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N Frankfurt. Der landwirthschaftliche Monatsclub wird in seiner nächsten Montag slattfindenden Sitzung
inen intetessanten Gegenstand behandeln, nämlich die
Rothwendigkeit einer besseren Ordnung der Verhältnisse er dane zum Gesinde und zu den Arbeitern zuf dem Lande
— Frankfurt. Der biesige zoologische Garten hat in ger neuesten Zeit wieder mehrfache Bereicherungen seiner Thiersammlung erhalten. Besonders ist ein Seehund er Gegenstand der allgemeinsten Beachtung und den ganzen Tag über ist der Wasserbehälter, in welchem er sich befindet, eon Schaulustigen umgeben. Interessant ist es den merk⸗ würdigen Schwimm und Tauchübungen dieses Thieres zu⸗ zusehen, welches zwar zu den Säugethieren gehört, aber seiner Körperform, sowie seiner Lebensweise nach, den Fischen ehr nahe steht. Ferner sind vier Flamingo eingetroffen, ene in Afrika einbeimischen Vögel, deren zierliche Formen und zarte rosa Färbung sie zu einem besonderen Schmuck es Gartens machen. Sie beleben die Wiese vor dem sroßen Wasser fall auf das Anmuthigste. Die vor Kurzem ungekommenen drei Gemsen fühlen sich in ihrem neuen Aufenthaltsorte bereits ganz heimisch und springen und lettern fleißig auf den Felsen umher.
Offenbach. Am verflossenen Sonntag begann da— ier das 4. Mittelrheinische Bundesschießen. Offenbach atte sich zum Empfang der fremden Schützen jestlich ge— hmückt, allenthalben wehten mächtige Fahnen theils in en Landes- und Stadtfarben, vorherrschend bemerkte man »doch die schwarz⸗roth⸗goldene Tricolore, welche von den unziehenden Schützen um so freudiger begrüßt wurde, als nan sich von gewisser Seite vocher bemüht hatte, durch Uussprengen falscher Gerüchte bezüglich des ausschließlich wählten Fahnenschmucks Zerwürfnisse unter den Schützen eervorzurüsen. Bei dem herrlichsten Wetter strömien aus der Imgegend Tausende von Menschen herbei, welche dem um 1 Uhr vom Schlosser'schen Garten aus sich in Bewegung zenden Festzuge folgten. In der sehr schön decorirten esthalle entwickelte sich alsbald ein munteres Treiben, das as spät in die Nacht hinein anhielt. Bei dem um 1 Uhr egonnenen Festbanket traten nur wenige Redner auf. Stolze aus Frankfurt toastirte auf das in Freiheit ge— nigte Vaterland, Fabritius aus Frankfurt auf das Comite und C. Leymann aus Offenbach auf die Schützengäste. Um Uhr begann das Schießen auf die verschiedenen Scheiben. Ullgemeines Lob, wird den Gelränken sowohl, als den treff— chen und reichlich vorhandenen Speisen beim Banket ge— vendet. Leider wurde auch hierin dem Offenbacher Comilé zurch einen Unbekannten von Fraukfuct aus ein Schabernack tespielt. Denn als um ½11 Ubr eine Depesche eintraf, velche die Ankunft von noch 300 Frankfurter Schützen
weldete und ebensoviel Banketkarten bestellte, wurde mit
N jen mehrere Provigzen im Zustand
dem Verkauf des Restes derselben eingehalten, bis sich die Unwahrheit hera ngsgestellt hatte, freilich zu spät, um die zurückgehaltenen Karten nun noch an den Mann bringen zu können.— Am zweiten Festtage waren schon mit der frühesten Morgenstunde die Schießstände zahlreich besett und es wurde so fleißig und glücklich geschossen, daß bis zur Banketzeit im Stand und Feld die ersten, sehr ge⸗ schmackvoll gearbeiteten Becher geschossen waren. Bei dem Banket selbst ging es, was Redenhalten anbelangt, voll⸗ ständig stille ber, um so lebhafter jubelten die Sieger und wacker kreisten die silbernen Becher in der Runde. Am Nachmittag füllte sich der Festplatz rasch mit Menschen; das Gedränge wurde bis gegen Abend, wo ein Feuerwerk abgebrannt wurde, der Art, daß kaum noch zu passiren war. Der Consum an Wein und Bier, welche ausge⸗ zeichnet sind, war ein ganz enormer. Am Sonntag Nach, mittag wurden von Bier allein 52 Ohm verzapst, während am Montag noch erheblich mehr vertilgt wurde. Der heutige Festtag ist neben dem Schicßen auch dem Schützen⸗ tag gewidmet.
