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Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. u 1.
Bekanntmachung.
28 Nach F. 1. Absatz 3 des Gesetzes über das Post⸗ se wesen im Gebiete des Norddeutschen Bundes vom 1 November 1867,(Bundesgesetzblatt Nr. 8) werden opflichtige Dienstbriefe mit dem durch dleses setz für unsrankirte Briefe eingeführten Zuschlagporto un 1 Sgr. alsdann nicht belegt, wenn die Eigenschaft deselben als Diensisache durch ein von der oberslen pelldebörde festzustellendes Zeichen auf dem Couvert I der Postaufgabe erkennbar gemacht worden ist.
In Ausführung dieser gesetzlichen Bestimmung ist geordnet worden, daß diesenigen portopflichtigen un; fankirten Briese mit dem Zuschlagporto von 1 Sgr. ncht zu belegen find, welche aus Orten des Nord: dutschen Poßgebietes nach anderen Orten desselben ind zwar:
von offentlichen Behörden, von einzelnen, eine
oͤffentliche Behörde repräsentirenden Beamten, sowle von Geistlichen in Ausübung dienstlicher Functlonen Sgesandt werden, sofern die Briefe vor der Post⸗ Aufgabe:
2) auf der Adresse mit
pflichtige Dienstsache“ verseben,
d) mit öffentlichem Siegel oder Spempel verschlossen
fiud.
dem Vermerk:„porto-;
Von dem Erforderriß des Amtssiegel- Verschlusses wird nur in dem Falle abgeseben, wenn der Absender war zur Kategorie d rienigen Beamten gehoren sollte, welche eine öffentliche Beboͤrde repräsenttren, sich jedoch cht im Besitze eines amtlichen Siegels befindet und die Ermangelung eines Dienfisiegels“ in solchen Zaͤllen uf der Adresse unter dem Vermerk zu 2 mit Unter⸗ ahrift seines Namens und Amts- Characters bescheinigt.
Damit der Vermerk»portopflichtige Dieustsache“ gleichmäßig in die Augen falle, ist es wünscheuswerth, vaß derselde oben liuks in der Ecke auf der Adreß⸗ eite der portopflichtigen Dienstbriefe von dem Absender nie dergeschrieben werde.
Milde Stiftungen und Privat Vereine find, auch wenn denselben nach Maßgabe der früberen, einstweilen nufrecht erhaltenen Bewilligungen die Portofreldeit für gewisse Sendungen zusteht, zur Anwendung der Be⸗ ieichnung„portopflichtige Dlenstsache“ nicht berechtigt.
Bei Briefen, die nach Gebieten außerhalb des Nord- deutschen Pofibezirks destimmt find, z. B. nach Oester⸗ reich, Bapern, Württemberg, Belgten, Niederlande m. f. w., oder dle, von auswärts abgesandt, nach dem Norddeuischen Ponbezuk bestimmt find, oder durch den⸗ selden tranfltiten, findet ein Erlaß des Zuschlagporto's, wo ein solches für unfrankirte Briefe vertragsmäßig feftstehend ift, nicht stati.
Berlin den 22. Jauuar 1868.
General- Post- Amt von Phllipsdorn.
Bekanntmachung.
242 Vom 1. k. Mis wird eine Personenpost⸗Verbindung zwischen Grünberg und Butzbach üder Lich ins Leben treten, welche voterst folgenden Gang erbält: aus Grunberg durch Lich in Butzbach S U. Vorm, 100— 1015 Vorm., 11 Vor m., zum Anschluß an den Zug XII, 1221 nach Frankfurt, aus Butzdach durch Lich in Gründerg 1228 Nachm., 25— 210 Nachm., 35 Nachm. zum Aaschluß an die Personenposten nach Ruppertenrod (Alsseld und Perbstein) und nach Pomberg a. d. O. Darmstadt den 27. Jauuar 1868. Oer Oder- Post- Direkter Val.
Bekanntmachung.
246 Mittwoch den 5 k. Mio., Nachmittags 3 Uhr, wird auf biesigem Rathhause ein Theil der früberen Oberamtmanne wohnung, destehend aus deren Flügel- gebäude, Stallung, Scheuer und Remise, 1 Viertel. 24,4 Ruthen haltend, unte: den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen meistbietend versteigert, was mit dem Bemerken zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird, daß die fraglichen Gebäude jetzt der Stadt Nau beim zufichen und an dem schönsten Tdeil diesiger Stadt, au der neuen Reinhaldsstraße nächst rem neuen Con- versatlonshause, liegen. Nauheim am 30. Zanuar 1868. Großherzogliche Burgermeisterei Nauheim
RNIe f. vdt. Schutt.
