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zu Fuß im Park von Fontainebleau aufnebmen und schon heißt es sogar, daß er nächste Woche wieder nach Paris übersiedeln werde.
— Die Königin von Spanien ist nach Madrid zurückgekehrt, obne daß die beabsichtigte Zusammen⸗ kunft mit Napoleon stattgefunden bat. Madrid ist in Belagerungszustand erklärt.— Die„Opinion publique,“ die„France,“ und das„Pays“ er— wähnen eines Gerüchts, die Königin von Spanien habe abgedankt.„Fiparo“ sagt, alle Parteien hätten sich gegen Isabella verbunden, dießmal sei die Bewegung ernsthaft.
— Die„Patrie“ widerspricht die Nachricht von der Abdankung der Königin von Spanien, indem sie hinzufügt, daß die Insurgenien in Cadix selbst keine Fortschritte gemacht hätten, die Revolte sei außerbalb der Stadt lokalisirt.— Der„Fi— garo“ meldet, daß Carthagena und Cadix sich in der Gewalt der Progressisten befinden und daß Prim nach Spanien gekommen ist.— Der „Gaulois“ schreibt über die spanischen Ereignisse: „Die Bewegung macht reißende Fortschritte. Das erste Signal wurde von den Dampffregatten „Villa de Madrid“ und„Zaragoza“ gegeben. Fünf andere große Seeschisse und alle minder bedeutenden Schiffe, welche sich in Cadix befanden, traten der Bewegung bei. Man begreift die Wichtigkeit der Erhebung dieser Kriegsschiffe. Mit ihnen beherrscht die Revolution die Küsten und kann die Bewegung überallhin verbreiten.— Am 20. Abends weilte der Hof, in großer Verlegen⸗ heit, noch in St. Sebastian. Die Königin hatte eben, als sie nach Madrid zurückkehren wollte, die Nachricht von dem Aufstand erhalten, worauf sie sofort die Abfahrt wieder abbestellte, ohne Zweifel aus Furcht, sich den Rückzug abgeschnitten zu sehen. Das Programm der Revolution enthält drei Hauptpuncte: 1) Aufhören der bourbonischen Dynastie; 2) Provisorische Regierung; 3) Ein- berufung einer Constituante, welche in souveräner Weise über die künftigen Geschicke Spaniens ent- scheiden soll.
— Der Präsident des norddeutschen Bundes-
kanzleramts, Hr. Delbrück, ist gestern in Paris angekommen. Er begibt sich nach Madrid, um bei der dortigen Regierung die Ausdehnung des zwischen dem Zollverein und Spanien abge— schlossenen Handelsvertrags auf die spanischen Colo⸗ nien zu erwirken. Eine Correspondenz des„Journal de Rouen“ versichert, das Kriegsministerium treffe Vorbereitungen zur Entlassung von 80,000 Mann in ihre Heimath.
Belgien. Brüssel. Von den Erwä⸗ gungen, auf welche der internationale Arbeiter— Congreß seine Resolution gegen den Krieg stützt, verdienen nachfolgende allerorts in Erwägung ge⸗— zogen zu werden. Sie lauten: Die Gerechtigkeit muß alle Beziehungen zwischen Staaten und Na⸗ tionen ebenso regeln, wie zwischen den Bürgern. — Der Krieg begründet immer nur die Gewalt des Stärkeren, nicht das Recht. Er verewigt die Unwissenheit und das Elend, da er Jammer und Verderben über die Familien bringt und die De— moralisation verbreitet; Gut und Blut der Völ— ker haben immer nur dazu dienen müssen, die grausamen Instinkte des Naturzustandes unter ihnen zu erhalten.
Großbritannien. London. Einem sta⸗ tistischen Ausweise zufolge hat das gesammte
britische Reich gegenwärtig einen Flächeninhalt von ungefähr 7,000,000 englischen Quadratmeilen mit einer Einwohnerzahl von nahezu 200 Millio- nen Seelen. Die stärksten Ziffern bildet Ostindien, welches auf einem Flächenraume von 988,901 Quadratmeilen 150 Millionen Einwohner zählt.
— Guizot's Erörterung der Situation in der„Revue des deux Mondes“ findet in der Lon— doner Presse ungetheilte Billigung. Der„Daily Telegraph“ sieht in derselben einen Hoffnungs- schimmer und nennt sie ein europäisches Ereigniß. Der„Morning Herald“ indessen ist der Ansicht, es sei zu spät für guten Rath. Guizot, bemerkt das ministerielle Blatt, äußert ganz richtig, daß England gegenwärtig nicht zu einem Kampfe ge— neigt sei, mit dem es direct nichts zu thun habe, und es möge auch richtig sein, daß Hr. v. Bis⸗ marck sich nur nach Ruhe sehne; indessen, abge— sehen von einem großen Theil der gewerbtreiben— den Classen, scheine Frankreich, die herrschenden Classen, die unabhängigen Classen, die Literaten und die Armee wenigstens, durchaus abgeneigt, die Einigung und Consolidirung Deutschlands zum mächtigsten europäischen Staate ruhig fort- schreiten zu lassen.
