Ausgabe 
6.2.1869
 
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1869.

Famstag den 6. Februar.

15.

berhessischer An

. zeiger.

2

Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg.

Friedberger Inlelligenzblalt.

Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samfsag.

Amtlicher Theil.

Betreffend: Die Beschaffung des Bedarfs an Pferden bei einer Mobilmachung durch Ausbebung Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und den Polizei-Commissär zu Wickstadt.

Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 18. December v. aufmerksam, daß Sie von jeder Aenderung im Pferdebestand sofort dem Commissionsmitglied im

J. Anzeiger fur

Friedberg am 3. Februar 1869.

Oberhessen Nr. 151 machen wir Sie darauf 1. Bezick Friedberg Herrn Bürgermeister

Reitz in Södel und im 2. Bezirk Butzbach Herrn Bürgermeister Küchel Anzeige zu machen haben und daß dies, wenn es noch nicht gescheden sein sollte, sofort zu geschehen hat, damit die gedachten Commisstonsmitglieder in den Stand gesetzt sind, die uns nach§. 8 des

Reglements vom 28. August v.

J. am 1. Mai d.

Betreffend: Die Statistik der Bewegung, bier die Einsendung der Register über die Weg- und

Inzüge für 1868.

Derbe

J. zu machenden Vorlagen erstatten zu konnen.

.

Friedberg am 4. Februar 1869.

an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Butzbach, Dorheim, Dorn ⸗Assenheim, Friedherg, Hausen mit Oes, Ilbenstadt, Nauheim, Nieder Weisel, Oppershofen, Rockenberg und den Polizei-Commissär zu Wickstadt.

Die rubrizirten Register sind umgehend bei Meidung der Abholung anher einzusenden.

En

Hessen. Darmstadt. Das Großberzog⸗ liche Regierungsblatt Nr. 3 enthält(Schluß):

III. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Justiz, die in den Provinzen Starkenburg und Ober⸗ hessen legalisirten Grundbücher bettessend.

IV. Bekanntmachung Greßh. Kriegsministeriums, die Freiherrlich von Weyherische Eleonorenstistung betressend. Aus der Freiherrlich von Weynerischen Gleonorenstiftung ist eine Pensten zu vergeben. Es werden daher alle Die⸗ jenigen, welche auf Grund der Allerhöchsten Verordnung vom 19 Januar 1848 um diese Pension nachsuchen wellen und nicht bereits früher um cine solche eingekommen sind, aufgefordert, innerhalb 4 Wochen ven dem Erscheinen der

gegenwärtigen Bekanntmachung im Regiecungsdlatte an,

ihre Gesuche bei dem Kriegsministerium einzugeben. Jede Bewerberin hat dem Gesuche ihren Gevurteschein bei⸗ zuschli ßen.

V. Ucbersicht der im Jahre 1868 in den Irrenanstalten des Großherzogthums verpflegten Kranken.

VI. Dieust nachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 19. Dezember 1868 dem Schulamte⸗Aspiranten Zimmermann aus Frei⸗Laubersheim die erste evangel. Schulstelle daselbst, dem Schulamts⸗ Aspiranten Hofmann aus Fräukisch⸗Crumdach die zweite (vangel. Schulstelle zu Spachbrücken zu übertragen; dem evangel. Pfarramts⸗ Candidatien Werner aus Ober-

Ramfladi die cvangel. Pfarrstelle zu Lißberg zu übertragen; die Hosstallveiknechte Carl Maximilian Schneider aus Höchst und Coutad Weber aus Eichelsachsen zu Hof kulschern zu ernennenz den Haupizollamis⸗Controlcur

Gunderloch zu Bingen in gleicher Eigenschast an das

Haupfzollamt Worms und die damit verbundene Ortoein⸗

nehmerei der inneren indirekten Auflagen zu versetzen, den Paupizollamis Assistenten 1. Klasse Blöcher zu Mainz zum Connoleur bei dem Hauptzollamt Bingen und der damit verbundenen Orteeinnehmetei der inneten indirckten Auflagen; am 30. Dezember 1868 den Pfarramts Candidaten Marx aus Laubach zum Lebrer an dem cvong. Schullehrer⸗ Seminar zu Friedberg zu ernennen, dem Schallehrer an der ersten evangel. Schule zu Großen⸗Linden, Hardt, die ersie evang. Mädchenschulstelle zu Psungstadt, und dem Schullehrer an der cvaugel. Schulstelle zu Frlesenbeim, Kisseberih, die evangelische Schulstelle zu Wald ⸗Uelversheim zu übertragen; an demselben Tage den Feldwebel im 4. Juft.⸗Regt., Pering aus Naubach, zum Portier auf der Station Bensheim der Main⸗Neckar⸗Eisenbahn zu ernennen; am 2. Jan. 1869 dem Volksschullehrer Blickbahn aus Altheim die Leh rerstelle an der Realschule zu Friedberg, jedoch unter Belassung in der Kategorie der Volksschullehrer, zu über⸗ ttagen.

it. Concurrenz für: die erste kathol. Schulstelle zu Unter-Schönmatenwag mit einem Gehalte von 322 fl.

24 kr., nebst einer jährlichen Vergütung von 34 fl. für Helzung des Schullocals; die kathol, Schulstelle zu

Aschvach mii einem Gehalte ven 300 fl.

Der Zusammentritt der zweiten Kammer ist auf den 15. d. M. bestimmt. Das Militär- vensionsgesetz und das Militärbudget werden zu nächst Gegenstand der Berathung sein.