232 Der rühmlichst bekannte 9. Nephuth's
Universal-Balsam, wutanstes Pauem iel
bei allen Wunden, als Schnitt, Slich⸗, Hau-, Brand⸗ und Frostwunden, Frostbeulen, Quetschungen, Geschwüre, Ausschlag, Umlauf, Schwären, aufgesprungenen Händen und Lippen ꝛc. ist siets vorräthig 4 Büchochen 18 tr. bei Jean Huber in Friedberg und bei Ph. Jac. Weiß in Jad Nauheim.
Holz-Versteigerung.
244 Aus dem Freiherrlich v. Franckenstein'schen Wald⸗
distrikt„Loͤbenwald“ in der Gemarkung Straßhelm bei
Friedberg kommen zur öffentlichen Verflelgerung:
1) Montag den 10. Februar und Dlenstag den 11. Februar, jedesmal Vormittags um 9 Uhr, 198½, Stecken Buche n⸗Scheltholz,
96 ½½—„ Etchen⸗ i
29½„ Buchen⸗Prügelholz,
48 1 Eichen⸗
117„ Buchen- Stockholz,
185 ¼ 7 Eichen 7 5614 Wellen Buchen-Reisholz, 4136„ Etchen⸗ 15
163 1 Aspen⸗ 5
2) Mittwoch deu 12. Februar, Vormittags 9 Uhr,
20624 Cubikfuß Elchen-Stammbolz in 255 Stämmen, von 6 bis 77 Fuß Länge und 8½ bis 39 Zoll Durchmesser,
6026 Cubikfuß Buchen⸗Stammbolz in 60 Stäm-; men, von 9 bis 50 Fuß Länge und 15 bis 29½ Zoll Durchmesser.
Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß unter dem Eichen⸗Scheltholz sich 7 Stecken ausgesuchtes Werkholz von 5 Fuß Lange und 1 Stecken desgleichen von 6 Fuß Länge befindet.
Die Zusammeukuuft findet ledesmal statt in dem genannten Distrikt in der Nähe des Löwenhofs.
Ockstadt den 30. Januar 1868.
Freiherrlich v. Franckenstein'sche Oberförsterel Ockstadt Wildrand.
Bekanntmachung.
229 Montag den 17. Februar l. J. sollen im Zürst⸗
lichen Walddistrikt Thiergarten bei Hungen:
233 Stück Eichen⸗Stämme= 11881 Cbkfs.,
37„ gemischle Stämme= 521 Cbksß.,
49„ Eichen- und Buchenstangen= 130 Cbkfß.,
und Dienstag den 18. Februar d. J. eben daselbst: 3 Stecken Eichen⸗ und Buchen Nutzbolz,
12 5„ Buchen- und gemischt Scheitholz, 233¼ 5. 0 rügelbolz, 907*** 5* tockhohz, 142 5 5 5„ RNetserholz,
280 Schichten 5
öffentlich verkauft werden. Der Anfang ist jebeamal Vormittags präcis 10 Uhr. dungen den 28. Januar 1868. Fürstliches Rentamt
De mme.
Stammholz- Versteigerung.
228 Montag den 3. Februar d. J., Vormittags 11 Ubr, sellen im Mablgarten dabier: 48 Eschen Stämme zu 2224 Cubikfuß, von 40 bis 60“ Umfang und 30—407 Länge, oͤffentlich meistbietend versteigert werden. Steinfurtb am 29. Jannar 1868. Freiherrlich von Löw'sche Oberforsterel
Mobilien Versteigerung. 227 Mittwoch den 5. Februar, Vormittags um 9 Uhr anfangend, sollen in der früheren Dörfler schen Be⸗ hausung in der Martelgasse: 7 Bütten, 1 Schrotmühle, 67 Faͤsser, ein vollständiges Küferwerkzeug, eine großt Partie Tische, Stühle und Bänke, Kleldungsstäcke, Welßzeug, Bettwerk, aus-, Küchen- und Occonomse⸗ Geräthschaften ꝛc., öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung versteigert werden, wobei bemerkt wird, daß die Mobiltargegenstände bei annehmbaren Geboten sofort genehmigt und weggebracht werden können.
