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Beilage zum Anzeiger für Oberhessen.
N 8.
Bekanntmachung.
1 Oie Otenststunden der Post-Expeditlon in Nieder- Wufladt für den Verkehr mit dem Publikum werden lrmtt 1 das Sommerhalbjahr(vom 1 April bie 1. Oktober) auf 7 Uhr Vormittags bis 1 Uhr Nachmittags, n das Winterbalbfahr(vom 1. Oktober bis 1. April) auf 8 Uhr Vormlitags bis 1 Uhr Nachmittags, tür alle Jahreszeiten auf 2 Uhr Nachmittags dis 8 Uhr Abends sesgesetzt.
An den Sonntagen fallen vorerst die Diensistunden
„den 12 bie 4 Ubr Nachmittags und von 5 Uhr Nach—
mlttags an aus. Dieses wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß ge— bracht. Darmstadt am 11. Januar 1868. Der Oberpoftdirektor Va d l.
Holz-Versteigerung. 1 Donnerstag den 23. l. M., des Morgens 9 Uhr anfangend, soll im Gemeindewald Nieder⸗Rosbach nach; derzeichnetes Geholz, als: 7½ Stecken Kadel⸗Scheitholz,
2 Buchen⸗Prügelholz,
39%„ Eichen 5
35 Nadel · 5
„*„ Buchen⸗Stockholz,
1„Eichen; 5 120¼„ Nadel⸗ 7
55 Buchen⸗Wellen, 108 Eichen- 7586 Nadel⸗
miftbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft it oberzald des Sainbards⸗Waldes. Nieder⸗Rosbach den 14. Januar 1868. Großherzogliche Bürgermeifleret Nieder ⸗Nos bach
J o ff
Holz- Versteigerung. 125 Donnerstag den 23. Januar l. J., Vormittags 9, Ubr, sollen im biesigen Gemeindewald, Distrikt Au, 68 Eichen⸗Bau- und Werkbolz⸗ Stämme, 24 Stecken Eichen⸗Scheitbolz,
14 3„ Prügelbolz,
23 5„ Stockbolz 2075 Stück„ Wellen,
4 Stecken Kiefern Prügetbolz,
1 5„ Stockbolz.
75 Stück„ Wellen
öfentlich meiftbietend verfleigert werden. Assendelm den 15. Januar 1868.
Großberzegliche Bürgermetsterel Afsenheim Schmidt.
Obstwein ⸗Versteigerung. 34 Nächsten Dienstag den 21. d. M. Vormittage br, werden auf diefigem Natbhause 14 Om Acpfelwein mit 6 Fässern mangeweise öffentlich an den Metstbietenden verstelgert. Naubeim den 16. Januar 1868. Großberzogliches Ortsgericht Nauheim. J. B. d. B.: Det Beigeordnete Eu ser.
Bekannt a chung. 5 Dienstag den 4. Februar d. J., des Mittags 1 Ubr, soll auf der Bürgermeißerei Bingenheim der Crmelnte⸗Badoefen nebst Wohnhaus und Stallung deselbpst me stbietend verpachtet werden. Die Pacht- teeingungen werden bei der Verpachtung eröffnet.
Bingendelm ren 16. Januar 1868. Großberzogliche Bürgermeisterei Bingenheim F a d m.
* 1* Mobiliar⸗Versteigerung. Dienstag den 21. Janrar, Vormtttags um 9 Uhr nfangend, läßt die Unterzelchnete in ihrer Behausung (bausseebaus Ilbenstart) wegen Aufgabe der Oeconomie uachbemerkte Begeustände, als:
1) 3 traͤchtige Fahrkäße,
) 3 vollfändige Geschirre für dieselben, ) einen vollständigen Wagen
4) 1 Schaufel und 1 Spitzp flug,
1) l eiserne Egge,
6) m Pfuhlfaß,
1) I gußeisernen Kessel,
) 1 gußeiserne pferdekelppe mit Gestell,
1 Dickwurzmühle,
(circa 30 Malter Kartoffein,
) circa 50 Centner deu und Grummet,
) circa 20 Fuder Korn-, Walzen- und Gerstenroh,
0 50 Körbe Spreu,
egen gleich baare Zahlung öffentlich meiftbletend ver
gern
Cbaufsechaus JIlbenstadt den 10. Januar 1868. Gottfried Nörschel Witwe.
Usinger Anzeiger.
Amtsblatt für den Amtsbezirk Usingen.
