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nicht umhin, sich in einem Sinne über diese An- gelegenheit zu verbreiten, der deutlich herausfühlen ließ, daß es sich hier nicht um ein specifisches Frankfurter Interesse, sondern um eine allgemeine Principienfrage handelt, deren Lösung auch in den altpreußischen Provinzen seit Jahren vergebens angestrebt wird.
Bayern. München. Die Vermählung der Herzogin Sophie, Schwester der Kaiserin von Oesterreich, mit dem Herzog von Alengon, Sohn des Herzogs von Nemours, wird am 14. September stattfinden. Zu der in Possenhofen stattfindenden Vermählungsfeier sind Einladungen an viele Fürsten erlassen worden, auch der Kaiser von Oesterreich wird erwartet.
Oesterreich. Wien. Die Bewaffnung der österreichischen Armee mit Hinterladern ist bis jetzt noch wenig vorangeschritten. Der Gewehr— fabrikant Werndl, welcher noch im Laufe dieses Jahres mindestens 150,000 Stück neue Schnell— schußwaffen liefern sollte, hat nicht Wort gehalten und bis zur Stunde nicht einmal eine halbe Compagnie versorgt, trotz eines Vorschusses von 400,000 Gulden. Er redet sich damit aus, daß die in England bestellten Maschinen nicht ein— getroffen seien. Der Kriegs minister hat mit einem Prozeß wegen Vertragsbruch gedroht und eine Untersuchungscommission nach Steyr geschickt.
— Ein offiziöses Blatt spricht von der Gefahr, daß auf dem flachen Lande Böhmens eine„Re— bellion“ ausbreche. Infolge der fortwährenden Agitationen gegen die Verfassung und der offenen Verhöhnung des Gesetzes und seiner Organe werde
der Regierung„nichts anderes übrig bleiben, als
Vereins- und Versammlungsrecht für die tschechischen Bezirke zu suspendiren“.
— Eine an der Börse herrschende Mißstimmung wird dem üblen Eindruck zugeschrieben, den die seit einigen Tagen circulirenden Gerüchte über in höheren Regionen angezettelte Intriguen gegen die bürgerlichen Minister gemacht haben; Andere sprechen von den bevorstehenden Landtagsconflikten, welche leicht gefährliche Dimensionen annehmen könnten.
Pest. Man hat hier ein Complott gegen Franz Deak entdeckt. Mehrere junge Leute haben sich verschworen, den„Landesverräther“ Franz Deal zu tödten. Der Bursche, welcher das Henkeramt übernommen, sitzt bereits wohlverwahrt hinter Schloß und Riegel im Stadthause; es wurde bei ihm das Namensverzeichniß der Ver— schwornen, Plan der Ausführung und ein Revolver
gefunden. Der älteste der Verschwornen hat das 15. Lebensjahr noch nicht zurückgelegt.
Frankreich. Paris. Man beschäftigt sich in hiesigen politischen Kreisen nach wie vor mit der Zusammenkunft der beiden Monarchen in Schwalbach. Die„Correspondance du Nord-Est“, die zuweilen aus gutunterrichteten Kreisen schöpft, läßt sich unterm 19. d. aus Berlin schreiben: Obgleich keiner der beiden Fürsten von ihrem Minister der auswärtigen Angelegenheiten begleitet wird, so ist diese Begegnung denn doch von aus— nehmend politischer Bedeutung gewesen. Man versichert mir, daß der Czaar sich in einer Weise zum Könige Wilhelm ausgesprochen hat, aus welcher hervorgeht, daß er das Bedürfniß fühlt und den Wunsch hegt, das Band zwischen beiden Staaten fester zu knüpfen. Alexander II. habe die Besorgniß nicht verhehlt, welche ihm die gegen— wärtige Lage von Europa einflößt und er habe mit Nachdruck hervorgehoben, wie unter solchen Verhältnissen ein festes Bündniß zwischen Rußland und Preußen allein im Stande sein kann, die Erhaltung des Friedens zu sichern.
Großbritannien. London. Auf der Eisenbahnlinie Chester-Holyhead stieß der um Mitternacht für Irland abgehende Passagiertrain bei Blaudulas mit einem Petroleum führenden Güterzug zusammen. Die Locomotive, der Tender und drei Waggons erster Classe des Passagier⸗ zugs wurden zertrümmert. Das entzündete Petro⸗ leum verursachte den Tod von 23 Passagieren erster Classe, welche lebendig verbrannten. Die unerkennbaren Leichname derselben wurden in Särgen in der Kirche zu Aberglee ausgestellt. Es befinden sich darunter Lord und Lady Farnham. Der Maschinist des Zuges hat bloß Verwundungen davongetragen.— Neuere Nachrichten über dieses Eisenbahnunglück melden, daß der Heizer des Zugs ge⸗ tödtet ist. Die Explosion des Petroleums wurde durch die Heizung der Locomotiven veranlaßt. Die Herzogin Abercorn und Lord George Hamilton sind gerettet. Ueber die Zahl der Opfer sind die Nachrichten widersprechend.