Der Finanzausschuß hat über den mit Prcußen abgeschlosse len Vertrag, die Abtretung des Main-Neckar⸗Staatstelegraphen betreffend,

Bericht erstattet. sequenz des Friedensvertrages ist, so handelt es sich nicht sowohl um Genehmigung des Vertrages, sondern nur um die Modalitäten desselben. Ge

mäß der Uebereinkunft, welche seiner Zeit zwischen

Hessen, Baden und der freien Stadt Frankfurt abgeschlossen worden, werden nur die Anlagekosten im Betrage von 13,000 fl. vergütet, was freilich eine sehr geringe Entschädigung ist, da in den, 1866 vorausgegangenen Jahren das Anlagekapital sich abzüglich der Kosten mit mehr als 30 Proz. rentirte. Statt der ursprünglich für 1. Januar d. J. bestimmten Uebertragung an Preußen ist solche nunmehr auf den 1. April festgesetzt.

Ein Antrag des Abg. Metz auf Einfüh rung freierer Ortsvorstandewahlen und auf Sicherung der Selbständigkeit der Gemeinden geht dahin: Großberzogliche Staatsregierung zu er suchen, das Gssetz vom 8. Januar 1852 aufzu heben und statt dessen behufs der im Jahre 1848 in Aussicht gestellten zeitgemäßen Reform der Gemeindeordnung auf Grundlage völlig freier und direkter Wahl der Bürgermeister und sonstigen Gemeindebeamten, sowie einer selbständigen, in Streitfällen nur durch einen freigewählten Bezirks- rath beschrenkten Verwaltung des Gemeindever mögens die geeignete Vorlage unverzüglich zu machen.

Nach einer Mittheilung derHess. Volksbl. hat die Landescommission für Reklamationen gegen den Einkommensteueransatz pro 1868 ihre Thätig keit beendigt. In 36 Sitzungen wurden etwa 1400 Reklamationen erledigt. Das Resultat der Commissionsprüfungen ist, daß das Einkommen steuererträgniß, das ursprünglich zu ca. 175,000 fl. vervoranschlagt war, nach dem Aus schlag sich aber auf ca. 322,000 fl. erhöhte, im Ganzen ziemlich unverändert bleibt, indem ca. 10,000 fl. Ein- kommensteuer abgeschrieben und ebensoviel zugesetzt wurden. Der Zusatz fand fast ausschließlich bei Steuerpflichtigen im Kreise Friedberg statt, indem daselbst viele Einschätzungen zu niedrig ausgefallen waren.(2)

H. Friedberg. Der hiesigen katholischen Gemeinde, welche seither der Pfarrei Ockstadt zugetheilt war, ist es gelungen, sich eine eigene Pfarrei dahier zu gründen und ist Herr Pfarrer Gabel, seither in Rockenberg, dem in jeder Beziehung der beste Ruf vorausgeht, zum kathol.

Pfarrer für Friedberg und Nauheim ernannt worden. Seine Ankunft dahier wird am 11 ds. erwartet.

Da die Abtretung eine Con-

Aus Rheinhessen. Die lürzlich von der Oppenheimer Conferenz erlassene Adresse glaubt tine freiere Verfassung der evangelischen Kirche für das ganze Land und nur, wenn diese nicht bewilligt werden sollte, eine solche für unsere Provinz um so bestimmter erwarten zu dürfen, als diese ein Recht auf eine Presbyterial- und Synodalverfassung unzweifelhaft besitzt. Dieses Recht besitzt die Previnz durch die in Folge der Beschlüsse des Wörrstadter Synodal-Conventes von 1818 und 4822 entstandene und von dem Großberzoge Ludwig J. bestätigte Unionsurkunde. Die Conferenz⸗Adresse ist alss eine nothwendige Ergänzung der Darmstaͤdter Ad resse für unsere Provinz.

Preußen. Berlin. Ein vielbesprochener und vielverhandelter Gegenstand ist die Cartel- Convention zwischen Preußen und Rußland. Dem⸗ nächst wird sie im Abgrordnetenhause durch den Antrag des Abgeordneten Löwe wieder zur Ver⸗ handlung gebracht werden. Es handelt sich naͤmlich darum, ob dieselbe erneuert werden solle. Alle Stimmen siad darin einig, daß sie die Verkehrs⸗ interessen der preußischen Gränzlande tief schädigt und daß die Nochzustände Ostpreußens mit darin ihre Veranlassung haben; trotzdem wird man auch sernerhin aus höheren politischen Rücksichten diese Unzuträglichkeiten hinnehmen, und die Majorität des Abgeordnetenhauses wird gesügig genung sein, dem Cabinet darin freie Hand zu lassen.

Den Enthüllungen des Grafen Bis mar d über das Hietzing-Comite, Welsen⸗Legion ic. folgen außer den von Freese und Mayer k er⸗ hobenen noch weitere Widersprüche auf dem Fußt. Wie der Graf das angeblich dem Comite ange⸗ hörige daͤnische Mitglied bereits preisgeben mußte, so druckt dieHess. Volkszig. ein Schreiben zweier Freiherrn von Eschwege(datirt Kassel 31. Januar) an die Präsidenten des preußischen Herren- und Abgeordnetenhauses ab, worin die⸗ selben ouf die Behauptung des preuß. Minister⸗ Präsidenten, daß ein Adjutant, Hr. v. Eschwege. ein Mann mit großem, sehr schwarzem Bart den Kurfürsten im Hietzing⸗Comite vertrete, antworten. Sie versichern, daß sie die einzigen Mitglieder der Eschwege'schen Familie, welche Adjutanten des Kurfürsten von Hessen gewesen sind, und sagen ferner: 1) Keiner von uns ist seit dem Jahre 1866 weder in Wien noch in Hietzing anwesend gewesen; 2) von dem behaupteten Be stehen eines Hietzinger Comite's haben wir nur aus den Zeitungen Kenntniß erhalten, und

3) weder der Eine nock der Andere von uns hat