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Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. 1 32.
Hofraithe-Versteigerung.
35 Montag den 16. März d. J., Vormittags 11 ubr, sol in biesigem Rathbause die zur Concursmasse des Argers und Metzgermeisters Heinrich Weller
dchier gebörende Hofratthe mit Schlachthaus, Grab⸗ gerten und Kegelbahn in hiesiger Stadt, sowte 211 after Acker im Großgalgenfeld nochmals öffentlich istbietend versteigert werden. Friedberg den 2. März 1868. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg F Friedberg d. B.:
. d. B.: Der dienftälteste Gerichtsmann Foucar.
Bekanntmachung.
18. März an maumt worden.
Empfang zu nehmen. Friedberg am 13. März 1868. In Auftrag: Heidt.
6.5 Die am 12. d. M. im Freiberrlich von Ritter'schen alde abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und r 1. Abfuhrtag auf Mittwoch den
Die Abfuhrscheine find Dlenstags und Donnerstags
Anlegung von
612
mindestens theilweise verloren. thümer möglich machen, zu
Die Zusammenlegung der Grundstücke und
kommen und denselben bestellen und darauf ernten zu können, wi
Gewannwegen.
Nach dem Antrage des hiesigen Gemeinderathes werden die Grundbesitzer in der Gemarkung Friedberg in dem auf Dienstag den 7. April d. J. anberaumten Termine darüber zu entscheiden haben, ob die Zusammenlegung von Grundstücken und die Anlegung von sog. Gewannwegen auch in den übrigen Feldern demnächst angenommen werden soll oder nicht. wichtig. Prüfen wir daher noch einmal umsichtig, ehe wir auf's Rathhaus gehen. Lassen wir uns dabei nicht von allgemeinen Sätzen bestimmen, wie etwa„die Wissenschaft der National-Oekonomie hat längst die Nothwendigkeit der Zusammenlegung ic. anerkannt,— ein rationeller Landwirthschaft fordert dieselbe gebieterisch,— man darf nicht hinter der Zeit zurückbleiben.“ Das ist Alles ganz recht und gut, wenn nur die„Aber“ nicht wären. „Aber“ klar zu werden, ist Sache jedes Einzelnen. gescheidt! Hören wir zuerst, was die Advokaten f Der Erstere läßt sich also vernehmen: D anlaßt bei deren Bearbeitung Zeitverlust und vertheuert dadurch dieselbe. mit Winterfrucht zu bestellen, so bin ich sicher eher mit der Arbeit fertig, wen einem Stück habe, als wenn ich mit Pflug, Egge und Saatfrucht auf so und herumfahren muß. Ferner wird der Extrag geschmälert, denn die vielen Grenzfurchen sind doch Endlich aber soll die Anlegung der Gewannwege es jedem Eigen- jeder Zeit und unbekümmert um seinen Nachbar auf seinen Acker
Die Sache ist ungemein
Betrieb der
Sich über die Bedeutung dieser Selbstessen macht fett und Selbstprüfen macht ür und wider zu der Sache sagen.
ie allzu große Zerstückelung der Grundstücke ver— Habe ich z. B. 3 Morgen n ich die Fläche an so viel Parzellen
e und wann es ihm beliebt. Tas
Was von Gewinn in Bezug auf Bearbeitung und Ertrag
„ist einfach zuzugeben. Indessen ist
3 Morgen, die er z. B. im großen Wartfeld hat,
Eins ist aber ausgemacht: er bleibt nicht ewig Besitzer, er
Fällen wird Theilung nothwendig, und die vor
ihren kleinen Nachtheilen(vor Theilung in Parzellen, die
Seine nun nun eins oder das andere davon so liegt das nicht gerade daneben und wenn wir an Verkauf denken. Ruthenschläger
Habe ich demnach unrecht, wenn ich sage, der zu erzielende
aber es ist verflucht bedenklich.
Bestimmung, wornach das Recht der Theilung erbeblich
ungetrenntes Ganze bleiben. Ginge das nicht, zum Verkauf des unzer⸗ stoßen wir auf eine ernste Die Verhältnisse e dem Kapital in die
sen Arbeiter gegenüber, wir werden nicht thöricht genug sein, dies auch Es id nicht gut, wenn's nur Reiche und Arme gibt,
wesentlich auf einem vielgegliederten kleinen
Angenehm und bequem
Aber Waizen wächst keiner darauf, und versteuern müssen wir den
Es fragt sich darum, ob sie nothwendig, unum⸗ Sie kann nicht bejaht
schaft und unserer durch die Praxis bewährten Feldordnung
Ebenso wenig aber ebenso wenig taugt die Felder selbst
Zusammenlegung der Grundstücke und der Anlage Grund genug für uns, stutzig Im kleinen Wartfeld haben wir die Wohlan, bezahlen wir die erst und sehen
Warum wollen wir auch so eilen, uns für einen unerheblichen, nur
bedeutende Lasten selbst aufzulegen in wie weiland die Kinder Israel in Egypten 2—
Ein Güterbesitzer.