Butzbach den 28. Januar 1868.
Großherzogliches Ortsgerscht Butzbach Küche l.
Bekanntmachung.
226 Dlenstag den 4. Februar d. J., Vormittags um 9 Uhr, sollen im Roddeimer Gemeindewald, in dem Distrikte Spttzenstein becken, folgende Holzsortimente oͤffentlich meistbletend versteigert werden:
10% Stecken Buchen ⸗Scheltholz,
182 5„ Stockholz, 34— Eichen;— 9„ Nadel⸗ 7 47— Buchen ⸗Prügelholz, 44 ¼ Eichen ⸗ 0 4½„ Nakel⸗ 7 8450 Stück Buchen⸗Wellen, 1815„ Eichen⸗„ 3540„ Nadel⸗—
Die Zusammenkunft ist auf der Bahn, an den s. g. drei Eichen.
Gegen vorschristsmäßige Bürgscheine wird Zahlungs⸗ frist bis 1. September d. J. gestattet.
Rodhelm den 27. Januar 1868.
Oroß herzogliche Bürgermelsterei Nod heim In Verhinderung des Bürgermelsters: Wehr hbeln, Beigeordneter.
Bekanntmachung
240 Die Brennholz Bersteigerung vom 23. v. Mis. im Gemeindewald Nleder-Nosbach bat die Genehmigung nicht erhalten und wird das Polz Montag den 3. Februar J. J., des Norgens 10 Uhr aufangend, nochmals ver⸗ steigert, als
7½ Stecken Nadel Scheitholz,
2
„ Buchen- Prügelbolz, 3¼ 77 Eichen-* 35„ RNadel⸗ 2 3% 2 Buchen Stockbolz, 1 Eichen- 2 120½ Nadel- 5
35 Buchen⸗Wellen, 108 Eichen⸗* 7586 Nadel-* Die Zusammenkunsft ist oberhalb des Balnhardswaldes.
Nieder- Rosbach den 30. Januat 1868.
Großherzogliche r Nieder ⸗Nosbach 9
Welgand.
2s Per faauet 48 S oder 14K ö s eee 94 2 2 2 6 8 22 2 A a
2——— l 5 8282 5* 7 88 Stollwerck
einzig ertheilte Medaille zuerkannt worden.
rusueiden 8. 9 —— 83 nbon**
Wie auf allen früheren Industrie-Ausstellungen, wohin der Hof-Lieferant Franz Stollwerck sein seit Decennien berühmtes Fabrikat sandte, so ist denselben auch auf der Pariser Welt-⸗Ausstellung die in dieser Branche
Es ist dies ein neues Glied in der langen Kette von Anerkennungen, welche sich diese Brust-Bonbons erworben, und dürfen sich Hals- und Brustleidende mit um so größerer Juversichi dieses Hausmittels bedienen.— Man beliebe sich nur durch die vielen bemerke sich zur Entnahme die Depöts in Friedberg bei J. A. Bauer, in Bellersheim bei B. Stern Sohn, in Butzbach dei Wilh. Wießler, in Berstadt dei Chr. Eichelmann Sohn, in Hungen bei A. Buch, in Nauheim dei Ph. Jac. Weiß.
Alschungen nicht täuschen zu lassen, und indecker, in Assenheim dei Carl
181
Die E. Beller sche Hofbuchdruckerei,
ar mstadt,
hält Lager von genau nach Vorschrift angefertigten Formularien für den Dienstgebrauch der Steuer-Commissäͤre, Advokaten, Buͤrgermeister, Ortsgerichts-Versteber, Rechner, Aerzte, Pfarrer, Curatoren ꝛc.; von Rechnungen für den Eivilbau, für Gemeinden ic. Alleiniger Verkauf nach unserem Preiscourant für Friedberg und Umgegend bei Herrn
C. C. Weis.
73 anerkannt bestes Mittel Daut empfiehlt in Stücken d 4, 6, 9, 10, 12 kr.
Wilbelm Fertsch.
Durchsichtige Glycerin-Seise, Rettigbonbons
zur Verschoͤnerung der] 21
gegen Husten und Brußleiden, in Schachteln u 14 und 18 kr., sowie loose à 56 kr. per Pfund bel
Ph. Dan. Kümmich.