128 Erscheint jeden Mittwoch und Samstag und wird Dienstag und Freitag Abends mit der Post befördert.— Abonnementspreis vierteljährlich 77 Sgr.(26 kr. 1 hl.), auswärts durch die Post bezogen, in ganz Norddeutschland mit Postaufschlag 8 Sgr.(28 kr.) — Bestellungen nehmen alle Postaustalten und Postboten an.— Inserate werden die ge⸗ spaltene Garmondzeile oder deren Raum mit 1 Sgr. berechnet.
fingen. Die Expedition.
Für Jedermann nothwendig
ist es, auf die angenehme und zugleich nützliche Ausfüllung seiner Mußestunden bedacht zu sein. Nichts ist dazu geeigneter, als eine Zeitschrift, die in anregender und fesselnder Weise das Unterhaltende und Belehrende zu verbinden weiß, und eine solche ist das illu— strirte Familienblatt„Omnibus.“ Gleich beliebt im Salon wie in der Hütte des Arbeiters, hat sich der„Omnibus,“ in der kurzen Zeit seines Bestehens einer so lebhaften Theilnahme zu erfreuen gehabt, daß er seinen siebenten Jahrgang mit einer Auflage von 65,000 Exemplaren beginnt. Diesen seltenen Erfolg verdankt der„Omnibus“ dem rastlosen Bestreben, seinen Lesern im reichsten Wechsel das Beste und Interessanteste darzubieten. Spannende Er⸗— zahlungen, populäre Naturbilder, fesselnde historische Skizzen, malerische Schilderungen aus der weiten Welt, bumoristische Scenen, Belehrungen für die Familie und das Haus, kurz Alles, was den Geist beleben und das Herz erfrischen kann, wird durch Wort und Bild
sich zu dauernder Erinnerung gestalten. In jeder Wochennummer bringt der„Omnibus“ 36 Spalten Text nebst 3—4 schoͤnen Illustrationen und das Alles für
einen Silbergroschen!!!
Er kostet demnach vierteljährlich nur 46 kr. und kann in Wochen nummern und Monats- heften bezogen werden. 3
Der neue Jahrgang beginnt mit drei außerordentlich spannenden Erzählungen:
„Der Major,“ vor Ernst Fritze,„Verschwunden,“ von Fr. Feiedrich und „Ur. 608;“ diesen folgen nach: Vor dem Schwurgericht.— Der Kloster⸗
müller.— Des Wilderers Ende.— Freiherr von Betschar.— Ein Abenteuer aus dem Kriege von 1866 u. f. w., u. s. w.
Wer den„Omnibus“ zu halten wünscht, wird ersucht, seine Bestellung baldigst bei einer Buchhandlung seines Ortes oder bei dem nächstgelegenen Postamte zu machen, damit rechtzeitige Zusendung erfolgen kann. Jeder Cclporteur übernimmt ebenfalls die Besorgung.
Omnibus ⸗ Expedition in Leipzig.
Für Unterleibs⸗Bruchleidende.
481 Schon seit langen Jahren ist der Uẽnterzeichnete im Besitze einer Bruchsalde, die er in seinet Umgebung mit außerordentlichem Glück vielsach angewandt bat. Fortwährenden Aufmunterungen von Gedbeilten nachgebend, trete ich damit dor elnen weiteren Wirkungskreis und empfeble dieses vorzügliche, durchaus keine schädlichen Stoffe entbalteade Mittel allen Bruchleldenden. Es ist einsach Morgens und Abends einzuretden, und ist man bei An- wendung desselden keinerlel Unannehmlichketten ausgesetzt. Einzig zu bezieben in Topfen zu 1½ Tolr. preuß. Ct. beim Erfinder Gottlieb Sturzenegger in Herièau(Schweiz.)
Eisenbahn-Frachtbriefe
Bindernagel& Schimpff
in Friedberg.
Deutscher Phönix,
Versicherungsgesellschaft in Frankfurt am Main.
sind zu haben bei
Grund⸗ Kapital! 5,500,000 Gulden
J AAA ˙*- 1,329,088„ Prämien- und Zinseneinnahmen für 1866: 1,473.231 7 Versicherungen in Kraft wahrend d. J 1866: 773 818,341„
77 Der Deutsche Phoͤnir versichert gegen Feuerschaden Mobilien, Waatren, Fabrik- Geräthschaften, Feld⸗Erzeugnissenn Scheunen und in Schobern, Vieh- und landwirthschaftliche Gegenstände jeder Art zu moͤglichst biligen, festen Prämien, so daß unter keinen Umständen Nachzahlungen zu leisten find.
Prospecte und Antrags-Formulare für Versicherungen werden jederzeit unentgeltlich ver— abreicht; auch ist der Unterzeichnete gern bereit, jede weitere Auskunft zu ertheilen.
Friedberg eim Januar 1868. C. C. Weis,
Bezirks Agent des Deutschen Phönix.