Türkei. Der Aufstand auf der Insel Kreta gegen die türkische Herrschaft scheint allmählich zu erlöschen. Nur zuweilen dringen noch Nach— richten von vereinzelten Kämpfen in die Oeffent— lichkeit, gleich dem fernen, von Zeit zu Zeit noch aufblitzenden Wetterleuchten eines abziehenden Gewitters. Die Zustände auf der unglücklichen Insel sollen aber schauderhaft sein. Ein Aufruf von dort an die„Times“ um Unterstützung für die Kranken und Verwundeten sagt, die Noth sei
so groß, daß für die Verwundeten und Genesenden— fast keine Fürsorge getroffen werden könne.
Darmstadt. Die„M. Z.“ berichtet: Dieser Tage traf ein Odenwälder Bursche hier ein, welcher unter ben päpstlichen Zuaven gedient, aber das Desertiren vorgezogen hatte. Dem Streiter für den Stuhl Petri war es erst nach verschiedenen Abenteuern gelungen, den heimathlichen Boden, der für ihn mehr Relz hat, wie die Siebenhügel⸗ stadt, glücklich zu erreichen.
Darmstadt. Für die Dauer der Anwesenheit Sr. Ma⸗ jestät des Kaisers von Rußland in Jugenheim wird da— selbst eine Telepraphen⸗Station, und zwar vom 24. d. M. ab mit vollem Tagesdienste, auch für den Privat⸗Depeschen⸗ Verkehr, eröffnet werden. Dieselbe ist mit der Telegraphen⸗ Station des norddeutschen Bundes in Darmstadt direkt verbunden.
Mainz. Die„New⸗Yorker Hanbelszeitung“ vom 6. August schreibt: Am Sonnabend, den 1. d., verhafteten die Gehülfen des Bundesmarschalls einen seit drei Wochen in der Ivanhoe Papierfabrik zu Patterson(New Pork) arbeitenden Deutschen, Namens Heinrich Schäfer, welcher in Bretzenheim, Großherzogthum Hessen, eine ganze Familie ermordet haben soll. Der hiesige hessische Consul hatte von seiner Regierung Anzeige erhalten, daß der Mörder nach den Vereinigten Staaten entflohen sei und durch die Polizei seinen Aufenthaltsort aufspüren lassen.
Mainz. Ein in der Dienstagsnacht der vorigen Woche in den Militärschießständen auf dem Sandbruch ver⸗ wundeter Urlauber von Gonsenheim ist seinen Wunden erlegen und am 21. d. unter großer Theilnahme zu Grabe getragen worden. Ueber die Veranlassung zu diesem Vor⸗ gange hört man Folgendes. Der Posten hatte ihn, nach⸗ dem die Aufforderung, die Schießstände zu verlassen, wirkungslos geblieben war, arretirt. Auf dem Transport zum Wachllocal entsprang der Mann, worauf der frucht⸗ losen Aufforderung zum Stehenbleiben der verhängnißvolle Schuß folgte. Nun heißt es selbstverstäudlich: Posten und Patrouille haben nach ihrer Instruction gehandelt. Ist es aber so unerläßlich, derartige Instructionen für Schieß⸗ stände wie die Sandhügel auf dem„großen Bruche“, wo nichts zu verrathen und nichts zu holen ist, zu ertheilen? Der Fall der Nothwehr war nicht eingetreten und die Con⸗ seguenz der Instruction wahrlich kein Menschenleben werth; selbst wenn es wahr sein sollte, daß der Posten schon früher einmal angegriffen wurde. So zußert sich eine Correspondenz des„Fr. J.“ aus Mainz.
Heidelberg. Ein hiesiger Bürger hatte aus geschäft⸗ lichem Anlaß mit einem Genkarmen zu sprechen, begab sich zu ihm Abends gegen 10 Uhr auf die Wachstube der hiesigen Gendarmerie und unterhielt sich vergnüglich und scherzend mit ihm und seinen Berufsgenossen. Da legte Einer ein Gewehr, welches er für ungeladen hielt, auf ihn an, um ihn im Scherz zu erschießen, und erschoß ihn wirklich; ein Schuß durch die Brust tödtete ihn auf der Stelle.
