Ausgabe 
9.2.1869
 
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Vorlesungen im Saale des Hotel Trapp.

385 Donnerstag den 11. Februar.

Bergrentmeister Nebhuth: Ueber die Arbeiterfrage.

Eigenthümlich aber wahr!

um mit Herrn Baist zu reden, Triumph in Büdingen, scheint sie am letztverflossenen Freitage keinen des Herrn Buff scheinen denn doch zu begreifen,

401 Die Buff'sche Parthei feiert, Triumph in Großkarben, aber in Nauheim Triumph gefeiert zu haben. Die Anhänger

warum sie bei ihren Wahlversammlungen immer nur ihre F

wollen, wo es der Geschäftswelt kaum möglich des Herrn Buff zu hoͤren. Charakteristisch ist,

ein Schalk neunt dem Schreiber Dieses den Herrn Baist als ersten Commis-Voyageur und den Herrn v. Rabenau als ersten Attachée des Herrn Buff und die berechtigten Eigenthümlichkeiten der Provinz Oberhessen hervorgehoben werden, welche Aber jetzt kommt

die Vertretung eines Oberhessen erheischen.

eigenthümlich Der standesherrliche Herr Graf v. Solms⸗ Herr v.

standesherrlichen wünschte Beamte, Herr Hofgerichtsrath Buff, erklärt, daß er nicht reden werde. vertreten???

*) Daß die Regierung Herrn Buff wünscht,

ein Landrichter die Bürgermeister in diesem Sinn Diener die Verbreitung des Buff'schen Aufrufs befördern, so ist dieses keine Frage mehr.

billig ausverkauft: werden.

ich besonders aufmerksam. Der Stand

Laubach hat bis jetzt nichts, der standesherrliche

Rabenau aber so gut wie nichts bis jetzt 0 0 J thumlichkeiten gethan vielleicht werden die Herren noch mit. Vergnügen Zeit finden, ihre Vorrechte zu vertreten und der dritte nun, von

Wer soll denn also die Eigenart und Eigenthümlichkeiten

Großer Ausverkauf. 398 Künftigen Friedberger Jahrmarkt am 10. Februar

schöue Seiden: und Sammet Bänder, Besätze, Knöpfe, Auf sehr schöne Taffetbänder inmallen Breiten mache

reunde und zu einer Zeit ist, sich einmal loszureißen, um die Lobredner daß von den Begleitern des Herrn Buff

immer und wiederholt die Eigenart

aber wahr! zur Vertretung der berechtigten Eigen⸗

der Regierung) ge hat bewiesen und wenn ich nicht irre, auch

unterliegt keinem Zweifel mehr, denn wenn instruirt und Gerichts- und andere

sollen wieder eine Parthie sehr Spitzen ꝛc. ganz spott⸗

befiudet sich wieder auf dem Jahrmarkt. Julius Cohn von Bockenheim.

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(welches sich besonders zur Brunnenkur im Hause und zwar auch im Winter ganz vorzüglich eignet!) ist ein altb ewährtes, mild eröffnendes und kräftig auflösendes Heilmittel. Ee bessert den Appetit, die Verdauung und Ernährung, verscheucht hypochondrische Gemüthsstim- mung, schafft Lebens- und Arbeitslust. Es heilt Catarrhe der Verdauungs- und Brustorgaue und hat namentlich bei langwierigen Unterleibsleiden ausser- ordentliche Erfolge. So ist seine vorzügliche Wirkung bei Verstopfung, Hämorrhoiden, Stockungen im Uuterleibe, Blutwallungen zu Kopf und Brust und Entzündungen der Gebärmutter allgemein anerkannt. Auch bewährt es sich gegen Dickleibigkeit, Rippenfellentzündung und die Be- schwerden der Schwangerschaft, sowie als Unterstützungs- mittel gegen Syphilis, bei Molken- und anderen Kuren. Dieses Alles leistet dasselbe in kleinen Gaben, ohne dass eine berondere Diät oder eine Unterbrechung der Berufs- geschäfte erforderlich ist

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Friedriehs hall bei Hildburghausen Die Brunnendirection C. 0p pe!& Comp.

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4 4 nntmachung. 386 Altes Eisen(Schmelz und Guß), sowie alle andern Sorten Metalle werden zu den höchslen Pre sen angekauft.

