Ausgabe 
5.9.1868
 
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Z rr:, A. Activ stand. Friedberg Butzbach Gesammtbetrag e e.. 1) Ende 1865 betrugen die Kapftalien 273845 30 252911 0 526756 30 während 1866 wurden a. neu ausgeliehen 69305 66758 136063 b. zurückbezahlt 49224 9 59180 108404 9 folglich mehr ausgeliehen 5 Z 00 50 75708 27658 51 daher Ende 1866 Kaptitalstand N 554415 21 2) Ende 1865 betrugen die cedirten Kaufschillinge 20787 30 16313 48 3710118 während 1866 wurden 3. angekauft 7555 11648 45 19203 45 b. zurückbezahlt 8169 18 7868 1603718 folglich mehr angekauft 3780 45 8 0 0 1 614 18 3166 27 40267 45 daher Ende 1866 Ausstand a 8 5 3) Ende 1865 betrug der Werth der adjudicirten Güter 306 16 300 16 während 1866 wurden a. neu adjudseirt 5 8 b. zurückbezahlt 306 16 30616 folglich mehr zurückbezahlt 306 16 306] 16 daher Ende 1866 Ausstand 4) Ende 1865 betrug der Werth der verkauften Güter 416 416 während 1866 wurden a. verkauft 300 300 b. abbezahlt 300 300 folglich nicht mehr nicht weniger angekauft 416 daher Ende 1866 Ausstand 5) Einnahme Ueberschuß das Soll der Einnahme beträgt 151830 8 135536 12 287366 17 die Ausgabe⸗Abflattung ist 133958 125069 10 259027 13½ Ueberschuß 17872[ 10467 2 25339 Summe des Activ⸗Standes 623438 9 B. assivstand. 1) Bestand der Einlagen Ende 1865 259134 279402 48 538536 48 während 1866 wurden 2. neu eingelegt 58277 40086 25 107363 25 b. zurückbezahlt 44154 33643 34 77797 34 folglich mehr eingelegt 14123 15442 51 29565 51 daher Ende 1866 Stand der Einlagen 56810239 2) Die nicht bezahlten Zinsen von Einlagen betragen 603 17 403 18 1006 35 Summe der Schulden 569109 14 5 Vergleichung. Das Vermögen beträgt 332487 34½ 291050 35 623438 970 Die Schulden betragen 273860 17 295248 57 569109 14 Reservefonde 58527 17½ 54328 55½ verglichen bleibt Ueber zahlung j 4198 22 Hiervon kommen auf die vorhergehenden Jahre 55273 11 4198 22 auf das Jahr 1866 32⁵4. Zusammen wie oben 58527 17½ 4198 22

Der beauftragte Rechnungsrevisor Fa a tz.

Die Ackerbauschule zu Friedberg.

Die Ackerbauschule zu Friedberg, wird nach Beschluß des Aus⸗ schusses des landw. Vereins von Oderhessen in diesem Jahre durch Kasse des oberhessischen Provinzial Vereins subventionirt, auch können an unbemittelte aber befähigte Besucher dieser Ackerbauschule Stipendien verwilligt werden.

einen Beitrag aus der

solche in Anspruch nehmen wollen, haben sich

Präfdium des landw. Vereins unter Mittheilung von Zeugnissen über

genossenen Unterricht 1c. zu wenden.

Der Wintercursus der Friedberger Ackerbauschule, welche sich seit 14 Jahren durch ihre Leistungen das Vertrauen der Landwirthe

erworben hat, beginnt am 2. November d. J.

welche in entsprechender Weise auf zwei Semester vertheilt worden 1. Allgemeine Experimental- und Ackerbau ⸗Cbemie. 3. Anatomie und Physiologie der Pflanzen und Haus⸗

sind, umfassen: 2. Physik. taubach, am 1. September 1868.

thiere. kande.

Diejenigen, die an das unterzeichnete

zucht.

