Ausgabe 
9.3.1869
 
Einzelbild herunterladen

Dir litt Erhebung

wit für solgt.) loschieds · vertagt,

t, Dann

n Nach Ninister· isobarnt, Ste pati, Dont. Nichler Sberman dan zun

land auf wit dit , wird Times . Dit trringen cen Fuß wdängig jufricern 1 ken . Unab; wpaldien atgenicl. feen il actn nicht 255 en 4 Le⸗ ati nig Aniudek.

0. und Gun uber bend ul in bet 1 mit aui

n Gterg aun Thal;

and Ng

Brod⸗ Lieferung. 644 Samstag den 13. März er., Vormittags 11 Ubr, wund die Lieferung des Brodbedarfs für das erste Jägerbatalllon pro 2. Quartal er. auf dem Soumissions⸗

wege in Accord gegeben.

Bedingungen liegen auf dem Büteau der Garnssons⸗ verwaltung zur Einficht der Interessenten offen. Friedderg den 26. Februar 1869. Großberzogliches Commando des 1. Jägerbataillonc An schü tz, Major.

ln e rat eg er uen g. 707 Donnerstag den 11. März l. J., Vormittags 9 Uhr ansangend, werden im doch-Weiseler Ge. meindewald, Destriet Lans scheild und Bomröderschloß, nachfolgende Holzsortimente meifsbteiend versteigert:

2 Stecken Obstbaum-Scheldholz, 63 Buchen⸗Stockholz, 6900 Buchen⸗Reisbolz- Wellen, 7275 Echen·

77 7

1450 Nadel⸗ 5 17 750 Weichholz: 5 313 Eichen⸗Stangen, 60 Nadel⸗ zu Wagnerbokz geeignet,

6 Eschen⸗* Die Zusammenkunft tst auf der Issel. Hoch Weisel, 2. März 1869. Großherzogliche. Hoch⸗Welsel o h r.

0 3 r 5 3 0 Holz⸗Versteigerung. 701 In den Gräflich Solms⸗Rödelbeim'schen Waldungen kommen zur öffentlichen Versteigerung: 1) Donnerstag den 11. Mäc l. J, Vormittags 9 Uhr, in der kleinen Diebseiche 400 Wellen Birken Durchforstungs reis holz, 9675 gemischt Durchforstungsreiepolz. Dornen,

1060 Stück Nadel-Nutz⸗Stangenholz.

2) Freitag den 12. März l. J., Vormittags 9 Ubr, im Bainbards-Unterwald

6425 Wellen Eichen-Schlagreisholz,

500 Eichen Astreisholz,

1900 Gebund Ginstern,

1100 Stück Eichen⸗ und 5 Stück Fichten⸗Nutz⸗

slängelchen.

Zusammenkanft am ersten Tage Morgens präcis 9 Ur, an den sog. Rubebänken auf der von Jibenstadt nach Kaichen führenden Staatsstraße und am zweiten Tage, Morgens präcis 9 Ubr, am Forsthaue Bainhards.

Wickstadt den 3. März 1869. ö

Gräfliche Oberförfteret Assenheim Schal las.

e ee. Holz⸗Versteigerung.

590 Freitag den 12. März wird in den Freiberrlich

v. Franckenfeln'schen Walddistricten Allmev, Köhler-

schlag ꝛc. in den Gemarkungen Straßbeim und Ockstadt

dei Friedberg nochverieichnetes Holz verfleigert: Stecken Eichen⸗Prügelbolz,

4 Erlen · 8 19 ¼ Nadel* Eschen⸗ und Birken⸗Stockbolz.

275 Wellen Buchen⸗Rels holz,

16941 Eichen- und Birken⸗Nelsholz, 5218 Aepen⸗ und Nadei⸗ 1 1577 Erxlen⸗Reisbo z.

12 Eichen-Stämme von 10 mittlerem Durchm., 1031 Länge und 223 Cubiksuß Inbait, 1 Birkenstamm von 23 und 1 Kuschenstamm von 5 Cubikfuß Inhalt, 100 Stück Botneustangen, 643 Birken- und Weiden Schippenstiele, 133 Gebnund Zumachbolz, 50 5 Erbsenkeiser, 2597 7 Genstern. Vormitlags Ubr kommt das an dem Müßhl⸗ raben oberhalb der Schmelzmühle bei Ockstadt fitzende Erlenbolz an Ort und Stelle zum Verkauf. Um 9 Uhr wird mit Versteigerung des übrigen Holzes im Distrtet Allmep, zunächst dem Löwenbofe, fortgefahren. Ockfladt am 4 März 1869. Der Freiherrl. v. Franckenstein'sche Oberförster Wilbrand.