Vonn. Bei Eröffnung der Jagd erschoß ein junger Jagdfreund ein Mädchen aus der Gegend von Mondorf, das im Felde arbeitete. Der Schuß traf den Kopf und halte sast augenblicklichen Tod zur Folge.
Hannover. Albert Methfessel, der Componist so manchen schwungvollen und frischen, echt deutschen Liedes, ist zu Heckenbeck bei Gandersheim, wo er bei seiner Tochter verweilte, vom Schlage getroffen und liegt heffnungslos darnieder.
Materiallieferung
für das Grosherzogliche Dorheimer Braunkohlenbergwerk.
1839 Donnerstag ben 27. August d. J., nen nachstehend verzeichneter Materialien, nämlich: F lo 1) 120 Böden 10. Stämme, 12 Böden 9. Stämme. II. Bretter. 3) 50 Stück ölattige Schreinerdiele, 4) 40 Stück breite Doppeldtele, 5) 100 Stück Latten. III. Pf 6) 16000 Stück Eichenschachtpfähle. IV. Fettwaaren. 7) 660 Maaß Rüböl, 8) 50 Pfund Talg
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auf dem Summissionswege vergeben werden.
Die Summisfionen müssen bis zum 27. August d. J., Vormittags 10 Uhr an die unterfertigte Stelle .... betreffend“ abgegeben werden. Die Eröffnung der Summission findet in Gegenwart der erschlenenen Summittenten kurz nach 10 Uhr statt.
Die Lieferungsbedingungen können vom 12. Nugust d. J. an bei uns eingesehen werden.
portofrel und mit der Bezeichnung»die Lieferung von.
Dorheimer Bergwerk am 30. Juli 1868.
olz.
ähle.
Großherzogliches Bergamt Dorheim. Storch.
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1927 Freitag den 4. September, Nachmittags 2 Uhr,
Braunkohlengruben Weckesheim, Dornassenheim und Wölfersheim pro 1869 erforderlichen Mate- rialien, als: Schachtpfähle, Groß- und Kleineisen, Nägel, Rüböl, Talg, Putzwolle und Steinkohlen, auf dem
Submissionswege vergeben.
Ole Offerten müssen längssens bis zum angeführten Termin versiegelt, frankirt und mit der Aufschrist: .„versehen, bei unterfertigter Stelle eingereicht sein, bei welcher auch die Lieferungs
„Lieferung von bedingungen jederzeit eingesehen werden können. Grube Weckesheim den 14. August 1868.
Material-Lieferung.
wird die Lieserung des Bedarfs der zum Betriebe der
Fürstliche Bergverwaltung
Oeffentliche Aufforderung.
1919 Nach mißlungenem Gäteversuch ist über das Vermögen des Ackermanns Johannes Schäfer von Wachenducken der förmliche Concurs erkannt worden. Es werden deßhalb sämmtliche Gläubiger des Ge⸗ nannten aufgefordert, ihre Ansprüche den 1. September d. J., Vormittags 9 Ubr, bei unterzeichneter Gerichtsstelle, Schloßstraße Nr. 26, mit dem erforderlichen Beweis versehen anzumelden und zu begründen. Die Ausbleidenden werden von der Masse ausgeschlossen und mangelhafte Anmeldungen zurückgewiesen. Das Ptäclusiv Decret wird nur durch Anschlag im Gerichtslocal publieirt. Hanau am 4. August 1808. Königliches Amtsgericht Abtheklung II. Cd stee er
vt. Störckel, K. A. Immobiliar-Versteigerung. 1987 Freitag den 28. August l. J., Vormittags 9 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus auf freiwilligen Antrag der Frau A. Kehr's Wittwe die derselben zustehende Hof⸗ ratthe und Aecker, wie solche in Nr. 93 des Anzeigers für Oberhessen näher beschrleben sind, nochmals öffent⸗ lich meistbietend versteigert werden. Die hlesigen Flur⸗ schützen sind angewiesen die nöthige Auskunft zu ertheilen. Auch soll an demselden Tage die diesjährige Kartoffel.,
Dickwurz⸗ und Kleeerndte verffeigert werden. Frledberg den 21. August 1898. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg De
1907 Wir suchen für die Gegend von Friedber einen tüchtigen Agenten für den Verkau unserer landwirthschaftl. Maschinen, nament⸗ lich der sehr gangbaren Futterschneid⸗ und Dreschmaschinen.
Kröber.
J. P. Lanz& Co. in Mannheim.


