheinung bedingen. Hierher gehören namentlich die Verabreichung von allzukalter Tränke im erhitzten Zu⸗ stande, die starke Fütterung mit Schlempe und sauer gewordenen Biertrebern, das Weiden auf nassen Triften, überhaupt die Zufuhr don nassem Grünfutter, die Ver abreichung von Hahnensuß- und Schirlingsarten im Grünfutter und Heu von muütterkornhaltendem Stroh, von gefaulten Karloffeln und bereiftem Grünfutter; aber
Rosbach 30 kr., Sel. Garde 30 kr., Bertha Schönthal 30 kr., Frau Katzenstein 4 fl., Ebuard Hirsch 1 fl., M Seligman 1 fl., Prosessor Dr. Diegel 1 fl., L. Arnstein 1 fl. 10 kr., Mayer⸗Hirsch 1 fl. 45 kr.— Bei B. Grödel: von Emmerich Hanstein 1 fl. 45 kr., M. Reiß 5 fl., Becker& Engel 3 fl., Meyer-Meyer 1 fl. 45 kr., Georg Hanau 1 fl. 45 kr., M. Nußbaum und dessen Mutter 4fl., August Nauheim 1 fl. 45 kr. Ungenannt 24 kr., 1 fl., 1 fl. 30 kr.— Bei der Expedition d. Bl.: Ungenannt 2 fl., von H. Bechstein 2 fl. a
Kür die Wittwe und Kinder
des im hiesigen Bahnhöfe verunglückten Justus Seifert von Oberwöllstadt werden, wie die Expedition d. Bl., auch die unterzeichneten
nur einem Thlr.] angelegte Fußböden der Ställe können das Verkalben ver—
Mitglieder des Hülfsvereins-Vorstandes gern milde Gaben in Empfang nehmen, und hoffen, daß die Theilnahme an der traurigen Lage der Familie, welche so plötzlich ihren Ver— sorger verloren hat, ihnen solche Gaben werde zufließen lassen. Baur. Dr. Diegel. Fertsch. Foucar. Dr. Köhler. Mayer-Hirsch. Meyer. Müller. Nau. Dr. Pilger. A. Rausch II.
Bei der Expedition d. Bl. ist ferner eingegangen von: M. Landau 1 fl., Ungenannt 1 fl., H. B. 1 fl. 45., F. A. W. I fl., Pfarrer Bornagius in Fauerbach b. Fr. 30 kr C. Glück 1 fl.
Von dem eingegangenen Gelde haben wir heute der Wittwe Seisert 20 fl. zur Bestreitung dringend nöthiger Ausgaben übergeben. Wir bitten freundlichst um Zuwen⸗ dung weiterer Gaben. Die Expedition.
Vorschuß- und Credit-Perein zu Friedberg.
auch zu warme oder warmfeuchte Ställe, zu abhängig Was aber ganz besonders den
die Fernehaltung von verstaubtem Heu. Dasselbe ent— steht gewöhnlich dadurch, daß das Gras bei spät eintre— lendem Hochwasser sich mit Erdiheilchen behängt, die auch durch die größte Sorgfalt beim Heumachen nicht entfernt werden können und selbst nicht dadurch zu be seitigen sind, daß man das Heu vor der Verabreichung mit dem Flegel und der Schüttelgabel behandelt. Solches Heu erregt immer heftigen Husten und in Folge der dadurch ent— stehenden Erschütlerungen ist das Verkalben fast unver— meidlich. Will man so verstaubtes, wie auch in Folge feuchter Einbringung verschimmeltes Heu noch ohne Gefahr für den Gesundheitszustand der Thiere nutzbringend machen, so kann dies nur in der Art geschehen, daß man dasselbe zu Häcksel schneidet und es dann als Brühsutter benutzt.
Landwirthschaftliches
„ Das Verkaldben der Kühe ist eines von den mnangenehmen Vorkommnissen, deren der Landwirth nicht selten ausgesetzt. Es handelt sich dabei oft weniger um das verloren gebende Kalb, vielmehr um den bedeutenden Milchverlust. Wenn nun auch bei aller Sorgfalt, die der Landwirtb seinem trächtigen Thiere zuweist, also ganz ohne
Jür die nothleidenden Inden in Westrußland R
Einnabme. Ausgabe ist serner eingegangen: Bei dem Comite: von L. H. fl. 9 457. 45 kr. Discontirte Wechsel fl. 7,747. 13 kr. Strauß 5 fl., Ungenannt 18 ke., Ungenannt 18 kr., bei, 10,264. 33„ Conto⸗Corrent„„ einer fröhlichen Veranlassung 2fl.— Bei Mayer-Hirsch:, 875.—„ Depositen„ 600.— von Hofgerichts-Advokat Trapp IV. 1 fl. 45 kr., Nathan], 4,542. 38, Darlehen u. Spareinlagen, 8,107. 53„ Hammel in Ober-Rosbach 1 fl. 10 kr., Professor Köhler, 860. 25, Wechsel-Incasso„„
1 fl., Amschel Strauß 1 fl., Isaak Hammel in Ober— Miigliederzabl: 472.
22 1 1— Grassamen-Lieferung.