FJaselochs⸗Versteigerung. 710 Mittwoch den 10 d. M., Vormistags 10 Ubr, soll ein der Gemeinde Nleder⸗Florstadi gebörender, zum Schlachten geeigneler Faselochse meifibtetend ver⸗ geigert werten. Nieder⸗Florstadt am 5. März 1869. Großberzogliche Bürgermcisterei Nieder⸗Florstadt Wagner.

Bekanntmachung.

719 Die in dem Oberhessischen Anzeiger Nr. 21 auf den 2. und 3. d. M. anberaumsen Holzversteigerungen in blesigem Gemeindewald lonnten wegen ungünstiger Witterung nicht abgebalten werden und sollen nun den 15. urd 16. d. M. feden Tag um 10 Uhr anfangend vorgenommen werden.

Fauerbach v, d. P. den 5. März 1869.

Großherzogliche Bücgermeißeret Fauerbach v. d. d.

Philipps.

Offenes Schreiben an den Verfasser des Wahl resultat⸗Artikels in der vorigen Nr. dieses Blattes.

729 Die Tendenz Ihres oben erwähnten Artikels liegt für jeden Unparteiischen klar und un zweideutig vor. Sie stacheln das Volk auf zum Haß und zur Feindschaft gegen diejenigen, welche mit Ihnen nicht gleicher Gesinnung und nicht gleicher Ansicht sind. Sie wollen für die Dauer Spal- lungen und Parteien unter dem Volke herbeiführen. Sie wollen keine Versöhnung, Sie wollen keine Beruhigung der Gemüther, Sie wollen keine vorurtheilsfreie Einsicht, weil Sie wissen, daß Ihre Partei, nachdem die Woogen der Aufregung sich gelegt, als ein verschwindend tleiner Rest der Bevölkerung sich darstellen wird. Glauben Sie mir, die Vortheile, welche die erregte Leiden schaft Ihrer Partei geboten, würden bei einer nochmaligen Wahl hinwegfallen und Ihr Herr Oppenheim nur einen kleinen Theil der St mmen auf sich vereinigen, welche ihm zum Theile das durch schöne Worte und unerreichbare Aussichten aufgeregte Volk gegeben hat. Nachdem das Ex⸗ gebniß der Wahl den Beweis geliefert,daß die Bevölkerung nicht so dumm ist, den glatten Worten eines Unbekannten, von den eigenen preußischen Wählern bis dahin jedesmal abgewiesenen Literaten zu vertrauen, hätten Sie so verständig sein müssen, um einzusehen, daß Ihr Artikel nichts anderes ausstreut, als Parteihaß, Lug, Gift und Galle. Ihnen preßt das Wahlrcsultat den Gift Ihrer Gesinnung heraus, womit Sie gleichzeitig Männer, die es mit dem Wohle des Volkes und der freien Entwickelung des Vaterlandes mindestens eben so gut, wie Sie meinen, besudeln. Volks- männer Ihres Gleichen, die sich mit diesem Namen brüsten und das Wert Freiheit fortwährend im Munde führen, können es nicht vertragen, wenn ein von Euch unabhängiger Mann sich nicht von Euch commaadiren läßt und eine andere Ansicht vertritt, als Ihr sie nac dem Befehl Eures Meisters haben dürft! Sie wissen doch recht gut, daß Euse Volksmänner wiederholt erklärt haben sie selbst hatten den Herrn Buff zum Candidaten für den Reichstag aufgestellt, wenn er nur früher hervorgetreten wäre, und nun suchen Sie Haß und Verachtung zu verbreiten gegen diejenigen welche diesen Mann mit seinem freisinnigen Programm auf den Schild gehoben haben. Sie unter- stehen sich das Volk aufzufordern, diejenigen als seine Feinde sich zu kennzeichnen, welche für einen Mann, der Ihnen selbst recht gewesen wäre, wenn Sie sich nicht bereits anderweit verpflichtet gehabt hatten, sich interessirt haben. Sie haben die Dreistigkeit, diejenigen als eine volkefeindliche Parlei zu bezeichnen, welche den Herrn Buff gewählt haben. Sie wissen recht gut daß eine große Menge unabhängiger und ffeisinniger Männer aller Glaubensbekenntnisse und daß viele ganz ent⸗ schieden freiunnige Beamte, welche ein Arwuthszeugniß für ihre Heimatheprovinz darin fanden, von einem Charakter wie Oppenheim, den die Preußen selbst verschmäht haben, im Reichstage vertreten zu sein und deßbalb eine solche Wahl abzuwenden suchten, für den Herrn Buff sich enlschieden P 75 Sie 7 1 5171 enthält Ihr Artikel die reinste Verleumdung; er ist ein mäharnkel, der den Zwe at, Jeden, der für den Herrn f i i der Masse zu verdächtigen und zu verleumden. f Pee da, en eee e a Auch in Ihrer Partei sind die verschiedensten Elemente zusammen gewürfelt 5 richtig ist, daß in der Gesammtmasse Ihrer Gegner e Aube e be Weg und wie Sie sich sonst in Ihrer volksthümlichen Weise auszudrücken belieben, anzutreffen sind, was gebt das Sie an, daß alle diese Leute, gleich wie Sie, von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen ö Sie sind mir ein rechter Freiheitsheld, der darüber schimpft, daß ein Anderer, der anders denkt wie Sie, von der Freiheit, die ein allgemeines Gut sein soll, nach seiner Ueberzeugung Gebrauch macht. Sie sind ein wüthender Parteimann, der gleich wie Ihre Partei in der Meinung steht, die deutsche Einheit und Freiheit für sich allein gepachtet zu haben. Deßhalb wagen Sie sogar 0 behaupten, daß wir Andern, die Mehrzahl, wie Sie gesehen haben,den Fritden des Volkes gestört die Leidenschaften geweckt und Unhell angerichtet hätten. Unerhört ist eine solche Behauptung denen gegenüber, welche es für besser gehalten haben, nicht den Berliner Oppenheim sondern den Gießener Buff, der in den Mauern der hiesigen Stadt geboren ist, zu wählen. Wäre diese Be⸗ hauptung nicht gerade darauf berechnet, Alles das hervorzurufen, was uns in die Schuhe geschoben wird, so wurde sie viel zu einfaͤltig sein, um nur erwähnt zu werten. 8 Sie lügen, mein Herr, wenn Sie die Stirne haben, mich, der ich entschieden für Herrn Buff eingetreten bin, und die große Masse der mir Gleichgesinnten als Gegner jeden Fortschtitts zu bezeichnen. Stehen wir auch nicht unter dem Commando der Fortschrittspartei, so sind wir doch nicht weniger Fortschrutemänner, wie Sie sich einer zu sein dünken, Herr Artikelschreiber.

