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Fortschrittsverein.

1027 Sonntag den 4 d. M., Nachmittags 3 Uhr, findet im Saale des Herrn Philippi in Melbach eine Versammlung der nationalen Part ei statt, zu welcher alle Gesinnungs

genossen eingeladen werden.

E Das Neueste in 2 Strohhüten und Fonnenschirmen

879 empfiehlt in schöner Auswahl zu reellen Preisen

K. Friedrich, neben der Post.

Aerztlicher Verein.

1020 Nächsse Sitzung Dienstag den 6. April.

Fleischpreise für Friedberg

1022 vom 1. bis 15 April unverändert mit Ausnahme,

daß Ochsenfleisch 10 kr. und Kubfleisch 16 kr. kostet. Bel Joh. Hanstein Kuhfleisch 14 kr., Hammel⸗

fleisch(Keil und Karre) 16 kr. N

1025 Von morgen an verkaufe ich

Brod J. Sorte zu 12 kr. Brod II. Sorte zu 10% kr.

L H. Straus, N

Friedberg.

1008 Mein Waarenlager ist wieder auf's Vollständigste assortirt und empfehle ich besonders 110

eine große Auswahl der neuesten Kleiderstoffe, sehr schöne Jaquets und Paletots in Seide und Wolle; ferner die neuesten Stoffe fur Herrenanzüge zu sehr billigen Preisen.

8 Mayer J. Hirsch. Geschäfts⸗Anzeige.

1028 Unterzeichneter empfiehlt sein Lager aller Sorten Cigarren, von den ordinärsten bis

zu den feinsten, ferner alle Sorten Wolle und Einschlaggarne sowie eine schöne Auswahl lebender und todter Blumen, verzierter Drahtwaaren u. s. w. Konrad Heß.

Damen-Modellhüte

1026 sowie Herrn-, Damen- und Kinder-Strohhüte nebst Sonnenschirme empfiehlt in großer

Auswahl zu möglichst billigen Preisen Elise Hanau.

Zur Aussaat.

915 Reine Wicken, Erbsen, Gerste, Hafer zu sehr billigen Preisen bei Jakob Stern Usagasse.

Sonnenschirme

1016 à 1 fl. 12 kr., bis zu den clegantesten, garnirte und ungarnirte Herrn- und Damen hüte, Corseten, Crinolins,[Handschuhe für Confirmauden habe zu sehr billigen Preisen in

großer Auswahl. Frau L. Hirsch. 1024 Die Herren J. G. Kahlert 8 Söhne haben in ihrer

Abfertigung mir Verbrechen vorgeworfen, die mir das Zutrauen bei dem Publikum kurzen und mich im Bezirke moralisch todt machen sollen; ob sie dies aber damit erreichen, wird ssch sehr fragen, ich werde von hier aus meine Versicherten genau überwachen und sie im Schadensfalle

nach Kräften unterstützen, die Herren J. G. Kahlert 8 Söhne

aber wegen ihrer schweren Ehrenkränkung gerichtlich zu belangen wissen. Diesen Herren sen übrigens wiederholt gesagt, daß sie gelogen, wenn sie angeben, sie haben mir die Agenturen entziehen müssen;

denn ich habe, nachdem ich ihr barsches und taetwidriges Be⸗

tragen in Schadensfällen wahrgenommen, freiwillig und zur Reparatur meiner Ehre noth wendig, gekündigt; ich verweise sie, um sie Lügen zu strafen, einfach auf unsere Correspondenz und berufe mich auf die Zeugnisse authentischer Persönlichkeiten bezüglich ihrer uncoulanten Abschätzungen. Wie sie aber das Unterschlagen von Agenturgeldern nachweisen wollen, ist ebenso lächerlich wie un gerecht, denn die Herren haben bei unserm Bruche den Receß auf dem Civilrechtsweg gegen mich eingeklagt, auf welchen Betrag ich mit Ausstandsposten liquidirt und ist die Sache noch streitig, ob und was ich zu bezahlen habe, wenigstens bin ich noch gar nicht im Verzuge, da der Proceß noch nicht entgültig entschieden ist, wo bleibt also der Rechtsbegriff Unterschlagung? Unsere Schadensfälle waren während meiner 10 jährigen Dienstzeit nicht ein einziger über

700 fl. und fast eben haben die Herren 1 G. Kahlert& Söhne Quackeleien und Streitigkeiten ghet, weiche ich durch wein

persönliches Dazwischentreten geordnet und Prozesse abzuwenden gezwungen war; wie hätte dies werden sollen, wenn sich ein Schaden in die Tausende belaufen? Dies und noch manches Andere, worüber ich zu schweigen vorziehe, veranlaßte mich so aufzutreten und die Herren Oeconomen aufwerksam zu machen, daß es nicht allein auf großes Grund- und Reservekapital ankommt, sondern daß man die Leute, nachdem sie Jahre lang die schweren Prämien bezahlt, sie guch im Schadensfalle gerecht und anstaͤndig bezahlt. Dies, um Kosten zu ersparen, mein letztes Wort.

Frankfurt im April 1869.

J CE. Hagemann, Gallusgasse Nr. 8.

1011 Ich zeige hiermit an, daß ich mich zu Reichels⸗ heim i. d. W. als praktischer Thierarzt niedergelassen habe, mit dem Vemerken, daß ich Morgens vor 9 Uhr, Nachmittags zwischen 1 und 3 Uhr am sichersten zu Hause anzutreffen bin. Reichelsheim!. d. W., 25. März 1869. Dr. Gottfried Schäfer, pract. Thierarzt.

1 peten

999 mit den neuesten Mustern zu sehr billigen Preisen bei Georg Groß.

W. Gökus

empfiehlt zur bevorstehenden Aussaat alle Sorten Wald⸗, Gras- und Kleesamen. Besonders empfehle ich schwedischen und weißen Klet in schöner Qualität und billigster Berechnung.

Gute Kleesaat

1009 und reine Wicken bei Gebrüder Löb.

Alle Sorten Gartensamen

973 sind wieder frisch und ächt zu haben Frtedberg. FW. Damm.

Mein e

Strohhutwasche rei

hat wieder ihren Anfang genommen.

L. Backes in Friedberg.

Wohnungs veränderung.

1035 Dem geehrten Publikum die ergebene Anzeige daß sich von heute an meine Wobnung auf dem Haagk nächst Herrn Kaufmann Kran; befindet.

Gg. Franck, Bürstenmacher.

1017

Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag den 4. April 1869. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Diakonns Meyer.

Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche:

Vormittags: Herr Pfarrer Diegel.

Nachmittags: Fällt aus.

1 Katholische Gemeinde.

Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte.

Wei her so nüt ag. Vormittags: 9 Uhr Hochamt, Predigt und Feier ersten heiligen Communion der Kinder. Nachmittags: 2 Uhr Festandacht. An den Werktagen beginnt der Gottesdienst Morgens 8 Uhr.

der

Red. Derma

Verantw. 1 nder:

Druck und Ver

inn Schimpff. B& Schimpf.

a von

(Hierzu Unterhaltungs- Blatt Nr. 14 und eine Beilage.)