2253 Dienstag den 10. d. M., Nachmittags 1 Uhr, soll auf dem Büreau Großberzoglicher Bürgermeisteret Ober Mörlen der zur Einsaat von 15 Morgen Gemeinde⸗Kunflwiesen erforderliche Grassamen mit fünf Centner in nachstehendem, auf den Morgen berechneten Mischungsverhältniß an den Wenigstnehmenden vergeben werden:
1) Lolium perenne, Enaltsches Raygras 5 Pfund. 2„ italicum, Italtenisches„. 4 3) Alopeeurus pratensis, Wiesenfuchs⸗ schwanz= 3 0 4) Poa pratensis, Wiesenrtepengres 2 0 5)„ trivialis, Rauhes Viehgras 23 1 6) Festuea pratensis, Wiesenschwingel= 2 5 7) Dactylis glomerata, Knaulgras 22 1. 8) Phleum pratense, Tinotbeegras. 9) Festuca elatior, Hoher Schwingel S 1½„ 10) Agrostis stolonifera, Fioringras— 5 11) Holcus lanatus, Doniggras—— 5 12) Aathoxanthum odoratum, Ruchgras— ½„ 13) Trifolium pratense, Rother Wiesenklee S 1 2 14) 1 repens, Weißer Klee— 2 15) hybridum Schwedischer 5 Bastard Klee= 2 1
Zusammen S 33½ Pfund.
Die Lieferungs-Bedingungen werden im Termin be—
kannt gemacht und find lufttragende Uebernehmer hier—
nit eingeladen. Friedberg am 5. August 1869. In Auftrag Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen Greb, G.. Wiesen⸗Commissär.
Vergebung von Bauarbeiten.
2276 Die zur Unterhaltung der Burgkirche zu Frted⸗ Herg ersorderlichen Bauarbeiten, veranschlagt:
Maurerarbeit 13 fl. 40 kr. Zimmerarbett 12 81% Dachdeckerarbelt 8% 38, Schreinerarbeit e e Schlosserarbeit 8 Glaserarbtit 25 M——„ Weißbinderarbelt 191% 24„ Spenglerarbeit 124% 36„
ollen auf dem Submissionswege an die Wenicgstfordern— den vergeben werden. Voransch'ag und Bedingungen legen von heute auf dem Bürcau ver unterzeichneten Stelle offen, woselbst auch die Offerten mit der Aufschrist:
„Submission zur Uebernahme der Arbetten bei Her
stelung der Burgkirche zu Friedberg“ versehen, versiegelt und frankert bis späteslens Dienstag ven 17. August 1869, Vormittags 10 Uhr, eingereicht ein müssen.
Friedberg am 7. August 1869.
Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Reuß
Ulace- Handschuhe, Fr Hh
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Die Aunft- Färberei, Druckerei und Wäscherei
2 2 2 5 von J. Küchel in Homburg v. d. H. 1137 empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Agenturen, wo Muster zur gefälligen Ansicht offen liegen und Bestellungen prompt und rasch besorgt werden, befinden sich in Friedberg bei Herrn Schäfer, Messerschmied. in Butzbach bei Herrn B. Küchel II., Gerber.
Allgemeine Versorgungs⸗Aunstalt im Großherzogthum Baden. 2171 Rechnungs-Ergebniß des Jahres 1868.
Activstand des Vermögens nach. 37 der Statuten gesichert angelegt 8,889,427 fl.
Kassenverkehr 9.927 700 fl.
Verwaltungs Aufwand 2 60 pet der laufenden Einnahmen.
Ertrag der Neben⸗Anstalten beiläufig 30.000 fl.
Reiner Einnahmsüberschuß betläufig 50.740 fl. g
P Nach den Rechnungs Ergebnissen wachsende Leibrenten. stand 6,536.382
Jabl der Thellelnlagen 11844. Zahl der vollen Einlagen 18,869. Nachzahlungen und Gutschriften 110,852 fl.
Renten 7 fl.— 300 fl. aus einer vollen Einlage von 200 fl. Summe der für 1869 aus- zuzablenden Renten 311,07 fl.
Versorgungsverträge. Renten und Kapitalien in vorausbestimmten Beträgen und Aussteuer⸗ verträge. Zahl der Verträge 367. Versichertes Capital 139,202 fl. Versicherte Rente 13,187 fl Dividende 224t1 pCt. des Deckungsscapitals.
Lebensversicherungs-Verträge 1713. Versichertes Capital 3,462.692 fl. Versicherte Rente 3633 fl. Devsdende 15 pCt. des Deckungs Capitals, das ist bet der einfachen Lebensversicherung durchschnittlich A4 pt. der Prämie.
Capital 132 568 fl.
Sparkasse. Zabl der Betbeiligten 972. Hinterlegungskasse. Zahl der destehenden Hinterlegungsscheine 2671 mit einem Capital von 1.746.668 fl. Tontinenvere ne. Zahl der Ein zeschriebenen 802 mit 1435 Emlagen.
Auoführlichereg entbält der Recheuschaftsbericht für 1868, welcher auf unserem Büreau zu Karls- rube und auswärts be! unseren Agenten und Geschäftstreunden erboden werden kann. Daselbst werden auch die
Anftaltsflatuten und Prospecte abgegeben und Beitrittserklärungen zu neuen Verträgen entgegengenommen. Der Verwaltungs rath. Zum Abschluß von Verträgen empfiehlt sich der Agent Bitsch in Friedberg.
Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim ist wieder vorrätbig:
Neuster
Taschen-Jahrplan
Vermögen
Faselochs-Versteigerung. 2278 Mittwoch den 11. d. M., Vormittags 11 Uhr, soll ein det Gemeinde zustehender schwerer Faselochs im hiesigen Rathhause verstetgert werden.
Ober⸗Wöllstadt ü den 7. August 1869.
Großherzogliche Bürgermeiflerci Ober Woͤllstadt Ren
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liseh in Berlin, jetzt Mittelstrasse Nr. 6.— Auswärtige brieflich. Schon über Hundert geheilt. 3
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