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Kürger, die si n 0 destrebungen der Feuerwehr anschließen sollten, stellen sich
der Feuerwehr am meisten bedürfen, die Bürger⸗ haft, der besitzende Theil der Bevölkerung. Ole jüngeren ge mit Herz und Hand den gemeinnützigen
mserümpfend zur Seite und überlassen den Schutz ihrer gabe fremden Kräften. Wo ist bei solchen Erscheinungen un Bürgersinn, die Opferfreudigkeit, der Gemeinsinn und de gegen äußere Feinde so sehr gerühmte Selbsibewaff⸗ zung? Greift selost zum Beil, stellt Euch selbst in die zeihe der Spritzenmänner und kommt der schönen und chebenden Bürgerpflicht, Euer und Eures Nächsten Hab und Gut gegen Feuer zu schützen, opferwillig nach! Werft e die unmännliche Verweichlichung und das Sprödethun gen eine so nützliche und nothwendige Sache! Solcher Veise möge ein besserer Sinn überall in unseren Städten und Flecken durchdringen und tüchtige ausgiebige Feuer⸗ tehren schaffen.
Verloosung.
Wien, 1. Sepiember. Bei der heute dahier staltge— ubten Ziehung der 1864er Loose wurden nachstehende zummern mit Hauptpreisen gezogen: Serie 3570 Nr. 37 rät dem Haupttreffer von 200,000 fl., S. 745 Nr. 100 rät 50,000 fl., S. 3729 Nr. 66 mit 15,000., S. 1242 . 9 mit 10,000 fl., S. 3729 Nr. 92 und S. 3175 e. 80 mit je 5000 fl. Außer den bier genannten Serien kmen noch heraus: Serie 1671, 2778, 2154 und 1096
Für die Wittwe und Kinder des verunglückten Justus Seifert i weiter eingegangen bei Prof. Diegel von A. Velte fl. Bei der Expedition eingegangen von Pfarrer Eckhardt n Dorheim 30 kr., durch Lehrer Nagel in Ossenheim von dutigen Schulkindern gesammelt 1 fl. 54 kr.
Für die Hinterbliebenen
dr im Plauen'schen Grunde verunglückten Bergleute
suud bei den Vorstaudsmitgliedern des Hülfsvereins weiter ei gegangen: von Prof. Köhler 1 fl., H. Schudt auf der Esrbelheimer⸗Mühle 2 fl., A. Velte 1 fl., J. Huber 1 fl., Reiß in Echzell 1 fl., G. Hirsch in Mainz 2 fl., E. zusch 1 fl. N. N. 1 fl., aus Dornassenheim durch Ferd. Diehl 2 fl. 30 kr. Districts⸗Einnehmer Bitsch 1 fl., Actuar⸗ . Weber 45 ke. Zusammen 14 fl. 15 kr., mit dem st heren Betrag 76 fl. 41 kr.
Humboldt Feier.
Der 14. September d. J. ist der 100jährige Geburtstag Alexander's v. Humboldt.
Allerorten in Deutschland bereitet man die würdige Feier dieses Tages vor. Und mit Recht. Denn Humboldt zählt unzweifelhaft zu den größten und edelsten Söhnen unserer Nation.
Wenn auch von der jetztlebenden Generation vielleicht nur die Erleuchteten unter Denen, welche der Naturforschung hingegeben von den Segnungen Humboldt'schen Geistes zunächst berührt sind, die Größe dieses Mannes ganz zu würdigen vermögen, wenn auch wahr ist was die Eingeweihten sagen, daß zum völligen Verständniß der Bedeutung Humboldt's die Welt noch ein volles Jahrhundert der weiteren Reife bedürfe, so kann doch nicht bezweifelt werden, daß auch die Gebildeten unserer Tage in Alexander v. Humboldt bereits den großen Mann und größten Naturforscher erkannt und ihm in der Reihe der Verehrungswürdigsten unserer Nation und der ganzen Menschheit eine hervor— ragende Stelle eingeräumt haben.
In der That bedarf es zur Würdigung der Verdienße Humboldt's des allergrößten Maaß stabes und zwar eines ganz neuen durchaus eigenartigen.
Dieser große Mann war Zoologe, Botaniker, Mineralog, Geolog, Physiolog, Mathematiker, Astronom ꝛc. ꝛc., und alle diese Gebiete, deren jedes einzeln die Lebensaufgabe eines vollbegabten Geistes darstellt, durch selhstständige Forschungen bereichernd umfaßte er in einem Gesammtwissen, wie es vor ihm noch kein Naturforscher der Welt besessen hat
Hier aber begann erst die eigentlichste Aufgabe dieses wunderbaren Geistes. Von diesem er— habenen Standpunkte eines Wissens aus, welches für gewöhnliche Kräfte geradezu unbegreiflich und unübersehbar ist, legte er den Grund zu dem ungeheuren Gebäude einer die Natur unseres
ganzen Weltspstemes umfassenden Forschung, der kosmischen Naturforschung, zu einem Gebäude, für dessen Plan bisher seit der Grlechenzeit(und da in verhältnißmäßig viel kleineren Dimenstonen) in dem Kopfe keines einzigen Menschen zur Ent⸗ stehung Raum genug vorhanden gewesen ist und für dessen Ausbau die Kräfte der Menschheit für Jahrhunderte hinaus noch werden thätig sein müssen.
Daß einem solchen Manne, der auch hinsicht⸗ lich seines Charakters unsere ganze und volle Liebe und Bewunderung herausfordert, die Huldigung seiner Nation nicht fehlen kann, ist wohl begreiflich. Und wie sich's denn allenthalben regt um diesem Drange gerecht zu werden, so wird auch in unserer Stadt, welche hier so wenig als bei anderen nationalen und edlen Zwecken zurückbleiben darf und will, eine würdige Feier dieses Tages be⸗ absichtigt.
Das Fest wird in Vorträgen über das Leben und Wirken des großen Mannes bestehen, an welche sich am Abend eine gesellige Vereinigung bei Gesang, Instrumentalmusik und Restauration anreihen wird.
Mit Rücksicht auf das mit dem Namen unseres großen Mitbürgers verknüpfte allgemeine nationale Interesse und in der dadurch begründeten Voraus⸗ setzung einer sehr vielseitigen Betheiligung sind die Eintrittskarten auf einen sehr niedrigen Preis gesetzt worden. Das Nähre über die Feier wird durch eine weitere Ankündigung in diesen Blättern demnächst mitgetheilt werden.
Vorschuß- und Credit-Verein zu Friedberg. Geschäftsbericht pro August 1869.
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