Spanien. Madrid. Am 19. hat sich Contre- Admiral Topete im Hafen von Cadix mit der ganzen Flotte empört. Die nach den canarischen Inseln verbannten Generale sind nach einem Pro— nunciamento an die Garnison von Cadix gelandet. Man versichert, daß die Insurrection gegen die Dynastie gerichtet sei und constituirende Cortes und provisorische Regierung verlange.
Amerika. Der Districtsgerichtshof in Key West hat einen Antrag, Dr. Mudd und mehrere Andere der Betheiligung an der Ermordung Lin- coln's Verdächtige auf Grund der Habeas-Corpus- Acte in Freiheit zu setzen, zurückgewiesen.— Aus Colorado treffen noch immer Berichte über Ruhe; störungen von Seiten der Indianer ein.
— Aus Hayti laufen mittelst der neuesten westindischen Post Nachrichten ein, nach welchen in der Lage wenig Veränderung eingetreten war. Salnave erhob ein Zwangsanlehen nach dem andern und preßte Ausländer wie Einheimische. Sein letzter Schritt war, daß er das Kafftemo⸗ nopol wieder einführte, ohne vorherige Anzeige mehrere Sendungen wegnahm und durch willkür⸗ liche Zahlungen unter dem Marktpreise die Be⸗ sitzer zu großem Schaden brachte.
— Dem amerikanischen Correspondenten der Londoner„Times“ zufolge erklärt General Lee in einem von ihm auf Veranlassung des Generals Rosenkranz verfaßten Schriftstücke über die Stim- mung in den Südstaaten, es sei nach seiner Mei⸗ nung unmöglich, daß der Süden gedeihen könne, so lange das Ruder in den Händen der Neger und einiger wenigen Weißen bleibe, während die Masse der Gebildeten von politischer Thätigkeit ausgeschlossen sei. Für den Fall, daß den Weißen das Wahlrecht zurückgegeben würde, glaubt der General Gerechtigkeit und eine freundlich entge- genkommende Gefinnung den Negern gegenüber versprechen zu dürfen.
Friedberg, 23. Sept. Die hiesige Stadt prangte gestern im freundlichsten Festschmuck von Fahnen, Guir⸗ landen ꝛc. zur Feier des Einzugs unserer neuen Garnison. Schon während des Vormittags bewegte sich eine zahl-
reiche, auch von auswärts vermehrte Meuge in ben Straßen, um die theilweise recht gelungenen Dekorationen in Augenschein zu nehmen. Gegen 3 Uhr Nachmittags langte das Bataillon, von der Umgegend von Offenbach kommend, an, und wurde am Mainzer Thor, wo eine mit dem Bilde unseres Großherzogs gezierte Ehreupfor te errichtet war, von Seiten der Mitglieder des Stabt⸗ vorstandes feierlich begrüßt(Herr Regierungsrath Trapp und Herr Bürgermeister Foucar waren demselben vorher entgegengeritten) und dann von einer bie ganze Breite der Straße erfüllenden Menschenmenge unter den Klängen der Musik des Bataillons in die Stadt geleitet. Der freundliche Tag sand einen hübschen Abschluß durch die Veranstaltung von etlichem Feuerwerk, das auf der See⸗ wiese und an der Ehrenpsorte am Mainzer Thor trotz des unfreundlich gewordenen Wetters gegen 8 Uhr des Abends viele Zuschauer herbeilockte.„Zum guten Zeichen nehm' ich euch!“ Nehmen auch wir das herzlich Will⸗ kommen, das die gesammte Bürgerschaft sich beeiferte unserer neuen Garnison zu bereiten, als gutes Zeichen eines dauernden ungetrübten Einvernehmens zwischen ihr und den Bewohnern unserer Stadt, wie ein solches auch mit den früheren Garnisonen, die Friedberg immer nur ungern verließen, allezeit bestanden hat.
= Nauheim. Schon seit Jahren hat der Turn⸗ verein zu Nauheim seinen Bock und andere Turngeräthe auf dem Turnplatze stehen gehabt. Gewiß eben so lange gibt es in Nauheim Leute, welche erklärte Feinde des Vereines sind. In neuester Zeit scheint jedoch deren Feindschaft einen solchen Grad erreicht zu haben, daß sie sich thätlich äußern muß. Und wocan läßt sich leichter Zorn aus⸗ üben, als an einem wehrlosen Gegenstande? Da hat denn in der Nacht vom 20. zum 21. d. M. oben genannter Bock herhalten müssen. Die Polsterarbeit wurde abgerissen, das Leder in Streisen zerschnitten, die Roßhaare umher⸗ gestreut. Das Schutzdach des Bockes wurde entzwei— geschlagen und die Stücke in die 50 Schritte entfernte Lehmgrube geworfen. Die That charakterisirt ihre Urheber. — Der Verein sichert demjenigen, welcher die Thäter so angibt, daß sie gerichtlich belangt werden können, eine Belohnung von 5 fl. zu. Auch Mittheilungen von ge— ringerem Werthe werden mit Dank angenommen.