Die Lehrgegenstände,

Anmeldungen

4. Allgemeinen und Bodenbearbeitung; 6. Grundzüge der Betriebslehre und Volkswirthschaft. 7. Land⸗ wirthschaftlich⸗technische Gewerbe. 9. Exterieur des Pferdes Physiologie, sowie Gesundheitspflege der Hausthiere ꝛc. ꝛc. 10. Rechnen. 11. Feldmessen, Nivelliren und Planzeichnen. 1 0 Anleitung und Uebung im Briefschreiben und Geschäftsaufsätzen.

Verschiedene Sammlungen, Güter stehen dem Unterricht ergänzend zur Seite.

Die Zöglinge wohnen im Hause des Vorstandes und haben fur Schulgeld und Wohnung 45 Thaler pro Semester zu entrichten. sind an den Vorstand der Ackerbauschule, Herrn Dr. Henkelmann zu Friedberg, zu richten.

und speciellen Pflanzenbau. 5. Bodenkunde landwirthschaftliche Maschin en- und Geräthe⸗

8. Allgemeine und specielle Thier⸗ und des Rindes, Anatomie und

12. Buchführung, sowie

sowie Ercursionen auf benachbarte

Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen Otto, Graf zu Solmée⸗Taubach.

Hessen. Darmstadt. Oberstabsarzt Dr. Gaßner vom 4. Inf. Regiment wurde auf sein Nachsuchen wegen körperlicher Leiden in den Ruhe⸗ stand versetzt.

. Das Großherzogliche Kriegsministerium benachrichtigt diejenigen Militärpflichtigen, welche sich bei der nächsten Truppen Ergänzung durch Zahlung der gesetzlichen Stellvertretungssumme zur Einstandskasse vertreten lassen wollten, daß sich bis jetzt keine Einsteher gemeldet haben, durch welche sie vertreten werden könnten. Den betreffenden Militärpflichtigen wird weiter eröffnet, daß sie, um vertreten zu werden, außer der Zahlung der gesetzlichen Summe alsbald und spätestens bis zum 1. November d. J. einen vollständig quali⸗ sicirten Einsteher beziehungsweise Stellvertreter auf vorschriftsmäßigem Wege zu präsentiren und

dessen provisorische Annahme zu erwirken, widrigen⸗ falls sie ihrer Militärdienstpflicht selbst zu genügen haben und des Rechtes, sich im Militärdienst ver⸗ treten zu lassen, verlustig sind.

S. Gießen. Wie man vernimmt ist an die Stelle des von hier nach Münden berufenen Professors der Forstwissenschaft G. Heyer der bisher an der Forstakademie zu Aschaffenburg dotirende Professor Dr. Geyer berufen.

Preußen. Berlin. Die Einberufung der Rekruten zu den Fahnen ist für dieses Jahr um drei Monate hinausgeschoben. Hierin liegt ein vollgültiger Beweis für das zuversichtliche Vertrauen der Regierung auf Erhaltung der friedlichen Lage.

DieBresl. Zig. meldet, der Bischof von Plök sei verhaftet und deportirt worden, da

er sich geweigert habe, zu der ständigen katholischen Synode, welche die Regierung in Petersburg ein⸗ zusetzen beabsichtigt, einen Delegirten zu senden. Der Bischof habe erklärt, er hänge nur vom Papste ab und könne eine Nebenbehörde, wie die erwähnte Synode, nicht anerkennen.

Die deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die schon sehr segens voll gewirkt, bedarf aber, damit das nationale Unternehmen größeren Anforderungen gerecht werde, noch 50 Stationen und dazu sehr erheblicher Beihülfe.

Indem dieNordd. Allg. Ztg. auf die auf 3 Monate hinausgeschobene Einberufung der Rekruten, sowie auf die bevorstehende Entlassung der Reserven hinweist, wodurch die Friedensstärke der Armee um den dritten Theil redueirt wird,

constatirt sie, daß Preußen damit dieAbrüstung 1

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