Bonn. Das hiesige Comite für das Ernst Moriz Arndt gesetzte Denkmal hat den dabei erübrigten Vetrag von etwa 1000 Thalern zu einem anderen Erinnerungs- zeichen an den großen Mann bestimmt, das ihm in seiner Heimath, auf der Insel Rügen, woselbst Arndt 1769 in Er. Schoritz geboren ist, errichlet werden soll. dan hat dazu den Berg Rugard bei Bergen ausersehen, welcher 340 Fuß hoch ist und eine herrliche Uebersicht über die ganze Insel bietet. Es ist bereits ein Comite für die Errichtung dieses Denkmals zusammengetreten, welches ein Projekt enwerfen und weitere Beiträge bei den Lanos— leuten Les Dichters sammeln wird.
Gotha. Bei Dr. Petermann sind die ersten Nach— richten über die deutsche Nordpolfahrten aus dem Eis— meere eingelaufen und zwar von Dr. Dorst auf dem Schraubendampfer Bienenkorb. Diese Nachrichten erstrecken sich über 2½ Monate der Fahrt, vom 21. Februar bis zum 9. Mai. Sechs Wochen lang war ganz außergewöhn⸗ lich stürmisches Wetter gewesen; schon gleich in den ersten Tagen sank das Barometer in kurzer Zeit um volle zwei Zoll und kündigte einen orkanartigen Sturm an, der viel— fache und große Zerstörungen auf dem Schiffe anrichtete, und am 26. Februar östlich der Färber sich zu einer so gefährlichen Heftigkeit steigerte, daß das Schiff trotz der angestrengtesten Bemühungen des Capitäns und der ganzen Mannschaft willenlos gegen die gefährliche klippenreiche norwegische Küste bei der Halbinsel Stadtland(in 620 n. Br.) trieb. Glücklicher Weise ließ am Abend desselben Tages der Sturm etwas nach, so daß es gelang, wieder vom Lande abzukommen und so einem fast sicheren Unter— gange zu entgehen. Auch weiter im Norden am und im Eise dauerten die Stürme mit seltener Heftigkeit fert, zun Theil den ganzen März hindurch und in den April hinein, so daß die dort zum Robbenschlag und Wallfischfang ver⸗ sammelten Schiffe vielfache Beschädigungen erlitten und zeuweise in großer Gefahr schwebten.
Bremen. 8. F. C. B. biese vier Buchstaben prangten über dem Triumpfbogen, durch den König Wilhelm seinen Einzug hierselbst hielt. Die Senatoren glaubten ihre Sache recht gut gemacht und die Freude über den Besuch des Königs mit dem Stolz ber Republik verbunden zu haben; denn die vier Buchstaben bedeuten: Senatus populusque Bremensis, zu deutsch: Senat und Volk von Bremen. Die Bremer Humoristen aber verdolmetschten: Stempelsteuer, Pelroleumstener, Quittungssteuer, Branntweinsteuer.