Ich habe noch nicht bestrüiten, daß Ihr Wahlcomite von den edelsten Motiven bei seinem Vorschlage geleitet worden sei, ich bestreite aber, daß derjenige ein Gegner jeden Fortschritte sei der tiesem Comite nicht Ordre parirt, sondern einen andern Mann von freisinniger Gesinnung und unan⸗ tastbarem Charakter gewählt hat. Wollen Sie den Herrn Buff oder diejenigen, die mit ibm gleicher Ge⸗ sinnung sind, darüber bose ansehen, weil Leute, welche, wie Sie sich ausdrücken, gegen jeden Fortschritt sind sich fur ihn interessirt haben. In meinen Augen verliert Ihr Herr Oppenheim an feinem Werthe nichts, wenn er aach von leidenschaftlichen Menschen, ohne alle politische Einsicht oder auch in ganz besonders animirter Stimmung unter Trommelwirbel gewählt worden ist.

Zum Schlysse diene Ihnen zur Beruhigung, daß diejenigen Beamten und Advokaten, welche Ihre Gegner waren, in der Erfullung ihrer Amtspflichten in keiner Weise säumig, sondern von jeher bemüht gewesen sind, ihren dienstlichen Odliegenbeiten pünktlich und gewissenhaft, aber mit Humanität, nachzukommen. Ohne Rückhalt dürfen Sie mir glauben, daß das Bestreben dieser Beamten nur darauf gerichtet ist, für das Wohl des Volkes, ohne um dessen besondere Ganst zu buhlen, zu wirken, daß aber auch dieselben die Ueberzeugung haben können, daß ihnen von allen Schichten der Bevölkerung ein großes Vertrauen geschenkt und es für lächerlich gehalten wird, daß Sie mein Herr auf die merkwürdige Idee gekommen, diese Herren seien Volksfeinde, weil sie den Herrn Buff gewählt haben. Die schönen, glatten, patriotischen Worte sind es nicht, mein Herr, an denen man die Freunde des Volkes erkennt! Wer sind Sie denn eigentlich, der so unbarm⸗ herzig auf Diejenigen loeschlägt, die nicht Ihrer Ansicht sind? Was haben Sie denn schon für das Volk gethan? Ganz gewiß Nichts, was der Rede wert) wäre; bei den bekannten Redensarten von Freiheit, Einigkeit und Volkswohl wird es bei Ihnen sein Bewenden behalten müssen,

Ich meincstheils verzeihe Ihnen schon Ihren maglosen, boshaften und verleumderischen Artikel, denn ich müßte der Uleberzeugung leben, daß, wenn Sie nur noch einen Funken von Unparteilich keit, Wahrheits- und Gerechtigkeitsliebe in sich haben, Sie bei dem Lesen Ihres Artikels nach eingetretener Abkühlung erröthen und sich dessen schämen.

Friedberg den 6. März 1869. Steinberger, Landgerichts-Assessor.

R Eine keine Wohnung

727 hat zu vermiethen Konrad Herold.

Ein Webergeselle ae eee

halten, Zu erfragen dei der Exped. d. Bl.