Frankfurt. Von welcher Wichtigkeit die Aepfelwein⸗ productton für die Umgegend sowohl als für die städtischen Einnahmen ist, mag daraus hervorgehen, daß verflossene Woche circa 22,300 Malter Aepfel bier ein⸗ gebracht und veraceist worden sind. Sonst hatten die Aepfelweinproducenten ihre liebe Noth, die Aepfelreste fort⸗ schaffen zu lassen; meistens wurden sie, da sie Niemand haben wollte, in den Main gefahren. Heuer ist deßhalb, weil es keine zweite Futterernte gegeben hat, das um— gekehrte Verhältniß der Fall. Die Bauern kommen massen⸗ haft zur Stadt und holen sich die Acpfelreste, wofür sie sogar noch bezahlen.
Frankfurt. Vor einigen Tagen sind mehrere Eng- länder mit einem Ruderboctchen dahier angekommen. Dieselben waren von der Mündung des Rheins bis hierher mitielst Ruder gefahren. Nachts gingen sie aus Land und schlugen ein Zelt auf. Das Bootchen brachte die Söhne Albions wieder nach Mainz zurück, wo dasselbe auf die Eisenbahn nach Straßburg gegeben wurde. Von dort geht es durch den Caual nach Paris und die Seine hinab bis an das Meer.
Darmstadt. Nach Mittheilung der„Hess. V.“ hat der russische Kaiser vor seinem Abgang eine größere Anzahl Orden und Pretiosen an Civil- und Militärpersonen ver⸗ liehen. Unter den Decorirten werden Se. Gr. H. Prinz Ludwig, die Gencrale v. Jungenfeld. Sederer, v. Wittich,
die Majore v. Hesse, Winter, Scherff, Hauptmann Hannesse, die Oberlieutevante Möller und Davidsohn,
Forstmeister Dittmar, die Oberförster Klippstein(Jägers ⸗ durg) und Lipp genannt. Die Frau Klippstein erhielt von der Kaiserin, die mit ihrem Gemahl einmal in Jaͤgers⸗ burg den Kaffee nahm, eine äußerst werthvolle Broche.
, Wer eine billige Reise nach Italien machen will, hat jetzt die beste Gelegenheit. Die Direc⸗ lion der oberitalienischen Eisenbahnen hat auf ihren Bahn⸗ strecken Rundreise⸗Billeite mit einer Preisermäßigung von 45% eingeführt. Von diesen Billetten, nur für erste und zweile Classe bestimmt, gibt es zwei Serien, mit Gestat⸗ tung des Aufenthaltes auf allen Zwischenstationen. Für 25 resp. 48 fl. Fahrgeld kann man während 30 bezie⸗ hungsweise 40 Tagen eine große Anzahl italienischer Städte bis nach Toskana hinein sehen.
Hofraithe⸗ und Güter⸗Versteigerung. 2262 Freitag den 25, September d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause auf freiwilligen Antrag des Bürgers und Schneidermeisters Jobannes Pauli die demselben zustehende Hofraithe und zwei Hrabgärten nochmals öffentlich meistbielend versteigert werden.
Friedberg den 18. September 1868.
Großherzogliches Ortsgericht Friedberg ee.
Beachtenswerth!
1761 Unterzeichneter besitzt ein vorfreffliches Mittel
gegen nächtliches Bettnässen, sowie gegen Schwäche⸗
zuftände der Harnblase und Geschlechtsorgane. Specialarzt Dr. Kirchhoffer,
Obligations Verloosung. 2306 Bel der heute stattgehabten Verloosung der Partial⸗ Obligationen der Gemeinde Spiesbeim wurde die Nr. 47 zu 100 fl. zur Rückzahlung gezogen.
Der Inhaber dieser Obligation wird hiermit auf⸗ gefordert, gegen Rückgabe derselben und der noch nicht fälligen Zinscoupons den Betrag am 31. December l. J. bel dem Handlungshause Simon Lindheimer modo J. Lindheimer zu Frankfurt a. M. in Empfang zu nehmen, indem mit diesem Tage der Zinsenlauf aufhört.
Splesbelm am 17. September 1868.
Großherzogliche Bürgermetsterei Spiesheim ee
Eine Zweispännige Chaise
2289 von massivem Bau habe zu billigem Preise zu
in Kappel dei St. Gallen(Schweiz.)
verkaufen. Löb Strauß.
Main ⸗Weser⸗ Bahn.
2305 Die Versteigerung alter Materialien in dem Magazin zu Gießen ist in der Darmstaͤdter Zeitung unter Nr. 260, Art. 2872 ausgeschrieben und liegen die Bedingungen auf dem Büreau der Matertal Verwaltung zur Einsicht ossen. Gießen den 21. September 1868. Die Magazins Commission. In Auftrag: Wan
— Portland-Cement
Ph. Dan. Kümmich.
bel K. Friedrich neben der Post
2268 dilligst bei
Herrenktagen
in Friedberg.