London. Der„Vierzehnte“ ale Nahrungszweig. Ein Londoner Blatt meldet den Tod eines Mannes, der seines eigenthümlichen Erwerbzwelges wegen einer flüchtigen Er⸗ wähnung verdient. John Andrew Malketh, dieß ist sein Name, hat ein Vermögen von 20,000 Pfand hinterlassen, das er dadurch verdiente, daß er während 35 Jahren den Vierzehnten an der Tafel spielte. Dieser Gentleman, ber steis sorgfällig gekleidet, stellte sich um die Stunde der verschiedenen Mahlzeiten des Tages in denjenigen Häusern vor, wo, wie er wußte, offene Tafel gehalten wurde. Er fragte an, ob man seiner bebürfe, d. h. ob Dreizehn am Tisch säßen und man einen Vierzehnten wünsche. Lautete die Antwort ablehnend, so entfernte er sich würbevoll; nahm man jedoch sein Anerbieten an, so trat Malketh in das Speisezimmer, machte eine grüßende Kopfbewegung gegen den Herrn vom Hause, nahm Platz bei Tisch und aß ruhig. Nach beendigtem Diner schlich er sich so an— ständig als möglich davon und erhielt beim Herausgehen entweder vom Herrn oder vom Diener ein, manchmal auch zwei Pfund Sterling, je nach der Dauer und der Vedentung des Gastmahls. 35 Jahre hindurch hat Malketh dieses Amt mit Eifer versehen. Nie hat er Anlaß zu Klagen gegeben. An einem und demselben Tage hat er oft zwei- oder dreimal gefrühstückt, reichlich dinirt und an einem Souper Theil genommen! Ursprünglich war er Buchbindergeselle; er hatte angenehme Manieren und arveitete in der Nähe eines Banquiers. Dort bediente man sich seiner zwei- oder dreimal, um der Zahl dreizehen bei Tisch zu enigehen. Seit dieser Zelt gab er die Buch⸗ binderei auf und widmete sich ganz dieser Spezialität. Er starb im Aller von 54 Jahren.
In Boston hat am 15. Juni das größte Musik⸗ fest, das je in den Vereinigten Staaten gehalten wurde, staligefunden und man gibt ihm den Namen Riesen⸗ Friedens-Musikfest. Die Concerte wurden in einer Riesen⸗ halle gegeben, Kolosseum genannt, dieses größte unter einem einzigen Dache stehende Gebäude in Amerika bei einer Länge von 500 hat eine Tiefe von 300 Fuß. Zum Bau waren 1,700,000 Fuß Bauholz, 15 Tonnen Nägel und circa 5 Tonnen anderes Eisenwerk erforderlich. Den Ein⸗ und Ausgang zu diesem Musiktempel vermitteln 12 be— queme Thüren, jede 24 Fuß brett. Das Gebäude gewährt Raum für 16.300 sitzende Zubörer, die Zayl der sitehenden Zuhörer, welche auf den Galerien und in den Gängen Platz finden können, wird als ungeheuer bezeichnet.
Oeffentliche Aufforderung.
870 Forderungen an den Nachlaß des Johannes
Fritz II. von Södel find bie zum 10. Juli l. J., bei
Meidung der Nichtberücksichtigung bei Regelung der
Rermögens verhältnisse, dahier spectficirt einzureichen. Friedberg am 18. Junt 1869.
Großberzogliches Landgericht Frledderg
Neitz, Hofmann, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor. Holz⸗Versteigerung.
942 Montag den 5. Zult, von 8 Uhr anfangend, soll 1 District Burgwald der Großherzoglichen Oberförstere! ober Rosbach das Etchen⸗Schälholz versteigert erden und zwar: g 06% 8 Salben 106„ rügelholz, 21400 Wellen, 770 Stangen, 401 Cubiksuß enthaltend, sowie 1 Etchenstamm von 11“ Durchmesser und 25“ Länge, 24 Cubikfuß enthaltend. 0 Jusammenkunft auf der vom Straßhelmer Hof nach zer Hasselhecke führenden Straße. Ober Ros bach dey 28. Juni 1869. Großherzogliche Oberförsteret Ober⸗Rosbach Bing mann.
Bekanntmachung.
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940 Künftigen Samstag den 3. k. M., Nachmittags 1 Ubr, werden die bel Erbauung eines Todtenbahren⸗ läuschens vorkommenden Arbeiten, als: 1) Zimmerarbelt, veranschlagt zu 19 fl. 22 kr. 2) Maurerarbeit 18% 6, 3) Dachdeckerarbett We auf hiefigein Rathhause veraccordlirt. Nieder⸗Wöllstadt den 28 Junt 1869. Großherzogliche pee Nieder⸗Wöllstadt 5 l
Heugras- Versteigerung. 1951 Montag den 5. Juli l. J., Nachmittags 3 Uhr, sell das diesjährige Heugras von den Waldpwiesen und Hchneisen des Butzbacher Stadtwaldes an Ort und Selle in Abtheilungen meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Krötenpfuhl.