2 5 28 U 19 0 e e Holz⸗Versteigerung. d at ed we
3 Die am 5., 6. und 7. d. Mts. in den Diflrieten r
„ O.„. 5. 1 1 i Auf. 9 9 or*
m Grgelsbotz“ und„rgelstonn 2“ abgeballene behauptet wird der durch Zusammenlegung erzielt werden soll f f. olzversteigerung ist genehmigt worden. derselbe keineswegs erheblich, er erscheint überdies vorübergehend oder bedenklich, wenn wir Folgendes 1. erste Fahrtag wird auf Donnerstag den 19. d. M. erwagen: Nehmen wir an, der A. bekommt seine nkberaumt. nun hübsch zusammengelegt. Gut ö Ockstadt am 12. März 1868. kauf ö at de schleglie 7 j t oder vererbt ste schließlich. In beiden 0 Wilbrand, verkauf 1 7 1 Freibertlich von Franckenstein'scher Oberförster. Kurzem verbannte Zerstückelung mit all' N.
i gar nicht mehr bearbeitet werden können, schützt das Gesetz) ist also schon wieder vorhanden. Eichen-Lohrinden-Versteigerung. vier Kinder erhalten z. B. alsdann jedes/ Morgen, und we 91 ere Ergebniß an Eichen⸗Lohrinden 15 1 0 dazu F erwirbt, f. ch us dem Gemeindewald von Selters, Glanzrinde aus in tragen kann man es auch nicht. anz so liegt die Sache, 5 20äbrigem Bestand, veranschlagt zu 150 Etr. soll:] Soll dann auf's neue eine Zysammenlegung vorgenommen werden? Für Geometer, a e ee er 5 und Steinsetzer wäre das nicht übel. n dem Rupp f en Vafthaus dabier versteigert werden. Gewinn wäre vorübergebend? 5 5 1 Wegen Einsichtͤnabme des Lobschlags, was jeden Freilich, es gibt ein Mittel, denselben dauernd zu machen, 8 n 5 325 N Es besteht einfach in einer gesetzlichen 5 1 enden un nnen die Be: 0 1 j i 18 711 j J ingungen der Versteigerung drei Tage vor dem oben— 6 e Obige 3 Morgen mußten 8 rar e du unserem Bureau elngeseben Eins der Kinder müßte sie übernehmen und die übrigen mit Geld entschädigen.
Verden. a g so müßte eben zum Verkauf geschritten werden, wohlverstanden,
l am 9. März 1868. 3 trennten Ganzen. Wer aber könnte als Käufer auftreten? Hier
r Selters Gefahr. Hüten wir uns, derselben auch nur im mindesten Vorschub zu leisten.
1—— unserer Zeit drängen ohnehin Zuständen entgegen, die Handel und Gewerb
Holz ⸗Versteigerung. Hände führen, dem besitzlo
990 Montag den 16. d. Mts., Vormittags 10 Ubr, in Bezug auf den Grundbesitz zu wünschen.
allen in dem Gemeindewald Nieder- Mörlen, Distriets die Wohlfahrt eines Volkes und Staates berubt Schlag Nr. 14, nachverzeichnete Polzsortimente an den] Besi stand MNeistbietenden versteigert werden: ksistand. 7 5 2 2 Stecken Birken Prügelbolz, Es wären nun noch zwei Worte über die Gewannwege zu sagen. 1„Eichen ⸗Stockbolz, sind sie, das leugnet Niemand. 1 55 3 e Boden auch, um den wir die Wege vermehren. 7 Wagen u au net pol, gänglich nothwendig sind. Unsere knappe Zeit erheischt diese Frage. 8 Eichen ⸗Bauffämme, 116 Enbilfuß baliend, werden. Mit unserer Dreifelder-Wirth 8 8 1 7 sind wir bislang ganz gut zurecht gekommen, auch ohne neue Gewannwege.
e Zusammenkunft ist im Schlag selbst an dersals es t i Hä i S rn egen Bürgen wird das gu ist, wenn Oekonomen große Häuser und kleine Scheuern haben, soong berborgt bie 1. Oeioder 1808. es, wenn die Felder in die Kreuz und Quer von schönen Wegen durchschnitten,
Nieder- Mörlen den 10. März 1868. aber klein sind.— Großberzogliche Bürgermeisterei Nieder ⸗Mörlen Wir sehen, die„Aber“, welche sich der Mö bg. von Gewannwegen entgegenstellen, sind sehr der Beachtung werth.
Holz ⸗Versteigerung. zu 1 und 1 Sache noch einmal zu überlegen.
* Freitag den 20. d. 8 Vormittags bois 1 88 185 5 ist sie aber noch nicht.
Uhr anfangend, soll im biesigen Stadtwald. Distriet„ e . solgendes Holz meifibietend verstetgert kurze 1 0 dauernden oder Wegen Vortheil neue und
erden, als: einer Zeit, wo Steuern und Abgaben sich mehren
170 Stämme Eichen-, Bau-, Werk- und Nußolz, Hier ist keine Gefahr im Ver b e
f f zug.
1765 Cubiksuß enthaltend, g*
72 Stämme Kiefern-, Bau⸗, Werk. und Nutzbolz, Friedberg, am 9. März 1868.
08 Die am 25. v M. abgehaltene Holzversteigerung it genehmigt
1282 Cubikfuß enthaltend,
enthaltend.
Butzbach am 12. März 1868. Großherzogliche Vürgermeisteret Butzbach Küsch e l.
Bekanntmachung.
1 In ten norden.
blesigen Gemeindewaldungen Der erste Fahrtag ist auf den 16. d. Mis
Fe Wölferberm den 12. März 1868
10 Stämme Birken⸗Werkholz, 59 Cubikfuß enthaltend, 4 Stück Elchen⸗ und Birken Stangen, 15 Ebkfß.
Die Zusammenkunft ist am Eingang des Lachenwegs.
129 Der wegen seiner
rühmlichst bekannte
Liqueur Daubitz
Carl Bauer.
vortrefflichen Eigenschaften
ist stets in frsscher, guter Waare vorrälbig in Fried⸗ berg bei J. A. Windecker, in Assenbelm bei
8 Großberzogliche, ürgermelsteret Wölsershenn
1
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