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S 391 Montag den 15. d. M., Vormittags 11 Uhr, soll die Lieferung von 120 Siecken Buchen- und 14 15 Kiefsern⸗Scheitholz unter den bei der unterzeichneten Garnisonverwa tung zur Einsicht offen liegenden Bedingungen durch Sou⸗ mission in Accord gegeben werden. Fertedberg den 6. Februar 1869. Großherzogliche Garnisonverwaltung Friedberg Ni schwltz.

Bekanntmachung.

392 Freitag den 12. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen nachveizeichnete Gegenstände, als: 1 Hobelbank, mehrere Hodel, 2 Schneidgeschirre, mehrere Stemmeisen, ein Schraubfsock, 1 Bundaxt, 1 Winkeleisen, 1 Bobrgeschirr zu Guß öffentlich gegen gleich baare Zahlung an den Meistbictenden verstelgert werden. 1905

Ossenheim den 7. Februar Jakob Lehr.

315 ein freundliches Logis, 1 Stiege boch, bis Anfang Mai beztehbar, bei ac. Heß, Nebger gase

Eine gut gehaltene Chaise

393(tt billig zu verkaufen bei 3 Bad Nauheim. Joh. Mörler, Kutscher.

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390 das Liebe zu Kindern hat, wird zum als baldigen Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl.

Alles schon da gewesen.

Ein Oberhesse muß es sein,

Den wir zum Reichstag wählen,

Ein Mann von unserm Fleisch und Bein, Ein Chrtst mit Lelb' und Seelen.

Ein Doctor von Berlin, ei weih!

Macht großen Schmus und viel Geschrei, Kennt nichts von Oberhessen,.

Will uns zu Preußen pressen.

Die Elgenheiten, deren find

So viel im hess'schen Sumpf,

Bufft Dr. Oppenbeim geschwind

Uns aus mit Rumpf und Stumpf. Und uns're Interessen gar?

Wle litten die wohl Noch!

Zum Geler mit dem preuß'schen Aar! Wir kennen nur Welß⸗Roth.

Za! Hessen find wir, echt und recht,

(Und Deutsche obendrein)

Für Deutschland's Elnbelt heißt'sgeblecht, Drum nimmt sie uns nicht ein.

Herabsetzung der Steuerlast Steht im Programm zu lesen.

Von denen, die es abgefaßt,

Heißt's:Sie sind da gewesen.

399 Ein Oppenheimer. 403 In C. Scriba's Buchhandlung wieder zu haben: ö

Schwurgerichtsverhandlung gegen Peter Feuerbach.

Preis 3 ke.

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untergährige Bierhefe, per Maas 3 kr., ist jeden Tag zu haben in der Brauerei

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389 Ein mit Comptolr⸗ Arbeiten vertrauter sunger Mann wird gesucht von

Philipp Windecker.

Todes⸗Anzeige. 396 Am 7. d. M. verschied nach kurzem Kranken⸗ lager mein vielgeliebter Gatte

Friedrich Wilhelm Zobel.

Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittags 3 Uhr statt. Die trauernde Gattin.

Dauksagung.

397 Freunden und Bekannten, welche unsere liede

Mutter, Schwiegermutter und Schwester

Elisabethe Bücking von Alsseld

zur letzten Ruheflätte geleiteten, sagen wir unsern tief⸗ gefüblten Dank. Friedberg den 8. Februar 1869. Die trauernden Hinterbliebenen.

CCC ͤ Kirchen buchsauszüge.

Evangelische Gemeinde. Beerdigte:

31. Januar. Elisabeth Battenfeld, geb. Koch, Wittwe des Großberzoglichen Steuerboten Georg Battenfeld dahier, alt 80 Jahre 8 Monate 16 Tage, f den 29. Jan.

4. gebr. Karl Jakob Wühelm Weißbrod, Söhnchen des bies. Bücegers und Poliztidieners Peter Weißbrod,

Ein ordentliches Mädchen,

402 das kochen kann, wird gegen guten Lohn gesucht.

Näheres bel der Exped. d. Bl.

alt 4 Monate 26 Tage f den 2. Februar.

Verantw. Red.: Hermann Schirapff. Druck und Verlag von Schimpf.

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