Butzbach am 29. Junt 1869. Großherzogliche Bürgermeisterel Butzbach Küche l.
Schafpferch-Versteigerung. 1941 Freitag den 2. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in biefigem Rathhause 5 dis 10 Schaspferche öffentlich meistbietent versteigert werden
Frledberg am 29. Juni 1869.
Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg Fouc ar.
Bekanntmachung.
1939 Künftigen Samstag den 3. k. M., Nachmittags 1 Uhr, wird das Auswerfen alter Gräben, zu 111 fl. vera schlagt, auf hlesigem Rathbause veraccordirt. Nieder⸗-Wöllstadt den 28. Junt 1869. Großherzogliche Bürgermeisterel Nieder⸗Wöllstadt Sto ll.
Arbeits⸗Versteigerung. 1949 Donnerstag den 1. Juli l. J., Nachmittags 4 Uhr, soll zu Nieder ⸗ Weisel im Rathhaussaal das erste Loss der Planirarbett zum Bau der Viceinal⸗ flraße von Butzbach nach Hoch- Weisel, veranschlagt zu 3179 fl. 10 kr., unter den vor der Versteigerung bekennt gemacht werdenden Bedingungen nochmals versteigert werden. Butzbach den 27. Juni 1869. Der Bezirks⸗Bauaufseher Bur k.
Jaselochs- Versteigerung. 1954 Mittwoch den 7. Jult l. J., Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Raihbaus zu Melbach ein der Gemeinde zuftebender Faselochs öffentlich meifibtetend versteigert werden.
Melbach am 29. Juni 1869.
Großherzogliche. Melbach e il
Limburger Käse.
1955 Bei Abnahme von mehreren Pfunden per Pfd. 9 kr. A. Stahl Wittwe.
Gesu ch t
1945 zu baldigem Eintritt ein ordentlicher, gewandter Bursche, der in der Schreinerarbeit geübt ift.
Trapp& Münch.
Ein Kinderwägelchen,
1951 noch im guten Zustande, wird billig abgegeben. Zu erfragen bet der Exped. d. Bl.
Cransparent-Glycerinseise
1447 zu allen Preisen Wilh. Sturmfels.
Brodpreise vom 1. bis 18. Juli. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: ½ Waizen, ½ Korn./ Korn, ½ Waizen.
Erste Sorte 4 8 15 kr. Zweite Sorte 4 8 13 tr. ** 1* 777„ 1* 2 2 910„
5* 85 3 1„„ 2*. 2½ Loth Milchwaaren 1 kr. 3 Loth Wasserwaaren 1 kr. Für Bad Nauheim:
Kasseler Brod 4 8 17 kr.
***/*
Lade Erste Sorte 48 15 kr. Zweite Sorte 4 8 13 kr. *„ 1 7½ 79„* 2* 6½* „* 1* 3%* 1„ 1* 3½*
Für Butz bach:
Erste Sorte 4 8 15 kr.] Zweite Sorte 47 13 kr. **„ 750* 77* 2* 6* 1 1„ 35/8* 1„ 3½*
Fleisch, ꝛͤc Preise vom 1.— 13. Juli. Für Friedberg, Bad Nauheim u. Butzbach unverändert.
ber Malter. Friedberg, 30. Juni. Waizen 12 fl. 45 lr.; 8 fl. 45 kr.; Gerste 8 fl.— kr.; Hafer 5 fl. 50 kr. Frankfurt, 28. Juni. Waizen iE K Kork 10 fl. 25 kr.; Gerne— fl.— kr. 3 Hafer 9 fl. 50 kr. Grünberg, 26. Juni Waizen 12 fl. 34 tr.; Kort m9 fl. 48 kr.; Gerste 7fl. 58 kr.; Hafer 6 fl. 5 kr. 3 Molter 9 fl.— kr.; Erbsen— fl.— kr.; Wicken— fl. — tr.; Saamen 16 fl. 15 kr.; Kartoffeln 3 fl. 45 kr. Mainz, 7. Juni. Waizen 12 fl. 27 tr.; Korn 9 fl.— kr.; Gerste 7 fl. 30 kr. Hafer 6 fl. 6 kr. z Haltosseln 2 fl. 50 tr.; Roggenstroh per 100 Gebund 26 fl.— kr.
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